Die Fußball-Kreisoberliga im Rückspiegel der Serie 2012/13
Erstmals startete die Fußball-Bördekreisliga in der Serie 2012/13 als Kreisoberliga. Den vierten Meistertitel im Landkreis Börde nach dem TSV Hadmersleben, Blau-Weiß Neuenhofe und dem SV Hötensleben holte sich der Oscherslebener SC II und feierte somit den Aufstieg in die Landesklasse. Die Elf von Trainer Peter Bindseil, vor Jahresfrist Zehnter und mit der Zielsetzung Klassenerhalt ins Rennen gegangen, übernahm am 17. Spieltag die Tabellenführung und gab sie nicht mehr ab. Die Vizemeisterschaft erkämpfte sich die U 23 des Haldensleber SC, vor zwölf Monaten auf Rang acht, und kehrt nach zwei Jahren in die Landesklasse zurück. Beide Teams verdanken den Aufstieg einer überragenden Rückrunde, in der sie jeweils nur zweimal verloren. Als Dritter verpasste der SV Seehausen nur knapp den sofortigen Wiederaufstieg, das einzige Remis fuhr die Mannschaft ausgerechnet beim 2:2 in Klein Wanzleben ein. Der zweite Landesklassen-Absteiger, SV Altenweddingen, konnte mit diesem Trio nicht Schritt halten, landete am Ende mit neun Zählern weniger als der SVS auf Platz vier. Die Ursache liegt hier in der schwachen Heimbilanz mit sechs Pleiten im Klemens-Fendler-Sportforum, während der SVA auf fremden Plätzen die Tabelle anführt. Zum besten Neuling avancierte der ISV Haldensleben 05, das Team von Trainer Jens Theuerkauf peilte einen einstelligen Rang an und dürfte mit der fünften Position sehr zufrieden sein. Die heimische Lindenallee erwies sich mit der großen Fangemeinde am Spielfeldrand als Festung, die lediglich der Ortsrivale beim 6:1 einnehmen konnte. Der TSV Niederndodeleben, vor einem Jahr als Zweiter knapp am Titel vorbei gerutscht, folgte am Ende auf Platz sechs, konnte bis zum 25. Mai noch auf den Aufstieg hoffen, ehe das 0:4 gegen die U 23 des HSC in der Schrotearena den Traum zerstörte. Nach Platz fünf im Vorjahr mischte der SV Groß Santersleben erneut im oberen Bereich mit, ließ sich erst durch das 2:4 gegen Seehausen die mögliche Herbstmeisterschaft noch entreißen, belegte am Ende Rang sieben. Auch ohne seinen zum HSC abgewanderten Goalgetter Thomas Gießmann (14 Tore im Vorjahr) erzielte „Santos“ 79 Treffer, wobei Tobias Herrmann – im Vorjahr immerhin bester Schütze der Liga mit 44 Erfolgen - mit nun 32 erneut seine Treffsicherheit unter Beweis stellte. Mit dem Saisonziel Klassenerhalt gestartet, belegte der SV Irxleben II nach dem Coup als „Winterkönig“ schließlich den achten Rang. Das Team von Kapitän Michael Ulrich konnte im Frühjahr nicht mehr an die starke Hinrunde mit 29 Punkten anknüpfen, gewann nur noch drei Partien. Die Süplinger rutschten als Neunter fünf Plätze ab, brachten es mit je zehn Siegen, Remis und Niederlagen durch eine Steigerung in der Rückrunde auf 40 Punkte. Zudem traf die Grün-Weißen der Brand ihres Sportlerheimes schwer. Der Vorjahresdritte, SSV Samswegen, hatte sich auf eine schwere Saison eingestellt, Trainer Heiko Lackert führte die Elf dank einer guten Frühjahrsrunde noch auf Rang zehn und zum sicheren Klassenerhalt. Ähnlich verlief die Saison für die Dahlenwarsleber. Im Vorjahr knapp dem Abstieg entgangen, brachten Siege in Altenweddingen und Samswegen sowie gegen Bregenstedt im Frühjahr relativ schnell einen größeren Abstand zur gefährdeten Zone und erneut Platz elf. Vor zwölf Monaten Siebenter, schwebte der TSV Völpke Ii aufgrund der recht dünnen Personaldecke mit elf Punkten zur Winterpause in großer Gefahr, mit 22 Zählern im Frühjahr gelang dem Team von Trainer Bert Rzehaczek noch der Sprung auf Rang zwölf. Sieben Positionen büßte der Osterweddinger SV als 13. gegenüber dem Vorjahr ein. Den Weiß-Roten, die eigentlich um die Plätze eins bis fünf mitmischen wollten, verhagelte vor allem die Auswärtsmisere mit nur acht Zählern die Bilanz. Wenn auch der angestrebte einstellige Rang als 14. verfehlt wurde, dürfte es für den TSV Bregenstedt dennoch eine ordentliche Saison gewesen sein, immerhin scheiterte man auch im Pokal erst im Viertelfinale mit 1:4 an Kali Wolmirstedt. Nach Rang zwölf vor einem Jahr hakte es bei den Grün-Weißen erneut an der dürftigen Auswärtsausbeute bei nur vier Pünktchen. Weit abgeschlagen fielen zwei Vereine wohl völlig unerwartet in den Tabellenkeller. Concordia Rogätz wurde aus der Landesklasse kommend gleich auf den 15. Platz durchgereicht, wobei die Mannschaft immer wieder vor personellen Problemem stand. Durch den Rückzug der zweiten Mannschaft des TSV Völpke schafften die Elbeleute nachträglich noch den Klassenverbleib. Die SG Empor Klein Wanzleben, vor Jahresfrist als Absteiger aus der Landesklasse noch Siebenter, konnte den Absturz in die 1. Kreisklasse als Tabellenletzter nicht verhindern. Seit dem dritten Sieg am 13. Spieltag beim 2:1 in Dahlenwarsleben holte Empor nur noch ganze zwei Unentschieden. Die Sommerpause für die Kreisoberliga endet mit dem ersten Punktspieltag der Saison 2013/14 am 17. August.

Namen und Zahlen
Spiele und Tore

In den 240 Partien gab es 125 Heimsiege, 45 Unentschieden und 70 Auswärtserfolge. Dabei wurden 891 Tore (im Vorjahr 1024) erzielt, was einem Schnitt von 3,71 je Partie ergibt. Häufigste Resultate waren das 2:1 (31mal), das 2:0 (28mal) und das 1:0 (24mal). Das torreichste Match lieferten sich Rogätz und Groß Santersleben beim 5:7, während 13 Begegnungen torlos endeten. Die höchsten Heimerfolge feierten „Santos“ mit 9:0 gegen Klein Wanzleben und die U 23 des HSC mit 8:2 gegen Osterweddingen und 7:1 gegen Klein Wanzleben. Mit dem höchsten Sieg auf fremden Platz kehrte Seehausen durch das 7:0 in Bregenstedt zurück, dreimal siegten die Gäste jeweils 6:0. Der Meister sammelte im heimischen Jahnstadion mit 38 die meisten Punkte, auswärts nahmen Altenweddingen und der OSC II mit jeweils 27 Zählern die Spitzenplätze ein. Den besten Angriff bot die U 23 des HSC mit 97 Toren auf, während die Abwehr der Bodestädter mit 35 die wenigsten Gegentreffer zuließ. Der lange Winter, später Regen und das Hochwasser brachten den Spielplan regelrecht durcheinander, was schließlich zu einer Verlängerung der Serie um eine Woche führte. Concordia Rogätz musste die Partie gegen den SSV Samswegen am 29. Spieltag kurzfristig wegen eines Hochwasser-Einsatzes der Spieler absagen und verzichtete auf eine Verlegung, so dass hier eine 3:0-Wertung für den SSV erfolgte.

