Die Fußball-Bördeoberliga in der Serie 2015/16

Spiele und Tore

In den absolvierten 240 Partien gab es 93 Heimsiege, 69 Remis und 78 Auswärtserfolge. Dabei wurden 866 Tore (im Vorjahr 913) erzielt, was einem Schnitt von 3,61 je Begegnung entsprach. Häufigste Resultate waren das 2:1 (38mal), das 1:1 (36mal) und das 1:0 (22mal). Nur in acht Auseinandersetzungen sahen die Fans keine Treffer. Die höchsten Heimsiege feierten Irxleben II gegen Gröningen (9:0), Wanzleben gegen Rogätz (7:0) und Niederndodeleben gegen Ummendorf (6:0). Die klarsten Auswärtsdreier nahmen jeweils die Ummendorfer mit 8:2 aus Flechtingen und mit 5:0 aus Gröningen mit. Vor eigenem Publikum sicherten sich mit 36 die Ummendorfer die meisten Punkte. Die Auswärtstabelle führt Wanzleben mit 33 Zählern an, während Gröningen hier allein ohne Sieg blieb. Den durchschlagskräftigsten Angriff bot der Meister mit 83 Treffern auf, die stabilste Abwehr besaß Niederndodeleben mit 38 Gegentoren. Mit 34 Zählern Herbstmeister sammelte der SV Altenweddingen in der Rückrunde nur noch 14 Punkte. Erfolgreichste Mannschaften im Frühjahr waren Ummendorf mit 33 und Wanzleben mit 32 Zählern.

 

Torjäger

Die Liste der erfolgreichsten Schützen führt Sebastian Pesel vom SV Altenweddingen mit 25 Treffern an. Dahinter platzierten sich Oliver Feldheim (Empor Wanzleben/21), Christian Jakobs (Eilslebener SV/18), Christopher Birke (Ummendorfer SV/16), Christopher Ebert (Empor Wanzleben), Sven Hieronymus (Ummendorfer SV), Martin Ruffert (SV Altenweddingen/je 15), Danny Kaschlaw (Bebertaler SV), Christian Säwe (SG Bülstringen), Stefan Schmidt (SV Irxleben II/je 14), Robin Marschke (SV Hohendodeleben) und Hannes Petters (SV Altenweddingen/je 13).

 

Aktive

Insgesamt liefen 468 Fußballer (im Vorjahr 479) auf den Rasen. Das meiste Personal boten Irxleben II (38), Gröningen (36), Eilsleben, Hohendodeleben (je 34), Bülstringen (30), Ummendorf, Bebertal (je 29) und Gutenswegen/Klein Ammensleben (28) auf. Mit dem kleinsten Kader kamen Dahlenwarsleben (24), Samswegen (25), Rogätz (26), Oschersleben II, Niederndodeleben, Flechtingen, Altenweddingen und Wanzleben (je 27) aus. Sechs Spieler waren in allen Partien ihrer Mannschaft dabei. Als Dauerbrenner erwiesen sich Sebastian Pesel, Fabian Richter (beide Altenweddingen), Steven Dammering (Hohendodeleben), Angelo Bicknese (Flechtingen), Nico Eggeling (Bebertal) und wie schon im Vorjahr Michael Feldheim (Wanzleben).

 

Zuschauer

13521 Fans (im Vorjahr 14070) kamen zu den 240 Begegnungen, womit im Durchschnitt 56 Anhänger je Match dabei waren. Die meisten Zuschauer sahen die Partien Altenweddingen gegen Wanzleben (311), Rogätz gegen Gutenswegen/Klein Ammensleben (255), das Eröffnungsspiel zwischen Eilsleben und Wanzleben (192), Ummendorf gegen Samswegen (165) und Eilsleben gegen Ummendorf (162). Das geringste Faninteresse hatten die Heimvergleiche der Gröninger Eintracht gegen Niederndodeleben (14), Samswegen (15) und Hohendodeleben (16), außerdem die Duelle Oschersleben II gegen Rogätz (14) und Oschersleben II gegen Niederndodeleben (17). Den größten Besucheransturm zu den Heimpartien vermeldeten Altenweddingen (1277), Ummendorf (1265), Dahlenwarsleben (1194), Eilsleben (1012), Bebertal (913), Wanzleben (885), Rogätz (869) und Hohendodeleben (855). Die wenigsten Anhänger verfolgten die Begegnungen in Gröningen (380), Oschersleben (506), Samswegen (535), Niederndodeleben (662), Flechtingen (705), Gutenswegen/Klein Ammensleben (804), Bülstringen (826) und Irxleben (833).

 

Fairplay

Staffelleiter Rüdiger Lübke aus Eilsleben registrierte 1087 Verwarnungen (vor zwölf Monaten 963), 56 Gelb-Rote Karten (44) und 46 Platzverweise (32). Die Anzahl der Gelben Karten bei den Vereinen schwankt zwischen 47 gegen Dahlenwarsleben und 96 gegen Hohendodeleben. Die fleißigsten Sammler waren hier Michel Briesemeister (14), Christian Säwe, Mario Putz (je 12), Mathias Zornemann (11) sowie sieben Akteure mit je zehn Verwarnungen. Bei den Ampelkarten traf es Bülstringen (7), Gutenwegen/Klein Ammensleben und Irxleben II (je 6) am meisten. Die Kartei bei den Roten Kartons führen Irxleben II (7), Dahlenwarsleben und Ummendorf (je 5) an. Mit den Gausebergern kam nur ein Team ohne Platzverweis aus, während mit Rogätz, Altenweddingen, Wanzleben und Eilsleben vier Vereine lediglich eine Ampelkarte kassierten. In der Fairplay-Wertung liegt der SV 1889 aus Altenweddingen auf Rang eins, gefolgt von Eilsleben, Wanzleben und Gröningen. Schlusslicht ist hier die Irxleber Reserve. Mit Normen Tenneberg (1 Spiel), Danny Hinz (1), Tino Krebs (1), Steven Strobach (2) und Jerome Kleinau (2) haben fünf gesperrte Fußballer zum Start der neuen Punktspielserie am 13. August noch eine verlängerte Pause.

