Die Kreisoberliga Börde im Rückspiegel der 1. Halbserie 2013/14

In der Fußball-Keisoberliga Börde führt zur Winterpause nach der ersten Halbserie der Saison 2013/14 der SV Groß Santersleben die Tabelle mit 37 Punkten an. Kurioserweise verlor das Team von Trainer Fritz Ledderboge - vor Jahresfrist bei Halbzeit Vierter - nach dem 0:1 daheim im Eröffnungsspiel gegen den ISV Haldensleben 05 erst wieder das letzte Hinrundenmatch mit 2:5 in Osterweddingen. Erster Verfolger ist der spielstarke Aufsteiger Empor Blau-Weiß Wanzleben. Mit vier Punkten Rückstand hat Empor zweifellos noch alle Chancen, den Durchmarsch in die Landesklasse zu schaffen. Nach zwölf ungeschlagenen Partien kassierte die Elf in den beiden letzten Auswärtspartien in Altenweddingen (1:3) und Süplingen (0:2) die ersten Niederlagen. Das direkte Duell in Groß Santersleben endete 2:2. Als Dritter hält der SV Seehausen noch Anschluss. Die Mannschaft, vor zwölf Monaten Zweiter und am Saisonende hinter den Reserveteams des OSC und des HSC knapp am Aufstieg vorbei geschrammt, verfügt über 30 Zähler und muss auf eine Schwächephase des Spitzenduos hoffen. Eine starke erste Halbserie lieferte wie im Vorjahr, damals als „Winterkönig“, der SV Irxleben II auf Rang vier ab. Der SV Altenweddingen „verteidigte“ die fünfte Position. Der ISV Haldensleben 05 rutschte drei Ränge ab. Trainer Jens Theuerkauf zeigte sich dennoch zufrieden, denn „wir mussten aufgrund vieler langzeitverletzter Spieler ständig improvisieren. Wir haben auswärts nur in Dahlenwarsleben verloren, wollen in der Rückrunde unsere Heimschwäche beheben“. Eine solide Herbserie lieferte der TSV Bregenstedt ab, der neben seiner Stärke auf eigenem Gelände nun auch auf fremden Plätzen schon neun Punkte mitnahm und sich so um drei Ränge auf Platz sieben verbesserte. Der TSV Niederndodeleben, vor zwölf Monaten Sechster, kam erst nach der 1:3-Heimniederlage gegen Seehausen in Schwung, schob sich mit 13 Punkten aus den letzten fünf Partien noch auf die achte Position. Als Aufsteiger erwischten die Gröninger einen 5:0-Traumstart gegen Samswegen und übernahmen gleich die Tabellenführung. Mittlerweile belegt die Eintracht mit einer ausgeglichenen Bilanz von je sechs Siegen und Niederlagen mit 26:26 Toren und 21 Zählern den guten neunten Rang. Dahinter mit einer Lücke von vier Punkten beginnt schon fast die gefährdete Zone der Teams, die gegen den Abstieg kämpfen. Auf Rang zehn kletterten mit dem etwas überraschenden 2:0-Erfolg gegen die Wanzleber zum Halbserienschluss die Süplinger. Wie vor einem Jahr, damals Neunter, holten sie 17 Zähler, wobei gleich drei ihrer fünf Remis torlos endeten. Zwei Ränge verbesserte sich Dahlenwarsleben, wobei die Grün-Weißen nach vier Niederlagen zum Auftakt erst mit dem 2:0 gegen Samswegen den ersten Sieg feierten. Der SSV selbst steckt wie vor zwölf Monaten, damals als Elfter, wiederum mit nur 15 Punkten auf Platz zwölf im Keller fest und hofft auf eine bessere Rückrunde. Die immer wieder mit personellen Sorgen aufgelaufene Concordia, vor Jahresfrist Letzter und am Saisonende nur durch den Rückzug des TSV Völpke II geretttet, kämpft als 13. erneut um den Verbleib in der Liga. Bis zur achten Runde mussten die Rogätzer auf den ersten von nur drei Siegen warten, als sie in Flechtingen 2:1 gewannen. Wie vor zwölf Monaten zittert auch der Osterweddinger SV, der erneut auf Rang 14 liegt. Als einzige Mannschaft gelang dem OSV kein Auswärtserfolg.Das Tabellenende zieren zwei Neulinge, die beide einen beschwerlichen Weg bis zum Klassenerhalt vor sich haben. Beim Flechtinger SV verflog die Euphorie nach den beiden Auftaktsiegen gegen den OSV (3:2) und an der Lindenallee beim ISV (5:2) recht schnell. Der SV Gutenswegen/Klein Ammensleben nutzte das direkte Aufsteigerduell gegen Flechtingen in der fünften Runde zum ersten Dreier (3:2) und hielt seine Hoffnungen mit dem 4:1 in Osterweddingen am Leben. Da es in dieser Serie zwar nur einen Regelabsteiger gibt, aber bei einem Blick in die Landesklasse derzeit drei Teams aus unserem Kreis „unter dem Strich“ stehen, verspricht die Rückrunde in der Kreisoberliga noch einiges an Dramatik. Die Winterpause endet am 22. Februar mit dem 16. Spieltag.

Namen und Zahlen

Spiele und Tore
In den bislang 120 Begegnungen gab es 52 Heimsiege, 25 Unentschieden und 43 Auswärtserfolge. Dabei wurden 434 Tore erzielt, was einem Schnitt von 3,62 je Vergleich entspricht. Häufigste Resultate waren das 2:1 (16mal) und das 3:1 (13mal). Während in vier Partien jeweils acht Treffer fielen, endeten acht Spiele torlos. Die höchsten Heimsiege landeten Osterweddingen beim 7:1 gegen Dahlenwarsleben und „Santos“ beim 6:0 gegen Flechtingen. Den klarsten Auswärtsdreier nahm Dahlenwarsleben beim 5:0 aus Flechtingen mit. Vor eigenem Publikum blieben Wanzleben (mit 19 Zählern aus sechs Siegen und einem Remis hier die meisten) und Irxleben II ungeschlagen. Der Spitzenreiter führt die Auswärtstabellle mit sieben Siegen an. Den besten Angriff besitzt der SV Groß Santersleben mit 50 Toren, während die Irxleber Reserve mit nur 14 Gegentreffern die stabilste Deckung aufweist.