Aktive und Fans
Insgesamt wirkten 448 Fußballer in den Partien mit. Die meisten setzten der OSC II (38), Bregenstedt (32), Süplingen, Völpke II (je 31), Samswegen, Irxleben II (je 30), die U 23 des HSC und Osterweddingen (je 29) ein. Das wenigste Personal benötigten Seehausen (20), der ISV Haldensleben, Altenweddingen, Niederndodeleben (je 24), Groß Santersleben (25), Dahlenwarsleben (26), Klein Wanzleben (27) und Rogätz (28). Zu allen 30 Punktspielen ihres Vereins liefen Sascha Röber (Seehausen) und Marcel Herzog (Altenweddingen) auf den Rasen. Die Stadiontore wurden von 17384 Fans passiert. Als wahre Zuschauermagneten zeigten sich die beiden Haldensleber Stadtderbys an der Lindenallee (806) und an der Jahnallee (585), es folgten mit weitem Abstand die Gastspiele des ISV Haldensleben 05 in Groß Santersleben (247), in Seehausen (222) und in Süplingen (164). Gar Keine Zuschauer wurden bei den Partien ISV – Dahlenwarsleben, Rogätz – Dahlendarsleben, Rogätz - Groß Santersleben und Völpke II – Altenewddingen gezählt, die Partien HSC U 23 – Samswegen (20), OSC II – Süplingen (22) und Niederndodeleben – OSC II (25) verzeichneten danach das geringste interesse.

Die Torjägerliste

 

Platz

Spieler

Mannschaft

Tore

1

Rene Hasse

SV Seehausen/Börde

41

2

Tobias Herrmann

SV Groß Santersleben 1924

34

3

Hannes Petters

SV 1889 Altenweddingen

26

4

Jens Meyenkoth

ISV Haldensleben 05

23

5

Sebastian Huth

Oscherslebener SC II

22

6

Tino Jacobs

Grün-Weiß 1926 Süplingen

20

7

Christian Berger

Haldensleber SC II

19

7

Sven Hieronymus

Haldensleber SC II

19

9

Thomas Gießmann

Haldensleber SC II

16

9

Reiner Jacobs

ISV Haldensleben 05

16

9

Martin Ruffert

SV 1889 Altenweddingen

16

12

Nils Himmstädt

TSV Völpke II

14

13

Stephan Becker

SV Concordia Rogätz

13

13

Kevin Kaufmann

Gr.-W. Dahlenwarsleben

13

15

Tobias Klebe

Osterweddinger SV

12

15

Marcel Müller

Grün-Weiß Bregenstedt

12

15

Francesco Natale

Haldensleber SC II

12

 


Fairplay

Staffelleiter Rüdiger Lübke aus Eilsleben zählte 1055 Verwarnungen (im Vorjahr 1074), 50 Ampelkarten (53) und 29 Platzverweise (46).Große Unterschiede gab es bei der Anzahl der Gelben Karten in den Vereinen. Den Tiefstwert erreichte Süplingen mit nur 46, während Irxleben II mit 82 die meisten Verwarnungen kassierte. Bei den Gelb-Roten Karten waren Völpke II und Niederndodeleben mit je sechs Spitze. „Santos“ handelte sich gleich vier Platzverweise ein. Ohne Rote Karten kamen die Schiedsrichter bei den Spielern der U 23 des HSC und beim TSV Niederndodeleben aus. Die fleißigsten Sammler bei den Gelben Kartons waren Mathias Sosoth (ISV) mit 15, Sebastian Huth (OSC II) und Mathias Zornemann (Irxleben II) mit je 14. Zweimal Gelb-Rot kassierten Andreas Stahl (Niederndodeleben), Sascha Eichel (Samswegen und Torsten Haberland (Völpke II).Gleich zweimal durften Kai Schmiede (Seehausen) und Christian Klaus (Osterweddingen) nach Roten Karten vorzeitig duschen. Die Fairplay-Wertung gewann Süplingen vor der U 23 des HSC und dem SV Seehausen. Schlusslicht ist hier Samswegen.

Schiedsrichter und Assistenten

Die Begegnungen wurden von 26 Unparteiischen geleitet, darunter kamen sechs Sportkameraden aus anderen Kreisen. Die meisten Einsätze absolvierten Daniel Schlüter (Flechtinger SV/19), Klaus Stock (SV Altenweddingen), Gordon Gerhardi (TSV Hadmersleben/je17), Heiko Borchers (SV Hötensleben/16) und Rene Knopp (SG Velsdorf/Mannhausen/15). Bei den Assistenten bestritten Kurt Schröder (Eintracht Nordgermersleben/21), Marcel Rabe (Harbker SV Turbine), Maik Damm (Wacker Meseberg/je 20) Gerald Heuer (TSV Wefensleben/19) und Egon Genz (Heide SV Colbitz/17) die meisten Ansetzungen.

Die Kreisklasse der Frauen, Serie 2012/13
In der Fußball-Kreisklasse der Frauen vollzog sich in der Serie 2012/13 eine Wachablösung. Mit dem Double-Sieg in der Meisterschaft und im Kreispokal setzte sich mit dem SSV Stern Elbeu 1928 die beste Mannschaft durch. In den vergangenen Jahren hatten mit der SG Empor Klein Wanzleben und der FSG Wulferstedt/Ohrsleben zwei Teams die Szenerie beherrscht. In der Meisterschaft gewannen die Sterne gegen alle Spitzenteams und setzten den Aufwärtstrend aus der vergangenen Saison, damals Dritter, konsequent fort. Auch das Torverhältnis von 129:15 spricht Bände. Im Pokalfinale gegen die FSG Haldensleber SC / SV Groß Santersleben in Colbitz erzielte Tina Osterburg vor den 60 Zuschauern erst in der 65. Minute den Siegtreffer, nachdem vorher viele Chancen, selbst ein Strafstoß, ausgelassen wurden. Mit einem 4:2-Erfolg in der letzten Runde gegen Empor Klein Wanzleben sicherte sich Grün-Weiß Dahlenwarsleben, im Vorjahr musste sich die Mannschaft zur Winterpause personell bedingt noch abmelden, nun die Vizemeisterschaft. Gegen die Elbeuer standen die Grün-Weißen allerdings auf verlorenem Posten, waren beim 2:5 chancenlos. Beim Titelverteidiger aus Klein Wanzleben lief in dieser Saison nicht alles rund, so landete Empor nur auf der dritten Position. Auch im Pokal kam gegen den HSC/Groß Santersleben im Halbfinale beim 1:4 daheim das Aus. Einige Spielerinnen wie Anke Hellrung standen nicht zur Verfügung. Die aus der Landesliga Nord neu integrierte Mannschaft vom Grün-Weiß Potzehne bereicherte die Kreisklasse. Nach anfänglichen Problemen mit dem Kleinfeld glänzte das Team aus der Altmark in der Rückrunde mit neun Siegen und holte sich noch den vierten Platz. Den Grün-Weißen gelang es beim 2:1 in Potzehne als einziges Team, den Spitzenreiter zu bezwingen. Wie im Vorjahr – damals noch als Spielgemeinschaft mit Großalsleben – Fünfter wurde Germania Groß Quenstedt, der TSV konnte durchaus mit der Spitze mithalten. So gab es Heimsiege gegen Klein Wanzleben (2:1) und Dahlenwarsleben (3:1), gegen Elbeu verlor man nur 1:2. Doch die Mannschaft löst sich auf. Auch SV Altenweddingen zieht sich vom Punktspielbetrieb zurück. Nach Rang vier vor einem Jahr landeten die Spielerinnen nun als Sechster, holten mit 21 Auswärts-Punkten zwei mehr als daheim. Durch eine gute Arbeit erreichte der Bebertaler SV wie im Vorjahr Platz sieben, sammelte aber statt 21 nun 34 Zähler ein. Negativ ist das Nichtantreten zum Pokal-Halbfinale in Elbeu zu bewerten, als nur drei Aktive zur Verfügung standen. Da sich die SG Traktor Dreileben nach Platz zehn vor Jahresfrist (mit sechs Punkten)verstärkt hatte, wäre mit mehr Disziplin und Einsatz noch mehr als der achte Rang (25 Punkte) möglich gewesen. Ihr Trainer Frank Geßner steht zur neuen Saison nicht mehr zur Verfügung. Der Pokalfinalist HSC/Santos musste einige Male in Unterzahl antreten und rutschte ggenüber dem Vorjahr eine Position nach unten. In der Vereinsführung muss man sich zudem Gedanken machen, wie künftig mit den Spielausfällen umgegangen werden soll. Während im Nachwuchs- und Männerbereich am Sonnabend-Nachmittag und Sonntag-Vormittag Partien stattfinden, wird im Frauenbereich trotz mehrerer Ausweichplätze und sogar einem Kunstrasenplatz alles abgesagt. In seiner Debütserie belegte der TSV Völpke gleich den zehnten Platz, mit je drei Siegen und Remis standen immerhin zwölf Punkte zu Buche. Auch der SV Neubau kämpfte mit dem Problem Spielermangel, absolvierte trotz mehrmaliger Unterzahl aber alle Partien. Nach Rang neun vor zwölf Monaten wurde der SV nun Elfter. Dahinter blieb für die SG Bösdorf 08 am Ende erneut nur der letzte Platz. Den einzigen Sieg auf dem grünen Rasen feierte man gleich beim 3:0 im ersten Heimspiel gegen Neubau. Dennoch hat sich die Mannschaft weiterentwickelt, wurde die Zahl der Gegentreffer um ein Drittel von 154 auf 100 reduziert und einige Punkte durch Unkonzentriertheiten und individuelle Fehler verschenkt. Durch den strengen Winter musste die Serie um zwei Wochen verlängert, auch Partien in der Woche absolviert werden. Alle Teams waren einverstanden, zu vielen Spielterminen einigten sich die Vereine untereinander.

