Kreisoberliga Börde

Namen und Zahlen, Spiele und Tore

In den 240 Begegnungen gab es bei 50 Remis 109 Heim- und 81 Auswärtssiege. Dabei wurden 860 Tore (im Vorjahr 891) erzielt, was einen Schnitt von 3,58 ergibt. Häufigste Resultate waren das 2:1 (33mal) und das 2:1 (27mal). Während gleich zwölf Partien 0:0 endeten, lieferten sich Gutenswegen/Klein Ammensleben und Dahlenwarsleben beim 5:5 das torreichste Duell. Die höchsten Heimsiege gelangen Groß Santersleben beim 8:0 gegen Gröningen und Osterweddingen mit 7:1 gegen Dahlenwarsleben. Auswärts feierten Altenweddingen mit 8:0 in Bregenstedt und Dahlenwarsleben mit 5:0 in Flechtingen die klarsten Erfolge. Der Meister holte sowohl daheim (40) als auch auswärts (36) die meisten Punkte. „Santos stellte mit 97 Toren auch den besten Angriff, während die Irxleber Reserve mit nur 31 Gegentoren die sicherste Abwehr aufwies. Allein ohne Auswärtsdreier blieb Osterweddingen mit zwei Remis.

 

Torjäger

Die Liste der erfolgreichsten Schützen führt Tobias Herrmann vom SV Groß Santersleben mit 51 Toren klar an. Es folgen Kevin Kaufmann (Dahlenwarsleben/25), Thomas Bethge (Gutenswegen/Klein Ammensleben), Armin Ferl (Seehausen), Jens Meyenkoth (ISV Haldensleben), Hannes Petters (SV Altenweddingen/alle 18), Martin Buhtz (Gutenswegen/Klein Ammensleben (17), Rico Maihold (Irxleben II/15), Lars Hering (Flechtingen) und Martin Ruffert (Altenweddingen/je 14).

 

Zuschauer

Insgesamt kamen 15570 Fans zu den Begegnungen, womit im Durchschnitt 65 Anhänger je Spiel dabei waren. Die meisten Zuschauer sahen die Partien an der Haldensleber Lindenallee (1766), in Dahlenwarsleben (1414), Altenweddingen (1337), Groß Santersleben (1293), Osterweddingen (1077), Irxleben (936), Wanzleben (935) und Flechtingen (899). Die wenigsten Anhänger verzeichneten Niederndodeleben (621), Gröningen (646), Rogätz (682), Gutenswegen (700), Bregenstedt (767), Süplingen (778), Samswegen (830) und Seehausen (889) in ihren Heimspielen. Regelrecht als Zuschauermagnet erwies sich das Eröffnungsspiel der Serie zwischen „Santos“ und dem ISV, als 265 Besucher das 1:0 der Haldensleber sahen. In der Gunst der Fans folgten die Vergleiche ISV – Süplingen (178), Osterweddingen – Altenweddingen (156), Altenweddingen – Osterweddingen und ISV – Dahlenwarsleben (je 154). Den geringsten Zuspruch fanden die Paarungen Altenweddingen – Flechtingen, Süplingen – Samswegen, Irxleben II – Rogätz, Süplinen – Dahlenwarsleben (je Null), Niederndodeleben – Osterweddingen und Rogätz – Osterweddingen (je 15).

 

Fairplay

Staffelleiter Rüdiger Lübke aus Eilsleben registrierte 998 Verwarnungen (Vorjahr 1055), 64 Ampelkarten (50) und 35 Platzverweise (29). Die Gelben Karten in den Vereinen reichen von 45 für Dahlenwarsleben bis 73 für Bregenstedt. Bei Gelb-Rot waren Niederndodeleben, Irxleben II und Bregenstedt mit je acht Spitze, während allein Gröningen ganz ohne blieb. Ohne Rote Kartons kamen Bregenstedt, Osterweddingen und Groß Santersleben aus, hier erwischte es Samswegen und Wanzleben jeweils fünfmal. Die fleißigsten Kartensammler waren bei den Verwarnungen Tobias Herrmann (Groß Santersleben/13), Thomas Bethge (Gutenswegen/Klein Ammensleben/12), Christian Klaus (Osterweddingen), Robin Koch (Altenweddingen/je 11), Martin Noack, Matthias Sosoth (beide ISV), Kevin Liehr (Wanzleben) und Silvio Gottschalk (Niederndodeleben/alle je 10). Bei den Gelb-Roten Kartons holten sich Robert Böhm, Marcel Müller (beide Bregenstedt), Mathias Zornemann (Irxleben II), Christian Klaus (Osterweddingen) und Robin Koch (Altenweddingen) jeweils drei ab, zweimal traf es Bastian Lehfeld (Gutenswegen/Klein Ammensleben) und Steven Thiele (Altenweddingen). Die Fairplay-Wertung gewann Gröningen vor Seehausen, Süplingen und Groß Santersleben. Schlusslichter sind hier Niederndodeleben (15.) und Wanzleben (16.).

 

Schiedsrichter und Assistenten

Insgesamt leiteten 22 Unparteiische die Begegnungen. Hinzu kamen zu 36 Ansetzungen Kollektive aus der Altmark. Die meisten Einsätze als Schiedsrichter und Assistenten absolvierten Daniel Schlüter (SG Klinze/Ribbensdorf/17, 9), Heiko Schulze (SV Irxleben/15, 8), Gordon Gerhardi (TSV Hadmersleben (15, 7), Heiko Borchers (SV Hötensleben/15, 6). Als Assistenten fungierten Marcel Rabe (Harbker SV Turbine/24 Spiele), Egon Genz (HSV Colbitz), Frank Schulze (Blau-Weiß Neuenhofe/je 16), Kurt Schröder (Eintracht Nordgermersleben/15), Rolf Szibzick (Eintracht Groß Rodensleben) und Gerald Heuer (TSV Wefensleben/je 13) am häufigsten.

1. Kreisklasse, Staffel 1

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1. Kreisklasse, Staffel 2

Von Rüdiger Siegmund


Mit einem Herzschlagfinale endete die Saison der 1.Kreisklasse Staffel 2. Erst nach dem letzten Spieltag belegte der Ummendorfer SV Platz eins und ist somit Staffelsieger und Aufsteiger in die Kreisoberliga. Der USV gewann das Spitzenspiel gegen den SV Hohendodeleben mit 4:1. Die Randmagdeburger dominierten eindeutig die 1.Halbzeit. Der Ummendorfer Torhüter Norman Tenneberg vereitelte vor allem in der 1.Halbzeit unglaubliche Chancen der Hohendodeleber. Im USV Lager wird man berechtigter Weise behaupten, wer am letzten Spieltag auf Platz 1 steht, der ist verdienter Staffelsieger. Mit 27 Toren ist Dirk Wischeropp Dritter der Gesamtauswertung der Torjäger. Er hat somit mehr als ein Viertel der Tore für den USV erzielt. Die Ummendorfer konnten auf ihre Heimstärke bauen. Kein Gegner konnte auch nur einen Punkt entführen. In Sachen Fairplay belegte der Staffelsieger den 2. Platz.