Zuschauer
Insgesamt passierten 7940 Zuschauer die Stadiontore. Die meisten Fans begrüßten der ISV Haldensleben (845), Altenweddingen (793) und Groß Santersleben (704) zu ihren Heimpartien. Das geringste Interesse weckten Niederndodeleben (284), Gröningen (332) und Rogätz (343).

Als Kassenschlager erwies sich das Eröffnungsmatch in Groß Santersleben, wo 265 Fans gegen den ISV kamen. Von den Besucherzahlen her folgen die Partien ISV gegen Süplingen (178), Altenweddingen – Osterweddingen (1154), Altenweddingen – Niederndodeleben (146) und ISV – Flechtingen (145). Ohne Zuschauer spielte Altenweddingen gegen Flechtingen, zu Niederndodeleben gegen Osterweddingen kamen 15, je 30 waren es bei Niederndodeleben – Rogätz und Süplingen – Rogätz, das Spiel der Samsweger in Gröningen verfolgten 31 Anhänger.

Torjäger
Die Liste der Goalgetter führt eindeutig Tobias Herrmann vom Tabellenersten aus Groß Santersleben an, der bereits 30 Tore markierte. Vor zwölf Monaten hatte Rene Hasse aus Seehausen mit 26 Erfolgen die Spitze inne. Es folgen Rico Maihold (Irxleben II) mit 11, Martin Ruffert (Altenweddingen) mit 10, Martin Buhtz (Gutenswegen/Klein Ammensleben) mit 9, Marcel Müller, Marc Pfeiffer (beide Bregenstedt), Benjamin Schröder (Wanzleben), Domenik Siegmund (Seehausen) alle mit 8 sowie weitere sechs Schützen mit je sieben Treffern.

Fairplay
Staffelleiter Rüdiger Lübke registrierte bislang 555 Verwarnungen (im Vorjahr 563), 39 Ampelkarten (vor einem Jahr 22) und 28 Platzverweise (vor zwölf Monaten 13). Ohne Gelb-Rot und Rot blieb nur „Santos“. Die Spitzensammler bei den Ampelkarten waren Niederndodeleben mit 7, Osterweddingen und Bregenstedt mit je 5. Samswegen und Wanzleben kassierten mit 4 die meisten Roten Kartons. In der Fairplay-Wertung führt Seehausen vor Gröningen und Groß Santersleben. Schlusslicht ist hier Niederndodeleben.

Schiedsrichter und Assistenten
Die Partien wurden von 19 Unparteiischen aus dem Landkreis Börde geleitet. Dazu kamen 15 Begegnungen mit Kollektiven aus dem Altmarkkreis Salzwedel. Die häufigsten Einsätze absolvierten Gordon Gerhardi (TSV Hadmersleben), Jens Mörig (Flechtinger SV), Norman Schmelzer (Hörsinger SV) mit je 8, Heiko Borchers (SV Hötensleben), Daniel Schlüter (SG Klinze/Ribbensdorf), Heiko Schulze (SV Irxleben), Danny Dmytriw (Blau-Weiß Neuenhofe) und Daniel Papenhagen (FSV Barleben) mit je 7. Die meisten Ansetzungen als Assistenten nahmen Marcel Rabe (Harbker SV Turbine) mit 11, Frank Schulze (Blau-Weiß Neuenhofe) mit 9, Kurt Schröder (Eintracht Nordgermersleben) mit 8 und Lutz Kölbl (FSV Barleben) mit 8 wahr.


Die 1. Kreisklasse, Staffel 1 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2013/14
Kein Text vom Staffelleiter vorhanden

 

Die 1. Kreisklasse, Staffel 2 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2013/14