Namen und Zahlen

In den 132 Partien gab es bei sieben Unentschieden 72 Heim- und 53 Auswärtssiege, wobei 609 Tore (im Schnitt 4,61 je Match) fielen. Die häufigsten Resultate waren das 2:1 (18mal) und das 3:0 (17mal), nur drei Begegnungen erwiesen sich als „Nullnummern“. Elbeu landete sowohl die höchsten Heimsiege gegen Dreileben (12:0), Bösdorf (11:0) und Neubau (10:0) als auch die klarsten Auswärtserfolge in Dreileben (14:0) und Bösdorf (12:1). Die treffsicherste Schützin war wie im Vorjahr (damals mit 32 Toren) erneut Tina Osterburg vom Meister, sie netzte 53 Bälle ein. Ihr folgten Sabrina Beck (Elbeu), Eileen Bollmann (Dahlenwarsleben/je 25), Stefanie Jondral (Klein Wanzleben/22), Andrea Diedrich (Altenweddingen) und Sophie Wessner (Bebertal/je 19). Staffelleiter Michael Bode aus Seehausen zählte 42 Verwarnungen und zwei Rote Karten. Bei den Gelben Karten sammelten Groß Quenstedt (8), Klein Wanzleben (7) und Neubau (5) die meisten, während Bösdorf und Altenweddingen (je 1) gemeinsam die Fairplay-Wertung vor der FSG HSC/Groß Santersleben (zweimal Gelb) gewannen. Die beiden Platzverweise ereilten Elbeu und Groß Quenstedt am vorletzten Spieltag im Direktduell (3:0), beide Spielerinnen wurden für vier Pflichtspiele gesperrt. Potzehne trat in Groß Quenstedt ebenso nicht an wie Völpke in Dahlenwarsleben und Dreileben in Klein Wanzleben, womit den Gastgebern jeweils eine 3:0- Wertung gutgeschrieben wurde. Zudem setzte Groß Quenstedt in Bösdorf beim 4:0-Sieg eine Fußballerin unberechtigt ein, so dass es hier eine 3:0-Wertung für die Bösdorferinnen gab. Die meisten Spiele hat Heiko Borchers vom SV Hötensleben mit 14 geleitet. Zu einer Ansetzung reiste der Schiedsrichter nicht an.

Die 1. Kreisklasse Staffel 1, Serie 2012/13

Von Rainer Wielinski
Nach Platz Vier im Vorjahr errangen die Flechtinger mit lediglich 2 Niederlagen (1-3 [H] gegen Ebendorf, 1-2 [A] gegen Gutenswegen) die Tabellenspitze und damit den Staffelsieg und Aufstieg in die Kreisoberliga. Mit 10 Punkten Abstand folgten die Gauseberger als Geheimfavorit für Viele gestartet, aber erst das 6-2 im Nachholspiel gegen Elbeu Zwei Spieltage vor dem Ende, gab Gewissheit über den Vizemeistertitel. Da war das 3-2 der Gutensweger gegen den ärgsten Verfolger aus Ebendorf am letzten Spieltag, nach 0-2 Rückstand sicherlich nochmals ein Zeichen in Richtung Aufstieg, aber tabellenarithmetisch nebensächlich, da zu diesem Zeitpunkt der Vizemeistertitel bereits feststand. Die Eintracht aus Ebendorf im Vorjahr mit 9 Punkten Rückstand Zweiter und damit den Aufstieg verpasst, belegte die Eintracht mit 7 Punkten Abstand zum Zweitplatzierten den Dritten Rang. Wieder ein undankbarer Tabellenplatz bezogen auf die Aufstiegsberechtigung. Der Aufstieg wurde erneut verpasst. Eine stetige Verbesserung ist bei dem SV Etingen/Rätzlingen zu erkennen. Nach Platz Acht im Spieljahr 2010/11 folgte Platz Fünf im Spieljahr 2011/2012. Nunmehr sprang Platz 4 heraus. Eine der positiven Überraschungen der Saison sind sicherlich die beiden Neulinge aus Velsdorf/Mannhausen und aus Angern mit jeweils 40 eingefahrenen Zählern belegten die Aufsteiger die Plätze 5 und 6 zum Abschluss der Serie. Nach Platz 3 in der vorangegangenen Spielserie fanden sich die Elbeuer Sterne zur Halbserie auf Platz 9 wieder, am Ende sprang mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen (3-1 [H] gegen Angern, 4-3 [A] gegen Barleben, 6-3 [H] gegen Oebisfelde, 5-1 [H] Velsdorf/Mannhausen) zumindest noch Rang 7 heraus. Dennoch nur Mittelmaß. Mit 9 Unentschieden und lediglich 2 Auswärtssiegen (1-0 in Gutenswegen, 2-1 in Elbeu) reicht es für die Drackenstedter zu Platz 8, obwohl mit 8 Niederlagen nur die beiden Aufsteiger weniger Spiele verloren geben mussten. Die Barleber Reserve zur Halbserie noch auf Platz vier und damit sogar im Aufstiegsrennen noch mit Chancen, war in der 2.Halbserie mit lediglich 11 Punkten zweitschlechteste Mannschaft aller Teams, trat sogar am vorletzten Spieltag in Oebisfelde nicht an und landete auf dem 9.Tabellenplatz. Die Barleber Reserve schöpfte damit das vorhandene Potential nicht annährend aus. Der Kampf um die Abstiegsplätze war bis zum letzten Spieltag voller Spannung. Glücklicherweise wurde die Abstiegsfrage nicht am „Grünen Tisch“ entschieden. Die Bebertaler sicherten sich ihren Klassenerhalt endgültig mit dem 5-0 Kantersieg in Angern und dem 5-1 am vorletzten Spieltag gegen die SG Klinze-Ribbensdorf. Am Ende bedeutete dies Platz 10. Die Oebisfelder belegten als Absteiger aus der Kreisoberliga mit Abschluss der 1.Halbserie mit lediglich 9 Zählern Platz 14 der Tabelle. In der zweiten Halbserie begann eine Aufholjagd. Nur 3 Niederlagen ließen die Oebisfelder in der Rückserie zu. Sechs Unentschieden die mit dem 2-2 im „Endspiel“ gegen den MTV Weferlingen ihren Abschluss fanden und 4 Siege bedeuteten noch den Tabellenplatz 11 und berechtigen zum Verbleib in der Zweithöchsten Spielklasse des Kreises. Den rettenden 12. Tabellenplatz mit 25 Punkten errang die SG Klinze-Ribbensdorf. Mit nur einem Auswärtssieg in der gesamten Saison (1-0 in Glindenberg) und damit so wenig wie keine andere Mannschaft kam die SG Klinze-Ribbensdorf noch einmal mit dem blauen Auge davon. Selbst die Glindenberger als Tabellenletzter fuhren Zwei Auswärtserfolge ein (4-1 in Bebertal, 2-1 in Etingen/Rätzlingen). Aber in der 2.Halbserie gelangen den Elbstädtern lediglich zwei Unentschieden (1-1 gegen Bebertal und Barleben). Am Ende kam der Abstieg und was noch schlimmer war das Wasser. Wir wünschen viel Glück und Kraft für den Neustart. Begleitet werden die Glindenerger vom MTV Weferlingen als 13. Am Ende fehlte den Weferlingern ein Tor am letzten Spieltage im Spiel gegen den 1.FC Oebisfelde zum Verbleib. Mit 23 Punkten Platz 13 und damit Absteiger in die 2.Kreisklasse. Wer hätte das vor Beginn der Spielserie gedacht?