Mit hängenden Köpfen verließen die Hohendodeleber am letzten Spieltag die Spielfläche in Ummendorf. Nur am ersten und am letzten Spieltag befanden sich die Hohendodeleber nicht auf Platz 1. In der Hohendodeleber Umgebung wird man von einem unglücklichen Saisonausklang sprechen. Die Mannschaft um den scheidenden Trainer Frank Markowski hatte mit Robin Marschke (35 Toren) den zweitbesten Torschützen der Liga. Trotz der Niederlage am letzten Spieltag führt der SV Hohendodeleben die Auswärtstabelle an. Die Mannschaft hat das Potential auch im nächsten Spieljahr wieder ganz oben mitzuspielen.


Eine gute Rückrunde spielte der Absteiger, die SG Empor Klein Wanzleben. Auf der Zielgerade konnte noch der 3. Platz errungen werden. Die Zuckerdörfler gewannen den Fairplaypokal. Das Torverhältnis von 59:37 spricht von einer defensiven Spielweise. 37 Gegentore sind die wenigsten der Liga und 59 geschossene Tore sind die wenigsten unter den ersten 8 Mannschaften. Jens Ferl schoss mit 13 Toren die meisten der 59 Tore.


Dem Harbker SV ging am Ende die Luft aus. Die letzten 5 Spiele der Saison verloren die Randniedersachen in Folge. Norman Heger erzielte 23 Treffer. Im Fairplaybereich konnte der 3 Platz erreicht werden.


Der Eilsleber SV belegt Platz 5 der Tabelle. Nur das Torverhältnis verhinderte eine bessere Platzierung. In der Rückrunde holten die Eilsleber nur 22 der 50 Punkte. In der Endauswertung ist doch ein deutlicher Abstand zu den beiden Spitzenteams. Enrico Wilke traf 19 mal. Durch 2 Sportgerichtsentscheidungen belegten die Eilsleber einen mittleren Fairplayrang.


Solide, mit einer dünnen Spielerdecke, kam der TSV Hornhausen auf Platz 6 ein. Das entspricht auch etwa dem Leistungsstand der Truppe um Trainer Jürgen Herbst. Nico Lehnert war mit 15 Treffern der beste Torschütze. Das Saisonziel ist sicher erreicht.


Beim VfB Oschersleben hat man sicher am Anfang der Saison etwas höhere Ziele angepeilt. Benjamin Rode ist mit 40 Treffern bester Torschütze der Liga. Maximilian Rode hat 20 Tore erzielt. Insgesamt schossen die Oschersleber 91 Tore, den drittbesten Wert der Liga. Mit nur 12 Punkten trat man auswärts relativ schwach auf. Im Fairplay bewegt man sich im unteren Tabellendrittel.


Blau-Weiß Erxleben holte in beiden Halbserien 18 Punkte, belegt damit Platz 8 der Tabelle. In der Fairplaytabelle wurde man u.a. mit 4 roten Karten Letzter. Mit Patrick Zimmermann hatte man mit 20 Toren den besten Schützen. Die Mannen um Kapitän Andy Zwarg hielten sich immer im Mittelfeld der Tabelle auf.


Der SV Groß Rodensleben spielte eine bessere Rückrunde und konnte sich relativ schnell von den Abstiegsplätzen fernhalten. Thomas Schoppe war mit 15 Treffern bester Torschütze.


Der TSV Hadmersleben II belegt am Ende der Saison Platz 10. Man holte genau so viel Punkte wie in der Hinrunde und kann damit zufrieden sein. Tom Jacobs traf 15 mal. Im Fairplaybereich ist sicher besserungsbedarf.


Die Reservemannschaft von Wulferstedt konnte in der 2.Halbserie nur 2 Siege und 2 Unentschieden erzielen. Anders als in den Vorjahren wurden diesmal in der Hinrunde schon fleißig Punkte gesammelt. So benötige man am Ende der Saison auch keine Unterstützung aus der Ersten. Gewohnt gut hielt man sich im Bereich Fairplay auf.


Auch wieder eine untere Platzierung belegte das Reserveteam aus Altenweddingen. In der Rückrunde konnte man mehr Punkte sammeln, so dass nie wirklich Gefahr nach ganz unten war.

 

Der SV Neuwegersleben holte nur einen Punkt auswärts. Aber wieder konnte das Team aus dem kleinen Dorf die Liga halten. In der Rückrunde holte man 8 Punkte. Thomas Buller traf 9 mal.

 

Absteigen muss der Aufsteiger, die Reserve von Blau Weiß Wanzleben. Obwohl Trainer und Vereinsvorsitzender Rüdiger Petrasch alles versuchte, aber am Ende reichte es nicht. Es gab nur einen Sieg in der gesamten Serie. Im Wanzleber Lager wird man wieder froh sein, dass die 2.Kreisklasse sonntags spielt.

 

Zahlenspiegel:

Das Sportgericht musste neben den Wertungen der roten Karten siebenmal einschreiten. Zweimal Nichtantreten (Wanzleben II und Wulferstedt II). In Erxleben wurde einmal ein Spieler unberechtigt eingesetzt. In Eilsleben, Hohendodeleben und Neuwegersleben gab es Unsportlichkeiten.


Die meisten Tore fielen in den Begegnungen Harbke-Wanzleben 12:0, Ummendorf-Wanzleben 10:2 und Hadmersleben-Oschersleben 2:10. Die höchsten Heimsiege: Harbke gegen Wanzleben 12:0, Ummendorf-Hadmersleben 10:1, Oschersleben-Wulferstedt 9:0 Oschersleben- Erxleben 9:0

Die höchsten Auswärtssiege: Hadmersleben-Oschersleben 2:10, Wanzleben-Hornhausen 1:8, Wanzleben-Hohendodeleben 1:8
Häufigste Resultate: 14 x 2:1 und 14 x 3:1

 

Insgesamt sahen 8620 Zuschauer die Spiele, im Schnitt 48.
Es wurden 885 Tore erzielt, pro Spiel 4,83. 