Von Rüdiger Siegmund
Der SV Hohendodeleben führt seit dem 2.Spieltag die Tabelle an. Damit sind die Randmagdeburger verdienter Tabellenführer. Auswärts konnte die Mannschaft unter Trainer Frank Markowski alle Spiele gewinnen. In den letzten beiden Heimspielen hat man aber gegen die direkten Mitbewerber um den Aufstiegsplatz nur einen Punkt holen können. Mit Martin Meyer (18) und Robin Marschke (17) stehen 2 Spieler des SV Hohendodeleben auf Platz 2. bzw. Platz 3 der Torschützenliste. Der Ummendorfer SV stand kurz vor dem Auswärtssieg beim Tabellenführer. Man gab am letzten Spieltag noch einen 4:1 Vorsprung aus der Hand. Der Start in die neue Saison verlief schleppend. Ab dem 9.Spieltag lagen die Mannen um Eike Pitschmann auf Platz 2 der Tabelle. Mit Neuzugang Dirk Wischeropp hat der USV mit 9 Toren seinen besten Torschützen. Der USV hat berechtigte Chancen den 1.Tabellenplatz noch zu erreichen. Gleiches gilt für den Eilslebener SV. Auch schlecht in die Saison gestartet liegt die Mannschaft von Bernd Strickrodt seit einigen Wochen auf den 3.Tabellenplatz. Mit Martin Gumprecht (9 Treffer) der vor Saisonbeginn aus Ummendorf kam, hat der ESV seinen besten Torschützen. Der Tabellendritte hat eine makellose Heimbilanz. (7 Heimspiele-7 Siege) Am ersten Spieltag der Rückrunde kommt es zum Derby Eilslebener SV gegen Ummendorfer SV. Ebenfalls in Lauerstellung befindet sich der Harbker SV. Die Randniedersachsen haben noch die meisten Heimspiele der Rückrunde und empfangen die beiden Ersten der Tabelle. Der erfahrene Normen Heger schoss bisher 11 Tore. Harbke brachte den Tabellenführer die einzige Niederlage bei und hat mit 18 Gegentreffern zusammen mit Hohendodeleben die beste Abwehr. Die SG Empor Klein Wanzleben musste erfahren, dass die 1.Kreisklasse kein Selbstläufer ist. Dieser Erfahrung machten aber auch schon einige andere Absteiger aus der Bördeliga. Es sind zwar nur 9 Punkte zum Tabellenführer, aber ob sich wirklich im Klein Wanzleber Lager noch Aufstiegsträume breit machen, dass ist zu bezweifeln. In den direkten Vergleichen der ersten 5 Mannschaften konnte Empor nur einen Punkt erzielen. Der TSV Hornhausen ist seit Jahren im Mittelfeld der 1.Kreisklasse zu finden. 24 Punkte zur Halbserie. Damit dürfte man in Hornhausen zufrieden sein, obwohl der Anspruch vor allem im spielerischen Bereich durchaus höher liegt. Bei sachlicher Einschätzung sollte man aber bedenken, dass der TSV mit einen kleinen Kader arbeitet und oftmals Spieler der Alten Herren einsetzt. Das Saisonziel wird weiterhin ein guter Mittelfeldplatz sein. Der VfB Oschersleben startete im letzten Jahr besser in die Saison. Man dachte sicher, dass der Umbruch dazu führt, ganz oben in dieser Saison mitzuspielen. Auswärts gaben die Männer um Benjamin Rode (22 Treffer) und Maximilian Rode (16) insgesamt 4 Spiele ab. Das ist einfach zu viel um ganz oben anzugreifen. Im Fairplay belegt die Mannschaft derzeit Platz 2. Der VfB Blau-Weiß Erxleben hatte Schwierigkeiten in die Saison zu kommen, steht aber als bester Absteiger auf Platz 8. Am letzten Spieltag verlor man in Oschersleben mit dem letzten Aufgebot mit 9:0 Toren. Seit dem 7. Spieltag sind die Erxleber im Kapitän Andy Zwar im Mittelfeld der Tabelle zu finden. Leider zieren die Blau-Weißen das Ende der Fairplay Tabelle. Die zweite Mannschaft von Germania Wulferstedt steht traditionell in der 1.Halbserie positiv auf einen Mittelfeldplatz. Meist haben die Germanen in der Rückrunde personell einige Sorgen. Hervorzuheben ist die sehr gute Fairplay Platzierung, man erhielt nur 14 gelbe Karten in der kompletten 1.Halbserie. Abstiegsängste dürfte Wulferstedt in dieser Saison nicht haben. Der TSV Hadmersleben als weitere Aufsteiger hat 14 Punkte auf sein Konto. Da man nun auch samstags spielen muss, ist es nicht immer einfach einen großen Kader als Reserve der Landesklassemannschaft zu haben. Seit dem 6.Spieltag pendelt man aber zwischen Platz 10 und 11 der Tabelle. Darüber würden die Hadmersleber am Ende der Saison sehr zufrieden sein. Mit 31 gelben Karten, 2 gelb/roten Karten und einer roten Karte steht man im Fairplay nicht sehr positiv da. Bei der Eintracht aus Groß Rodensleben lief es am Anfang der Saison noch Recht gut. Seit dem 7.Spieltag liegt man doch im unteren Tabellenfeld. Die Eintracht ist aber erfahren genug, dass man nicht in brenzligen Situationen kommt. Maik Jäger legte während der 1.Halbserie sein Traineramt aus persönlichen Gründen nieder. Im letzten Jahr noch Fairplaysieger stehen in diesem Jahr schon je zwei gelb/rote sowie rote Karten gegenüber. Mit den SV Altenweddingen II beginnt gefährdete Zone. Die Reserve musste oft Spieler für die erste Mannschaft abstellen. Diese Situation gab es sonst immer erst in der 2. Halbserie. Zuhause konnten die Blau/Gelben nur 1 Spiel gewinnen und auswärts gelang kein Sieg. Sollte die Peronaldecke wieder besser werden, dann wird sicher wie in den letzten Jahren wieder ein Aufwärtstrend zu sehen sein. Der SV Neuwegersleben hat 4 Punkte auf sein Konto. Man wird in Neuwegersleben erstmal froh sein, dass die 1.Halbserie beendet ist. Nun muss man Kraft tanken um nicht im nächsten Jahr eine Klasse tiefer zu spielen. Seit einiger Zeit spielt Neuwegersleben mit den kleinsten Kader der Liga. Leider hat es in der 1.Halbserie auch nicht immer im Fairplay gut ausgesehen. Eines weiß man im Neuwegersleber Lager. Sollte es um die ersten Mannschaften von Wanzleben und Altenweddingen im Laufe der Bördeligasaison um nichts mehr gehen, dann wird es nicht einfacher im Abstiegskampf. Der dritte Aufsteiger platziert sich am Ende der Tabelle. Für die Reserve von Blau-Weiß Empor eine schwierige Saison. So spielt man wie der Erste am Samstag und muss auch immer wieder Spieler an das Bördeliagteam abgeben. Ein Spagat für die Verantwortlichen von Blau Weiß. Zum einen hat die Erste noch gute Chancen in der Bördeliga, aber zum anderen wächst der Unmut in der Zweiten. Man wird gespannt sein wie die 2.Halbserie verläuft.

Als Staffelleiter möchte ich mich bei allen Verantwortlichen der Vereine für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken. Auch die Aufgaben vom Schiedsrichteransetzer Kurt Schröder und vom Sportrichter Heiko Stapel wurden aus Sicht des Staffelleiters sehr ordentlich erledigt. Großen Respekt auch an die älteren Schiedsrichter, die mit großen Einsatz die Anforderungen bezüglich des elektronischen Spielberichts, erfüllten.