 

Schiedsrichter und Assistenten

Die Vergleiche wurden von 19 Unparteiischen, dazu fünf Besetzungen mit Referees aus der Altmark, geleitet. Die meisten Einsätze als Schiedsrichter absolvierten Daniel Schlüter (SG Klinze/Ribbensdorf/20), Frank Geßner (Traktor Dreileben/18), Danny Dmytriw (Blau-Weiß Neuenhofe), Gordon Gerhardi (TSV Hadmersleben/je 17), Walter Lange (1. FC Oebisfelde/16), und Klaus Stock (Stern Elbeu/15) . Als Assistenten übernahmen Kurt Schröder (Eintracht Nordgermersleben/26), Frank Schulze (Blau-Weiß Neuenhofe/17), Gerald Heuer (TSV Wefensleben), Sebastian Seibert (Empor Klein Wanzleben/je 16), Christoph Bergling (TSV Hadmersleben), Jonas Böttger (Eintracht Ebendorf/je 15), Rolf Szibzick (Eintracht Groß Rodensleben) und Erich Hellwig (Börde Rottmersleben/je 12) die meisten Ansetzungen.

Die Fußball-Kreisklasse der Frauen in der Serie 2015/16

 

In der Fußball-Kreisklasse der Frauen wurden für das Spieljahr 2015/16 zehn Mannschaften gemeldet. Kurz vor dem Start zog Grün-Weiß Dahlenwarsleben auf Grund Spielermangel seine Mannschaft zurück. So gingen nur neun Teams (im Vorjahr starteten noch 14) in die Serie. Am Anfang sah es nach einem Zweikampf zwischen der SG Empor Klein Wanzleben und dem SV Rot-Weiß Wackersleben aus. In der Hinrunde gelang Wackersleben ein 5:1-Heimsieg. In der Rückrunde schaffte dann Klein Wanzleben mit 4:2 die Revanche. Bevor das Rückrundenspiel in Klein Wanzleben angepfiffen werden konnte, musste erst einmal ein Schiedsrichter gefunden werden. Der angesetzte Referee erschien nicht. Es konnte mit Daniel Schlüter ein Unparteiischer für diese Partie gewonnen werden. Empor verlor in der gesamten Saison nur dieses eine Spiel in Wackersleben. Beide Mannschaften standen sich auch im Pokalendspiel gegenüber. Hier gewann Klein Wanzleben souverän mit 7:0. Somit verteidigte das Team vom Trainerduo Rene Jahn/Iris Bosse das Double aus dem Vorjahr, ebenso auch den Hallenkreismeistertitel. Die Rot-Weißen aus Wackersleben belegten am Ende mit gebührendem Abstand von zehn Punkten den zweiten Rang. Der VfB Oschersleben I als Dritter verlor erst in der Verlängerung das Pokal-Halbfinale mit 0:1 in Klein Wanzleben, durch unnötige Punktverluste wurde eine bessere Platzierung verschenkt. Grün-Weiß Potzehne bestätigte die Platzierung aus dem letzten Jahr, die Gäste aus der Altmark landeten erneut auf Rang vier. Der Haldensleber SC steigerte sich gegenüber der Saison 14/15 und belegte einen guten fünften Rang. Einen sicheren Mittelfeldplatz erreichte der TSV Völpke, durch Verstärkung im Laufe der Saison ist dieses auch zu erklären. Der VfB Oschersleben II schöpfte das Potenzial, das in der Mannschaft steckt, nicht aus, es standen auch zwei Trainerwechsel beim Siebenten zu Buche. In der Vorsaison war der SV Neubau punktlos geblieben, dieses Mal fuhr der Achte gleich zwölf Zähler ein, darunter sogar einen 2:1-Sieg gegen den späteren Tabellenzweiten. Zudem wurde das Pokal-Halbfinale gegen Wackersleben erreicht, wo man mit 0:9 unterlag. Vom Bebertaler SV, im vergangenen Jahr noch im Mittelfeld angesiedelt, wurde nunmehr der letzte Platz belegt.

 

 

Namen und Zahlen

 

