1. Kreisklasse der Frauen - Rückblick 1. Halbserie 2014/15

In der 1. Fußball-Kreisklasse sind im Spieljahr 2014/15 wieder 14 Frauenmannschaften am Start. Der Spielauschuss-Vorsitzende Egon Genz hatte gerade den Spielplan für die Liga fertig gestellt, da zog Kali Wolmirstedt die Mannschaft zurück. Es wurde eine Spielgemeinschaft mit Elbeu gebildet. So standen jetzt nur noch 13 Teams in der Liga. Eine Woche vor dem Start meldete sich der SV Rot-Weiß Wackersleben für den Spielbetrieb an. Da noch ein Platz frei war, wurde Wackersleben mit aufgenommen, startete demzufolge erst am zweiten Spieltag in die Serie. „Ab dieser Saison spielt die Kreisklasse mit sechs Feldspielerinnen plus Torwart und die Spielzeit beträgt 2x40 Minuten. Es war der Wunsch der Frauenmannschaften. Bisher habe ich nichts Negatives zu unseren neuen Regeln gehört. Auch im Frauenbereich wurde der Elektronische Spielberichtsbogen eingeführt. Der ESB hat sich bewährt. Da es Neuland für die Vereine war, gab es in der Startzeit kleine Probleme. Diese wurden nach und nach ausgeräumt. Einige Vereine müssen sich noch um eine gut gehende Internetverbindung kümmern. In der Rückrunde wird nur der ESB zum Einsatz kommen“, zog Staffelleiter Michael Bode ein positives Fazit zu den Neuerungen. Drei Mannschaften werden wohl den Titel unter sich ausmachen. Titelverteidiger SV Grün-Weiß Süplingen, die SG Empor Klein Wanzleben und der VfB Oschersleben I haben sich klar vom Feld abgesetzt. Mit je 36 Punkten wird das Trio nur durch die minimal unterschiedliche Tordifferenz getrennt. Dass jeder jeden schlagen kann, hat man in der Hinrunde gesehen. Der SV Grün-Weiß Potzehne aus der Altmark (mischt wieder im Landkreis Börde mit) und die SG Grün-Weiß Dahlenwarsleben spielen den vierten Platz unter sich aus. Dahlenwarsleben bekam zweimal Punkte vom Sportgericht, da die Gegner nicht antraten. Wackersleben - hier spielen ehemalige Aktive aus Ohrsleben und Wulferstedt - ist eine Bereicherung für die Liga und so stehen die Rot-Weißen mit sieben Siegen auf der sechsten Position. Die SG Elbeu/Wolmirstedt rangiert als Siebenter auf einen Mittelfeldplatz, da viele Stammspieler (Elbeu) nicht mehr zur Verfügung stehen. Aus Wolmirstedt kamen die Spielerinnen der B-Mädchen zum Einsatz. Der Bebertaler SV belegt einen guten achten Rang, obwohl die Torhüterin mit einer schweren Verletzung nicht zur Verfügung steht. Ohne Familie Scholz würde bei der FSG Haldensleber SC/SV Groß Santersleben nichts laufen, die mit 17 Zählern als Neunter den Kontakt zur oberen Tabellenhälfte nicht abreißen ließ. Dahinter klafft eine doch recht große Lücke von sieben Zählern zu den unteren fünf Teams. Angeführt wird das Quintett vom TSV Völpke, der wie vor einem Jahr zur Pause erneut zehn Punkte holte. Der hintere Tabellenplatz für den VfB Oschersleben II kam auch durch die Trainerwechsel zu Stande. Auch die SG Traktor Dreileben hat mit Reinhard Senf einen neuen Trainer, konnte gegenüber der Hinrunde des Vorjahres (damals lediglich zwei Remis) immerhin sechs Zähler zulegen und ist derzeit Zwölfter. Außerdem gab es in der ersten Pokalrunde nur eine knappe 3:4-Niederlage gegen Süplingen. Hermsdorf hatte zum Saisonbeginn erhebliche Probleme. Einige Spielerinnen und die Trainerin gingen von Bord, so konnten die Blau-Weißen nicht an den guten achten Rang von vor zwölf Monaten anknüpfen. Beim SV Neubau stehen nur zehn Spielerinnen zur Verfügung, man versucht zu allen Spielen, auch in Unterzahl, anzutreten. Ein Erfolgserlebniss brachte nur der 2:1-Sieg gen Hermsdorf.

 

Namen und Zahlen

In den bisher 91 Begegnungen gab es bei sieben Remis 41 Heim- und 43 Auswärtserfolge. 597 Tore ergaben einen Schnitt von immerhin 6,56 je Partie. Häufigste Resultate waren das 3:1 und das 3:0 in jeweils sechs Fällen. Noch kein Vergleich blieb torlos, während es gleich zwölfmal zweistellig zuging. Die höchsten Heimsiege landeten Klein Wanzleben mit 18:0 gegen Neubau und Potzehne mit 14:0 gegen Hermsdorf. Auf fremden Plätzen setzten sich Süplingen in Neubau und Klein Wanzleben bei der VfB-Reserve in Oschersleben mit jeweils 11:0 am klarsten durch. Daheim blieben Süplingen und Empor ohne Punktverlust, während der VfB I alle sieben Auswärtspartien gewann. Den besten Angriff bot Süplingen mit 97 Toren auf, defensiv erwies sich der VfB Oschersleben I mit lediglich sieben Gegentreffern am stärksten. Ein spannendes Wettschießen um die Torjägerkrone lieferten sich bisher Saskia Matthies (VfB Oschersleben I) und Judith Widdecke (Süplingen), beide trafen 27mal. Auch dahinter geht es knapp zu. Es folgen Sandra Jäger (25), Janine Lüdde (beide Klein Wanzleben/24), Diana Rakow (VfB I/21), Svenja Rauhut (Süplingen/20), Sabrina Gutsch (Wackersleben/19) und Nancy Koch (Süplingen/18). Die meisten Schiedsrichtereinsätze absolvierten Frank Geßner (Traktor Dreileben) mit 11, Walter Lange (1. FC Oebisfelde) mit 7, Gordon Gerhardi (TSV Hadmersleben) und Heiko Stapel (TSV Wefensleben) mit jeweils 6. Die Fairplay-Wertung führen Süplingen und Elbeu/Wolmirstedt mit je einer Verwarnung an. Insgesamt zückten die Unparteiischen 40 Gelbe Karten, die einzige Ampelkarte kassierte eine Spielerin von Empor Klein Wanzleben. Ganz ohne Karten kam nur die FSG HSC/Groß Santersleben aus, allerdings musste sie in der Fairplay-Tabelle Strafpunkte durch das Sportgericht hinnehmen. In der Meisterschaft wurden drei Spiele am „grünen Tisch“ entschieden. Wegen des Nichtantretens der FSG HSC/Santos (gegen Potzehne), von Hermsdorf (in Dahlenwarsleben) und vom VfB Oschersleben II (in Dahlenwarsleben) wurden diese Begegnungen jeweils mit 3:0 Toren und drei Punkten für die Gegner gewertet. Bei den Pokalspielen musste das Sportgericht zweimal tätig werden, denn Hermsdorf (gegen die FSG HSC/Groß Santersleben) und Neubau (bei der SG Elbeu/Wolmirstedt) traten nicht an. Im Topspiel des Viertelfinales setzte sich Klein Wanzleben mit 4:2 gegen Süplingen durch. Die Halbfinalauslosung erfolgt bei den Hallenmeisterschaften am 14. Februar in Süplingen, wo Klein Wanzleben, der VfB Oschersleben I, Dahlenwarsleben und Elbeu/Wolmirstedt auf ihre Gegner warten. Der Halbzeitstaffeltag für die Frauenteams findet am 20. Februar um 18.30 Uhr in Dreileben statt.