 

Die 1. Kreisklasse der Frauen im Rückspiegel der 1. Halbserie 2013/14

Im Spieljahr 2013/14 starteten erstmals 14 Damenmannschaften in der Börde-Kreisklasse. Aus der Landesliga kamen auf Grund von Spielermangel der SV Grün-Weiß Süplingen und nach Unstimmigkeiten im Verein der SV Hötensleben – jetzt als VfB Oschersleben I spielend. Weiterhin starteten mit dem SV Blau-Weiß Hermsdorf 09 und dem VfB Oschersleben II zwei Neulinge. In der ersten Halbserie zog Süplingen souverän seine Kreise und gewann in der Meisterschaft alle 13 Spiele. Lediglich im Pokal gab es eine 1:2-Heimniederlage nach Verlängerung gegen Elbeu. Die Sterne als Titelvetreidiger verloren nur ihr Punktspiel in Süplingen (1:4), leisteten sich zudem daheim ein 1:1-Remis gegen Potzehne. Sie könnten dem Spitzenreiter, den sie am vorletzten Spieltag empfangen, den Titel noch streitig machen. Grün-Weiß Potzehne schob sich auf Rang drei, der Gast aus der Altmark spielte nach Rang acht vor zwölf Monaten in diesem Jahr mit einer jungen Mannschaft eine gute Hinrunde. Für die SG Empor Klein Wanzleben ist es ohne Spielmacherin schwere Saison, zumal Stefanie Jondral arbeitsmäßig nicht immer zur Verfügung steht. Mit dem neuen Coach Christian Glanz (Olaf Frommhagen ist nur noch Männertrainer) belegt Empor, vor Jahresfrist Tabellenführer, nun Platz vier. Am 16. Februar steht das richtungsweisende Nachholspiel in Elbeu auf dem Plan. Ihre gute Rolle im Vorderfeld bestätigtendie Dahlenwarsleberinnen, vor zwölf Monaten Vierter sind die Grün-Weißen jetzt Fünfter, konnten allerdings gegen die ersten vier Teams der Tabelle noch nicht punkten. Etwas enttäuschend ist bislang das Abschneiden des VfB Oschersleben I. Es steckt mehr Potential hinter dem Tabellensechsten. Einen guten Mittelfeldplatz als Siebenter (vor einem Jahr Neunter) belegt die FSG Haldensleber SC / SV Groß Santersleben, die aber punktemäßig deutlich zulegte. Sie kann mit einem Dreier im Nachholspiel gegen Bebertal auf Platz sechs klettern. Im ersten Jahr auf Platz acht zur Pause findet sich der SV Blau-Weiß Hermsdorf 09, der immerhin vier Partien gewann. Mit Desiree Wende hat der VfB Oschersleben II eine gute Spielerin in den Reihen, sie erzielte bisher 12 Tore für den Neuling und führte die sehr junge Mannschaft auf Rang neun. Trotz Besetzungsschwierigkeiten war es für den SV Neubau als Zehnter eine gute Hinrunde, mit dem kleinsten Kader der Frauenmannschaften bei nur elf Spielerinnen holte die Mannschaft immerhin elf Punkte. Vor einem Jahr war der SV Neubau zur Winterpause mit zwei Remis Letzter. Auch der TSV Völpke legte trotz des erneut elften Ranges gegenüber der Hinrunde des Vorjahres zu und erspielte sich acht Zähler mehr. Bei einigen Spielen merkte man die gute Einstellung durch die Trainer, so bei der knappen 0:1 Niederlage im Pokal in Kein Wanzleben. Als einziges Team muss der Bebertaler SV, derzeit Zwölfter, noch zwei Nachholspiele bestreiten. Bislang lief es allerdings längst nicht so gut wie vor zwölf Monaten als Fünfter. Eine Spielerin erhielt gleich am zweiten Spieltag die bisher einzige Rote Karte. Vorletzter ist die SG Bösdorf 08, vor Jahresfrist war man Zehnter. Nur ein Sieg gegen Bebertal gelang der Mannschaft, die immer wieder auf wichtige Leistungsträger, die teils weit auswärts wohnen bzw. arbeiten, verzichten musste. Mit nur zwei Unentschieden enttäuschte die SG Traktor Dreileben als Schlusslicht, nachdem die Spielerinnen vor einem Jahr immerhin fünf Erfolge aufwiesen und Siebenter waren. Trainer Frank Geßner trat zurück. Ihr Nachholspiel im Tabellenkeller in Bösdorf wurde für den 26. Januar angesetzt.

Namen und Zahlen

In den bis zur Winterpause absolvierten 86 Begegnungen gab es 44 Heimsiege, acht Remis und 34 Auswärtserfolge. Dabei fielen 478 Treffer (im Schnitt 5,56 je Spiel). Häufigste Resultate waren das 3:0 (neunmal) und das 2:0 (achtmal). Die klarsten Heimsiege landete Süplingen gegen den VfB Oschersleben II (17:3) und Bösdorf (14:0). Auswärts am deutlichsten setzten sich Elbeu mit 11:0 in Bösdorf und Süplingen mit 10:0 in Dreileben durch. Der Spitzenreiter stürmte auch am besten, erzielte 100 Tore. Die stärkste Abwehr stellte Ebeu mit nur zwölf Gegentreffern. Die Fairplay-Tabelle führt Dahlenwarsleben an, allein die Grün-Weißen kassierten noch keine Karte. Staffelleiter Michael Bod zählte bislang neben dem Platzverweis für Bebertal insgesamt 32 Verwarnungen. Auch das Sportgericht hatte dieses Mal viel zu tun, so musste es sich mit dem VfB Oschersleben I befassen. Der Verein hatte eine Spielerin in den ersten drei Punktspielen und im Pokalspiel gegen Völpke unberechtigt eingesetzt. Sie war für den VfB Oschersleben nicht spielberechtigt, da der Pass noch in Neubau war. Vom FSA wurde der Spielerin das Spielrecht entzogen. Da im Sportgericht nicht alle Unterlagen richtig gesichtet wurden, sprach es ein „mildes Urteil“, 300 Euro Geldstrafe, die drei Punktspiele sowie das Pokalspiel gegen Völpke als verloren gewertet. Die nächsten Verhandlungen musste das Sportgericht gegen zwei Trainer führen. Die Trainer übten Kritik am Schiedsrichter. Die Entscheidung: beide jeweils Geldstrafen.