In den 72 Begegnungen gab es bei sieben Remis 36 Heim- und 29 Auswärtsssiege. Dabei wurden 478 Tore erzielt, was einem Schnitt von 6,64 je Match entspricht. Häufigste Resultate waren das 3:0 in fünf Fällen und das 2:0 in vier Vergleichen. Nur zweimal trennten sich die Teams torlos. Die höchsten Heimerfolge landeten Klein Wanzleben mit 18:0 gegen den VfB Oschersleben II, Potzehne mit 16:1 gegen Völpke und der VfB Oschersleben mit 14:1 gegen Bebertal. Auswärts setzte sich der Meister mit 11:0 in Neubau und mit 10:0 bei der VfB-Reserve am klarsten durch, auch das interne Vereinsduell entschied die VfB-Erste mit 10:0 als Gast der Zweiten für sich. Zu Hause gewann Empor alle Partien, der Vizemeister ließ nur beim 1:1 gegen den VfB I einen Punktverlust zu. Die Klein Wanzleberinnen holten mit 21 auch die meisten Auswärtszähler. Den besten Angriff bot Empor mit 132 Toren ebenso, während der Vizemeister mit nur 16 Gegentreffern die stärkste Deckung stellte. In der Schützenliste platzierte sich Janine Lüdde von Empor Klein Wanzleben mit 43 Toren ganz vorn. Ihr folgten Sabrina Gutsch (Rot-Weiß Wackersleben) mit 36, Diana Rakow (VfB Oschersleben I) mit 27, Sandra Jäger (Empor Klein Wanzleben) mit 21 und Mandy Schulze (Grün-Weiß Potzehne) mit 17 Treffern. Das Sportgericht musste drei Partien für die Gegner werten, weil Teams nicht antraten. Es waren die Paarungen Klein Wanzleben – Neubau (Neubau nicht angetreten), Potzehne – VfB Oschersleben II (VfB II nicht angetreten) und Bebertal – Potzehne (Bebertal nicht angetreten). Die Fairplay-Tabelle führt der Haldensleber SC mit einer Gelben Karte vor Klein Wanzleben (2), Wackersleben und Völpke (je 3) an. Insgesamt zückten die Schiedsrichter 23 Verwarnungen, dazu eine Ampelkarte gegen Potzehne. Am ersten Spieltag wurden zwei Spiele aus „Schiedsrichtermangel“ nicht mit Unparteiischen besetzt. Staffelleiter Michael Bode wurde vom zuständigen Schiedsrichteransetzer nicht informiert. Da beide VfB-Mannschaften gegeneinander spielten, wurde kurzfristig Peter Zastrow mit der Leitung beauftragt. Das zweite Spiel Bebertal gegen Neubau musste ausfallen, da kein Schiedsrichter zur Verfügung stand. Die meisten Schiedsrichtereinsätze absolvierten Christian Weiße (SV Gutenswegen/Klein Ammensleben) mit 11, Günter Koch (SV Angern) mit 9 und Heiko Stapel (TSV Wefensleben) mit 8 Spielleitungen. Für die kommende Serie 2016/17 meldeten aus dem Landkreis Börde der SV Grün-Weiß Süplingen, die OhreKicker Wolmirstedt und die SG Empor Klein Wanzleben ihre Frauen-Teams für die neue Landesliga auf dem Großfeld, der SV Rot-Weiß Wackersleben nimmt am Pokalwettbewerb auf dem Großfeld im Land teil und der SV Schwalbe Schwiesau aus der westlichen Altmark sowie die B-Junioren des Magdeburger FFC spielen als Neulinge im Bördekreis mit. Hier hat der VfB Oschersleben nur eine Mannschaft gemeldet. Der Staffeltag für die Teams der Kreisklasse findet am 22. Juli um 18.30 Uhr im Sportlerheim in Seehausen statt. In der Landesliga spielen 2016/17: FC Halle-Neustadt, SV 1922 Pouch-Rösa, SG Blau Weiß 1921 Brachstedt, SV 85 Glauzig, SV Germania Maasdorf, SG Union Sandersdorf, SV Grün Weiß Süplingen, SG Empor Klein Wanzleben, Ohrekicker Wolmirstedt. Darüber startet die Verbandsliga ebenfalls mit neun Teams. In der ersten Runde um den Polytan-FSA-Pokal erwartet der SV Rot-Weiß Wackersleben den SV Grün-Weiß Süplingen, die OhreKicker aus Wolmirstedt fahren zur SG Beetzendorf/Immekath und die SG Empor Klein Wanzleben gastiert bei der SpG Walsleben/Rochau/Arneburg. Die Partien werden am 21. August um 14 Uhr angepfiffen.

 

Die Fußball-Bördekreisliga, Staffel 1 in der Serie 2015/16

 

In der Staffel 1 der Bördekreisliga gelang in der Serie 2015/16 dem SV Grün-Weiß Süplingen zum 90-jährigen Vereinjsubiläum mit 74 Punkten und 104:30 Toren der Staffelsieg und somit nach zwei Jahren die Rückkehr in die Kreisoberliga. Gefolgt wurden die Süplinger vom FSV Barleben II mit 67 Punkten und 98.41 Toren. Die Oberliga-Reserve steigt als Zweiter ebenfalls in die Kreisoberliga auf, da sie ihr Relegationsspiel gegen den Zweitplatzierten der Staffel 2, dem SC Germania Kroppenstedt in Drackenstedt mit 4:0 gewannen. Beiden Vereinen wünscht Staffelleiter Heiko Schulze viel Erfolg im neuen Spieljahr.Mit zwei Zählern Rückstand verpasste der 1. FC Oebisfelde wie im Vorjahr knapp den möglichen Sprung zurück in die Kreisoberliga, die Allerstädter blieben in der Rückrunde allein ungeschlagen. Mit dem ISV Haldensleben 05 landete der Vorjahresabsteiger auf Rang vier und führt das Mittelfeld einen Zähler vor der Ebendorfer Eintracht an. Dahinter entwickelte sich ein spannendes Rennen um die weiteren Plätze für die neue eingleisige Bördeliga. Qualifiziert haben sich schließlich der 1. FC Oebisfelde, der ISV Haldensleben 05, die SG Eintracht Ebendorf, die SG Velsdorf/Mannhausen, der SV Etingen/Rätzlingen und der Heide SV Colbitz Der Tabellenachte SSV Heinrichsberg hat verzichtet. Für die weiteren Mannschaften der unteren Hälfte verringerten sich die Aussichten auf die neue Kreisliga im Saisonverlauf zusehens, denn zwischem dem HSV und dem MTV Weferlingen als Zehnten liegen neun Punkte. Somit startet der MTV wie auch der SSV Heinrichsberg (als Spielgemeinschaft mit den OhreKickern Wolmirstedt), Blau-Weiß Erxleben, der SSV Stern Elbeu, die SG Klinze/Ribbensdorf, Blau-Weiß Elbe Glindenberg, der SV Angern und die SG Bösdorf 08 künftig in der 1. Kreisklasse.