1. Kreisklasse, Staffel 1 - Rückblick der 1. Halbserie 2014/15

Durch die Reduzierung von zuvor vier auf drei Spielklassen im Landkreis Börde und der faktischen Verschmelzung der bisherigen zweiten und dritten Kreisklasse zur neuen ersten Kreisklasse wurden die Teams vor der Serie 2014/15 neu gemischt. In der Staffel 1 blieben die Mannschaften der letztjährigen 2. Kreisklasse größtenteils erhalten. So führt wie vor einem Jahr bei Halbzeit der SV Heide Burgsatall die Tabelle mit 33 Zählern allein ungeschlagen an. Mit einem Punkt weniger stießen Blau-Weiß Elbe Glindenberg und der SSV Eintracht Loitsche/Zielitz aus der unteren Hälfte auf die Verfolgerränge zwei und drei vor. In den Kampf um den Staffelsieg könnte noch der SV Groß Santersleben II als derzeit Vierter mit 27 Zählern eingreifen. Das breite Mittelfeld führen der SV Mahlwinkel und der SV Blau-Weiß 90 Jersleben an. Hinter derm SV Blau-Weiß Hermsdorf und dem SV Gutenswegen/Klein Ammensleben II findet sich mit der SG Meseberg/Groß Ammensleben eine neue Spielgemeinschaft auf Rang neun wieder. Der SSV Samswegen II rutschte binnen zwölf Monaten von der dritten auf die zehnte Position ab, halbierte sein Punktekonto auf zwölf. Im erwarteten Bereich landeten dahinter mit Grün-Weiß Dahlenwarsleben II (11.), Eintracht Ebendorf II (12.) und dem SV Angern II (14.) drei Teams aus der letztjährigen dritten Kreisklasse. Vor einem Jahr punktlos Letzter schob sich der SSV Stern Elbeu II nun mit immerhn vier Punkten auf Platz 13.

 

Namen und Zahlen

In den 91 Spielen gab es bei zwölf Remis 36 Heim- und 42 Auswärtssiege. Hinzu kommt hier das Match zwischen Gutenswegen/Klein Ammensleben II und Elbeu II aus der zweiten Runde, welches vom Sportgericht für beide Teams mit 0:3 Toren und ohne Punkte als verloren gewertet wurde. 459 Treffer ergaben einen Schnitt von 5,04 je Partie. Häufigste Resultate waren das 2:1 (13mal) und das 3:0 (zehnmal). Die höchsten Heimsiege feierten Elbeu II mit 17:1 gegen Angern II (was zudem der einzige Dreier der Sterne war) und Loitsche/Zielitz mit 14:0 gegen Elbeu II. Die klarsten Auswärtserfolge fuhren Burgstall mit 11:1 in Dahlenwarsleben und die „Santos“-Reserve mit 9:1 in Ebendorf ein. Während Glindenberg mit 18 die meisten Heimpunkte behielt, kam Burgstall auswärts mit 19 auf die größte Anzahl. Auch im Angriff erwiesen sich die Blau-Weißen mit 70 Treffern am hungrigsten, der Tabellenführer bot die beste Defensive mit nur neun Gegentoren auf. Die Liste der erfolgreichsten Schützen führt Steffen Hoppe von Blau-Weiß Elbe Glindenberg mit 22 Toren klar an, es folgen Heiko Meinecke vom SV Gutenswegen/Klein Ammensleben II mit 14, Daniel Mathiebe von Eintracht Loitsche/Zielitz mit 13 und Julian Stadler vom SV Groß Santersleben II mit 12 Toren. Insgesamt kamen bereits 343 Fußballer zum Einsatz, von denen 20 in allen Partien ihrer Mannschaft dabei waren. Den größten Kader stellten Elbeu II (34), Gutenswegen/Klein Ammensleben II (31), Dahlenwarsleben II und Angern II (je 30). Mit dem wenigsten Personal kamen Burgstall, Mahlwinkel (je 17), Glindenberg und Hermsdorf (je 19) aus. Die meisten Aktiven in allen Begegnungen wirkten für Burgstall (5) mit. 3303 Fans passierten die Stadiontore. Die meisten Zuschauer kamen in Mahlwinkel (390), in Burgastall (314) und in Groß Ammensleben (302). Die wenigsten Zuschauer sahen die Partien in Ebendorf (133), Groß Santersleben (148) und in Dahlenwarsleben (168). Staffelleiter Friedhelm Genz aus Colbitz registrierte bislang 214 Verwarnungen, 14 Ampelkarten und drei Platzverweise. Die Zahl der Gelben Karten lag zwischen acht für Glindenberg und 21 für Jersleben. Die meisten Gelb-Roten Karten sammelten Elbeu II und Hermsdorf (je 3). Rote Kartons kassierten „Santos“ II, Angern II und Hermsdorf. Mit Glindenberg, Loitsche/Zielitz und Samswegen II blieb ein Trio ohne Gelb-Rot und Rot, führt die Fairplay-Tabelle an. Auch die Gauseberger Reserve blieb von Ampelkarten und Platzverweisen verschont, landete aber aufgrund unsportlichen Verhaltens auf dem letzten Platz. Das Sportgericht musste die gewonnenen Spiele der Mannschaft gegen Burgstall (3:2) und Meseberg/Groß Ammensleben (5:2) jeweils wegen des unberechtigten Einsatzes eines Akteurs mit 3:0 Toren und drei Punkten für die Gegner werten, hinzu kam das ausgefallenene Match gegen Elbeu II. Es wurden 26 Unparteiische angesetzt. Die meisten Spielleitungen übernahmen Thomas Mädlow (Grün-Weiß Dahlenwarsleben) mit 8, Jerry Bommert (SG Drackenstedt) mit 7, Thomas Milde (Blau-Weiß Hermsdorf 09), Burkhardt Pastwa (SSV Stern Elbeu) und Michael Knochenmuß (Haldensleber SC) mit je 6. Die durchschnittlichen Schiedsrichterkosten der 14 Vereine betrugen 171,02 €.