1. Kreisklasse der Frauen

In der Fußball-Kreisklasse der Frauen setzte sich in der Serie 2013/14 der SV Grün-Weiß Süplingen souverän durch, der sich zuvor wegen der personellen Probleme aus der Landesliga zurückgezogen hatte. Die Mannschaft von Trainer Uwe Krause gewann alle 26 Partien, stellte mit 188:23 sowohl den besten Angriff als auch die sicherste Abwehr und mit Nancy Koch, die 76 Treffer erzielte, auch die erfolgreichste Torschützin. Selbst gegen die Spitzenteams kamen die Süplingerinnen teils zu klaren Siegen. Titelverteidiger SSV Stern Elbeu, zur Halbzeit noch auf Tuchfühlung, musste am Ende erkennen, dass der Vorjahreserfolg dieses Mal als Zweiter nicht wiederholt werden konnte. Dafür entschädigten sich die Sterne mit dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft und dem erneuten Finalsieg im Kreispokal, der nach einem 3:1 gegen Empor Klein Wanzleben in Erxleben gefeiert wurde. Im Viertelfinale hatte sich Elbeu mit 2:1 nach Verlängerung in Süplingen durchgesetzt. Auf dem dritten Rang landete der SV Grün-Weiß Potzehne, die Mannschaft aus der Altmark mit einer guten Mischung aus Spielerinnen verbesserte sich um einen Position. Nach der Vizemeisterschaft vor einem Jahr sprang für Grün-Weiß Dahlenwarsleben nun der vierte Rang heraus, die SG verlor alle Begegnungen gegen die Spitzenteams, im Pokal war im Halbfinale in Elbeu nach einem 0:5 Endstation. Die SG Empor Klein Wanzleben rutschte zwei Plätze ab, erst nach der Rückkehr von Anke Hellrung zur Rückrunde lief das Spiel beim Fünften etwas besser. Im Pokalfinale unterlag Empor nach großem Kampf mit 1:3 gegen Elbeu. Die FSGHaldensleber SC / SV Groß Santersleben legte drei Positionen zu, der Tabellensechste punktete auch gegen die Spitzengruppe wie bei den 1:1-Remis gegen Dahlenwarsleben und Elbeu oder dem 3:2-Erfolg über Potzehne. Zudem steigerte die FSG ihr Punktekonto von 20 auf beachtliche 48 und das Torverhältnis von 35:48 auf 74:50. Auf einem enttäuschenden siebenten Platz fand sich der VfB Oschersleben wieder, der eine ganze Reihe von Landesligaerfahrenen Spielerinnen vom SV Hötensleben aufbot. Durch die Spielerpass-Ungereimtheiten musste das Sportgericht zudem Zähler aberkennen. Dahinter, wenngleich mit 15 Punkten weniger, verbuchte die Reserve des VfB den achten Platz in ihrer ersten Saison als großen Erfolg. Ebenfalls als Neuling gestartet kam der SV Blau-Weiß Hermsdorf 09 auf einem guten neunten Rang ein. Dass es in der Mannschaft stimmt, zeigte die Hallenkreismeisterschaft, wo vor Beginn ein Ständchen zum Geburtstag für die Trainerin gebracht wurde. Der TSV Völpke verteidigte seinen zehnten Rang vom Vorjahr, gewann immerhin sieben Partien, konnte gegen die Spitzenteams aber nicht punkten. Mehrfach in Unterzahl lief der SV Neubau auf, am Ende reichte es wie vor zwölf Monaten zur elften Position, allerdings mit zehn Punkten mehr. Nach dem siebenten Platz im Vorjahr blieb dem Bebertaler SV nunmehr nur ein doch enttäuschender zwölfter Rang, im Pokal-Halbfinale kam das Aus beim 1:4 gegen Klein Wanzleben. Die SG Traktor Dreileben – zuletzt Achter – trat in der gesamten Serie ohne Trainer an, so ist der 13. Platz erklärbar. Trotz dieses Handycups spielte Traktor die Saison durch. Erneut Tabellenletzter wurde die SG Bösdorf 08, mehrere Partien wurden in Unterzahl bestritten, so kamen auch die teilweise zweistelligen Niederlagen zustande. Trainer Winfried Weber versuchte dennoch immer alles, um antreten zu können. In der kommenden Saison legt die Mannschaft eine Punktspielpause ein.

 

Namen und Zahlen

In den 182 Begegnungen gab es 89 Heimsiege, 17 Remis und 76 Auswärtserfolge. Dabei fielen 1.009 Tore, was immerhin einen Schnitt von 5,54 je Match entsprach. Die häufigsten Resultate waren das 3:0 (21x) und das 2:0 (16x). Nur die Paarung Neubau gegen Bösdorf blieb torlos. Die höchsten Heimsiege erspielten sich Klein Wanzleben mit 20:0 und Potzehne mit 18:0 jeweils gegen Bösdorf. Auswärts kamen Dahlenwarsleben mit 12:0 und Elbeu mit 11:0 jeweils in Bösdorf zu den klarsten Erfolgen. Die Liste der erfolgreichsten Torschützinnen führt Nancy Koch von Grün-Weiß Süplingen mit 76 Treffern an. Ihr folgen Janine Lüdde von Empor Klein Wanzleben mit 54, Tina Osterburg mit 49, Heike Klemme (beide Stern Elbeu) mit 39, Judith Widdecke mit 36, Svenja Rauhut (beide Süplingen) mit 27 und Sabrina Beck (Elbeu) mit 26 Toren. Die Schiedsrichter zückten 62 Verwarnungen, zwei Ampelkarten (gegen Dreileben und den VfB Oschersleben II) und zwei Rote Kartons (gegen Bebertal und den VfB Oschersleben). Eine Spielerin des VfB II stand mit ihren vier Gelben gar vor einer Sperre, was in den Jahren zuvor nicht passierte. Die Fairplay-Wertung gewannen Elbeu und Neubau mit je zwei Verwarnungen. Schlusslicht ist hier der VfB II mit neunmal Gelb und einmal Gelb-Rot. In der Rückrunde wurden zwei Partien gewertet. Bebertal trat daheim nicht gegen Neubau an, Bösdorf reiste nicht nach Hermsdorf, was neben dem Punktverlust auch eine Geldstrafe für die Verursacher der Spielausfälle nach sich zog. Zudem gab es in der Rückrunde einen Sonderbericht des Schiedsrichters nach Zeigen von Gelb-Rot wegen unsportlichen Verhaltens einer Spielerin. Insgesamt kamen 37 Unparteiische zum Einsatz. Die meisten Partien leiteten Frank Geßner (Traktor Dreileben/16), Heiko Borchers (SV Hötensleben/14), Benjamin Lanzki (OSC/14), Ulrich Förster (HSV Colbitz/12), Rainer Wielinski (Kali Wolmirstedt/11) und Heiko Stapel (TSV Wefensleben/10).