 

 

Namen und Zahlen

 

In den 240 Paarungen fielen 1072 Tore, im Durchschnitt 4,47 pro Spiel. Es gab in den Partien 112 Heimsiege, 43 Unentschieden und 81 Auswärtserfolge sowie vier Sportgerichturteile. Folgende Spiele wurden vom Sportgericht gewertet: Am 18. Spieltag ISV Haldensleben 05 - Elbeu mit 3:0 (Nichtantritt Elbeu), am 23. Spieltag Erxleben – Bösdorf 3:0 (Nichtantritt Bösdorf), am 23. Spieltag Elbeu – Barleben II 0:3 (Nichtantritt Elbeu) und am 27. Spieltag ISV Haldensleben 05 – Angern 3:0 (Nichtantritt Angern). Häufigste Resultate waren das 2:1 (26mal) und das 3:1 (19mal). Das torreichste Match lieferten sich Heinrichsberg und Klinze/Ribbensdorf beim 9:6, während acht Vergleiche als „Nullnummern“ endeten. Die höchsten Heimsiege schafften Süplingen gegen Bösdorf und Oebisfelde gegen Erxleben mit jeweils 12:0 sowie Süplingen gegen Elbeu mit 10:1. Die klarsten Auswärtserfolge gelangen Heinrichsberg in Bösdorf und Oebisfelde in Glindenberg mit jeweils 6:0 sowie Colbitz beim SSV Heinrichsberg mit 5:0. Der Staffelsieger stellte sowohl den besten Angriff wie auch die sicherste Abwehr. Barleben II holte daheim mit 42 die meisten Punkte, auswärts führte Süplingen die Tabelle mit 34 an. Die Torjägerkanone gewann wie im Vorjahr (33 Erfolge) Tino Jacobs (Süplingen) mit 40 Treffern, gefolgt von Sören Datow (Ebendorf) mit 25 und Fabian Hartmann (Colbitz) mit 22 Toren. Bei den 16 Vereinen kamen 453 Fußballer zum Einsatz. Die meisten Aktiven setzten Barleben II mit 37, Gindenberg und Klinze/Ribbensdorf mit je 32 ein. Die wenigsten Spieler schickten Etingen/Rätzlingen mit 21 und Erxleben mit 23 auf den Rasen. Zu den Begegnungen kamen 9917 Zuschauer, im Schnitt 42 pro Spiel. Die meisten Fans hatten Oebisfelde mit 1006 und Süplingen mit 932. Die wenigsten Besucher zählten Ebendorf mit 364 und Barleben II mit 376 Fans. Die Zuschauerstärksten Spiele waren Oebisfelde – Bösdorf mit 282, Glindenberg – Heinrichsberg mit 170 und Colbitz – Angern mit 110 Anhängern. Es gab 896 Verwarnungen, 35 Gelb-Rote Karten und 15 Rote Karten. Die Fair-Play-Wertung gewann BarlebenII mit 39 Gelben und einer Roten Karte gefolgt von Glindenberg mit 47 Gelben Karten. Abgeschlagen waren hier Bösdorf und Erxleben. Es kamen 29 Schiedsrichter und 46 Assistenten zum Einsatz. Die meisten Partien leiteten Rainer Wielinski (HSC) mit 22, Marcel Rabe (Harbker SV Turbine) mit 20 und Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen) mit 19 Einsätzen. Bei den Assistenten hatte Henning Gericke (SV EtingenRätzlingen) mit 19 und Thomas Mädlow (Grün-Weiß Dahlenwarsleben) mit 11 die meisten Einsätze. 76 Spiele wurden ohne Assistenten geleitet. Die Schiedsrichterkosten belaufen sich auf 11370,78 Euro, im Schnitt 48,18 € je Spiel.

 

Die Fußball-Bördekreisliga, Staffel 2 in der Serie 2015/16

 

In der Staffel 2 der Bördekreisliga lieferte sich in der Serie 2015/16 ein Quartett lange einen spannenden Kampf um die möglichen Aufstiegsränge. Am Ende setzte sich der Harbker SV Turbine als Staffelsieger mit 63 Punkten knapp durch und kehrt nach vier Jahren in die Kreisoberliga zurück. Der Spitzenreiter war in der gesamten Serie stets unter den ersten drei Teams zu finden. Einen Zähler weniger verbuchte der SC Germania Kroppenstedt, der Neuling landete nach einer starken Rückrunde auf Platz zwei und scheiterte im Relegationsspiel mit dem Zweiten der Staffel 1 mit 0:4 am FSV Barleben II. Dagegen verlor das zur Winterpause führende Duo von Empor Klein Wanzleben und dem TSV Bregenstedt in der Schlussphase zunehmend an Boden und verspielte die gute Ausgangslage. So blieben für Empor mit 57 Punkten nur der dritte, für den TSV mit 56 der vierte Rang. Dahinter folgt mit neun Zählern weniger der Osterweddinger SV, der damit ebenso wie der TSV Hornhausen, der SV Seehausen II (als Neuling) und Germania Wulferstedt II den Sprung in die eingleisige Bördekreisliga schaffte. Der dritte Aufsteiger, Grün-Weiß Eimersleben verpasste die Qualifikation als Neunter, es fehlten schließlich vier Punkte. Für den vierten Neuling Blau-Gelb Ausleben blieb mit 17 Punkten nur der 15. und damit letzte Rang. Somit reihen sich neben Eimersleben und Ausleben auch der SV Altenweddingen II, der VfB Oschersleben, Eintracht Groß Rodensleben, der TSV Hadmersleben II und der Domersleber SV (als Spielgemeinschaft mit dem SV Hohendodeleben II) aus dieser Staffel in die neue 1. Kreisklasse ein.

