Die Fußball-Kreisoberliga im Rückspiegel der 1. Halbserie 2012/13
In der Fußball-Kreisoberliga Börde verspricht die Tabellenkonstellation zur Winterpause der Serie 2012/13 oben und unten Spannung pur. Am Saisonende steigen die ersten beiden Teams in die Landesklasse auf, die letzten zwei Vereine sind die Regelabsteiger in die erste Kreisklasse. Die ersten acht Mannschaften trennen lediglich vier Punkte, zwischen den letzten acht Teams liegen ganze sechs Zähler. Das einzige offene Match genau an der markanten Tennungslinie zwischen dem OSC II und Süplingen soll am 2. Februar nachgeholt werden. Nach den Süplingern, dem ISV, „Santos“ und den Niederndodelebern erklomm mit dem SV Irxleben II zum Abschluss der Halbserie bereits die fünte Mannschaft in dieser Saison die Tabellenspitze. Damit holte sich der spielstarke Neuling um Trainer Thomas Alter mit dem Saisonziel Klassenerhalt doch sehr überraschend die inoffizielle Herbstmeisterschaft. Der SV Seehausen – nach vier Runden noch Schlusslicht – hatte zunächst vor allem auswärts einige Probleme, ehe dem Landesklasse-Absteiger noch der Sprung auf den zweiten Rang gelang. Mit dem ISV Haldensleben mischte der andere Neuling von Beginn an oben mit, war stets unter den ersten vier Teams der Tabelle zu finden. Deutlich besser als erhofft lief es auch für den SV Groß Santersleben als Vierter, der erst durch das 2:4 gegen den SV Seehausen am letzten Spieltag wieder den Platz an der Sonne verlor. Vor zwölf Monaten bei Halbzeit auf Rang acht ging es für das Team von Trainer Fritz Ledderboge nach einem durchwachsenen Start mit zwei Auswärtsniederlagen nun in die Spitzengruppe. Mit dem SV Altenweddingen landete der nächste Absteiger auf der fünften Position. Trotz dreier Heimniederlagen haben die Spieler um Torjäger Hannes Petters damit alle Optionen für eine Rückkehr in die Landesklasse. Auf Rang sechs findet sich der TSV Niederndodeleben, der vor einem Jahr erster Verfolger des späteren Kreismeisters SV Hötensleben war. Die U 23 des Haldensleber SC – vor Jahresfrist Vierter – kam aufgrund der Auswärtsschwäche erst spät in Fahrt und schob sich schließlich noch auf Platz sieben. Der Erfolg des Oscherslebener SC II als Achter ist vor allem das Ergebnis der mannschaftlichen Geschlossenheit und eines ausgeprägten Teamgeistes, holte die Elf doch jetzt schon sechs Punkte mehr als vor einem Jahr als Neunter. Herzstück der Elf war ihr Defensivverhalten auch dank Torhüter Jonas Köhrich, der in seiner ersten Männersaison überzeugen konnte und der routinierten Danny Kunkel, Sven Bindseil und Andre Schwabe. Hinter den Bodestädtern klafft eine großr Lücke mit acht Zählern. Die untere Tabellenhälfte führt Grün-Weiß Süplingen an. Durch den tragischen Brand ihres Sportlerheimes absolvierten die Grün-Weißen aber in der Hinrunde nur sechs Heimspiele. Vor zwölf Monaten warten die Süplinger Fünfter. Dahinter folgt der TSV aus Bregenstedt, der den zehnten Platz von vor einem Jahr verteidigte und aufgrund von vielen Verletzungsproblemen damit gut leben kann. Wieder erwies sich das Team von Kapitän Florian Daul als heimstark, konnte aber erst im letzten Spiel mit dem 3:0 in Völpke die ersten Auswärtszähler bejubeln. Vom dritten Rang vor zwölf Monaten wurde der SSV Samswegen bis zur elften Position durchgereicht. Zwanzig erzielte Tore weniger zeigen die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive, das 4:2 zum Auftakt in Altenweddingen blieb der einzige Auswärtserfolg. Als Entschädigung holte sich das Team von Trainer Heiko Lackert den Kreismeistertitel in der Wolmirstedter Halle. Deutlich unter den Erwartungen blieb Empor Klein Wanzleben, die SG wollte um die Ränge eins bis fünf mitmischen. Vor Jahresfrist Siebenter reichten die 15 Punkte nun nur für Platz zwölf. Ein Zwischenspurt mit zwei Siegen in Folge gegen Bregenstedt (4:1) und in Dahlenwarsleben (2:1) verhinderte den Sturz an das Tabellenende. Nach Rang elf im Vorjahr verlor Grün-Weiß Dahlenwarsleben nun zwei Positionen und muss noch mehr um den angestrebten Klassenerhalt bangen. Vor einem Jahr Sechster kam der Osterweddinger SV nach dem euphorischen 5:1-Auftakt gegen Bregenstedt im weiteren Verlauf der Abstiegszone immer näher und belegt vorerst Platz 14. Die spielerische Leichtigkeit ging zunehmend verloren. Für den TSV Völpke II begann die Serie durch das 2:1 gegen „Santos“ mit Platz sechs, was aber schon die beste Platzierung darstellte. Der Knackpunkt war sicher das 1:6 in Seehausen am achten Spieltag, auch trugen große personelle Sorgen erheblich zum bislang unbefriedigenden Abschneiden bei. Vor einem Jahr mit ebenfalls elf Zählern noch 13., reichte es jetzt nur zum vorletzten Platz. Die Rote Laterne leuchtet in Rogätz. Der dritte Absteiger aus der Landesklasse wurde gleich wieder an das Tabellenende durchgereicht. Nur am zweiten und vierten Spieltag stand die Concordia über „dem Strich“. Doch mit Erfolgen wie gegen den ISV (2:0) und in Samswegen (2:1) bewahrten sie den Anschluss und die Hoffnung, das rettende Ufer zu erreichen. Die Winterpause endet mit der 16. Runde am 16. Februar.