1. Kreisklasse, Staffel 2 - Rückblick der 1. Halbserie 2014/15

In der 1. Kreisklasse Staffel 2 führt zur Winterpause der Serie 2014/15 der Osterweddinger SV II mit 37 Punkten ganz klar vor Traktor Dreileben mit 27 und dem SV Hohendodeleben II mit 25 Zählern. Dieses Trio gehörte auch im Vorjahr zu den vorderen Teams der damaligen 2. Kreisklasse. Dahinter etablierten sich mit Rot-Weiß Ackendorf und Eintracht Hundisburg zwei Spitzenmannschaften aus der letztjährigen dritten Kreisklasse. Im breiten Mittelfeld folgt nach dem SV Seehausen II mit dem SV Blau-Weiß Empor Wanzleben II ein Absteiger auf Rang sieben. Die SG Klein Wanzleben/Groß Rodensleben als Achter konnte acht Punkte gegenüber dem Vorjahr zulegen, während die SG Hohenwarsleben vom vierten auf den neunten Rang fiel. Aus der dritten Kreisklasse integrierte sich die ISV-Reserve aus Althaldensleben mit immerhin 19 Punkten auf Platz zehn. Deutlich aufwärts zeigte die Kurve für Nordgermersleben, denn die Eintracht, vor Jahresfrist mit einem Punkt abgeschlagen Letzter erkämpfte sich jetzt schon 14 Zähler. Anschluss hielt auch Grün-Rot Bornstedt, im Vorjahr in der 3. Kreisklasse als SG mit Drackenstedt im Rennen. Vorletzter wurde Traktor Wellen mit lediglich einem Remis ausgerechnet gegen den Tabellenführer (4:4). Für den TSV Schackensleben gab es bisher noch keinen Grund zur Freude, alle zwölf Partien gingen verloren. Die SG Klein Rodensleben musste drei Spieltage vor Hinrundenschluss die Mannschaft vom Spielbetrieb zurückziehen. Alle Spiele von Klein Rodensleben wurden durch das Sportgericht annulliert und aus der Tabelle entfernt.

 

Namen und Zahlen

In 92 Spielen gab es je 40 Heim- und Auswärtssiege sowie 12 Unentschieden. Dabei fielen 527 Tore, was einen Schnitt von 5,73 Toren pro Spiel ergibt. Fünf Begegnungen werden noch vor dem Rückrundenstart nachgeholt, wenn das Wetter es zulässt. Das Sportgericht wertete die Begegnungen Traktor Hohenwarsleben gegen TSV Schackensleben mit drei Punkten und 3:0 Toren für Hohenwarsleben, weil Schackensleben in der zweiten Runde nicht antrat und Rot-Weiß Ackendorf gegen Traktor Wellen mit drei Punkten und 3:0 Toren für Ackendorf, weil Wellen zum neunten Durchgang nicht angetreten war. Den höchsten Heimsieg feierte die ISV-Reserve mit 14:1 gegen Schackensleben. Auswärts gelang Seehausen II mit dem 10:0 in Schackensleben der klarste Erfolg. Häufigstes Resultat war das 2:1 in sieben Fällen. Das torreichste Match lieferten sich Hohenwarsleben und Nordgermersleben, es endete 10:7. Torlos trennten sich nur Dreileben und der ISV II. Allein ungeschlagen blieb bisher der Osterweddinger SV II, der alle Heimspiele gewann. Bestes Auswärtsteam sind die Ackendorfer mit 14 Punkten. In der Torschutzenliste führt Denny Nevermann vom SV Seehausen II mit 21 Toren gefolgt von Burkhard Bröckel vom ISV Haldensleben II mit 17 Toren und Sandy Hilliger von Eintracht Nordgermersleben mit 15 Toren. Die Spiele wurden von 3135 Zuschauern verfolgt, was einen Schnitt von 35 Fans ergibt. Die meisten Besucher hatte Nordgermersleben mit 273 und die wenigsten Seehausen II mit 181. Es kamen 39 Unparteiische zum Einsatz. Die Schiedsrichterkosten liegen bei 2435,31 Euro was einen Schnitt von 24,35 € pro Spiel ergibt, die Partien von Klein Rodensleben mit einbezogen. Die meisten Spiele leiteten Ernst Feller (Börde Rottmersleben) und Günter Koch (SV Angern) mit je 8. Es folgen sieben Schiedsrichter mit je fünf Spielen. Insgesamt zählte Staffelleiter Heiko Schulze 282 Verwarnungen,13 Gelb-Rote Karten und achtmal die Rote Karte. Die meisten Ampelkarten kassierten Wellen (4), Hundisburg und Ackendorf (je 2). Bei den Roten Karten traf es acht Vereine je einmal. Ganz ohne Gelb-Rot und Rot blieben Hohenwarsleben und Nordgermersleben. In der Fair-Play Wertung führt Eintracht Nordgermersleben mit 14mal Gelb gefolgt von Blau-Weiß Wanzleben II mit 14mal Gelb und zweimal Gelb-Rot.

1. Kreisklasse, Staffel 3 - Rückblick der 1. Halbserie 2014/15

In der Staffel 3 der 1. Fußball-Kreisklasse zeigt sich nach der Zusammenlegung der 2. und 3. Kreisklasse vor der Serie 2014/15 eindrucksvoll die doch unterschiedliche Spielstärke, hat sich zur Winterpause eine deutliche Trennlinie ergeben. Den Staffelsieg fest im Blick haben derzeit Chemie Walbeck mit 38 und Grün-Weiß Eimersleben mit 35 Punkten. Der Flechtinger SV II als Dritter schob sich mit dem 2:1-Sieg im Nachholspiel in Bösdorf noch an der SG vorbei. Die neu gebildete starke Spielgemeinschaft Neuenhofe II/Süplingen II hielt eine Reihe von Wochen gar die Führung, ehe sie nach drei Niederlagen noch auf Rang fünf rutschte. Etwas den Anschluss nach ganz oben verloren zuletzt auch Blau-Gelb Alleringersleben und Eintracht Behnsdorf, beide haben nun 27 Zähler. Die erstmals agierende Zweite der SG Bülstringen überraschte bei sieben Siegen und und zwei Remis mit Platz acht durchaus positiv. Eine weitere Lücke von fünf Punkten ergibt sich zu Rang neun. Hier findet sich mit dem Beendorfer SV der erste Vetreter aus der letztjährigen 3. Kreisklasse, der mit dem 3:1 bei der SG Neuenhofe II/Süplingen II überraschte. Zehnter ist derzeit der TSV Viktoria Bartensleben gefolgt vom VfB Born und der SG Weferlingen II/Hödingen. Beim TSV Bregenstedt wirkte sich der Abstieg der ersten Mannschaft aus der Kreisoberliga sicher auch auf die Reserve aus, denn für die Mannschaft, die im vergangenen Jahr noch in der 2. Kreisklasse agierte, blieb jetzt nur Rang 13. An vorletzter Stelle liegt die SG Velsdorf/Mannhausen II, die neben dem 9:0-Auftaktsieg gegen das Schlusslicht SG Klinze/Ribbensdorf II/Hörsingen nur beim 5:2 in Beendorf drei Punkte einfuhr. Die Klinzer Reserve verbuchte ihr einziges Erfolgserlebnis auf dem grünen Rasen beim 3:2 in Bregenstedt.