 

 

Namen und Zahlen

 

In den 210 Spielen gab es 108 Heimsiege, 26 Remis und 76 Auswärtserfolge. Dabei fielen 880 Tore, was 4,19 im Schnitt je Spiel entsprach. Häufigste Resultate waren das 2:1 (28mal) und das 1:0 (20mal). Die höchsten Heimsiege feierten Harbke mit 13:0 gegen Groß Rodensleben und Hadmersleben II mit 8:1 gegen Osterweddingen. Die klarsten Auswärtsdreier fuhren Kroppenstedt mit 9:2 in Ausleben und Wulferstedt II mit 7:0 in Altenweddingen ein. Den besten Angriff bot der Staffelsieger mit 95 Treffern auf, die stabilste Deckung besaß die SG Empor mit nur 26 Gegentoren. Mit 37 Punkten behielten Harbke und Kroppenstedt bei jeweils nur einer Niederlage und einem Remis die meisten Punkte daheim, die Auswärtswertung führte Klein Wanzleben mit 28 Zählern an. Als bester Schütze erwies sich Benjamin Schröder vom Osterweddinger SV mit 25 Treffern, es folgten Normen Heger (Harbke/22), Badreddine Abdelli (Bregenstedt/21), Thomas Schoppe (Groß Rodensleben/20), Sebastian Nowak (VfB Oschersleben/19) und Ralf Born (Kroppenstedt/17). Zwei Partien mussten vom Sportgericht gewertet werden. Der SV Seehausen II trat zur 26. Runde in Eimersleben ebenso nicht an wie der Domersleber SV am Schlusstag der Serie daheim gegen den TSV Hornhausen. Die Schiedsrichter verteilten 700 Verwarnungen, 38 Ampelkarten und 19 Platzverweise. Bei den Gelben Karten an die Vereine reichte die Spanne von 29 gegen Harbke bis 79 gegen den VfB Oschersleben. Osterweddingen (8), Kroppenstedt (6) und Seehausen II (5) kassierten die meisten Gelb-Roten Kartons, von denen allein Bregenstedt verschont blieb. Die Liste bei den Roten Karten führten Hadmersleben II (5) und der VfB Oschersleben (4) an, als deutlich fairer zeigten sich dagegen Wulferstedt II, Harbke, Eimersleben, Seehausen II, Ausleben und Altenweddingen II, die ohne „Rot“ durch die Serie kamen. Die Fairplay-Wertung gewann Harbke vor Bregenstedt, Wulferstedt II und Groß Rodensleben, Schlusslicht war hier der VfB Oschersleben.

 

Die 1. Fußball-Kreisklasse, Staffel 1 in der Serie 2015/16

 

In der Staffel 1 der 1. Fußball-Kreisklasse bestimmte ein Trio in der Saison 2015/16 klar das Geschehen. Hinter dem Staffelsieger SV Heide Burgstall (58 Punkte) belegten der SSV Eintracht Loitsche/Zielitz (56) und die SG Meseberg/Groß Ammensleben (54) die Plätze zwei und drei. Diese Teams qualifizierten sich für die neue erste Kreisklasse in der Serie 2016/17. Elf Zähler hinter der Spielgemeinschaft führt der SV Gutenswegen/Klein Ammensleben II als Vierter das Mittelfeld an, welches praktisch bis zur SG Angern II/Rogätz II mit 19 Punkten auf Rang elf reicht. Schlussliucht ist Dahlenwarsleben II. Den Grün-Weißen gelang nur ein Sieg und ein Remis, jeweils gegen die SG Ackendorf/Groß Santersleben II (3:3, 6:1).

 

 

Namen und Zahlen

 