2. Kreisklasse, Staffel 1

In der Staffel 1 der 2. Fußball-Kreisklasse bestimmte in der Serie 2013/14 ein Trio das Geschehen an der Spitze. Als Staffelsieger setzte sich schließlich der SV Heide Burgstall durch, der nur an drei Spieltagen nicht auf Platz eins stand. Vor einem Jahr Fünfter kam die Heide-Elf nun mit den meisten Siegen (15) und dem besten Torkonto von 71:24 ganz vorn an, verzichtete aber auf den Aufstieg. Vom siebenten auf den zweiten Rang kletterte der SV Börde Rottmersleben, der so den Aufstieg schaffte. Die Reserve vom SV Groß Santersleben, vor Jahresfrist lediglich Zwölfter, mischte im Sog der ersten Mannschaft, die den Kreismeistertitel holte, als Dritter im Bunde mit 41 Zählern vorn mit. Bei acht Punkten Rückstand zu „Santos II“ führt Traktor 06 Hohenwarsleben als offensivstarker Aufsteiger (immerhin wie Burgstall mit 71 Toren) das Mittelfeld an. Als Fünfter reiht sich mit Blau-Weiß Elbe Glindenberg ein Absteiger ein. Den sechsten Rang vom Vorjahr untermauerte Blau-Weiß Hermsdorf 09. Vor zwölf Monaten Zweiter landete der SSV Samswegen II nun auf der siebenten Position, zog zudem ins Finale des KFV-Pokals ein, welches in Schackensleben mit 2:5 gegen den VfB Oschersleben II verloren wurde. Vier Plätze abwärts ging es für Eintracht Loitsche/Zielitz, der SSV verlor deutlich an Angriffskraft.Blau-Weiß 90 Jersleben als Neunter verbesserte sich mit wiederum 31 Zählern um eine Position. Der andere Aufsteiger SV Gutenswgen/Klein Ammensleben II holte als Zehnter 30 Punkte und so nur drei weniger als der Vierte aus Hohenwarsleben. Weit abgeschlagen landeten zwei Teams am Tabellenende. Der TSV Schackensleben wurde als Elfter wie vor einem Jahr Vorletzter (damals als 13.). Vom achten Rang mit 33 Zählern im Vorjahr rutschte der SSV Stern Elbu II mit nunmehr neun Zählern auf den zwölften und damit letzten Rang ab. Der SV Kali Wolmirstedt hatte seine zweite Mannschaft kurz vor dem Saisonbeginn vom Spielbetrieb zurückgezogen.

 

Namen und Zahlen

In den 132 Begegnungen gab es 71 Heimsiege, 19 Unentschieden und 42 Auswärtserfolge. 595 Tore brachten einen Schnitt von 4,51 je Parte. Die höchsten Heimrfolge feierten Hohenwarsleben mit 16:2 und Burgstall mit 10:0 jeweils gegen Schackensleben. Auswärts setzten sich Hermsdorf mit 7:1 in Schackensleben und Samswegen II mit 6:1 in Hohenwarsleben am klarsten durch. Häufigste Resultate waren das 3:0 (14mal) und das 1:0 (13mal). Daheim blieben Burgstall und Groß Santersleben II ungeschlagen, die meisten Punkte in der Fremde verbuchten Burgstall und Samswegen II mit je 19. Die erfolgreichsten Schützen waren Tino Beyer (Burgstall/19), Mario Kogeler (Rottmersleben), Steven Hoheisel (Hohenwarsleben), Timo Lange (Hermsdorf/je 17) und Elmar Andersson (Glindenberg/16 Treffer). Insgesamt liefen 325 Spieler auf den Rasen. Die meisten Aktiven setzten Samswegen II (37), Gutenswegen/Klein Ammensleben II (36), Elbeu II (35), Groß Santersleben II (30), Hermsdorf (27) und Schackensleben (26) ein. Den kleinsten Kader boten Burgstall (19), Hohenwarsleben, Jersleben (je 22), Rottmersleben, Glindenberg (je 23) und Loitsche/Zielitz (25) auf. Die Stadiontore wurden von 5100 Zuschauern passiert. Die meisten Fans begrüßten Rottmersleben (572), Burgstall (552) und Hermsdorf (498). Die wenigsten Besucher zählten Gutenswegen/Klein Ammensleben II (296), Hohenwarsleben (331) und Loitsche/Zielitz (339). Vier Partien mussten vom Sportgericht gewertet werden, weil Gutenswegen/Klein Ammensleben II in Samswegen, Loitsche/Zielitz gegen Burgstall sowie Schackensleben jeweils gegen Burgstall und in Rottmersleben nicht antraten. Zudem setzte Glindenberg beim 6:2-Sieg in Elbeu am letzten Spieltag einen Aktiven unberechtigt ein, somit geht das Match mit 3:0 Toren und drei Punkten für den Gastgeber in die Tabelle ein. Staffelleiter Friedhelm Genz aus Colbitz registrierte 354 Verwarnungen, 23 Ampelkarten und elf Platzverweise. Bei den Gelb-Roten Karten traf es Hohenwarsleben und Groß Santersleben II mit je vier am meisten, während Rottmersleben und Samswegen II ganz ohne auskamen. Die Roten Karten verteilten sich auf Hohenwarsleben (3), Groß Santersleben II (2), Rottmersleben, Elbeu II, Samswegen II, Hermsdorf, Gutenswegen/Klein Ammensleben II und Loitsche/Zielitz (je 1). Die Fairplay-Wertung entschied Burgstall vor Rottmersleben und Jersleben für sich. In den Begegnungen kamen 28 Schiedsrichter und neun Assistenten zum Einsatz. Die meisten Spielleitungen absolvierten Bernd-Dieter Krüper (Eintracht Groß Rodensleben/15), Maximilian Soppa (TSV Niederndodeleben/14), Gerhard Wiersdorf (Eintracht Ebendorf), Burkhardt Pastwa (Stern Elbeu/je 12) und Klaus Stock (SV Altenweddingen/11). Die durchschnittlichen Schiedsrichterkosten der Vereine lagen bei 324,53 Euro.

2. Kreisklasse, Staffel 2

In der Staffel 2 der 2. Fußball-Kreisklasse setzte sich in der Serie 2013/14 der MTV Weferlingen mit 51 Zählern durch und schaffte den sofortigen Wiederaufstieg. Die Weferlinger lieferten sich einen packenden Zweikampf mit der SG Grün-Weiß Eimersleben, die am Ende einen Punkt weniger aufwies und auf einen möglichen Aufstieg verzichtete. Vor Jahresfrist Vierter, unterstrich die SG ihre Konstanz in der Spitzengruppe. Mit dem MTV und den Grün-Weißen gab es in der Saison lediglich zwei Vereine als Spitzenreiter. Einen deutlichen Sprung nach vorn, auch in ihrer Entwicklung, vollzog die SG Bösdorf 08, die sich vom elften auf den dritten Rang schob. Lediglich beim 0:7 gegen den MTV wirkte die SGB indisponiert. Als einziges Team kamen die Bösdorfer eine Woche später dann beim 1:0 zu Punkten in Eimersleben, verloren wie der Tabellenführer nur dreimal. Weiter zugelegt hat der SV Hohendodeleben II, der vom siebenten auf den vierten Rang kletterte. Als Fünfter spielte der Flechtinger SV II nach dem Aufstieg eine gute Rolle. Einen regelrechten Leistungseinbruch verzeichnete Chemie Walbeck, holte in der Rückrunde nur noch neun Punkte. So verschlechterten sich die Chemiker am Ende um einen Platz. Dagegen lief es bei Blau-Gelb Alleringersleben nach Rang neun vor zwölf Monaten wieder besser, Platz sieben steht am Ende zu Buche. Einen Aufwärtstrend verzeichnete auch Behnsdorf, die Eintracht wurde statt Zehnter vor einem Jahr, als man lange gegen den Abstieg kämpfte, nun Achter. Mit dem TSV Bregenstedt II landete der zweite Neuling als Neunter. Kurios war sicher das 6:1 des TSV II in Alleringersleben und die folgende 1:3-Pleite im Rückspiel. Mit dem SV Hötensleben II kam der dritte Aufsteiger als Vorletzter ins Ziel, sorgte nur sporadisch für einige Überraschungen. Das torreichste Saisonspiel gewann die Elf im Kellerduell in Nordgermersleben mit 8:5. Die heimische Eintracht, vor Jahresfrist locker mit 34 Zählern Sechster, bekam keinen Fuß auf den Rasen und steht dieses Mal ohne Punktgewinn und 25:100 Toren als Schlusslicht da. Das 4:4 gegen die SG Süplingen II/Bebertal II fiel noch aus der Wertung, weil die Spielgemeinschaft nach dreimaligem Nichtantreten aus dem Punktspielbetrieb genommen werden musste. So beendete die Staffel die Serie mit nur elf Teams.