 

Namen und Zahlen

In den bis Dezember abgehakten 109 Partien gab es 54 Heimsiege, 11 Unentschieden und 44 Auswärtserfolge. Dabei wurden 628 Treffer erzielt, was 5,76 je Spiel im Schnitt entsprach. Das torreichste Match lieferten sich Walbeck und Velsdorf/Mannhausen II beim 15:3, zwei Vergleiche endeten ohne Treffer. Die höchsten Heimsiege verbuchten Walbeck gegen Klinze/Roibbensdorf II/Hörsingen und Alleringersleben gegen Velsdorf/Mannhausen II jeweils mit 15:0. Eimersleben holte sich mit 12:0 in Bregenstedt den höchsten Auswärtserfolg. Daheim sammelte Alleringersleben bei sechs Siegen und drei Niederlagen mit 18 die meisten Punkte, kein Team blieb hier ungeschlagen. Auf fremden Plätzen verloren Walbeck (25 Punkte) und Eimersleben (20) noch nicht. Die besten Torschützen waren Patrick Kutz (SV Chemie Walbeck) mit 29 Treffern und Kilian Pfofe (SG Blau-Gelb Allingersleben) mit 25 Erfolgen. Insgesamt liefen bislang 424 Fußballer auf den Rasen. Die meisten Akteure setzten Bülstringen II (39), Neuenhofe II/Süplingen II (36), Weferlingen II/Hödingen (35), Flechtingen II (34) und Bregenstedt II (32) ein. Mit den kleinsten Aufgeboten kamen Behnsdorf (22), Bartensleben, Eimersleben, Walbeck (je 23), Born, Bösdorf (je 24), Alleringersleben (26), Beendoref (27), Klinze/Ribbensdorf II/Hörsingen und Velsdorf/Mannhausen II ( je 28) aus. Bei den Spielen wurden 3584 Zuschauer gezählt. Die meisten Fans kamen in Beendorf (418), Alleringersleben (308), Bülstringen, Walbeck (je 288), Neuenhofe (262), Behnsdorf (245), Bösdorf (227) und Born (216). Die wenigsten Besucher verfolgten die Partien in Velsdorf (166), Klinze/Ribbensdorf/Hörsingen (174), Flechtingen (186), Bregenstedt (187), Bartensleben, Hödingen (je 203) und Eimersleben (213). Das Sportgericht wertete das ausgefallene Match des fünften Durchganges zwischen Viktoria Bartensleben und der SG Klinze/Ribbensdorf II/Hörsingen wegen des Nichtantretens der Gäste am 15. November mit 3:0 Toren und drei Punkten für die Heimelf sowie die Begegnung der sechsten Runde zwischen den Reserveteams aus Klinze und Weferlingen (Endstand war 0:1) mit 3:0 Toren und drei Punkten für die Heimmannschaft, weil die Gäste im Nachholspiel am 21. Dezember einen Aktiven unberechtigt einsetzten. Staffelleiter Danny Dmytriw zählte bis Dezember 261 Verwarnungen, neun Ampelkarten und fünf Rote Kartons. Die Zahl der Gelben Karten liegt zwischen vier für die SG Klinze/Ribbensdorf II/Hörsingen und 24 für die SG Bülstringen II. Bei den Gelb-Roten Karten traf es Flechtingen II (3) und Bartensleben (2) am härtesten. Die Platzverweise nach Rot verteilen sich auf fünf Teams. Die Fairplay-Wertung führt der Tabellenletzte der Meisterschaftstabelle, die SG Klinze/Ribbensdorf II/Hörsingen vor dem Beendorfer SV und Grün-Weiß Eimersleben an. An letzter Stelle rangiert der Flechtinger SV II. Es kamen 32 Schiedsrichter zum Einsatz. Die meisten Spielleitungen übernahmen Lutz Kolbl (FSV Barleben) mit 10, Angelo Bicknese (Flechtinger SV) mit 9 und Maik Kaiser (1. FC Oebisfelde) mit 7 Einsätzen.

1. Kreisklasse, Staffel 4 - Rückblick der 1. Halbserie 2014/15

In der Staffel 4 der 1. Fußball-Kreisklasse führt zur Winterpause der Serie 2014/15 der SC Germania Kroppenstedt, vor einem Jahr nur Zehnter, die Tabelle mit 40 Punkten an. Auch dahinter dominieren die Teams aus der letztjährigen 2. Kreisklasse. Ein Sprung aus der unteren Hälfte gegenüber von vor zwölf Monaten gelang auch Ausleben, die Blau-Gelben verdoppelten ihre Punkteausbeute auf 35. Eintracht Gröningen II bewies als Dritter seine Konstanz in der Spitze. Vom zwölften Rang auf den vierten stieß binnen eines Jahres Fortuna Hamersleben vor. Dahinter spielte mit dem VfB Oschersleben II die beste Mannschaft aus der letztjährigen 3. Kreisklasse als Fünfter eine gute Rolle, was wohl auch für den Eilslebener SV II auf Platz sieben gilt. Dazwischen postierte sich mit Rot-Weiß Wackersleben ein Team der 2. Kreisklasse des Vorjahres. Die neue Spielgemeinschaft Wormsdorf/Hakenstedt etablierte sich als Achter. Der Ummendorfer SV II, bei Halbzeit 2013/14 noch Spitzenreiter, rutschte auf Position neun ab. Dahinter landeten ausschließlich Mannschaften, die zuletzt in der 3. Kreisklasse aktiv waren. So hielten der Harbker SV Turbine II, Blau-Weiß Beckendorf und die wieder gegründete Spielgemeinschaft Barneberg/Hötensleben II noch Anschluss an das große Mittelfeld. Die Ränge 13 bis 15 mit schon etwas Abstand gehörten Turbine Krottorf, dem SV Schermcke und Teutonia Siegersleben.