Namen und Zahlen

Spiele und Tore
In den 119 bisherigen Begegnungen gab es 64 Heimsiege, 23 Unentschieden und 32 Auswärtserfolge. Dabei wurden 445 Tore erzielt, was einem Schnitt von 3,74 je Vergleich brachte. Häufigste Resultate waren das 2:0 (15mal) und das 2:1 (14mal). Nur fünf Paarungen endeten torlos.Die höchsten Heimsiege feierten Niederndodeleben gegen Osterweddingen, die U 23 des HSC gegen Dahlenwarsleben, der SV Altenweddingen gegen Bregenstedt und „Santos“ gegen Rogätz jeweils mit 6:0. Auswärts kehrten Seehausen nach einem 7:0 in Bregenstedt und die HSC-Teserve nach einem 6:0 in Klein Wanzleben mit den deutlichsten Erfolgen zurück. Daheim blieben der ISV und Niederndodeleben ungeschlagen. Bestes Team auf fremden Plätzen ist der Herbstmeister mit 14 Punkten, während die Völpker Reserve lediglich zwei Remis mitnahm und als einziges Team sieglos blieb. Den stärksten Angriff besitzt die U 23 des HSC mit 46 Treffern, die stabilste Deckung stellt der ISV mit nur 17 Gegentoren. In drei Partien fielen jeweils acht Treffer, diese Duelle lieferten sich Süplingen und Völpke II (4:4), Samswegen und Seehausen (3:5) sowie die U 23 des HSC und Niederndodeleben (6:2).

Aktive und Fans
Bisher liefen 360 Spieler auf den Rasen. Mit dem kleinsten Kader kamen Groß Santersleben (17), Altenweddingen, Seehausen, Niederndodeleben (alle 20), Samswegen, Rogätz (je 21), der ISV Haldensleben, Irxleben II uind Klein Wanzleben (je 22) aus. Das meiste Personal benötigten Süplingen (28), Bregenstedt (26), der OSC II, die U 23 des HSC (je 25), Osterweddingen, Völpke II (je 24) und Dahlenwarsleben (23). In allen Begegnungen ihrer Mannschaft wirkten 23 Aktive mit. Die „Dauerbrenner“ sind Dennis Bittkow, Marcus Küchenhoff (Samswegen), Sebastian Dolle (OSC II), Alexander Komorous (Niederndodeleben), Matthias Kramer, Sven Kranz, Marcel Marschke, Manuel Roelecke, David Thiele (Groß Santersleben), Sascha Röber, Rene Hasse (Seehausen), Daniel Wuckelt (Dahlenwarsleben), Robert Böhm, Dennis Krusche (Bregenstedt), Martin Constabel, Tino Jacobs, Michael Rätzel (Süplingen), Martin Ruffert, Marcel Herzog (Altenweddingen), Rico Maihold, Steffen Schulze, Michael Ulrich (Irxleben II) und Dennis Girke (HSC U 23). Insgesamt passierten 8456 Zuschauer die Stadiontore. Die meisten Fans (585) wohnten dem Kreisstadt-Derby an der Haldensleber Jahnallee bei, es folgen „Santos“ - ISV (247), Seehausen – ISV (222), Bregenstedt – ISV (180) und Süplingen - ISV (127). Die wenigsten Besucher kamen zu den Partien HSC U 23 – Samswegen, Rogätz – Osterweddingen (je 20), Völpke II – Bregenstedt (22), Völpke Irxleben II (25) und OSC II – HSC U 23 (27).