 

Namen und Zahlen

In den 110 Spielen gab es 51 Heimsiege, 14 Remis und 45 Auswärtserfolge. 551 Tore brachten einen Schnitt von immerhin 5,01 je Match. Häufigste Resultate waren das 3:2 und das 2:1 in jeweils neun Fällen, torlos endete keine Begegnung. Die höchsten Heimsiege feierten Hohendodeleben II mit 12:0 und Bösdorf mit 9:0 jeweils gegen Nordgermersleben. Auswärts gelangen Weferlingen in Nordgermersleben und in Bösdorf jeweils 7:0-Siege, ebenso setzte sich Bösdorf in Bregenstedt durch. Der MTV besaß mit 86 Treffern den stärksten Sturm, die Eimersleber verfügten bei nur 17 Gegentreffern über die stabilste Abwehr. Die besten Schützen waren Guido Arend (Eimersleben/27), Toni Dammering (Hohendodeleben II/24), Steven Ehrhoff (Weferlingen/23), Fritz Bartels (Walbeck/21), Martin Heinze (Bösdorf/18), Ralf Opilo (Weferlingen/16), Steffen Lesnik (Alleringersleben) und Christian Neubauer (Behnsdorf/je 15 Tore). In den Partien wirkten 321 Aktive mit (ohne Süplingen II/Bebertal II). Die meisten Spieler benötigten Bregenstedt II (43), Hohendodeleben II (38), Hötensleben II (36), Flechtingen II (30), Weferlingen, Nordgermersleben und Alleringersleben (je 29). Mit dem kleinsten Kader kamen Eimersleben (18), Behnsdorf (19), Bösdorf (22) und Walbeck (28) aus. Insgesamt kamen 4250 Besucher zu den Heimspielen der elf Mannschaften. Die meisten Fans begrüßten Weferlingen (716), Bösdorf (461), Walbeck (443), Eimersleben (438) und Behnsdorf (399). Das wenigste Interesse zeigten die Anhänger in Bregenstedt (236), Nordgermersleben (260), Flechtingen (263), Hötensleben/Barneberg (311), Alleringersleben (338) und Hohendodeleben (385). Die Besucherrekorde gab es in den Duellen Weferlingen – Behnsdorf, Walbeck – Weferlingen (je 120) und Weferlingen – Eimersleben (108). Die wenigsten Fans kamen zu den Vergleichen Nordgermersleben – Flechtingen II (9), Bregenstedt II – Nordgermersleben (12), Nordgermersleben – Walbeck (14) und Walbeck – Hötensleben II (16). Staffelleiter Heiko Lackert zählte 339 Verwarnungen, elf Ampelkarten und acht Platzverweise. Bei den Gelben Karten brachten es Philip Scholz (Flechtingen II) auf 9 und Gordon Welz (Weferlingen) auf 7. Während Hötensleben II, Eimersleben, Bösdorf und Hohendodeleben II ohne Gelb-Rot auskamen, kassierte Alleringersleben gleich drei Ampelkarten. Bei den Platzverweisen traf es lediglich Hohendodeleben II doppelt. Als einziges Team blieb Hötensleben II ganz ohne Gelb-Rot und Rot. Erster in der Fairplay-Wertung wurde Walbeck vor Nordgermersleben und Hötensleben II. Den letzten Platz belegte hier Weferlingen. 31 Schiedsrichter leiteten die Paarungen. Die meisten Einsätze absolvierten Gerald Heuer (TSV Wefensleben), Walter Lange (SG Bösdorf 08/je 10), Mario Hoffmann (Fortuna Hamersleben/8), Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen), Andreas Weller (Ummendorfer SV) und Reinhard Jakob (Blau-Gelb Alleringersleben/je 6).

2. Kreisklasse, Staffel 3

In der 2. Fußball-Kreisklasse, Staffel 3 behauptete sich in der Serie 2013/14 nach einer starken Rückrunde schließlich der Domersleber SV als Staffelsieger. So fing man den TSV Wefensleben noch ab. Beide Teams schafften den Aufstieg. Traktor Dreileben landete als Dritter drei Punkte hinter dem TSV. Im breiten Mittelfeld platzierten sich der Ummendorfer SV II, Eintracht Gröningen II, der Absteiger SV Rot-Weiß Wackersleben, der Osterweddinger SV II, der Absteiger SV Seehausen II und Blau-Gelb Ausleben als Neunter. Es folgen Fortuna Hamersleben, die SG Klein Wanzleben/Groß Rodensleben II und Neuling Germania Kroppenstedt. Als abgeschlagenes Schlusslicht holte Allertal Wormsdorf nur acht Punkte.

 

Namen und Zahlen

In 156 Spielen gab es bei 20 Remis 79 Heim- und 57 Auswärtssiege, es fiielen 795 Tore (5,10 im Schnitt je Partie). Den höchsten Sieg fuhr Hamersleben mit 12:2 in Wormsdorf ein, das Spiel war auch das torreiste. Es folgen Domersleben – Kroppenstedt mit 9:1, Gröningen II – Kl.WZL II/Gr. Rodensleben II mit 8:0 sowie Ummendorf II – Wormsdorf mit 8:1. Insgesamt besuchten 4228 Zuschauer die Spiele. Die bestbesuchtesten Partien waren Domersleben – Dreileben mit 65 und Wefensleben – Ummendorf II mit 64 Zuschauern. Die meisten Fans zu den Heimspielen begrüßten Ausleben mit 416 und Wefensleben mit 414. Die wenigsten Zuschauer sahen die Spiele in Kroppenstedt mit 218 und in Wormsdorf mit 262.