Torschützenliste
Nancy Koch Süplingen 43

Tina Osterberg Elbeu 25
Janine Lüdde Kl.Wanzleben 23

Judith Widdecke Süplingen 18

Heike KIemme Elbeu 17

Meiste SR-Einsätze

Heiko Borchers 7
Frank Geßner 7

Heiko Stapel 5

Rainer Wielinski 5

Ulrich Förster 5

 

Die 2. Kreisklasse, Staffel 1 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2013/14

In der Staffel 1 der 2. Fußball-Kreisklasse liegt zur Winterpause der Serie 2013/14 eine Fünfergruppe aussichtsreich im Rennen um den Staffelsieg und Aufstieg. Mit dem SV Heide Burgstall und dem SV Groß Santersleben II führt ein Duo die Tabelle mit 25 Punkten an. Die Burgstaller, vor einem Jahr zur Halbzeit Siebenter, verfügen mit 39:13 über das beste Torverhältnis der Staffel. Der Reserve von „Santos“ gelang zweifelos der größte Sprung, denn vom vorletzten 13. Rang kletterte sie binnen eines Jahres auf Platz zwei, blieb zudem allein ungeschlagen und kassierte mit zwölf die wenigsten Gegentore. Wie vor Jahresfrist als Zweiter mischt der SSV Samswegen II erneut vorn mit, ist nun Dritter. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg etablierte sich Traktor 06 Hohenwarsleben gleich auf Rang vier, stellt mit 49 Treffern zudem die beste Offensive. Mit 21 Punkten und einem Nachholspiel in der Hinterhand kann der Fünfte, der SV Börde Rottmersleben nach Rang sechs vor zwölf Monaten jetzt noch ernsthaft in den Kampf um die Spitze eingreifen. Mit doch schon größerem Rückstand folgt dann der SV Blau-Weiß Hermsdorf 09, der statt Fünfter vor einem Jahr nun Sechster ist. Eine Position verbesserte sch Blau-Weiß 90 Jersleben. Eine durchaus gute Rolle mit 13 Zählern auf Rang acht spielt der Neuling SV Gutenswegen/Klein Ammensleben II. Nicht an die Vorjahreshinrunde anknüpfen konnte Eintracht Loitsche/Zielitz, denn nach Platz drei blieb jetzt mit immerhin 16 Punkten weniger nur der neunte Rang. Als Zehnter platzierte sich mit Blau-Weiß Elbe Glindenberg ein Absteiger aus der 1. Kreisklasse. Mit Rang elf verbesserte sich der TSV Schackensleben um eine Position, dürfte aber mit den nur vier erspielten Punkten kaum zufrieden sein. Noch schwächer zeigte sich der SSV Stern Elbeu II, der nach Rang zehn vor zwölf Monaten jetzt ohne jeglichen Punktgewinn als Zwölfter das Tabellenende ziert. Kurz vor dem Start in die Serie hatte Kali Wolmirstedt seine zweite Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen.

Namen und Zahlen

In den bislang 64 ausgetragenen Partien gab es bei sieben Unentschieden 36 Heim- und 21 Auswärtserfolge. 305 markierte Tore ergeben einen Schnitt von 4,77 je Begegnung. Den klarsten Heimsieg feierte Hohenwarsleben mit 16:2 gegen Schackensleben. Auswärts gelang Hermsdorf mit 7:2 in Schackensleben der deutlichste Dreier. Noch keine Auseinandersetzung endete torlos, häufigstes Resultat war in neun Spielen das 1:0. Daheim blieben Burgstall und Groß Santersleben II ungeschlagen. Der SSV Samswegen II gewann alle fünf Vergleiche auf fremden Plätzen, wo ebenfalls „Santos“ II nicht verlor. Die Liste der erfolgreichsten Schützen führt Tino Beyer vom SV Heide Burgstall mit 14 Treffern an. Es folgen Sascha Haupt (13), Steven Hoheisel (beide Traktor 06 Hohenwarsleben/12) und Mario Kogeler (Börde Rottmersleben/8). Insgesamt kamen 276 Fußballer zum Einsatz, von denen 25 in allen Partien ihrer Mannschaft dabei waren. Den größten Kader stellten Elbeu II (30), Gutenswegen/Klein Ammensleben II (29) und Samswegen II (28). Das wenigste Personal benötigten Hohenwarsleben, Burgstall (je 19) und Jersleben (20). Die meisten Aktiven in allen Spielen wirkten für Loitsche/Zielitz (5) unde Groß Santersleben II (4) mit, während für Gutenswegen/Klein Ammensleben II und Samswegen II kein Akteur immer dabei war. 2577 Fans passierten die Stadionpforten. Die meisten Zuschauer begrüßten Schackensleben (336), Burgtstall (318) und Rottmersleben (288). Das geringste Interesse zeigten die Anhänger in Gutenswegen/Klein Ammensleben (120), Loitsche/Zielitz (162) und Glindenberg (165). Staffelleiter Friedhelm Genz regstrierte 190 Verwarnungen, 13 Ampelkarten und sechs Platzverweise. Die Zahl der Gelben Karten lag zwischen vier für Burgstall und 25 für Glindenberg. Die meisten Gelb-Roten Karten kassierten Glindenberg (3), Hermsdorf, Groß Santersleben II und Jersleben (je 2). Die Roten Kartons verteilten sich auf Hohenwarsleben (2), Rottmersleben, Elbeu II, Hermsdorf und Loitsche/Zielitz (je 1). Die Fairplay-Wertung führen Burgstall, Samswegen II und Rottmersleben an, Schlusslicht ist hier Hohenwarsleben. Es kamen 24 Schiedsrichter und zwei Assistenten zum Einsatz. Die meisten Begegnungen leiteten Maximilian Soppa (TSV Niederndodeleben/8), Bernd-Dieter Krüper (Eintracht Groß Rodensleben/6), Gerhard Wirsdorf (Eintracht Ebendorf), Burkhardt Pastwa (SSV Stern Elbeu), Rolf Kärsten (Eilslebener SV) und Mathias Drewes (Eintracht Loitsche/Zielitz/alle 5). Die durchschnittlichen Kosten für die Schiedsrichter lagen für die zwölf Teams der Staffel bei 156,39 €.