Zahlen und Namen

In den 178 ausgetragenen Partien kam es zu 91 Heimsiegen, 34 Remis und 53 Auswärtssiegen. Es konnten 746 Tore bejubelt werden, was einen Torschnitt von 4,19 je Spiel (im Vorjahr 4,23) ausmacht. Von den ausgetragenen Begegnungen fielen in 7 Begegnungen keine Treffer. Das häufigste Resultate war wie im Spieljahr 2011/2012 das 2:1 (20mal), es folgen das 1:0 (16mal) und das 3:1 (15mal). Die torreichsten Spiele fanden im Derby zwischen der Reserve von Barleben und der Entracht aus Ebendorf mit 10 Toren (3-7) und der SG Klinze-Ribbensdorf und Ebendorf (7-3) statt. Den höchsten Auswärtserfolg erspielte der Staffelsieger aus Flechtingen beim 9-0 in Barleben. Den höchsten Heimsieg erzielten die Barleber Reserve (gegen Oebisfelde) und Ebendorfer (gegen Klinze-Ribbensdorf) mit jeweils 7-1. Ungeschlagen blieb keine Mannschaft, sowohl in der Gesamtbilanz als auch bei en Heim- oder Auswärtspartien. Der Spieler David Herbst (SSV Stern Elbeu) erzielte 22 Treffer und wurde damit Torschützenkönig in der 1.Bördekreisklasse Staffel 1. Sören Datow (Eintracht Ebendorf) war mit 20 Treffern der Zeitbeste Schütze, gefolgt von Steven Troyke (SG Velsdorf-Mannhausen) mit 18 Treffern und Björn Hausbrandt (Eintracht Ebendorf) mit 17 Toren, sowie Mario Putz mit 14 Treffern vom Staffelprimus aus Flechtingen. 16 Treffer wurden auf den Spielformularen als Eigentore vermerkt. Von den 400 eingesetzten Spielern waren lediglich 9 Spieler bei allen Begegnungen ihrer Mannschaften vertreten. Mit den wenigsten Spielern kam der SV Etingen/Rätzlingen (22) aus gefolgt vom Flechtinger SV (23) und von Drackenstedt und SV Gutenswegen/Klein Ammensleben mit jeweils 24 Spielern. Das meiste Personal benötigte der FSV Barleben (39). 7.704 Zuschauer (Spieljahr 2011/2012 9.161) besuchten die 178 ausgetragenen Partien, wobei bei Sieben Partien die Zuschauerzahlen auf dem Spielformular nicht vermerkt waren. Mit 828 Zuschauern im Schnitt 69 Zuschauer je Heimspiel verlässt der MTV Weferlingen die Zweithöchste Spielklasse des Bördekreises. Die starke Unterstützung konnte den Abstieg dennoch nicht verhindern. Die Begegnungen zwischen Weferlingen vs. Klinze-Ribbensdorf und Weferlingen vs. Flechtingen mit jeweils 130 Zuschauern waren die Zuschauermagneten. Zu allen Heimspielen der Glindenberger wurden insgesamt 247 zahlende Zuschauer gezählt, wobei sich zu dem Spiel B/W Elbe Glindenberg vs. den Bebertaler SV lediglich 6 Zuschauer einfanden. Von den 182 Meisterschaftsspielen kamen nur 178 zur Austragung, die Spiele SG Velsdorf-Mannhausen vs. B/W Elbe Glindenberg und B/W Elbe Glindenberg vs. SV Etingen/Rätzligen kamen auf ausdrücklichen Wunsch der Glindenberger nicht zur Austragung und wurden jeweils für den Gegner gewertet. Beim Spiel Bebertaler SV vs. die SG Veldorf-Mannhausen trat der Gastgeber nicht zum Punktspiel an und in der Begegnung 1.FC Oebisfelde vs. FSV Barleben II reisten die Gäste aus Barleben nicht an, so dass hier jedes Mal das Kreissportgericht ein Urteil sprechen musste. Insgesamt mussten 39 Begegnungen neu bzw. wiederholt angesetzt werden. Allein die Begegnung zwischen dem Bebertaler SV vs. den SV Angern wurde 6 Mal terminiert. Das Meisterschaftsspiel kam nicht wie vorgesehen am 08. Dezember 2012 zur Austragung, sondern am 09. Mai 2013, also 5 Monate später als vorgesehen. Die letzte Paarung der Saison wurde am 22. Juni 2013 zwischen dem SSV Stern Elbeu vs. den SV Angern in Zielitz ausgetragen, erst dann stand Elbeu als Fair-Play-Sieger der Staffel 1 vor Angern fest. Neben dem Fair-Play-Sieger aus Elbeu war die SG Klinze-Ribbensdorf die einzige Mannschaft die ohne einer Rote Karte auskam. Insgesamt sprachen die Unparteiischen 27 Mal die Gelb-Rote Karte (Spieljahr 2011/2012 43) und 27 Mal die Rote Karte (Spieljahr 2011/12 14) als Platzverweis aus. Darüber hinaus mussten die 36 eingesetzten Spielleiter 711 Mal (im Vorjahr 704) den Gelben Karton zücken. 

Die Sportkameraden Burkhardt Pastwa 14 Einsätze, Detlef Fricke, Ralf Krause, Normann Schmelzer und Jens Braunschweig mit je 13 Einsätze leiteten am Häufigsten Spiele dieser Staffel. Erich Hellwig mit 13 Einsätzen, sowie Janik Hönig und Ernst Feller mit je 9 Einsätzen assistierten am Häufigsten den Spielleitern in der Staffel 1.Dass insbesondere die Zahl der Schiedsrichter immer geringer wird, zeigt u.a. der Umstand, dass vier Spiele nur mit einem Schiedsrichter also ohne Assistenten besetzt werden konnten. Darüber hinaus wurden Zehn weitere Spiel-Paarungen durch SR-Teams aus Nachbarkreisen geleitet und das Meisterschaftsspiel SV Gutenswegen/Kl. Ammensleben vs. MTV Weferlingen kam nicht zur Austragung, weil dem SR-Ausschuss des Kreises kein entsprechend befähigter Schiedsrichter zur Verfügung stand. Ein besorgniserregender Umstand, der durch die Entscheidung der Vereine auch künftig in 2 Staffeln der 1. Bördekreisklasse zu spielen, nicht entschärft wird. Somit bleibt die eindringliche Aufforderung an die Vereine nicht nur den Umgang mit den Schiedsrichtern um, neben und auf dem Platz einer ehrlichen Analyse zu unterziehen, sondern auch im eigenen Interesse für den SR-Nachwuchs Sorge zu tragen.

Die 1. Kreisklasse Staffel 2, Serie 2012/13

Von Rüdiger Siegmund
Der SV Blau-Weiß Empor Wanzleben schaffte den Durchmarsch und damit den Aufstieg in die Kreisoberliga. Am letzten Spieltag gab es die einzige Niederlage. Der Saisonverlauf belegt, dass die Wanzleber verdienter Staffelsieger sind. Der SV Eintracht Gröningen spielte eine starker Rückrunde und fügte den Staffelsieger die einzige Niederlage bei. Am Ende ein verdienter 2.Tabellenrang für die Eintracht. Dem VfB Oschersleben ging doch am Ende die Puste aus. Mit dem 3. Tabellenrang kann man aber sehr zufrieden sein. Der jungen Mannschaft gehört die Zukunft. Der Ummendorfer SV spielte eine gute und solide Rückrunde, konnte aber nie ganz Anschluss an das Spitzenduo finden. Mit 92 Toren schossen die Ummendorfer die meisten Tore. Mit 46 Punkten kam der SV Hohendodeleben am Ende ein. Für Hohendodeleben ging es nie nach ganz oben aber auch nicht nach ganz unten. Gleiches trifft auf den TSV Hornhausen zu. Wie im Vorjahr belegte man Rang 6. Der Eilsleber SV war am Ende froh das die Saison beendet ist. An den letzten Spieltagen mussten sehr oft Spieler aus der 2.Reihe aushelfen. Höhepunkt der Saison war sicher das erreichen des Pokal-Halbfinals. Der Absteiger aus Harbke hatte sich die Spielserie sicher leichter vorgestellt Am Ende waren 11 Niederlagen zu verzeichnen.Das Neuwegersleber Team ersparte sich in dieser Saison ein Herzschlagfinale um den Abstieg.Eintracht Groß Rodensleben konnte die mäßigen Hinrundenergebnisse nicht verändern. Am Ende hatte man aber nie was mit der Abstiegszone zu tun. Die Landesklassereserve aus Wulferstedt kämpft seit Jahren im unteren Tabellendrittel, hatte aber genügend Punkte Vorsprung nach unten. Für die zweite Mannschaft die SV Altenweddingen wurde es sehr eng. Der Punktgewinn in Wackersleben kurz vor Ende der Saison war ein ganz wichtiger. Der SV Rot-Weiß Wackersleben muss nun die bitteren Gang in die 2.Kreisklasse gehen. Vor einigen Jahren noch im Land aktiv, sollten die Rot-Weißen einen Neuanfang anstreben um im nächsten Jahr wieder den Aufstieg anzupeilen. Die Reserve des SV Seehausen stand schon länger als Absteiger fest. Das Saisonende war sicher eine Erlösung, da man nur selten auf ein komplettes Team zurückgreifen konnte.