In den 132 Begegnungn gab es bei zehn Remis 67 Heim- und 55 Auswärtssiege. Es wurden 665 Treffer markiert, was 5,04 Tore im Schnitt je Vergleich entsprach. Die häufigsten Resultate waren das 2:1 (15mal) und das 3:0 (13mal), nur zwei Partien blieben torlos. Die höchsten Heimsiege feierten Samswegen II mit 16:1 und Jersleben mit 14:0 jeweils gegen Dahlenwarsleben II. Auswärts waren Burgstall mit 12:1 und Loitsche/Zielitz mit 9:1 in Dahlenwarsleben am erfolgreichsten, zudem setzte sich Loitsche/Zielitz bei der SG Angern II/Rogätz II mit 8:0 durch. Die Eintracht stellt mit 102 Toren den besten Angriff und mit 17 Gegentreffern auch die stärkste Abwehr. Das Spitzentrio blieb mit jeweils 31 Zählern daheim ungeschlagen, auswärts entführte Burgstall mit 27 die meisten Punkte. Die besten Schützen waren Ricardo Sarpe vom SSV Samswegen mit 25 Treffern, Martin Zimmermann vom SV Gutenswegen/Klein Ammensleben II mit 24 und Jens Brohmann von der SG Meseberg/Groß Ammensleben mit 18 Erfolgen. Insgesamt liefen 354 Fußballer auf den Rasen. Den größten Kader setzten Angern II/Rogätz II (43), Meseberg/Groß Ammensleben (41), Gutenswegen/Klein Ammensleben II (37), Ackendorf/Groß Santersleben II (31), Dahlenwarsleben II und Ebendorf II (je 30) ein. Das wenigste Personal benötigten Mahlwinkel (18), Burgstall (21), Hermsdorf (22), Loitsche/Zielitz (23), Jersleben und Samswegen II (je 29). Neun Aktive bestritten alle Punktspiele für ihre Mannschaft, sie kamen von Loitsche/Zielitz (4), Ebendorf II, Meseberg/Groß Ammensleben II (je 2) und Burgstall (1). Die Stadiontore zu den 125 ausgetragenen Paarungen passierten 4404 Zuschauer, somit sahen durchschnittlich 35 Fans die Vergleiche. Die meisten Anhänger füllten die Ränge in Mahlwinkel (756), in Meseberg/Groß Ammensleben (590), Burgstall (386), Loitsche/Zielitz (357), Hermsdorf (322) und Angern/Rogätz (317). Die wenigsten Interessenten kamen nach Samswegen (242), Ebendorf (260), Ackendorf/Groß Santersleben (268), Gutenswegen/Klein Ammensleben (281), Jersleben (311) und Dahlenwarsleben (314). Siebenmal traten Mannschaften nicht an, so dass das Sportgericht den Gegnern 3:0 Tore und drei Punkte zusprach. Nicht angetreten sind Ackendorf/Groß Santersleben II in Burgstall und Meseberg/Groß Ammensleben, Dahlenwarsleben II in Burgstall und Gutenswegen/Klein Ammensleben, Angern II/Rogätz II in Gutenswegen/Klein Ammensleben, Hermsdorf und Mahlwinkel jeweils in Burgstall. Staffelleiter Friedhelm Genz aus Colbitz zählte 221 Verwarnungen, drei Ampelkarten und acht Platzverweise. Die Zahl der Gelben Karten schwankte zwischen neun gegen Burgstall und 33 gegen Meseberg/Groß Ammensleben. Die Gelb-Roten Karten kassierten Hermsdorf, Meseberg/Groß Ammensleben und Loitsche/Zielitz. Rote Kartons sahen Akteure von Mahlwinkel (3), Ackendorf/Groß Santersleben II, Gutenswegen/Klein Ammensleben II (je 2) und Burgstall (1). Die Fairplay-Wertung gewann Burgstall vor Ebendorf II und Loitsche/Zielitz II, am Tabellenende lag hier Ackendorf/Groß Santersleben II. Es kamen 32 Schiedsrichter und vier Assistenten zum Einsatz. Die meisten Spiele leiteten Thomas Mädlow (Grün-Weiß Dahlenwarsleben/21), Sascha Häusler (SSV Heinrichsberg/17), Thomas Milde (Blau-Weiß Hermsdorf/10), Uwe Gabriel (Bebertaler SV) und Dietmar Meyer (Blau-Weiß Hermsdorf/je 9). Die Schiedsrichterkosten lagen bei 3299,50 €, was je Verein durchschnittlich 274,96 € entsprach.

 

Die 1. Fußball-Kreisklasse, Staffel 2 in der Serie 2015/16

 

In der Staffel 2 der 1. Fußball-Kreisklasse dominierte in der Saison 2015/16 die SG Drackenstedt klar das Geschehen und feierte nach der einjährigen schöpferischen Punktspielpause mit 65 Punkten gleich den souveränen Staffelsieg. Immerhin 17 Zähler platzierte sich die Reserve des Eilslebener SV als Zweiter, gefolgt vom SV Hohendodeleben II und Traktor 06 Hohenwarsleben. Dieses Quartett schaffte den Sprung in die neue 1. Kreisklasse für die Serie 2016/17, wobei die Hohendodeleber eine Spielgemeinschaft mit dem Domersleber SV bilden. Einen Punkt weniger holte sich die Nordgermersleber als Fünfter. Der Tabellenletzte Traktor Wellen fuhr dieses Mal immerhin vier Siege ein, nachdem er vor einem Jahr lediglich ein Erfolgserlebnis verbuchte.

 

 

Namen und Zahlen

 