 

 

Die 2. Kreisklasse, Staffel 2 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2013/14

In der Staffel 2 der 2. Fußball-Kreisklasse zeichnet sich zur Winterpause der Serie 2013/14 ein spannender Zweikampf um den Staffelsieg ab. Nach der ersten Halbserie führt der MTV Weferlingen die Tabelle mit 30 Punkten an und peilt den sofortigen Wiederaufstieg an. Den einzigen Ausrutscher leistete sich der MTV beim 1:3 gegen Alleringersleben am zehnten Spieltag. Konstanz zeigte Grün-Weiß Eimersleben, mit zwei Zählern Rückstand zum Tabellenführer wie vor Jahresfrist bei Halbzeit Zweiter, erwarten die Grün-Weißen die Weferlinger zum Saisonfinale am Pfingstmontag, dem 9. Juni. Aufgrund von noch vier ausstehenden Nachholpartien, die für den 23. Februar angesetzt sind, ist die Tabelle etwas schief. Den dritten Rang besetzt derzeit mit dem Flechtinger SV II ein recht spielstarker Aufsteiger. Weiter stabilisiert hat sich im Saisonverlauf die SG Bösdorf 08 als Vierter, vor einem Jahr mit acht Punkten Zehnter hat die SG nun bereits 19 Zähler auf dem Konto. Ihre gute Rolle der vergangenen Jahre bestätigten die Chemiker aus Walbeck, tauschten den vierten mit dem fünften Platz. Der SV Hohendodeleben II verdoppelte sein Punktekonto binnen eines Jahres von acht auf 16 und kletterte vom neunten auf den sechsten Rang. Besser lief es auch für die Alleringersleber, denn mit fünf Zählern mehr reichte es statt des elften nun für den siebenten Rang. Eintracht Behnsdorf verharrte auf der achten Position von vor zwölf Monaten und hat die schwierige Rückrunde mit dem Klassenerhalt erst im Endspurt damit abgehakt. Als Achter findet sich der TSV Bregenstedt II wieder, der Aufsteiger feierte seinen einzigen Auswärtserfolg gleich mit 6:1 in Alleringersleben. Die neu gegründete Spielgemeinschaft der Reserveteams aus Süplingen und Bebertal ist derzeit Zehnter und überrachte Chemie Walbeck mit einem 3:1-Sieg, kam andererseits auch einige Male mächtig unter die Räder wie beim 2:11 gegen Flechtingen II. Für den dritten Aufsteiger reichte es lediglich zum vorletzten Platz, wobei die Reserve des SV Hötensleben des öfteren personelle Sorgen hatte. Mit nur einem einzigen Punkt, erkämpft beim 4:4 gegen Süplingen II/Bebertal II, ziert doch etwas überraschend die Nordgermersleber Eintracht abgeschlagen das Tabellenende. Vor zwölf Monaten mit 17 Punkten noch Sechster blieb die Elf in dieser Serie bislang sieglos.

Namen und Zahlen

In den bisher absolvierten 62 Begegnungen gab es 29 Heimsiege, neun Remis und 24 Auswärtserfolge, wobei 327 erzielte Treffer einen Schnitt von 5,27 je Partie im Schnitt je Partie brachten. Häufigstes Resultat war das 3:2 in sieben Fällen, während noch keine Nullnummer zu Buche steht. Den höchsten Heimsieg feierte Walbeck mit 9:1 gegen Bregenstedt II, auswärts schoss die Flechtnger „Zweite“ mit dem 11:2 bei der SG Süplingen II/Bebertal II den klarsten Erfolg heraus. Daheim blieben nur Eimersleben (gewann alle fünf Spiele) und Bösdorf ungeschlagen. Der Tabellenführer aus Weferlingen nahm auswärts, allein ohne Niederlage, alle 18 Punkte mit. Der MTV stellte mit 51 Toren den besten Angriff, die wenigsten Gegentreffer ließ Eimersleben mit nur elf zu. Bereits vier Spiele wurden durch das Sportgericht entschieden, weil Hötensleben II in Flechtingen, Nordgermersleben beim SV Hötensleben II, Süplingen II/Bebertal II in Alleringersleben und Bregenstedt II bei Süplingen II/Bebertal II nicht antraten. Die meisten Spieler boten Bregenstedt II (34), Süplingen II/Bebertal II (32), Hohendodeleben II (30), Hötensleben II (27) und Nordgermersleben (27) auf. Die wenigsten eingesetzten Aktiven verzeichneten Eimersleben (16, davon 7 in allen Spielen), Behnsdorf (17), Alleringersleben (21), Flechtingen II, Weferlingen und Bösdorf (je 22). Die Liste der erfolgreichsten Schützen führt Steven Erhoff vom MTV Weferlingen mit 14 Toren an. Es folgen Guido Arend (Eimersleben/13), Ralf Opilo (Weferlingen), Fritz Bartels (Walbeck/je 10), Manuel Steffens (Weferlingen/9), Toni Dammering Hohendodeleben II/8) sowie Marc Striewski und Martin Heinze (beide Bösdorf/je 7 Tore). Staffelleiter Heiko Lackert registrierte 195 Verwarnungen, vier Gelb-Rote Karten und fünf Rote Kartons. Die Ampelkarten gingen an Nordgermersleben, Behnsdorf, Weferlingen und Hohendodeleben II. Platzverweise kassierten Walbeck (2), Bösdorf, Weferlingen und Hohendodeleben II. Die Fairplay-Wertung führen Süplingen II/Bebertal II und Alleringersleben mit je elf Verwarnungen vor Eimersleben (14) an. Letzter ist hier Hohendodeleben II.Insgesamt passierten 2189 Zuschauer die Stadioneingänge. Die meisten kamen in Weferlingen (299), Walbeck (278), Hohendodeleben (210) und in Bösdorf (192). Die wenigsten Fans sahen die Heimspiele von Süplingen II/ Bebertal II (104), Flechtingen II (119), Norgermersleben (135) und Alleringersleben (155). Als regelrechte Zuschauermagneten erwiesen sich die Begegnungen Walbeck- Weferlingen (120 Fans), Weferlingen - Eimersleben (108) und Behnsdorf - Weferlingen (80). Das geringste Interesse fanden die Vergleiche Nordgermersleben - Walbeck (14), Walbeck - Hötensleben (16) und Süplingen II/Bebertal II - Walbeck (19). Insgesamt 27 Schiedsrichter leiteten die Paarungen. Die meisten Einsätze absolvierten Gerald Heuer (TSV Wefensleben/6), Mario Hoffmann (Fortuna Hamersleben), Walter Lange (SG Bösdorf 08/je 5) und Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen/4).