 

Namen und Zahlen

In den bis Dezember abgehandelten Spielen gab es bei 21 Remis 56 Heim- und 32 Auswärtssiege, wobei 548 Tore (5,03 im Schnitt je Partie) fielen. Häufigste Resultate waren das 2:2 (neunmal) und das 3:1 (achtmal). Nur zwei Vergleiche erwiesen sich als „Nullnummern“. Den höchsten Heimerfolg feierte Kroppenstedt mit 10:1 gegen Krottorf, auswärts landete die Gröninger Reserve beim 10:1 in Schermcke den klarsten Dreier. Der SC Germania gewann alle Heimpartien, ungeschlagen blieben hier auch die VfB- und Eintracht-Zweite. Stärkstes Auswärtsteam ist ebenfalls Gröningen II mit 17 Zählern aus neun Spielen. Das beste Torkonto besitzt der Tabellenführer mit 66:14. Die Liste der Schützen führt Patrick Voigt von Blau-Gelb Ausleben mit 24 Treffern an. Es folgen Benjamin Rode (VfB Oschersleben II/22), Marc Günther (Hamersleben), Maximilian Rode (VfB Oschersleben II/je 15), Andy Bendler (Eilsleben II), Christian Köchy (Kroppenstedt/je 12), Kevin Dudek (Wackersleben) und Matthias Schneider (Kroppenstedt/je 11). Das Sportgericht musste die Partien Eilsleben II gegen Ummendorf II und Wormsdorf/Hakenstedt gegen Harbke II mit 3:0 Toren und drei Punkten für die Heimmannschaften werten, da die Gäste nicht antraten. Staffelleiter Daniel Schlüter registrierte bislang 301 Verwarnungen, 21 Ampelkarten und drei Platzverweise. Bei den Gelben Karten liegt die Zahl für die Vereine zwischen 14 für Schermcke und 28 für die SG Barneberg/Hötensleben II. Kroppenstedt kassierte mit bereits viermal Gelb-Rot die meisten, während es bei den Roten Kartons Siegersleben, Ummendorf II und Oschersleben II je einmal erwischte. Die Fairplay-Wertung führt Schermcke vor Wormsdorf/Hakenstedt und Wackersleben an.

Bördeliga Staffel 1 - Rückblick der 1. Halbserie 2014/15

Mit der Aufstockung der Fußball-Kreisliga auf 16 Mannschaften startete die Staffel 1 erstmalig in die Saison 2014/15. Der gewollte Gleichschritt mit der Kreisoberliga brachte es mit sich, dass der erste Rückrunden-Spieltag auch bereits im Jahr 2014 absolviert werden sollte. Von den 128 angesetzten Spielen kamen bis Dezember 124 Vergleiche zur Austragung. Zur Begegnung am 27. September in Oebisfelde reiste der Gast aus Elbeu nicht an, so dass diese Partie mit 3:0 Punkten und drei Toren für die Platzherren am „Grünen Tisch“ entschieden wurde. Die drei noch offenen Paarungen Klinze/Ribbensdorf gegen Colbitz, Angern gegen Oebisfelde und Süplingen gegen Elbeu sollen am 14. Februar nachgeholt werden. Zum Pflichtspielstart für alle Teams eine Woche später stehen sich gleich der gegenwärtige Tabellenführer Concordia Rogätz und der Zweite 1. FC Oebisfelde gegenüber. Für die junge Oebisfelder Elf um Trainer Böse werden insbesondere die ersten beiden Spiele zeigen, ob die acht Punkte Rückstand (bei einem Spiel weniger) auf den Spitzenreiter verringert werden können, um den Staffelsieg den Rogätzern noch streitig zu machen. Aber auch der Platz zwei kann unter Umständen zum Aufstieg in die höchste Spielklasse des Bördekreises berechtigen. Hier wollen die Bebertaler sicherlich als gegenwärtig Drittplatzierter (28 Punkte) auch noch ein Wörtchen miteden. Der Bebertaler SV ist die Tormaschine der Staffel 1 mit 49 eigenen Treffern und damit in dieser Rubrik Spitze. Chancen zumindest auf Platz zwei sind ebenso der Eintracht aus Ebendorf (27 Punkte) und den Süplingern (25) noch einzuräumen. Die Süplinger sind – und das sei hier ebenfalls lobend erwähnt – klarer Spitzenreiter in der Fairplay-Wertung. Platz zwei in der Fairplay-Wertung und Rang sechs in der Tabelle belegt der HSV Colbitz. Die Colbitzer sind das einzige Team ohne Unentschieden. Für sie gab es entweder Siege (achtmal) oder Niederlagen (siebenmal). Im dichten Mittelfeld angesiedelt folgen der SV Etingen/Rätzlingen (Platz sieben) und der SSV Heinrichsberg (Rang acht). Die Heinrichsberger starteten fulminant mit drei Siegen gegen Weferlingen, Rottmersleben und Etingen/Rätzlingen in die Serie. Das Geschenk des Nichtabstiegs durch die Bildung der Spielgemeinschaft Neuenhofe II/Süplingen II und dem Rückzug der SG Drackenstedt in der abgelaufenen Saison haben die Mannen um Trainer Eckhardt, so scheint es, dankend angenommen. Sie sind nunmehr in der höheren Spielklasse angekommen. Rang neun bekleidet die SG Velsdorf/Mannhausen mit 23 Punkten und einem ausgeglichenen Torkonto. Den einstelligen Platz könnten der SG noch die Elbeuer streitig machen. Aber es ist schon bezeichnend, dass der ehemalige Titelaspirant am dritten Spieltag zu Hause mit 0:7 gegen Bebertal Federn lassen musste und im siebenten Durchgang in Oebisfelde gar nicht antrat. Sicherlich trägt auch zur Unruhe bei, dass dem Verein durch die Stadt Wolmirstedt der Nutzungsvertrag über das Sportgelände gekündigt wurde. Leider haben noch nicht alle Gemeinden und Verwaltungen begriffen, dass der Sport eine große Integrationschance bietet, aber bestimmter Rahmenbedingungen und Unterstützung bedarf.