Statistik

Die Spiele der 1.Kreisklasse sahen 8045 Zuschauer. Das ist ein Schnitt von 45 Zuschauern pro Spiel. Die meisten Zuschauer kamen zu Spielen mit Wanzleber Beteiligung (Schnitt 64 Zuschauer). Die wenigsten Zuschauer hatte Seehausen (Schnitt 28 pro Spiel) Eilsleben und Wanzleben hatten die meisten Zuschauer in Heimspielen. Auswärts lag Wanzleben und Ummendorf vorn. Die häufigsten Ergebnisse waren 20 x je 2:1 und 3:1.Die meisten Tore pro Spiel gab es in der Begegnung SV Seehausen II gegen SV Altenweddingen II (3:10). Das 11:0 von Wanzleben gegen Altenweddingen war der höchste Heimssieg.Dem Harbker SV gelang mit 8:0 der höchste Auswärtssieg in Altenweddingen. Fairplaysieger wurde die Eintracht aus Groß Rodensleben gefolgt von Harbke und Neuwegersleben. Wulferstedt, Hohendodeleben und Wackersleben nahmen die letzten Plätze in der Wertung ein. Bei den gelben Karten führt Mario Marquardt aus Hohendodeleben mit 10 Karten die Wertung an. Gefolgt von Sebastian Nowak (VfB Oschersleben 9) und Sven Sieber (Wulferstedt 8). Es gab insgesamt 10 rote Karten. An den letzten 3 Spieltagen gab es 6-mal den roten Karton. Gelb-rot erhielten je zweimal Michel Anton und Mario Marquardt aus Hohendodeleben, Chris Matthias aus Wackersleben und Manuel Werner aus Wulferstedt. Zwischen 4 Spielern gab es ein Kopf an Kopf Rennen um den besten Torschützen. Am Ende wurden mit je 26 Toren Oliver Feldheim (Wanzleben) und Benjamin Rode (Oschersleben) mit 26 Toren Torschützenkönig. Gefolgt von Maximilian Rode (Oschersleben) und Björn Ohnesorge (Ummendorf) mit je 25 Toren. Die Gesamtkosten der Schiedsrichter betrugen 9529,47 Euro. Das ist ein Schnitt pro Spiel von 52,65 Euro. Die meisten Kosten hatte Ummendorf (766,74 Euro) die wenigsten hatte Seehausen (569,64 Euro). Peter Fliegel hatte mit 17 die meisten Einsätze. Gefolgt von Peter Zastrow (26) und Rainer Leischner (15). An die Linie hatte Peter Eberhardt 14 Einsätze. Harald Groß 13 und Günter Koch 10. Das Sportgericht musste 2 ausgefallene Spiele werten, ein Spielabbruch, einen Einsatz einen unberechtigten Spielers, einen nicht gekennzeichneten Ordnungsdienst, sowie 3 Beleidigungen gegen Schiedsrichter von Trainern und Funktionären.

Die 2. Kreisklasse, Staffel 1, Serie 2012/13

In der Staffel 1 der 2. Fußball-Kreisklasse bestimmte in der Serie 2012/13 der Heide SV Colbitz eindeutig das Geschehen und schaffte den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Seit dem neunten Spieltag Spitzenreiter feierten der Vorjahresfünfte 25 Saisonsiege, stellte mit 94:14 Toren den stärksten Angriff und die sicherste Abwehr. Für Furore sorgte der SSV Samswegen II, der als Neuling auf Anhieb den zweiten Platz belegte, aber auf einen Aufstieg im Vorfeld verzichtet hatte. Die Samsweger knöpften als einziges Team den Colbitzern in der 15. Runde ein 1:1-Unentschieden ab. So profitierte der wie im Vorjahr Drittplatzierte SSV Heinrichsberg von der Samsweger Entscheidung und spielt in der neuen Serie eine Etage höher. Diese Chance verpasste der SSV Eintracht Loitsche/Zielitz – vor zwölf Monaten lediglich Zehnter – nur aufgrund des schlechteren Torkontos als Vierter knapp. Dahinter klafft eine Lücke von 15 Punkten zum Tabellenfünften. Das Mittelfeld führt so der Vorjahreszweite SV Heide Burgstall an. Der SV Blau-Weiß Hermsdorf 09 verdoppelte sein Punktekonto gegenüber der Vorserie, als man nur hauchdünn den Klassenerhalt schaffte, auf 38 und kletterte vom zwölften auf den sechsten Rang. Auf dem siebenten Platz findet sich mit dem SV Börde Rottmersleben ein Absteiger aus der 1. Kreisklasse wieder. Dahinter verlor der SSV Stern Elbeu II eine Position gegenüber dem Vorjahr. Nach Rang sechs damals blieb für den TSV Niederndodeleben II mit acht Zählern weniger nun der neunte Platz. Nach Jahren im Vorderfeld, zuletzt Platz vier, rutschte Blau-Weiß 90 Jersleben bis auf Rang zehn ab. Mit dem SV Kali Wolmirstedt II kam der zweite Absteiger aus der 1. Kreisklasse lediglich als Elfter ins Ziel und musste sogar um den Klassenerhalt bangen. Ähnlich erging es der „Zweiten“ des SV Groß Santersleben, nach Platz elf vor einem Jahr reichte es schließlich noch für die zwölfte Position. Der TSV Schackensleben blieb nach dem Abstieg aus der 1. Kreisklasse als 13. erneut vieles schuldig, schaffte erst nachträglich noch den Klassenverbleib. Für die SG Klein Rodensleben reichte es nach dem neunten Platz vor einem Jahr mit immerhin 26 Zählern dieses Mal nur zum letzten Rang. Ohne jeden Punktgewinn und mit dem schlechtesten Torkonto aller Teams von 15:187 stand der Abstieg praktisch sehr zeitig fest.

Namen und Zahlen

In den 182 Partien gab es 96 Heimsiege, 15 Unentschieden und 70 Auswärtserfolge. Es fielen 855 Tore, somit 4,70 im Schnitt je Spiel. Häufigste Resultate waren das 3:0 (26mal), das 2:1 (16mal) und das 3:1 (15mal). Nur zwei Begegnungen erwiesen sich als „Nullnummern“. Die höchsten Heimsiege feierten Burgstall mit 15:0 und Elbeu II mit 16:2 jeweils gegen Klein Rodensleben. Der Tabellenletzte kassierte auch die klarsten Heimpleiten mit 1:13 gegen Jersleben und 1:9 gegen Hermsdorf. Zu Hause blieben Colbitz und Samswegen II ungeschlagen,auswärts nahmen der HSV und Loitsche/Zielitz die meisten Zähler mit. Die Liste der Schützen führt Dennis Hartmann von Blau-Weiß Jersleben mit 29 Toren an, es folgen Lieven Möhring (Heinrichsberg/22), Mario Augstein (Burgstall/19) und Timo Lange (Hermsdorf/18). Insgesamt liefen 394 Aktive auf den Rasen. Die meisten Spieler setzten Elbeu II, Groß Santersleben II (je 41), Kali II und Samswegen II (je 35) ein, mit dem wenigsten Personal kamen Loitsche/Zielitz (19), Jersleben (20), Klein Rodensleben und Burgstall (je 22) aus. Die Stadiontore passierten 7468 Zuschauer. Die meisten Fans strömten zu den Heimspielen von Heinrichsberg (778), Samswegen II (711) und Burgstall (678), den geringsten Besuch hatten Kali II (201), Niederndodeleben II (306) und Groß Santersleben II (394). Staffelleiter Friedhelm Genz aus Colbitz verbuchte 475 Verwarnungen, 22 Ampelkarten und 11 Platzverweise. Bei den Gelben Karten kassierten Burgstall (19) und Hermsdorf (20) die wenigsten, während es Samswegen II auf 56 brachte. Kali II und Colbitz kamen ohne Gelb-Rot und Rot aus. Bei den Ampelkarten waren Elbeu II (4) und Niederndodeleben II (3) am stärksten betroffen. Bei den Platzverweisen erwischte es Burgstall, Groß Santersleben II und Schackensleben jeweils doppelt. Die Fairplay-Wertung gewann Colbitz vor Loitsche/Zielitz und Rottmersleben, während Niederndodeleben II hier Letzter wurde. Wegen eines unberechtigten Einsatzes eines Spielers nach der fünften Verwarnung, eines Spielabbruches und des Nichtantretens von Mannschaften mussten Partien gewertet werden. In den Paarungen der Staffel kamen 42 Schiedsrichter und 13 Assistenten zum Einsatz. Die meisten Spielleitungen absolvierten Felix Lewanscheck (Stern Elbeu), Rolf Kärsten (Eilslebener SV) mit je 14, Ingo Klette (Traktor 06 Hohenwarsleben) und Bernd-Dieter Krüper (Eintracht Groß Rodensleben) mit je 13. Die durchschnittlichen Schiedsrichterkosten der Vereine lagen bei 376,94 €.