In den 156 Spielen fielen 811 Tore, im Schnitt 5,20 je Partie. Es gab 82 Heimsiege, 53 Auswärtserfolge, 13 Unentschieden und sieben Sportgerichtsurteile. Letztere betrafen die Vergleiche vom 11. Spieltag Wanzleben II gegen Wellen (Wertung 0:3 nach dem Einsatz eines nicht Spielberechtigten Akteurs), vom 11. Spieltag Osterweddingen II gegen Hohenwarsleben (Wertung 0:3, Nichtantritt Osterweddingen), vom 13. Spieltag Hohendodeleben II gegen Wanzleben II (Wertung 3:0, Nichtantritt Wanzleben II), vom 15. Spieltag Hohendodeleben II gegen Osterweddingen II (Wertung 3:0, Nichtantritt Osterweddingen II), vom 17. Spieltag Drackenstedt gegen Klein Wanzleben II/Goß Rodensleben II II (Wertung 3:0, Nichtantritt Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II), vom 22. Spieltag Hohenwarsleben gegen Hohendodeleben II (Wertung 0:3, Nichtantritt Hohenwarsleben), vom 25. Spieltag Schackensleben gegen Hohenwarsleben (Wertung 3:0, Nichtantritt Hohenwarsleben). Häufigste Resultate waren folgerichtig das 3:0 (16mal) und das 3:1 (11mal), nur die Paarung zwischen Hohenwarsleben und Drackenstedt endete torlos. Die höchsten Heimsiege feierte jeweils der Staffelsieger mit 12:0 gegen Nordgermersleben sowie mit je 11:0 gegen Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II und Wellen. Auf fremden Plätzen setzten sich Hundisburg mit 11:0 in Nordgermersleben und Osterweddingen II in Wanzleben mit 8:0 am klarsten durch. Mit 122:16 Toren stellten die Drackenstedter den besten Angriff und die stabilste Deckung. Nur Hohenwarsleben schaffte es, die SGD zu besiegen, setzte sich in der siebenten Runde in Drackenstedt mit 2:1 durch. Schützenkönig wurde Toni Dammering vom SV Hohendodeleben II mit 36 Toren vor Kenneth-Leif Husnik mit 29 und Fabian Wittmann (beide SG Drackenstedt) mit 20 Treffern. Die Mannschaften setzten 409 Spieler ein. Die meisten Fußballer boten Osterweddingen II mit 44 und Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II mit 43 auf. Die wenigsten Aktiven spielten mit je 23 für Nordgermersleben und Drackenstedt. 5155 Zuschauer (im Schnitt 34 je Partie) verfolgten die Auseinandersetzungen. Die meisten Zuschauer hatten Wellen mit 682 und Drackenstedt mit 562 Fans. Die wenigsten Anhänger schauten in Wanzleben mit 292 und Hohenwarsleben mit 301 zu. Die Zuschauerreichsten Spiele waren Drackenstedt gegen Eilsleben II mit 86 und Hohendodeleben II gegen Drackenstedt mit 72 Besuchern. Staffelleiter Heiko Schulze zählte 366 Verwarnungen, 17 Gelb-Rote Karten und acht Platzverweise. Die Anzahl der Gelben Kartons reicht von 17 gegen Schackensleben bis 38 gegen Rottmersleben/Bebertal II. Bei den Ampelkarten traf es Wellen und Hohenwarsleben je dreimal, ohne Gelb-Rot blieben Wanzleben II, Nordgermersleben und Drackenstedt. Die Roten Karten kassierten Wanzleben II (3), Wellen, Osterweddingen II (je 2) und Schackensleben (1). Die Fairplay-Wertung gewann Nordgermersleben mit 24 Gelben Karten, Schlusslicht hier ist Hohenwarsleben. 41 Schiedsrichter leiteten die Spiele. Die meisten Einsätze absolvierten Harald Groß (Eilslebener SV) mit 14 Partien, Uwe Gabriel (Bebertaler SV), Gerald Heuer (TSV Wefensleben) und Lars Böttger (Grün-Weiß Eimersleben) mit jeweils 10 Begegnungen. Die Schiedsrichterkosten betrugen 3970,50 €, (im Schnitt 27 € je Verein).

 

Die 1. Fußball-Kreisklasse, Staffel 3 in der Serie 2015/16

 

In der Staffel 3 der 1. Fußball-Kreisklasse blieb es in der Serie 2015/16 an der Tabellenspitze bis zum Ende spannend. Hier trennten nur fünf Punkte ein Quartett, welches schließlich auch die Qualifikation für die neue 1. Kreisklasse in der kommenden Saison erreichte. Staffelsieger wurde die Zweite des 1. FC Oebisfelde (58) mit einem Zähler vor der Reserve des Flechtinger SV. Dahinter landeten Blau-Gelb Alleringersleben (55) und Eintracht Behnsdorf (53) auf den Rängen drei und vier. Die SG Neuenhofe II/Süplingen II als Fünfter war zwar nach der ersten Runde Tabellenführer, konnte im Verlauf jedoch nicht ganz oben mitmischen und startet ab August dann als SG Born/Neuenhofe II in der 2. Kreisklasse. Die Viktoria aus Bartensleben holte nur zwei Siege und wurde Letzter der Staffel.

 

 

Namen und Zahlen

 