 

Die meisten Tore in dieser Saison erzielte Domersleben mit 87, die wenigsten markierte Wormsdorf mit lediglich 21. Die wenigsten Gegentore kassierte mit 42 wiederum der Staffelsieger, während Wormsdorf mit 90 die meisten eingeschenkt bekam. Domersleben verbuchte auch die meisten Siege mit 17 vor Wefensleben mit 14, Wormsdorf gelangen lediglich zwei Siege. Die SG Kl.Wanzleben II/ Gr.Rodensleben II hat alle 24 Saisonspiele mit einem Sieg oder einer Niederlage abgeschlossen, das heißt, es wurde kein Unentschieden erreicht. 16 mal wurde in der Staffel das Ergebnis 3:1 markiert, desweiteren 11x das 3:2, 10x das 2:2 sowie 9x das 4:1 und 4:3. Nur ein Spiel blieb mit Wormsdorf gegen Wackersleben torlos. Am 15. und 17. Spieltag fielen mit jeweils 18 Toren die wenigsten sowie in den letzten beiden Runden die meisten mit 44 bzw 43 Treffern. Die sechs Begegnungen am letzten Spieltag waren die meistbesuchtesten aller Runden, mit 241 und am 23. Spieltag lediglich 110.

 

Als die besten Torjäger erwiesen sich Christopher Ebert (Domersleben/35), Robert Weile (Wefensleben/34), Kevin Dudek (Wackersleben/22), Patrick Voigt (Ausleben/19), Danny Nevermann (Seehausen II/16), Maik Freke (Domersleben), Rene Haase (Ummendorf II/je 15), Danny Blick (Dreileben), Christian Köchy (Kroppenstedt/je 14), Maik Isensee (Ausleben/13), Marc Günther, Georg Schlechter (beide Hamersleben/je 11). Desweiteren trugen sich 5 Spieler mit 10 Treffern, 6 mit 9 Treffern sowie 164 Schützen mit weniger Erfolgen in die Torjägerliste ein. Marc Günther im Spiel am letzten Durchgang in Wormsdorf sowie Ronny Herzberg (beide Hamersleben) am vorletzten Spieltag daheim gegen Kroppenstedt erzielten fünf Tore in den jeweiligen Partien. Zehn Spieler trugen sich mit jeweils einem Eigentor in die Torschützenliste ein. Mit drei Eigentorschützen hatte Kl.WZL II/Gr.Rodensleben II am meisten Pech.

 

Leider mussten vier Spiele wegen Nichtantritt vom Sportgericht gewertet werden. Dies betrifft Ummendorf II – Hamersleben mit 3:0 vom 7.Spieltag, Ummendorf II – Domersleben mit 0:3 vom 14.Spieltag, Osterweddingen II – Wormsdorf 3:0 vom 21.Spieltag und Dreileben – Kroppenstedt 3:0 vom 23.Spieltag. Das Spiel SG Kl.WZL II/Groß Rodensleben II – Dreileben aus der 17. Runde wurde 0:3 gewertet, da WZL II einen Spieler unberechtigt mitwirken ließ. In den 156 Partien mussten 438 gelbe, 22 gelb-rote und 18 rote Karten von den Schiedsrichtern verteilt werden. Die wenigsten Verwarnungen kassierte Ausleben mit 21 und gewann die Fairplay-Wertung vor Seehausen II und Gröningen II, Schlusslicht ist hier Osterweddingen II. Die meisten gelben Karten sammelten Chris Wiedenbein (Kroppenstedt) mit 10 und Kevin Reck (Hamersleben) mit 9. Desweiteren war Andre Schädler (Dreileben) der mit Abstand unfairste Spieler in der abgelaufenen Saison. Er kam in 9 Spielen zum Einsatz und bekam dabei 4 gelbe, 2 gelb-rote und eine rote Karte! Kritik sei erlaubt, es sollte sich gefragt werden, ob nicht die Sportart verfehlt wurde. Die Ampelkarten sammelten Wormsdorf, Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II, Domersleben, Dreileben, Wefensleben, Osterweddingen II (je 3), Kroppenstedt (2), Hamersleben und Wackersleben (je 1). Die Platzverweise ereilten Osterweddingen II (4), Wefensleben (3), Hamersleben (2), Dreileben, Domersleben, Kroppenstedt, Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II, Wackersleben, Wormsdorf, Ummendorf II, Seehausen II und Ausleben (je 1).

 

Den ältesten Mannschaftskader hatten Kroppenstedt mit einem Durchschnitt von 31,5 Jahren und Hamersleben mit 31,2 Jahren. Dagegen stellte Dreileben im Schnitt den jügsten Kader mit 25,2 Jahren, gefolgt von Wefensleben mit 25,9 Jahren. Den höchsten Altersdurchschnitt in einem Spiel hatte Hamersleben am 21.Spieltag in Klein Wanzleben mit 34,8 Jahren, das gar mit 4:2 gewonnen wurde. An den Spieltagen 25 und 26 hatte Dreileben jeweils mit 23,8 Jahren die mit Abstand jügsten Teams auf dem Platz stehen. Nur drei Spieler haben in dieser Saison bei allen 24 Spielen ihrer Mannschaft mitgewirkt, es waren Christoph Duckstein und Chris Matthias (beide Wackersleben) sowie Michael Wahrendorf (Ausleben). Es folgen 17 Spieler mit 23 Einsätzen und 12 mit 22 Partien. Bernd Müller war mit 55 Jahren der älteste eingesetzte Spieler in der Staffel, im Spiel seiner Eintracht aus Gröningen gegen Wefensleben am 21.Spieltag, es war sein einziger Einsatz für sein Team. Jan Giesecke (Dreileben) bestritt 11 Spiele und war mit 17 Jahen der jüngste Akteur. Eingesätzte Spieler: Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II (51), Ummendorf II (40), Osterweddingen II (36), Gröningen II (31), Seehausen II (30), Ausleben (26), Wormsdorf (24), Wackersleben, Wefensleben, Hamersleben (je 23), Kroppenstedt, Dreileben (je 22) und Domersleben (21).

 

Die Partien wurden insgesammt von 30 Unparteiischen geleitet. Die meisten Einsätze verzeichneten Bernd Meyer (Blau-Gelb Ausleben) mit 16, Peter Zastrow mit 13, Heiko Winter (beide VfB Oschersleben) mit 12, Peter Fliegel (SV Neuwegersleben), Jörg Bergling (Germania Kroppenstedt) mit je 10, Rainer Leischner ((TSV Völpke), Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen) mit je 9, Walter Lange (SG Bösdorf 08) mit 8 sowie Uwe-Maximilian Hein (SV Seehausen) mit 7.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 1