Die 2. Kreisklasse, Staffel 2, Serie 2012/13

In der Staffel 2 der 2. Fußball-Kreisklasse diktierte in der Serie 2012/13 die SG Blau-Weiß Neuenhofe II deutlich das Geschehen. Mit einem 4:4 gegen Chemie Walbeck gestartet, gab der Vorjahreszweite die am achten Durchgang übernommene Tabellenführung nicht wieder ab. Dank einer starken Rückrunde mit zehn Siegen sicherte sich Blau-Weiß Erxleben, vor zwölf Monaten Dritter, dieses Mal die Vizemeisterschaft. Auch die SG Bülstringen stellte ihre langjährige Zugehörigkeit zum Spitzenfeld erneut unter Beweis, kletterte vom fünften auf den dritten Rang. Diese drei Teams schafften schließlich auch den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Für eine sehr positive Entwicklung belohnte sich Grün-Weiß Eimersleben mit dem Sprung vom zwölften auf den vierten Platz, blieb daheim neben Neuenhofe II unbezwungen. Die Chemiker aus Walbeck mischten erneut vorn mit, tauschten die vierte mit der fünften Position. Platz sechs gehörte wie im Vorjahr der Eintracht aus Nordgermersleben. Mit dem SV Hohendodeleben II und dem Ummendorfer SV II reihten sich zwei aus den Staffeln 1 und 3 gewechselte Mannschaften mit 26 und 25 Punkten als Siebenter und Achter ein. Aufgrund der vielen wetterbedingten Spielausfälle und Nachholpartien begann hier lange Zeit schon die gefährdete Zone. Mit einem energischen Endspurt zog sich die SG Blau-Gelb Alleringersleben – vor Jahresfrist Zehnter – noch deutlich aus dem Abstiegssog und wurde nun Neunter. Ein ähnlicher Kraftakt gelang auch der Behnsdorfer Eintracht, so dass nach der elften Position vor zwölf Monaten dieses Mal noch Rang zehn heraussprang. Dahinter sicherten zwei Neulinge den Klassenerhalt. Nach der Rückkehr von Spielmacher Steven Päper in der Winterpause zur SG Klinze/Ribbensdorf belegte die SG Bösdorf 08 mit einer mannschaftlichen Steigerung in der Rückrunde den elften Platz. Auch der SV Grün-Weiß Süplingen II holte sich schließlich die notwendigen Zähler, brachte dem Tabellenführer beim 3:0 am 18. Spieltag die einzige Niederlage bei. Dagegen endete die Serie für den Vorjahressiebenten Eintracht Hakenstedt mit dem 13. Rang, was den Abstieg zur Folge hatte. Im Frühjahr holte die Elf nur noch fünf Pünktchen. Bereits kurz vor Serienbeginn hatte der 1. FC Oebisfelde seine zweite Mannschaft vom Punktspielbetrieb zurückgezogen.

Namen und Zahlen

In den 156 Partien gab es bei 35 Unentschieden 71 Heim- und 50 Auswärtssiege. 707 Tore bedeuten einen Schnitt von 4,53 je Match. Die häufigsten Resultate waren das 2:1 (16mal) und das 2:2 (14mal). In drei Paarungen fielen gleich je elf Treffer. Die höchsten Heimerfolge schossen Bülstringen (gegen Ummendorf II 9:2 und gegen Hakenstedt 8:1) sowie Ummendorf II gegen Hakenstedt (8:1) heraus. Den klarsten Auswärtserfolg nahm Walbeck beim 8:1 aus Alleringersleben mit. Den stärksten Angriff stellte Neuenhofe II mit 80 Toren, die stabilste Deckung wies Bülstringen mit nur 28 Gegentoren auf. Der Staffelsieger holte sich zu Hause (34) wie auswärts (31) die meisten Zähler. Insgesamt wurden 369 Fußballer eingesetzt. Das größte Aufgebot an Spielern benötigten Hohendodeleben II (42), Neuenhofe II (40), Nordgermersleben, Süplingen II und Ummendorf II (je 35). Den kleinsten Kader besaßen Eimersleben (19), Hakenstedt, Walbeck und Erxleben (je 21). Erfolgreichster Torschütze wurde im dritten Jahr hintereinander Patrick Kurtz von Chemie Walbeck mit 31 Treffern. Es folgten Christoph Wendt (SG Bülstringen), Patrick Zimmermann (Blau-Weiß Erxleben/je 20), Maik Maliska (Erxleben) und Guido Arendt (Grün-Weiß Eimersleben/je 19). Staffelleiter Heiko Lackert aus Magdeburg zählte 492 Verwarnungen, 25 Ampelkarten und 17 Platzverweise. Die Zahl der Gelben Karten schwankt zwischen 19 gegen Süplingen II und 57 gegen Bösdorf. Bei Gelb-Rot erwischte es Alleringersleben und Erxleben gleich fünfmal, Bösdorf und Neuenhofe II je dreimal. Bei den Roten Kartons sorgte Alleringersleben mit vier für den Negativrekord. Dass es auch anders geht, zeigte die Süplinger Reserve, die als einziges Team ohne Gelb-Rot und Rot auskam. Damit gewannen die Grün-Weißen die Fairplay-Wertung vor Walbeck und Hakenstedt, Letzter wurde hier Alleringersleben. Die aktivsten Kartensünder waren Andy Zwar von Blau-Weiß Erxleben mit zehnmal Gelb sowie Marc Alvermann von Blau-Gelb Alleringersleben mit zweimal Rot und einmal Gelb-Rot. Die Partien wurden von insgesamt 6077 Zuschauern gesehen. Den meisten Zuspruch hatten Bülstringen (783), Erxleben (633), Hohendodeleben II (514) und Behnsdorf (500). Das geringste Interesse verbuchten Süplingen II ( 260), Ummendorfer SV II (355) und Walbeck (385). Als Zuschauermagneten erwiesen sich die Paarungen Nordgermersleben – Ummendorf II (120), Erxleben - Eimersleben (100), Bülstringen - Eimersleben (90), Bülstringen - Neuenhofe II (85) und Bülstringen - Walbeck (85). Dagegen hielt sich das Faninteresse bei den Begegnungen Nordgermersleben - Süplingen II (10), Hakenstedt - Walbeck (12) und Walbeck - Süplingen II (14) sehr in Grenzen. Von 32 Schiedsrichtern wurden die Partien geleitet. Die meiste Einsätze absolvierten Holger Gehe und Maik Kaiser (beide SG Klinze/Ribbensdorf).