Die Reserve des Verbandsliga-Spitzenreiters aus Barleben hat diesbezügliche Probleme nicht. Sie sollte von Keinem unterschätzt werden, insbesondere dann, wenn das Potenzial aus der Verbandsliga mit abgerufen werden kann. Der gegenwärtige elfte Platz spiegelt sicherlich nicht die Möglichkeiten wieder. Interessant wird zu verfolgen sein, ob die sportliche Entwicklung im gesamten Männerbereich des Vereins seine Forsetzung findet. Die SG Klinze/Ribbensdorf mit zwei Siegen (Weferlingen, Rottmersleben) und einem Remis (Velsdorf/Mannhausen) in die Meisterschaft gestartet, im Pokalwettbewerb mit starken Auftritten in das Halbfinale vorgedrungen, findet sich ein wenig überraschend sicher auch bei der eigenen Anhängerschaft nur auf Platz zwölf der Tabelle wieder. Nach dem Durchmarsch der Bülstringer als Aufsteiger und späteren Staffelsieger der letzten Serie, befinden sich die Neulinge wie der Hallenbeste der Kreisliga VfB Blau-Weiß Erxleben (Platz 13), der MTV Weferlingen (15.) und der SV Börde Rottmersleben (16.) bisher lediglich am Ende der Tabelle. Nur der SV Angern hat sich zwischen diesem Dreigestirn auf Platz 14 eingefunden. Da reichte es auch nicht aus, dass mit Stefan Motilewski der gegenwärtige Torschützenbeste aus Angern kommt. Auch die 150 Zuschauer im Derby gegen den Nachbarn aus Rogätz haben sicherlich nur den Schatzmeister des Vereins aus Angern kurz schmunzeln lassen. Der Punkteabstand oder die Querelen innerhalb der sportlichen Leitung trugen dagegen wenig zur Freude der Angeraner Fußballgemeinde bei. Als großes Problem stellt sich gegenwärtig und vor allem zukünftig die Absicherung des Spielbetriebes durch Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten dar. So hatte sich der Kreisfachverband für die zweithöchste Liga des Kreises das Ziel gesetzt, zumindest jede Begegnung mit einem Schiedsrichter und Assistenten zu besetzen. Leider konnte fast ein Drittel (ca. 28 Prozent) der Meisterschaftsbegegnungen in der Staffel 1 nicht mit einem unterstützenden Assistenten für den Unparteiischen angesetzt werden. Hier bleibt nur weiterhin der Appell an die Vereine gemeinsam mit dem KFV Fußball Börde alle Anstrengungen zu unternehmen, um das Szenario abzuwenden, dass zukünftig ohne Unparteiische die Meisterschaftsspiele zur Austragung kommen müssen, weil sich einfach zu wenige begeistern lassen, dieses Amt auszufüllen.

 

Namen und Zahlen

In den 124 auf dem grünen Rasen ausgetragenen Begegnungen bis zur Winterpause gab es bei 19 Unentschieden 69 Heim- und 36 Auswärtserfolge, dabei wurden 584 Tore erzielt. Häufigstes Resultat war das 2:1 in 15 Fällen. Torlos endete lediglich das Match zwischen Oebisfelde und Rottmersleben, was den einzigen Punktverlust der Allerstädter am heimischen Gehege brachte. Die höchsten Heimsiege feierten Ebendorf mit 7:1 gegen Weferlingen, Oebisfelde und Klinze/Ribbensdorf jeweils mit 6:0 gegen Angern. Das 7:0 der Bebertaler in Elbeu war der klarste Auswärtserfolg. Die Liste der besten Schützen führt Stefan Motilewski vom SV Angern mit 15 Toren an. Es folgen Mario Renner (Heinrichsberg/14), Carlo Moritz (Colbitz/13), Maik Maliska (Erxleben/12), Stephan Becker (Rogätz) und David Herbst (Elbeu/je 11). Gleich neun Bälle landeten im eigenen Netz. Insgesamt wirkten 403 Aktive mit, deren Durchschnittsalter bei 28,5 Jahren lag. Die meisten setzten Barleben II (33), Elbeu (30), Velsdorf/Mannhausen und Weferlingen (je 28) ein. Mit den wenigsten Spielern kamen bislang Etingen/Rätzlingen (20), Rogätz, Erxleben (je 21) und Angern (22) aus. In allen Begegnungen ihrer Mannschaft waren 14 Fußballer dabei, die meisten boten hier Angern (3), Rottmersleben und Ebendorf (je 2) auf. Insgesamt wurden 5557 Zuschauer gezählt, was durchschnittlich 45 je Spiel waren. Die meisten Fans kamen in Weferlingen (545), Angern (482) und Süplingen (436). Die wenigsten Besucher begrüßten Ebendorf (173), Elbeu (256) und Heinrichsberg (262). Die größte Kulisse hatten die Lokalderbys Angern gegen Rogätz (150) und Süplingen gegen Bebertal (110). Dagegen verzeichnete Barleben II den Minusrekord mit zehn Fans gegen Rottmersleben. Erfreulich ist dagegen die Tatsache, dass der Staffelleiter Rainer Wielinski mit gegenwärtig 29 Platzverweisen (acht Rote, 21 Gelb-Rote Karten) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 35 Platzverweisen (16 Rote, 19 Gelb-Rote Karten) eine deutlich fairere Gangart der Spieler vermelden kann. Außerdem wurden von den Schiedsrichtern 513 Verwarnungen gezeigt. Die Zahl für die einzelnen Mannschaften liegt zwischen 15 für Süplingen und 49 für Erxleben. Bei den Ampelkarten traf es Heinrichsberg (5) und Klinze/Ribbensdorf (3) am härtesten. Während Barleben II gleich drei Rote Kartons kassierte, traf es fünf Teams je einmal. Nur Bebertal und Velsdorf/Mannhausen blieben ohne Gelb-Rote und Rote Karten. In der Fairplay-Wertung ist Erxleben Schlusslicht. In den Partien kamen 24 Schiedsrichter zum Einsatz. Die meisten Leitungen übernahmen Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen) mit 10, Maik Kaiser (1. FC Oebisfelde), Burkhardt Pastwa (SSV Stern Elbeu) mit je 9, Marcel Rabe (Harbker SV Turbine), Ralf Krause (Haldensleber SC) und Stefan Salewski (SV Irxleben) mit je 8. Von den 43 angesetzten Assistenten standen Thomas Mädlow (SG Grün-Weiß Dahlenwarsleben), Erich Hellwig (Börde Rottmersleben) und Harald Groß (Eilslebener SV) mit je sechs Spielen am häufigsten an der Seitenlinie. Die durchschnittlichen Schiedsrichterkosten der Vereine je Spiel lagen bei 48 €.

Statistik 1. Halbserie 2014/15 Bördeliga Staffel 1
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Bördeliga Staffel 2 - Rückblick der 1. Halbserie 2014/15