In der 3. Fußball-Kreisklasse, Staffel 1 wurde die SG Rot-Weiß Ackendorf mit 58 Punkten und 98:20 Toren in der Serie 2013/14 verdient Staffelsieger. Nach Rang drei vor einem Jahr lag die Elf nur einmal nicht an der Spitze. Der SV Mahlwinkel kletterte binnen zwölf Monaten vom achten auf den zweiten Platz und brachte dem Staffelsieger mit dem 1:0 die einzige Auswärtsniederlage bei. Seinen Aufwärtstrend setzte Hundisburg fort, verbesserte sich vom fünften auf den dritten Rang. Der Eintracht gelang es es allein, beim 2:1 in Ackendorf zu gewinnen. Zwei Positionen und gleich elf Punkte zugelegt hat die SG Bornstedt/Drackenstedt als Vierter. Aus der Staffel 2 gewechselt (dort Dritter) kam die Reserve des ISV Haldensleben gleich als Fünfter ins Ziel. Der SV Angern II verbesserte sich vom zehnten auf den sechsten Rang, konnte sich sowohl im Abwehrverhalten als auch in der Offensive steigern. Ähnlich verlief die Serie für die Ebendorfer Reserve, denn für die Eintracht ging es als Siebenter zwei Positionen aufwärts. Die SG Grün-Weiß Dahlenwarsleben II holte zwar vier Zähler mehr, musste dennoch einen Platz abgeben. Für den Absteiger Eintracht Hakenstedt endete die Serie lediglich auf Rang neun. Der VfB Born reihte sich nach dem Wechsel aus der Staffel 2 (Neunter) nun als Zehnter ein. Den letzten Rang vom Vorjahr konnte die SG Traktor Wellen verlassen, ist jetzt Elfter. Nach dem Abstieg aus der 2. Kreisklasse blieb für die SG Klein Rodensleben erneut nur die Position als Schlusslicht. Das einzige Erfolgserlebnis der Serie verschaffte sich die SG erst im letzten Heimspiel mit dem 3:2 gegen die Borner. Die SG Wacker Meseberg musste zwei Spieltage vor dem Hinrundenschluss ihre Mannschaft vom Spielbetrieb zurückziehen, alle Spiele von Meseberg wurden durch das Sportgericht annulliert und aus der Tabelle entfernt.

 

Namen und Zahlen

In den insgesamt 132 Spielen gab es 662 Tore, was einen Schnitt von 5,02 Toren pro Spiel brachte. In den 130 ausgetragenen Spielen kam es zu 67 Heimsiegen, 8 Unentschieden und 55 Auswärtssiegen. Zwei Spiele wurden durch das Sportgericht gewertet. Vom ersten Spieltag ging die Partie Wellen gegen Dahlenwarsleben II (Endstand 2:1) mit drei Punkten und 3:0 Toren für Dahlenwarsleben II in die Tabelle ein, weil Traktor einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte. Das Match aus der 5. Runde Wellen gegen Angern II ging mit drei Punkten und 3:0 Toren für Angern II in die Tabelle ein, da der Platz in Ochtmersleben nicht bespielbar war. Die zehn Spiele von Meseberg sind nicht mit in der Wertung.

 

Die höchsten Heimsiege schossen Ebendorf II und der ISV II mit je 12:1 gegen Klein Rodensleben heraus. Auf fremden Plätzen gewann Ackendorf mit 9:1 in Klein Rodensleben und 8:0 in Born am klarsten. Häufigste Resultate waren das 2:1 (14mal) und das 3:1 (13mal), während keine Begegnung torlos blieb. Daheim holten Hundisburg und Ackendorf mit je 30 die meisten Punkte, auswärts waren Ackendorf (28) und Mahlwinkel (22) die besten Teams. Mit 98:20 Treffern stellte der Staffelsieger sowohl den stärksten Angriff als auch die stabilste Abwehrreihe. Den Pokal des besten Torschützen sicherte sich Stefan Bohne aus Bornstedt mit 31 Toren. Zweiter wurde Steffen Bremse aus Ackendorf mit 30 Erfolgen und Platz drei belegte hier Enrico Lindenau aus Hundisburg mit 28 Treffern. Insgesamt wurden von den zwölf Mannschaften 331 Spieler eingesetzt. Die meisten Spieler boten der ISV Haldensleben 05 II mit 39, Grün-Weiß Dahlenwarsleben II und der SV Angern II mit je 36 Spielern auf. Die wenigsten Spieler kamen beim SV Mahlwinkel mit 18 zum Einsatz. Die Spiele der Staffel wurden von 5011 Zuschauern verfolgt, was bei 141 Spielen einen Schnitt von 35 Besuchern ergibt. Das Spiel Wellen gegen Angern blieb ohne Zuschauer. Die meisten Fans begrüßte der SV Mahlwinkel mit 740 gefolgt vom ISV Haldensleben 05 II mit 609 Zuschauern. Die wenigsten Anhänger hatten der VfB Born mit 306 und Eintracht Ebendorf II mit 226. Die Spiele von Meseberg sind mit inbegriffen.

 

Die Fairplay-Wertung gewann Eintracht Ebendorf II mit nur 15 Gelben Karten. Insgesamt gab es 315 Verwarnungen, 13 mal Gelb-Rot und zehn Rote Kartons. Die Spiele wurden von 30 Schiedsrichtern geleitet. Die meisten Einsätze hatten Henning Gericke vom SV Etingen/Rätzlingen mit 11 Spielen, Erich Hellwig vom SV Börde Rottmersleben mit 10 und Volkmar Bock von Traktor 06 Hohenwarsleben mit 9. Die Schiedsrichterkosten lagen bei 3896,60 Euro. Die meisten Kosten hatte der SV Mahlwinkel mit 558,10 Euro gefolgt vom SV Angern mit 425,40 Euro. Die geringsten Kosten hatte Traktor Wellen mit 241,40 Euro. Hiermit bedankt sich Staffelleiter Heiko Schulze bei allen Mannschaften für die gute Zusammenarbeit und wünscht allen Teams für die neue Saison alles Gute.

3. Kreisklasse, Staffel 2

In der 3. Fußball-Kreisklasse, Staffel 2, lieferte sich mit dem VfB Oschersleben II, dem Harbker SV Turbine II und der SG Velsdorf/Mannhausen II ein Trio einen spannenden Kampf um den Staffelsieg. Erst am vorletzten Spieltag übernahm die VfB-Reserve die Spitze und entschied das Rennen für sich. Mit zehn Punkten weniger als der Dritte aus Velsdorf/Mannhausen führt der Beendorfer SV das Mittelfeld an, welches über Sturm 07 Großalsleben , die SG Weferlingen II/Hödingen, Teutonia Siegersleben, den Eilslebener SV II, Turbine Krottorf und den SV Schermcke bis zu Viktoria Bartensleben reicht. Die beiden letzten Ränge nehmen die SG Klinze/Ribbensdorf II/Hörsingen und Rot-Weiß Wackersleben II ein.