In den 156 Partien gab es bei 13 Remis 71 Heim- und 72 Auswärtserfolge. Es fielen 891 Treffer (5,71 je Match im Schnitt). Häufigste Resultate waren das 3:0 (11mal) das 2:1 und das 3:1 (je 10mal). Keine Begegnung blieb ohne Torjubel. Die höchsten Heimsiege landeten Oebisfelde II mit 25:1 gegen Born und Behnsdorf mit 17:2 gegen Beendorf. Von auswärts brachten Flechtingen II mit 14:0 bei der SG Klinze/Ribbensdorf II/Hödingen und Alleringersleben mit 11:0 bei der SG Velsdorf/Mannhausen II die klarsten Erfolge mit. Den stärksten Sturm besaßen die Oebisfelder Reservisten mit 128 Treffern, die beste Abwehr hatte Alleringersleben mit nur 29 Gegentoren. Die Heimtabelle führte Flechtingen II mit 28 Punkten an, auswärts sammelte der Staffelsieger mit 31 die meisten Zähler. Die Allerstädter blieben in der Rückrunde allein ungeschlagen. Als der erfolgreichste Goalgetter erwies sich wie im Vorjahr Kilian Pfofe von der SG Blau-Gelb Alleringersleben mit 43 Treffern, dahinter platzierten sich Philipp Günther mit 36, Robert Jelitte (beide 1. FC Oebisfelde II) mit 33, Michael Scholkmann (Flechtinger SV II) mit 26, Tim Jeremias mit 20, Felix Neubauer (beide Eintracht Behnsdorf) und Marcus Richter (Beendorfer SV) mit je 18 Toren. Das Sportgericht musste drei Partien mit 3:0 zugunsten der Gegner werten, weil Bartensleben zum 13. Durchgang in Oebisfelde und zur 14. Runde in Alleringersleben nicht antrat, außerdem reiste Born zum 16. Spieltag nicht nach Flechtingen. Die Schiedsrichter zückten 326 Verwarnungen, zehn Ampelkarten und vier Rote Kartons. Bei den Gelben Karten reicht die Zahl von 16 gegen Born bis 37 gegen Beendorf. Die meisten Gelb-Roten Karten kassierten Beendorf, Alleringersleben und Velsdorf/Mannhausen II (je 2). Beendorf, Bregenstedt, Walbeck und Klinze/Ribbensdorf II/Hödingen erhielten je einen Platzverweis. Die Fairplay-Wertung gewann Oebisfelde II vor Klinze/Ribbensdorf II/Hödingen, Walbeck, Bülstringen II und Born, den letzten Rang belegte hier Bartensleben. Die meisten Einsätze als Schiedsrichter absolvierten Jens Mörig (Flechtinger SV) mit 12 und Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen) mit 10 Spielen.

 

Die Fußball-Kreisklasse, Staffel 4 in der Serie 2015/16

 

In der Staffel 4 der 1. Fußball-Kreisklasse lieferten sich in der Serie 2015/16 der SV Rot-Weiß Wackersleben und die SG Barneberg/Hötensleben II einen spannenden Zweikampf um den Staffelsieg. Schließlich setzten sich die Rot-Weißen mit 63 Punkten durch und verwiesen die Spielgemeinschaft mit 58 Zählern auf Rang zwei. Beide Teams qualifizierten sich für die neue 1. Kreisklasse 2016/17. Die Elf vom Harbker SV Turbine II/TSV Wefensleben kam mit deutlichem Abstand und 46 Punkten als Dritter ins Ziel und brachte den Wackerslebern mit einem 6:0-Heimsieg die einzige Saisonniederlage bei. Schlusslicht wurde die SG Ausleben II/VfB Oscherslebnen II mit fünf Punkten auf Rang zwölf. Die SG Beckendorf/Hornhausen II musste in der Rückrunde nach dreimaligem Nichtantreten aus der Wertrung genommen werden.


Namen und Zahlen
In den 132 Begegnungen gab es 68 Heimsiege, 10 Remis und 54 Auswärtserfolge. Es fielen 755 Tore, was einem Schnitt von 5,72 je Vergleich entsprach. Die häufigsten Resultate waren das 3:1 (10mal) , das 2:1 und das 3:0 (je 9mal). Die höchsten Heimsiege schafften Ummendorf II mit 13:0 gegen Ausleben II/VfB Oschersleben II und Barneberg/Hötensleben II mit 12:1 gegen Siegersleben/Eilsleben III. Auf fremden Plätzen feierten Hamersleben mit 10:0 bei der SG Siegersleben/Eilsleben III und Harbke II/Wefensleben mit 10:1 bei der SG Ausleben II/VfB Oschersleben II die deutlichsten Erfolge. Während der Vizemeister mit 100 Treffern den besten Sturm besaß, ließ der Spitzenreiter mit nur 19 die wenigsten Gegentore zu. Die Wackersleber gewannen alle Heimspiele, auswärts holten Barneberg/Hötensleben II und die Rot-Weißen mit je 30 die meisten Zähler. Die Liste der erfolgreichsten Torjäger führte Robert Weile vom Harbker SV II/TSV Wefensleben mit 41 Treffern klar an. Dahinter platzierten sich Andreas Meßner (Barneberg/Hötensleben II) mit 32, Denny Herzberg (Hamersleben) mit 30, Stefan Bohne (Bornstedt) mit 29) und Mathias Nessau (Ummendorf II) mit 23 Toren. Das Sportgericht musste die Partie Siegersleben/Eilsleben III gegen Ausleben II/VfB Oschersleben II (Endstand war 3:3) mit 3:0 werten, da die Gäste einen Akteur unberechtigt einsetzten. Außerdem wurden diese Partien wegen Nichtantreten zugunsten der Gegner gewertet: Ausleben II/VfB Oschersleben II gegen Krottorf 0:3, Bornstedt gegen Ummendorf II 3:0, Krottorf gegen Hamersleben 0:3, Wackersleben gegen Gröningen II 3:0 und Barneberg/Hötensleben II gegen Hamersleben 3:0. Die Unparteiischen verhängten 305 Verwarnungen, 12 Ampelkarten und 8 Platzverweise. Bei den Gelben Karten reicht die Spannbreite bei den Vereinen von 11 gegen Schermcke bis 41 gegen Bornstedt. Krottorf und Bornstedt (je 3) kassierten die meisten Gelb-Roten Kartons. Hakenstedt/Wormsdorf und Bornstedt brachten es jeweils auf zwei Rote Karten. Mit Harbke II/Wefensleben, Schermcke und Hamersleben kamen drei Vereine ganz ohne Gelb-Rot und Rot aus. Die Fairplay-Wertung gewann der SV Schermcke vor Wackersleben und Hamersleben, während die Bornstedter hier am Tabellenende standen.