In der Staffel 2 der Fußball-Kreisliga führt zur Winterpause der Saison 2014/15 der SV Hohendodeleben die Tabelle an. Im Vorjahr reichte der damalige Fünf-Punkte-Vorsprung zur Halbzeit am Ende nicht, der Ummendorfer SV fing den Spitzenreiter mit dem 4:1 im direkten Duell am letzten Spieltag noch ab. Dieses Mal liegt mit dem Osterweddinger SV ein Absteiger aus der Kreisoberliga wiederum mit fünf Zählern Rückstand in Lauerstellung. Mit Empor Klein Wanzleben beginnt als Dritter, allerdings einer Partie weniger, fast schon das Mittelfeld. Insgesamt gab es nur geringe Verschiebungen gegenüber von zwölf Monaten. Wie damals finden sich auch jetzt der TSV Hornhausen, der Eilslebener SV und der Harbker SV Turbine im Vorderfeld wieder. Deutlich verbessert zeigte sich der SV Neuwegersleben, denn vom 13. Rang mit vier Zählern kletterte die Elf nun mit 21 Punkten auf Platz sieben. Nach dem Abstieg hatte der TSV Bregenstedt doch einige Probleme mit der neuen Umgebung, ehe noch Platz acht erkämpft wurde. Hinter den VfB Oschersleben schob sich mit dem Domersleber SV ein Neuling auf Rang zehn. Es folgen sicher im erwarteten Bereich ähnlich dem Vorjahr der SV Altenweddingen II, Germania Wulferstedt II und Eintracht Groß Rodensleben. Vor einer schweren Rückrunde stehen die beiden schon abgeschlagenen Tabellenletzten. Aufsteiger TSV Wefensleben holte fünf Punkte, der TSV Hadmersleben II erst einen, beim 3:3 in der zweiten Runde gegen Harbke. Nach Lage der Dinge wird der Abstiegsplatz zwischen den beiden Kellerkindern vergeben.

 

Namen und Zahlen

In den bis zur Pause absolvierten 109 Partien gab es bei 15 Unentschieden 54 Heim- und 40 Auswärtserfolge. Dabei fielen 481 Treffer, die einen Schnitt von 4,41 je Spiel brachten. Häufigste Resultate waren das 3:0 (zwölfmal) und das 3:1 (elfmal). Während gleich in drei Paarungen elf Tore fielen, endete nur das Match zwischen Eilsleben und dem VfB Oschersleben als Nullnummer. Beim 10:0 gegen Wefensleben gelang Harbke der höchste Heimsieg. Auf fremden Plätzen setzten sich Neuwegersleben (in Wefensleben) sowie Hohendodeleben (in Neuwegersleben und Bregenstedt) jeweils mit 6:0 am deutlichsten durch. Nur Hohendodeleben gewann alle seine sechs Heimspiele, auch Osterweddingen blieb ungeschlagen, kam in neun Partien auf 25 Zähler. Beste Auswärtsteams waren Hohendodeleben (21) und Klein Wanzleben (19). Auch das klar beste Torkonto von 56:9 verbuchte der SV Hohendodeleben, der lediglich das Auftaktspiel in Oschersleben mit 3:4 verlor. Die Liste der besten Schützen führt Michael Bohnstedt (Harbke) mit 19 Toren an. Es folgen Christopher Ebert (Domersleben/14), Kevin Köhne (Eilsleben), Martin Schulze (Bregenstedt/je 13), Nico Lehnert (Hornhausen), Daniel Tobisch (Hohendodeleben/je 12), Tobias Klebe (Osterweddingen/11) und Benjamin Rode (Oschersleben/10). Der SV Hohendodeleben kam durch das Sportgericht zu sechs Punkten und 6:0 Toren, da die Gegner aus Wefensleben und Domersleben dort nicht antraten. Die Unparteiischen zückten 370 Verwarnungen, 14 Ampelkarten und sieben Rote Kartons. Bei den Gelben Karten lagen die Vereine zwischen 16 gegen Bregenstedt und 33 gegen Hadmersleben II. Die meisten Gelb-Roten Karten holte sich der VfB Oschersleben mit vier ab. Zwei Platzverweise kassierte Eilsleben, je einmal traf es Klein Wanzleben, Hornhausen, Oschersleben, Wefensleben und Groß Rodensleben. Ganz ohne Gelb-Rot und Rot blieben mit Hadmersleben II, Neuwegersleben, Hohendodeleben, Harbke und Wulferstedt II erfreulicherweise gleich fünf Teams. Die Fairplay-Wertung führt der TSV Bregenstedt vor der Germania-Reserve und Turbine an. Schlusslicht ist hier der TSV Wefensleben.

Kreisoberliga - Rückblick der 1. Halbserie 2014/15

Es gibt im Laufe einer Fußballer-Karriere Spielzeiten, da scheint alles von alleine zu funktionieren. Und es gibt welche, da will sich ein Erfolgserlebnis einfach nicht einstellen - egal was man macht. Für beide Extreme gibt es in der abgelaufenen Hinrunde in der Kreisoberliga passende Beispiele. Fangen wir mit den Positiven an:

 

Der SV Seehausen kommt nach 16 Spielen auf 40 Punkte, was umgerechnet zwölf Siege, vier Unentschieden und null Niederlagen bedeutet. Hinzukommen mit 48 Toren der stärkste Angriff, 20 Gegentreffer bedeuten die beste Abwehr. Das Team von Trainer Günter Braun setzt bislang Maßstäbe: "Aufgrund der Situation, dass wir letztes Jahr Zweiter geworden sind, waren wir zwangsläufig der Favorit. Und das konnten wir glücklicherweise auch bestätigen. Die Hinrunde ist für uns optimal gelaufen." Die Grundlage für den Erfolg sieht Braun in der Abwehr, im Vergleich zur vergangenen Saison hat sich sein Team da deutlich verbessert. "Da wir im letzten Jahr in der Defensive immer einen Stolperstein hatten, haben wir nun mehr Stabilität bekommen. Und für ein Tor, waren wir auch immer gut."

 

Nur 20 Gegentore kann aber auch der Haldensleber SC II aufweisen. 32 Zähler holte das Team von Trainer Daniel Fest nach erst 15 Begegnungen, damit ist er sehr zufrieden. "Für uns verlief die Hinrunde überraschend gut, weil wir vor Saisonbeginn damit nicht rechnen konnten. Dass wir jetzt auf Platz zwei stehen und viele junge Spieler aus der A-Jugend mit hochgekommen sind, ist für uns überragend", sagte Fest. Für den Coach war es vor der Saison eine große Aufgabe, eine funktionierende Mannschaft zu entwickeln, der Abstieg aus der Landesklasse musste aufgearbeitet werden, die A-Jugend-Spieler kamen, einige andere gingen. "Ich habe noch ein neues Trainergespann, das kommt noch hinzu. Wir konnten daher nicht davon ausgehen, dass gleich alles überragend läuft. Und in der Sommerpause hat sich das auch nicht abgezeichnet."

 

Beim SV Altenweddingen ist die Hinrunde gleich aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten. Der Start verlief eher mäßig, dann folgte eine Phase, in der das Team von Trainer Mirko Stieler auf Platz zwei stand, und zum Ende ging es wieder bergab. Die Bilanz mit Rang drei und 27 Punkten fällt daher zweigeteilt aus. "Die Platzierung ist in Ordnung. Mit der Punktezahl sind wir dagegen nicht ganz so zufrieden", sagte Stieler: "Es hätten ein paar Punkte mehr sein können." Dass die Ergebnisse in der Endphase mehrfach ausblieben, war für Stieler hauptsächlich ein Kopfproblem. "Vielleicht lag es auch ein bisschen an der Einstellung. Bis dahin hatten wir unsere Spiele auch sehr deutlich gewonnen und dann hat der ein oder andere sicherlich gedacht, dass geht so von alleine. Doch dafür muss man selber auch ein bisschen was tun."