 

Namen und Zahlen

In 156 Spielen gab es bei 21 Remis 86 Heim- und 49 Auswärtssiege, es fielen 742 Tore (4,76 im Schnitt je Partie). Die meisten Tore erzielte der VfB Oschersleben II mit 102, die wenigsten markierte Wackersleben II mit lediglich 26. Die wenigsten Gegentore kassierte Harbke II mit 28 vor dem Staffelsieger mit 36. Wackersleben II hat mit 116 die meisten eingeschenkt bekommen. Der VfB Oschersleben II verbuchte mit 18 auch die meisten Siege, während Wackersleben II nur dreimal gewann.19x wurde das Ergebnis 2:1 erreicht, 12x das 3:2 sowie 10x das 2:0. Kein einziges Spiel blieb torlos. Den höchsten Sieg fuhr Velsdorf/Mannhausen II im zugleich torreichsten Match beim 14:0 gegen Krottorf ein. Es folgen Eilsleben II - Wackersleben II und Harbke II in Krottorf mit 9:0. Am 4. Spieltag fielen mit 18 Toren die wenigsten und am 20. Spieltag die meisten mit 47 Treffern. Die erfolgreichsten Torjäger waren Benjamin Rode (VfB Oschersleben II/48 Treffer, Maximilian Rode (VfB OC II/18), Ricardo Weißenbilder (Goßalsleben/17), Marcel Brentrop (Eilsleben II/16), Steven Reiche (Schermcke/15), Patrick Happe (Siegersleben), Sebastian Kleine, (Harbke II), Steven Troyke (Velsdorf/Mannhausen II/je 14), Dardan Krenzi (Velsdorf/Mannhausen II/13, Marcel Kollodzeyski (Bartensleben) und Sven Nilson Großalsleben/je 12). Desweiteren trugen sich 85 weitere Spieler in die Schützenliste mit weniger als 12 Toren ein. Steven Heider im Spiel der 10. Runde gegen Wackersleben II und Steven Troyke in der 16. Runde gegen Hödingen/Weferlingen trugen sich beide für ihre Farben, die SG Velsdorf/Mannhausen II, jeweils mit 5 Toren in die Schützenliste ein. Desweiteren gelang es dem Torschützenkönig Benjamin Rode vom VfB Oschersleben II, zweimal dieses Kunststück fertig zu bringen. Er schoss am 19. und 20. Spieltag jeweils 5 Tore in den Heimspielen gegen Hödingen/Weferlingen II bzw. Klinze/Ribbensdorf II/Hörsingen. 12 Spieler trugen sich mit jeweils einem Eigentor in die Liste ein. Hinzu kommt ein Schütze, der gar zwei Eigentore erzielte. Mit 3 Eigentorschützen hatte die SG Klinze/Ribbensdorf/Hörsingen am meisten Pech.

 

Insgesammt besuchten 3776 Zuschauer die Spiele. Die bestbesuchten Spiele waren Eilsleben II - Krottorf mit 78, Velsdorf II - Bartensleben und Beendorf - Großalsleben mit jeweils 60 Fans. Die meisten Zuschauer zu den Heimspielen begrüßten Velsdorf/Mannhausen II mit 397 und Harbke II mit 390. Die wenigsten Anhänger besuchten die Spiele in Schermcke mit 162 und in Krottorf mit 202. Der 15.Spieltag war der meist besuchte mit 209 Zuschauern, was ein Schnitt von 35 pro Spiel ausmacht. Der darauffolgende Spieltag war mit lediglich 85 Zuschauern der geringst besuchte in der Serie. Leider mussten vier Spiele vom Sportgericht gewertet werden. Dies betrifft vom 5.Spieltag VfB OC II - Harbke II 0:3 wegen unberechtigtem Mitwirken eines Spielers seitens Oschersleben, vom 16.Spieltag Krottorf - Siegersleben 3:0 wegen Nichtantritt von Siegersleben, vom 24.Spieltag Velsdorf/M. II - Krottorf 3:0 Spielabbruch und am letzten Spieltag Harbke II - Goßalsleben 3:0 Nichtantritt von Großalsleben. Das Spiel vom 17.Durchgang wurde zur Halbzeit beim Stand von 1:1 abgebrochen, da sich der Schiedsrichter verletzte. Das Wiederholungsspiel entschied Großalsleben mit 5:1 für sich.

 

Den ältesten Mannschaftskader hatten Eilsleben II mit einem Durchschnitt von 31,9 Jahren,Krottorf und Siegersleben mit je 31,6 Jahren. Dagegen hatte Großalsleben im Schnitt den jügsten Kader mit 24,5 Jahren, gefolgt vom Harbker SV Turbine II mit 25,0 Jahren. Den höchsten Altersdurchschnitt in einem Spiel hatte Eilsleben II am 15.Spieltag gegen Krottorf mit 34,4 Jahren, das gar mit 3:0 gewonnen wurde. In Beendorf besaß Wackersleben II mit 22,1 Jahren die mit Abstand jüngste Truppe auf dem Platz, leider wurde 0:5 verloren. Nur vier Spieler haben in dieser Saison bei allen 24 Spielen ihrer Mannschaft mitgewirkt, es waren Nico Winkler und Fabian Zimny (beide vom SV Schermcke), Matthias Schenk (Beendorf) sowie Patrik Rose (Wackersleben II). Es folgen 11 Spieler mit 23 Begegnungen und 13 mit 22 Einsätzen. Den mit Abstand ältesten Akteur in ihren Reihen hatte die SG Klinze/Ribbensdorf II mit Werner Krüger. Sagenhafte 61 Lenze zählt er! Werner Krüger bestritt 18 Spiele für seinen Verein und erziehlte dabei 5 Tore, gegen Eilsleben II und Krottorf sogar jeweils zwei in einem Spiel. Jerome Blaneck von der SG Velsdorf/Mannhausen II bestritt 8 Spiele, 1 Tor und war mit 17 Jahen der jüngste Akteur. Es wurden 380 Aktive eingesetzt. Hier die Kader: Velsdorf/Mannhausen II (38), Hödingen/Weferlingen II , VfB Oschersleben II/ (je 37), Harbke II, Eilsleben II (je 33), Klinze/Ribbensdorf II/Hörsingen (31), Großalsleben (30), Beendorf (29), Wackersleben II (27), Bartensleben (24), Krottorf (22), Siegersleben (21) und Schermcke (18).

 

In den 156 Partien mussten 358 gelbe, 12 gelb-rote und 13 rote Karten von den Schiedsrichtern verteilt werden. Die meisten Karten sammelte Sebastian Szukalski vom VfB Oschersleben mit 8 gelben und einer gelb-roten. Nur Schermcke blieb ohne Ampelkarten und Platzverweise, gewann die Fairplay-Wertung vor Velsdorf/Mannhausen II und Beendorf, Schlusslicht ist hier Großalsleben. Die Partien wurden insgesammt von 32 Unparteiischen geleitet. Die meisten Einsätze verzeichneten Harald Groß (Eilslebener SV) mit 15, Andre Kallmeyer (Harbker SV Turbine) mit 14, Peter Eberhardt (Germania Wulferstedt) mit 13, Torsten Noack (Empor Wanzleben) mit 10, Erich Hellwig (Börde Rottmersleben) und Hans-Werner Kraul (MTV Weferlingen) mit 9 sowie Matthias Roth (ISV Haldensleben 05) mit 8 Einsätzen.