Die 2. Kreisklasse, Staffel 3, Serie 2012/13

In der 2. Fußball-Kreisklasse, Staffel 3 lieferte sich in der Serie 2012/13 ein Quartett an der Spitze ein spannendes Rennen um den Staffelsieg und die Aufstiegsränge. Am Ende hatte Eintracht Gröningen II punktgleich mit dem TSV Hadmersleben II die Nase um zwei Tore mehr vorn. Beide absolvierten eine starke Rückrunde. Die Eintracht-Reserve, vor Jahresfrist Zweiter, verteidigte die am 18. Spieltag übernommene Führung bis ins Ziel, verzichtete dann aber auf den Aufstieg. Die TSV-Zweite, vor zwölf Monaten Fünfter, startete als Tabellendreizehnter, verbesserte sich im Verlauf kontinuierlich bis auf Rang zwei und steigt auf. Mit zwei Zählern Rückstand landeten die SG Empor Klein Wanzleben II und der SV Blau-Weiß Wanzleben II auf Rang drei und vier. Da die Zuckerdörfler Reserve in der neuen Serie mit Eintracht Groß Rodensleben als Gemeinschaft in der 2. Kreisklasse spielt, erhielt die Wanzleber Reserve noch einen Aufstiegsplatz zugesprochen und schaffte so als Neuling den Durchmarsch von der 3. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse. Die dritte Mannschaft vom SV Altenweddingen kletterte als Fünfter drei Plätze nach oben. Nach den beiden Abstiegen der Vorjahre etablierte sich der SV Allertal aus Wormsdorf auf Rang sechs. Als Neuling schaffte auch die SG Traktor Dreileben mit der siebenten Position locker den Klassenerhalt. Vier Ränge verlor der Domersleber SV als Achter. Der Osterweddinger SV II holte sich elf Punkte mehr als im Vorjahr, kletterte dennoch nur einen Platz nach oben. Ebenso erging es dem TSV Wefensleben, der somit statt Elfter nun Zehnter ist. Dagegen verlor Fortuna Hamersleben mit zwei Zählern weniger im engen Mittelfeld gleich vier Plätze. Der größte Absturz ereilte Blau-Gelb Ausleben, vor einem Jahr noch Dritter reichte es nun gerade noch zu Platz zwölf. Diesen tauschte der SV Großalsleben mit der 13. Position, was den Abstieg in die 3. Kreisklasse bedeutete. Für den SV Rot-Weiß Wackersleben II erwies sich die Staffel als zu stark, der Neuling holte nur fünf Punkte und muss wieder absteigen. Den einzigen Sieg feierte das Schlusslicht in der 23. Runde mit 2:1 gegen Klein Wanzleben II.

Namen und Zahlen

In den 182 Begegnungen gab es bei 24 Remis 97 Heim- und 61 Auswärtssiege, 932 Tore sind 5,12 im Schnitt je Partie. Häufigste Resultate waren das 3:1 (17mal) und das 3:2 (13mal).Nur zwischen Altenweddingen III und Ausleben endete das Match torlos. Dagegen boten Großalsleben und Domersleben den Fans beim 4:10 das torreichste Spiel. Die höchsten Heimerfolge landeten Hadmersleben II gegen Wackersleben II und Wefensleben (jeweils 10:1) sowie Gröningen II gegen Wackersleben II (10:1). Die klarste Heimpleite fing sich der Tabellenletzte beim 1:12 gegen Wormsdorf ein. Klein Wanzleben II blieb zu Hause unbezwungen, gab lediglich beim 1:1 gegen Wanzleben II zwei Zähler ab. Bestes Auswärtsteam wurde die Wanzleber Reserve mit 29 Punkten. Die Liste der erfolgreichsten Schützen führte Christopher Ebert vom Domersleber SV mit 30 Toren an, es folgten Michael Pütsch mit 29 und Tom Jakobs mit 28 (beide vom TSV Hadmersleben II). Staffelleiter Steffen Wozny aus Alleringersleben zählte 491 Verwarnungen, 26 Ampelkarten und 16 Platzverweise. Bei den Gelben Kartons reicht die Spanne von 27 gegen Wormsdorf bis 48 gegen den OSV II. Ohne Gelb-Rot und Rot blieb allein Wackersleben II. Spitzenreiter bei den Ampelkarten sind Osterweddingen II (5) und Ausleben (4). Die Hadmersleber Reserve traf es gleich viermal bei den Roten Karten und noch dreimal bei Rot-Gelb. Die Fairplay-Wertung gewann Gröningen II vor Klein Wanzleben II und Hamersleben, Letzter wurde hier die Osterweddinger Reserve. Das Sportgericht musste dreimal Partien werten. Wackersleben II trat in Dreileben ebenso nicht an wie Wanzleben II in Hadmersleben und Klein Wanzleben II in Gröningen.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 1, Serie 2012/13
In der Staffel 1 der 3. Fußball-Kreisklasse beherrschte in der Serie 2012/13 der SV Gutenswegen/Klein Ammensleben II das Geschehen. Seit dem dritten Durchgang Tabellenführer schaffte die Reserve der Gauseberger mit einem großen Sprung vom achten Rang im Vorjahr nun im Sog der „Ersten“ den Staffelsieg und den Aufstieg in die 2. Kreisklasse. Dorthin kehrte Traktor 06 Hohenwarsleben als Zweiter auf Anhieb zurück. Lange konnte auch die SG Traktor Ackendorf auf den Aufstieg hoffen, die Elf unterstrich nach Platz zwei vor einem Jahr nun als Dritter ihre Stärke in der Spitze. Weiter positiv entwickelte sich die Rogätzer Reserve, wenngleich trotz neun Punkten mehr erneut Platz vier zu Buche stand. Nach dem absoluten Tiefpunkt im vergangenen Sommer mit nur drei Punkten und dem letzten Platz ging es für die Hundisburger Eintracht jetzt als Fünfter wieder deutlich aufwärts. Die aus der Staffel 3 gewechselte SG Bornstedt/Drackenstedt reihte sich an Position sechs ein. Acht Punkte und drei Plätze legte Grün-Weiß Dahlenwarsleben II zu. Der SV Mahlwinkel fiel aus der Spitzengruppe, verlor als Achter fünf Plätze. Die Ebendorfer Eintracht-Reserve rutschte zwei Positionen nach unten. Dahinter gab der SV Angern II einen Rang ab, ist nun Zehnter. Nicht zufrieden sein dürfte Wacker Meseberg, denn nach Platz fünf enttäuschte Wacker nun doch als Elfter. Neu dabei war die SG Traktor aus Wellen, die schließlich mit zehn erkämpften Zählern den zwölften und letzten Platz belegte.

Namen und Zahlen

In den 132 Spielen gab es 66 Heimsiege, 9 Remis und 57 Auswärtserfolge, dabei fielen 692 Tore (im Schnitt 5,24 je Match). Häufigste Resultate waren 2:1 (16mal) und 3:0 (11mal). Die höchsten Heimsiege landeten Gutenswegen/Klein Ammenslebnen II gegen Wellen mit 21:1 und Hohenwarsleben gegen Wellen mit 11:2, die höchsten Heimpleiten kassierte Wellen gegen Hohenwarsleben beim 2:12 und gegen Gutenswegen/Klein Ammensleben II beim 0:9. Den besten Angriff besaß Gutenswegen/Klein Ammensleben II mit 121 Toren, die beste Abwehr stellte Ackendorf mit 36 Gegentoren. Bestes Heimteam war Gutenswegen/Klein Ammensleben II mit 30 Punkten, stärkste Auswärtsstems wurden Hohenwarsleben und Gutensegen/Klein Ammensleben II mit je 27 Punkten. Es gab 292 Verwarnungen, 19 Ampelkarten (allein fünf gegen Mahlwinkel), zwei Platzverweise (gegen Angern II und Wellen je 1). DerFairplay-Sieger hieß Grün-Weiß Dahlenwarsleben II, Letzter wurde hier Mahlwinkel,

Die 3. Kreisklasse, Staffel 2, Serie 2012/13

In der Staffel 2 der 3. Fußball-Kreisklasse lieferten sich in der Serie 2012/13 der TSV Bregenstedt II und der Flechtinger SV II einen spannenden Zweikampf um den Staffelsieg. Am Ende setzte sich der TSV II, im Vorjahr nur Achter, mit vier Punkten Vorsprung durch. Die Grün-Weißen verbuchten in jedem ihrer Vergleiche mindestens einen Treffer und hatten mit 84:16 auch das beste Torkonto. Die Flechtinger Reserve verbesserte sich um einen Rang. Die direkten Duelle beider endeten jeweils mit den einzigen Heimpleiten. Dahinter folgen mit Abstand der aus der Staffel 3 gewechselte ISV Haldensleben 05 II und die SG Velsdorf/Mannhausen II, die ihren vierten Rang bestätigte. Eine Position verbesserte sich die SG Hödingen/Weferlingen II. Die SG Klinze/Ribbensdorf III, im Vorjahr Zehnter, kletterte mit dem Hörsinger SV als Spielgemeinschaft auf Platz sechs. Mit dem Beendorfer SV stabilisierte sich ein Absteiger aus der 2. Kreisklasse als Siebenter, während der Bebertaler SV II drei Ränge abgab. Der VfB Born verharrte auf Platz neun. Aus der Staffel 3 ordnete sich die Reserve von Eintracht Nordgermersleben auf Platz zehn ein. Die Rote Laterne brannte auch in dieser Serie wieder bei der Viktoria in Bartensleben. Nur ein 2:1-Sieg in Born und das 4:4 gegen die Eintracht-Zweite brachten vier Zähler ein, dazu erzielte der TSV mit 19 die wenigsten Tore.