 

Viel zu machen hat auch Eintracht Gröningen. Mit gerade einmal 17 Punkten und Platz zwölf zählt das Team von Matthias Blesse zu den Enttäuschungen. "Unser Ziel war eigentlich ein einstelliger Tabellenplatz. Und Platz zwölf ist daher nicht befriedigend", gibt Trainer Blesse zu. Und für die schwachen Ergebnisse hat er auch sofort einen Grund: "Eindeutig Personalmangel. Verletzte Spieler, Studium und die letzten Spiele haben wir alle verloren. Daran lag es." Die gleichen Sorgen hat auch Kali Wolmirstedt. "Der größte Grund für unsere schlechte Situation ist der personelle Engpass", erzählte Trainer Nico Liebscher: "Wir wussten, dass es eine schwere Saison wird. Aber trotzdem können wir nicht zufrieden sein, weil wir zu viel noch verspielt haben und unsere Leistungen nicht über 90 Minuten durchgestanden haben."

 

Spiele und Tore

In den bislang 126 absolvierten Partien gab es 52 Heimsiege, 33 Remis und 41 Auswärtserfolge. Dabei wurden 476 Tore erzielt, was einem Schnitt von 3,62 je Begegnung entsprach. Häufigste Resultate waren das 2:2 (15mal), das 1:0 (13mal) und das 2:0 (12mal). Nur viermal sahen die Fans keine Treffer. Die höchsten Heimsiege feierten Altenweddingen im torreichsten Match der Saison mit 10:2 gegen Dahlenwarsleben und Irxleben II mit 8:0 gegen Ummendorf. Die klarsten Auswärtsdreier nahmen der ISV beim 5:1 aus Ummendorf und Niederndodeleben beim 4:0 aus Irxleben mit. Vor eigenem Publikum blieben Dahlenwarsleben, Seehausen und die U 23 des HSC ungeschlagen. Der Spitzenreiter aus Seehausen führt die Auswärtstabelle allein unbesiegt mit 18 Punkten aus acht Partien an. Zudem stellt der SVS mit 48 Treffern den besten Angriff vor Altenweddingen (45). Wie der Titelanwärter verfügen auch die Reserveteams aus Haldensleben und Oschersleben lediglich über 20 Gegentreffer.

 

Torjäger

Die Liste der erfolgreichsten Schützen führt Martin Ruffert vom SV Altenweddingen mit 15 Toren an. Es folgen Domenik Siegmund (Seehausen/14), Martin Buhtz (Gutenswegen/Klein Ammensleben/13), Sebastian Huth (OSC II/12), Marcel Müller (Bülstringen), Björn Ohnesorge (Ummendorf), Hannes Petters (Altenweddingen (je 10), Marcel Liebscher (Wolmirstedt), Jens Meyenkoth (ISV Haldensleben) und Christian Säwe (Bülstringen/je 9).

 

Spieler

15 Akteure waren bislang in allen Punktspielen ihrer Mannschaft dabei. Als Dauerbrenner zeigten sich Dirk Brennecke, Armin Ferl, Domenik Siegmund (alle Seehausen), Paul Huß, Fabian Wischeropp, Daniel Wuckelt (alle Dahlenwarsleben), Florian Blume, Robert Hagemeier, Damian Richter (Kali), Michael Feldheim, Kevin Michael Lier (beide Wanzleben), Ringo Happe (Ummendorf), Christian Säwe (Bülstringen), Ramon Albrecht (Gröningen) und Martin Ruffert (Altenweddingen).

 

Zuschauer

Insgesamt kamen 7.571 Fans zu den Begegnungen, womit im Durchschnitt 60 Anhänger je Spiel dabei waren. Die meisten Zuschauer sahen das Stadtderby zwischen der HSC-Reserve und dem ISV Haldensleben 05 mit 306 Sportfans. Es folgen die Vergleiche ISV gegen Gutenswegen/Klein Ammensleben (Eröffnungsspiel/235), Seehausen – Ummendorf (172) und Dahlenwarsleben – ISV (165). Das geringste Interesse fanden die Paarungen Wolmirstedt gegen Irxleben II (10), Wolmirstedt gegen Seehausen (19), Oschersleben II gegen Bülstringen (21) und Kali gegen die OSC-Reserve (22). Die meisten Besucher zu ihren Heimspielen begrüßten der ISV (809), Dahlenwarsleben (808), die HSC-Reserve (660) und Altenweddingen (567). Die wenigsten Anhänger passierten die Stadiontore in Wolmirstedt (265), Niederndodeleben (289), Oschersleben II (298) und Gröningen (317).

 

Fairplay

Staffelleiter Rüdiger Lübke aus Eilsleben registrierte bisher 522 Verwarnungen (vor zwölf Monaten 555) sowie jeweils 25 Gelb-Rote und Rote Karten (vor einem Jahr 39/28). Die Anzahl der Gelben Karten bei den Vereinen schwankt zwischen 18 gegen den HSC II und 40 gegen die Reserveteams des SVI und des OSC. Die fleißigsten Sammler waren hier Daniel Hoffmann (OSC II), Marcel Müller (Bülstringen), Jens Lemgau (Gröningen) mit je 9, Steffen Wegener (OSC II) mit 7 sowie weitere vier Aktive mit je sechs Verwarnungen. Bei den Ampelkarten traf es Flechtingen, Dahlenwarsleben, Gutenswegen/Klein Ammensleben, Niederndodeleben und Oschersleben II mit je dreimal am meisten. Irxleben II und Niederndodeleben kassierten mit je drei die meisten Roten Karten. Ohne Gelb-Rote und Rote Karten blieb nur der SV Seehausen. In der Fairplay-Wertung liegt der HSC II vor Seehausen und Gröningen vorn, Schlusslicht ist hier die Oscherslebener Zweite.

 

Schiedsrichter und Assistenten

Die meisten Einsätze als Schiedsrichter absolvierten Klaus Stock (SV Altenweddingen/10), Heiko Borchers (SV Hötensleben), Gordon Gerhardi (TSV Hadmersleben), Helmut Harpke (SSV Samswegen/ je 9) und Danny Dmytriw (Blau-Weiß Neuenhofe/8). Als Assistenten übernahmen Gerald Heuer (13), Heiko Stapel (beide TSV Wefensleben/10), Rolf Szibzick (Eintracht Groß Rodensleben), Frank Geßner (Traktor Dreileben/ je 9), Egon Genz (HSV Colbitz) und Sebastian Andree (TSV Hadmersleben/ je 8) die meisten Spiele.