 

 

Die 2. Kreisklasse, Staffel 3 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2013/14

In der 2. Fußball-Kreisklasse, Staffel 3, ist die Entscheidung über den Staffelsieg und Aufstieg nach der ersten Halbserie der Saison 2013/14 noch völlig offen. Die ersten fünf Teams trennen nur fünf Punkte. Zur Winterpause führt die aus der Staffel 2 gewechselte Reserve des Ummendorfer SV die Tabelle mit 26 Punkten an. Erste Verfolger mit drei Zählern weniger sind der SV Eintracht Gröningen II und der Osterweddinher SV II. Während die Eintracht-Zweite ihre gute Rolle des Vorjahres (bei Halbzeit Dritter) bestätigte, stieß die OSV-Reserve vom neunten auf den dritten Platz vor. Ebenfalls gleich sechs Positionen legte der Vierte, TSV Wefensleben, zu. Fünfter ist mit 21 Zählern nun der Domersleber SV, vor zwölf Monaten als Achter im Mittelfeld angesiedelt. Nach dem Abstieg aus der 1. Kreisklasse landeten der SV Seehausen II und Rot-Weiß Wackersleben vorerst auf dem sechsten und siebenten Platz. Vier Positionen kletterte Ausleben als Achter, wobei die Blau-Gelben immerhin einen Punktezuwachs von sieben schafften.Traktor Dreileben verlor als Neunter vier Ränge. Für den Neuling Germania Kropenstedt blieb vorerst der zehnte Rang. Auf dem elften Platz findet sich die neue Spielgemeinschaft Empor Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben wieder. Fortuna Hamersleben als Vorletzter verbesserte sich vom 13. auf den zwölften Rang. Ein großes Lob gebührt dem SV Allertal Wormsdorf, der am letzten Spieltag der Hinrunde in Hamersleben mit nur neun Akteuren antrat und nicht, wie schon oft erlebt, lieber die Strafe für den Nichtantritt in Kauf nahm. Die Wormsdorfer sind regelrecht abgestürzt, denn nach Rang zwei mit 25 Punkten vor Jahresfrist zieren die Allertaler nun mit erst sieben Zählern das Tabellenende.

Namen und Zahlen

In den bisher absolvierten 78 Begegnungen gab es bei neun Unentschieden 35 Heim- und 34 Auswärtssiege. Dabei fielen 411 Tore, die 5,27 im Schnitt je Match entsprechen. Häufigstes Resultat war das 3:1 in schon zehn Paarungen. In der komplett ausgetragenen ersten Halbserie blieb noch kein Match torlos. Gröningen II landete beim 8:0 gegen Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II den höchsten Heimsieg, während Domersleben mit dem 7:2 in Seehausen den klarsten Auswärtserfolg mitnahm. Das torreichste Duell lieferten sich Ummendorf II und Kroppenstedt beim 8:4. Die USV-Reserve und die Gröninger Zweite stellten mit 41 Toren den stärksten Angriff, die stabilste Abwehr weist der OSV II mit nur 19 Gegentreffern auf. Die Liste der erfolgreichsten Goalgetter führen Cristopher Ebert vom Domersleber SV und Robert Weile vom TSV Wefensleben mit je 14 Toren an. Es folgen Patrick Voigt (Ausleben), Christian Köchy (Kroppenstedt/je 12), Norman Sieber (Osterweddingen II/10) und Kevin Dudek (Wackersleben/9 Tore). Das Gröninger Urgestein Lars Anhalt mit 43 Jahren ist der älteste Torschütze der Staffel, er traf in sechs Spielen viermal. Jüngster Vollstrecker war Seehausens Maximilian Reber mit 17 Jahren, der in vier Spielen ein Tor markierte, zudem wurden alle Spiele mit Reber auf dem Rasen von Seehausen II gewonnen. 30 Fußballer haben bei allen 12 Begegnungen ihrer Mannschaft mitgewirkt. Die meisten eingesetzten Spieler in der Hinrunde hatte mit Abstand die Spielgemeinschaft Klein Wanzleben II/Groß Rodensleben II mit 41, gefolgt vom Osterweddinger SV II mit 30 Akteuren. Den kleinsten Kader benötigten Ausleben, Dreileben, Hamersleben, Wormsdorf sowie Kroppenstedt mit je 19. Staffelleiter Daniel Schlüter zählte 218 Gelbe Karten, 13 Gelb/Rote und 8 Rote Kartons. Die Fairplay-Wertung führt Seehausen II vor Gröningen II und Ummendorf II an. Die Spiele der Hinrunde wurden von insgesammt 24 Schiedsrichtern geleitet. Die meisten Einsätze absolvierten Peter Zastrow (VfB Oschersleben) mit 8 Spielen, Jörg Bergling (Germania Kroppenstedt), Bernd Meyer (Blau-Gelb Ausleben) mit je 7 Spielen sowie Uwe-Maximilian Hein (SV Seehausen) und Peter Fliegel (SV Neuwegersleben) mit je 6 Partien.