Namen und Zahlen

110 Spiele, 53 Heim- und 52 Auswärtssiege, 5 Remis, 594 Tore (5,40 im Schnitt je Partie), Höchste Heimsiege: Klinze II/Hörsingen – Nordgermersleben II 10:0, Bregenstedt II – Nordgermersleben II 10:1, Weferlingen II/Hödingen – Bebertal II 9:0; Höchste Auswärtssiege: Bebertal II – Bregenstedt II 1:8 sowie Born – Bregenstedt II und ISV HDL II – Weferlingen II/Hödingen je 2:8; Häufigste Resultate: je 12mal 3:0 und 3:2; Torjägerliste: Manuel Steffens (Wef.II/Hödingen) 25, Michael Glase (Born) 17, Steven Troyke (Velsdorf/M. II) 13, Kevin Bauer (Beendorf) 12, Burkhard Bröckel (ISV HDL II), Sebastian Büchner (Beendorf) und Maik Külper (Klinze II/Hörsingen) je 11 Treffer; Mit Enrico Brune und Steven Troyke stellt Velsdorf/M. II zwei Spieler, die jeweils fünfmal in einem Spiel trafen, Michael Glase (Born) Born und Manuel Steffens (Weferlingen II/Hödingen) gleich zweimal je 5 Tore in einem Spiel; acht Eigentore; Alle Spiele: nur Christian Jungenitz (Bartensleben), 7 Spieler mit 19 Einsätzen und weitere 9 mit 18 Spielen; Größter Kader: ISV HDL II (39 Spieler), Kleinster Kader: Beendorf (20), Ältester eingesetzter Aktiver: Werner Krüger (SG Klinze/Ribbensdorf II) mit 60 Jahren; Jüngste Fußballer: Marten Zillmer(Beendorf) und Philipp Scholkmann(Flechtingen) mit 17 Jahren; Höchster Altersdurchschnitt: Weferlingen/Hödingen mit genau 31,0 Jahren; Jüngste Truppe: Flechtingen II mit 22,3 Jahren; Insgesamt 3114 Zuschauer, meiste Zuschauer in einem Spiel Hödingen/Weferlingen II – Nordgermersleben II und Nordgermersleben II – ISV HDL II mit je 100, wennigste Zuschauer in einem Spiel Bregenstedt II – Bebertal II mit Null sowie Velsdorf/M. II – ISV II, Velsdorf/M. II – Bartensleben mit je 5, meiste Zuschauer: Weferlingen II/Hödingen mit 372, wennigste Zuschauer: Born mit 225; Fairplay: 275 Verwarnungen, 14 Ampelkarten, 6 Platzverweise, am 1. Spieltag nur 5 Karten in allen Spielen und am 9. Spieltag mit 20 Karten die meisten, 5 Spiele ohne jegliche Karten, Fairnesstabelle: 1. SG Velsdorf/Mannhausen II 15 gelbe, 2.Beendorfer SV 23 gelbe, 3. Bebertaler SV II 18 gelbe, 2 G/R, 4.SG Hödingen/Weferlingen II 23 gelbe, 1 rot, 5.Viktoria Bartensleben 24 gelbe, 2 G/R, 6.VfB Born 31 gelbe, 7.SG Klinze/Ribbensdorf II/Hörsingen 29 gelbe, 2 G/R, 8.ISV Haldensleben II 26 gelbe, 2 G/R, 1 rot, 9.Eintr.Nordgermersleben II 19 gelbe, 3 G/R, 2 rot, 10.TSV Bregenstedt 31 gelbe, 2 G/R, 1 rot, 11. Flechtinger SV II 37 gelbe, 1 G/R, 1 rot; Sportgericht: Bregenstedt II gegen Velsdorf/M. II Wertung 3:0 (Gäste zwei Spieler unberechtigt eingesetzt, Endstand war 2:5), Weitere vier Spiele als Wertungen, da jeweils Bebertal II und Nordgermersleben II zweimal nicht antraten; Schiedsrichter: die meisten Spielleitungen hatte, wer auch sonst, Werner Pekok (Eintracht Hundisburg) mit 10, es folgen Erich Hellwig (Börde Rottmersleben) mit 9, Hans-Werner Kraul (MTV Weferlingen) mit 8 und Dietmar Bellinger (SG Bösdorf 08) mit 7, Erich Hellwig hatte in seinen neun Spielen wohl voll zu tun, er musste insgesamt 35 Gelbe, 5 Gelb/Rote und eine Rote Karte aussprechen, dreimal ist der angesetzte Unparteiische nicht angetreten, die Spiele konnten aber trotzdem kurzfristig besetzt werden.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 3, Serie 2012/13
In der Staffel 3 der 3. Fußball-Kreisklasse erwies sich der SV Hötensleben II in der Serie 2012/13 als die beste Mannschaft. Mit einem 1:4 gegen Kroppenstedt gestartet, übernahm der im Vorjahr als Spielgemeinschaft mit Barneberg agierende Favorit nach sechs Runden die Führung und gab sie nicht wieder ab. Dem SC Germania gelang mit dem zweiten Rang der Neuanfang nach dem Vorjahres-Rückzug aus der 1. Kreisklasse. So steigen neben der Hötensleber Reserve auch die Kroppenstedter auf. Die aus der Staffel 4 gewechselten Mannschaften des VfB Oschersleben II, des Harbker SV Turbine II und des SV Turbine Krottorf schlugen sich als Dritter, Vierter und Fünfter sehr achtbar. Die Zweite des Eilslebener SV gab als Vorjahres-Vierter drei Positionen ab. Der SV Schermcke trat in allen Rückrundenspielen auswärts an (Platz wurde durch Gemeinde gesperrt), belegte wie vor zwölf Monaten (in der Staffel 4) den achten Platz. Dahinter rutschte Eintracht Groß Rodensleben II mit nur noch zehn statt 25 Punkten im Vorjahr vier Ränge nach unten. Der Domersleber SV II behielt als Zehnter den letzten Platz des Vorjahres. Blau-Gelb Ausleben II wurde durch ein Gerichtsurteil nach dreimaligem Nichtantreten aus dem Punktspielbetrieb genommen.

Namen und Zahlen

90 Spiele mit 50 Heim- und 28 Auswärtssiegen bei 12 Remis, 383 Tore (Durchschnitt: 4,2 Tore pro Spiel), bester Angriff: Kroppenstedt mit 62 Toren, beste Abwehr: SV Hötensleben II mit nur 16 Gegentoren, häufigste Resultate: je elfmal 3:0 und 2:1, höchster Heimsieg: Germania Kroppenstedt - Domersleber SV II 7:0, höchster Auswärtssieg: Eilslebener SV II - Germania Kroppenstedt 1:10 (gleichzeitig torreichste Begegnung), Nur zwei Spiele blieben ohne Tore (Krottorf-Harbke und Oschersleben II – Eilsleben II), Drei Spiele wurden durch Sportgericht beurteilt: Kroppenstedt – Siegersleben (Gäste nicht angetreten), Domersleben – Krottorf Domersleben II nicht angetreten), Groß Rodensleben – Siegersleben (unberechtigter Spieler bei Eintracht II), Torschützen: Benjamin Rode (VfB Oschersleben II) 23 Tore, Manuel Schnirpa (Turbine Krottorf) 17, Marcel Tangermann (SV Hötensleben II) 16, Maximilian Rode (VfB Oschersleben II) 14, Ralf Born (Germania Kroppenstedt) 13 Tore, insgesamt 1797 Zuschauer, durchschnittlich 20 pro Spiel, Fairplaysieger: Eilslebener SV II, 2. Platz: Germania Kroppenstedt und Teutonia Siegersleben, 3. Platz: Eintracht Groß Rodensleben II und Domersleber SV II, Letzter Schermcke, Insgesamt: 210 Verwarnungen, 18 Gelb-Rote Karten und 6 Rote Karten, 24 Schiedsrichter wurden eingesetzt, die meisten Spielleitungen: Peter Eberhardt (Germania Wulferstedt) 11 Einsätze, Torsten Noack (Blau-Weiß Wanzleben) 10, Andre Kallmeyer (Harbker SV Turbine) 7 Einsätze.