 

Die 3. Kreisklasse, Staffel 1 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2013/14

In der Staffel 1 der 3. Fußball-Kreisklasse kämpfen zum Ende der Hinrunde der Serie 2013/14 drei Teams um den Staffelsieg. Damit ist durch die geplante Spielklassenreform 2014/15 allerdings kein wirklicher Aufstieg verbunden. Derzeit führt der SV Mahlwinkel mit 28 Punkten vor Eintracht Hundisburg mit 27 und Rot-Weiß Ackendorf mit 25 die Tabelle an. Ackendorf hat aber am 23.Februar noch ein Nachholspiel gegen den VfB Born und kann mit einem Sieg auf Platz 1 vorrücken. Ein zweites Spiel aus der Hinrunde wird am 23. Februar mit Klein Rodensleben - ISV Haldensleben II nachgeholt. Waren die Rot-Weißen Ackendorfer auch vor einem Jahr vorn dabei, kletterten der SVM und die Eintracht aus der unteren Hälfte an die Spitze. Deutlich zulegen konnte auch der SV Angern II als Vierter. Die Ebendorfer Eintracht-Reserve hielt Platz fünf fest. Aus der Staffel 2 kommend setzte sich der ISV Haldensleben 05 II vorerst auf die sechste Position. Nicht so einfach hatte es der Absteiger aus Hakenstedt, denn die Eintracht ist mit einer ausgeglichenen Bilanz nur Siebenter. Zwei Plätze nach unten rutschte die SG Bornstedt/Drackenstedt. Steigern konnte sich dagegen Dahlenwarsleben II, denn die Grün-Weiß-Reserve, im Vorjahr zur Pause mit nur drei Zählern noch Letzter, findet sich nun mit zwölf Zählern auf Rang neun wieder. Dahinter landete der aus der Staffel 2 gewechselt VfB Born. Wie vor zwölf Monaten Elfter ist Traktor Wellen, diees Mal gelang zumindest ein voller Erfolg beim 3:1 gegen die SG Klein Rodensleben. Der Absteiger aus der 2. Kreisklasse aus Klein Rodensleben blieb ganz ohne Punktgewinn und ist damit Schlusslicht. Die SG Wacker Meseberg musste ihre Mannschaft zwei Spieltage vor dem Hinrundenschluss vom Spielbetrieb zurückziehen. Alle Spiele der Meseberger wurden durch das Sportgericht annuliert und aus der Tabelle entfernt.

Namen und Zahlen

Es gab in 64 Spielen 31 Heimsiege, vier Unentschieden und 27 Auswärtssiege, dazu zweimal Sportgerichtsentscheide. 320 Tore brachten einen Schnitt von 5,1 Treffern pro Match, die zehn Spiele von Meseberg nicht mitgerechnet. Häufigstes Resultat war das 3:2 in acht Vergleichen. Den höchsten Heimsieg feierte Angern II mit 10:1 ggen Klein Rodensleben. Auswärts fuhr die SG Bornstedt/Drackenstedt beim 8:1 in Born den klarsten Erfolg ein. Den besten Angriff besaß Hundisburg mit 49 Treffern, die wenigsten Gegentore ließen die Ackendorfer mit nur sieben zu. Die Rot-Weißen und Mahlwinkel gewannen alle ihre Heimpartien, auf fremden Plätzen blieb die Ebendorfer Reserve ungeschlagen. Zwei Spiele mussten durch das Sportgericht gewertet werden. Vom 1. Spieltag ging das Match Wellen gegen Dahlenwarsleben II (Endstand 2:1) mit 3:0 Toren und drei Punkten für Dahlenwarsleben II in die Tabelle ein, weil Traktor einen nicht spielberechtigten Akteur einsetzte. Vom 5. Durchgang wurde die Partie Wellen gegen Angern II mit 3:0 Toren und drei Punkten für Angern II gewertet, weil der Platz in Ochtmersleben nicht bespielbar war. In der Schützenliste führt Enrico Lindenau von Eintracht Hundisburg mit 18 Toren vor Stefan Bohne von der SG Bornstedt/Drackenstedt und Steffen Bremse von Rot-Weiß Ackendorf mit je 15 Erfolgen. Die Spiele wurden von 2582 Zuschauern verfolgt, was einen Schnitt bei 74 Vergleichen von 35 Fans macht, wobei die Begegnungen von Meseberg mit einbezogen wurden. Der ISV Haldensleben 05 II hatte bei seinen Heimspielen 404 Zuschauer, gefolgt von Mahlwinkel mit 395 Zuschauern. Die wenigsten Anhänger kamen in Dahlenwarsleben mit 121 und Ebendorf mit 120. Die meisten Fans sahen die Spiele an der Lindenallee gegen Hundisburg mit 113 und Ackendorf mit 108. Die wenigsten Zuschauer verfolgten die Partien von Ebendorf II gegen Hakenstedt und gegen Hundisburg mit je 10. Schon 15 Spieler mussten das Spielfeld frühzeitig verlassen, denn es gab sechsmal Rot für S. Bohne (Bornstedt / Drackenstedt), D. Kühne (Mahlwinkel), S. Ledderboge (Bornstedt/Drackenstedt), M. Michaelis (ISV HDL II), M. Schröder (Angern II) und D. Weigt (Meseberg). Neun Spieler erhielten von den Schiedsrichtern die Ampelkarte. Verwarnungen zählte Staffelleiter Heiko Schulze 171, wobei zwei Akteure nach der fünften Gelben Karte ein Spiel Pause hatten. Diese betraf P. Dobberkau mit sechsmal Gelb und C. Rückborn (beide Mahlwinkel) mit fünfmal Gelb. In der Fairplay Wertung führen Ebendorf II und Hakenstedt mit je achtmal Gelb gefolgt von Dahlenwarsleben II mit sechsmal Gelb und einmal Gelb-Rot. Das Schlusslicht ist hier Wellen mit 14 mal Gelb, einmal Gelb -Rot und zwei Sportgerichtwertungen. Die Spiele wurden von 20 Unparteiischen geleitet. Die meisten Einsätze hatte Erich Hellweg (Börde Rottmersleben) mit sechs. Fünf Schiedsrichter folgen mit je fünf Partien: Günter Koch (SV Angern), Henning Gericke (SV Etingen/Rätzlingen), Michael Knochenmuß (Haldensleber SC), Ernst Feller (Rot-Weiß Ackendorf) und Gerd Kolbe (Blau-Weiß Neuenhofe).

Die 3. Kreisklasse, Staffel 2 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2013/14
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