Torjäger

Die Liste der Goalgetter führt Rene Hasse vom SV Seehausen mit 26 Treffern an. Es folgen Tobias Herrmann (SV Groß Santersleben/21), Hannes Petters (SV Altenweddingen/16), Sven Hieronymus (HSC U 23/12), Jens Meyenkoth (ISV Haldensleben 05/11), Thomas Gießmann (HSC U23/10), Sebastian Huth (Oscherslebener SC II), Stephan Becker (Concordia Rogätz), Reiner Jacobs (ISV), Tino Jacobs (Grün-Weiß Süplingen), Christian Berger (HSC U 23/alle 9), Tobias Domnick (TSV Niederndodeleben) und Kevin Kaufmann (Grün-Weiß Dahlenwarsleben/beide 8).

Fairplay und Sportgericht

Staffelleiter Rüdiger Lübke aus Eilsleben registrierte bislang 563 Verwarnungen (vor einem Jahr 549), 22 Ampelkarten (vor einem Jahr 30) und 13 Platzverweise (vor einem Jahr 26). Ohne Gelb-Rot und Rot blieben die beiden Vereine aus der Kreisstadt. Als einziger Spieler kassierte Andreas Stahl (Niederndodelebnen bereits zweimal Gelb-Rot. Das Sportgericht befasste sich mit den vorzeitig beendeten Partien des TSV Völpke II in Samswegen (0:3) und Osterweddingen (1:4), beließ es aber bei den erzielten Ergebnissen. Der TSV II war dort in personeller Unterzahl angetreten.

Schiedsrichter und Assistenten

Die Paarungen wurden von 25 Unparteiischen geleitet. Die meisten Einsätze verbuchten Heiko Borchers (SV Hötensleben), Daniel Schlüter (Flechtinger SV), Frank Geßner (Traktor Dreileben/alle 8), Rene Knopp (SG Velsdorf/Mannhausen), Klaus Stock, Udo Röhle (beide SV Altenweddingen), Alexander Gumprecht (Eilslebener SV) und Benjamin Lanzki (OSC/alle 7). Die häufigsten Begegnungen als Assistenten übernahmen Rolf Szibzick (Eintracht Groß Rodensleben), Marcel Rabe (Harbker SV Turbine/je 10), Maik Damm (Wacker Meseberg), Ludwig Brohme (SG Velsdorf/Mannhausen) und Gerald Heuer (TSV Wefensleben/je 9).

Die 1. Fußball-Kreisklasse Staffel 1 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2012/13

In der Staffel 1 der 1. Fußball-Kreisklasse war der Flechtinger SV in der ersten Halbbserie der Saison 2012/13 das Maß der Dinge. Ab dem 4. Spieltag ununterbrochen an der Tabellenspitze, sieben Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten, lediglich eine Niederlage (1:3 gegen Eintracht Ebendorf) sind einige Fakten, die für den Spitzenreiter aus Flechtingen sprechen. Der SV Gutenswegen/Klein Ammensleben bewies, dass er nicht zu unrecht als Geheimfavorit gehandelt wurde, belegt er doch den 2. Tabellenlatz, der durchaus für einen Aufstieg in die Kreisoberliga berechtigen kann. Die beiden Niederlagen der Gauseberger am Ende der Halbserie (0:1 daheim gegen die SG Drackenstedt, 3:6 in Ebendorf) ließen Rang 1 erst einmal etwas aus dem Blick verlieren und den Abstand auf Platz 3 auf lediglich einen Punkt schmelzen. Die Ebendorfer, die als einzige Mannschaft alle vor ihr in der Tabelle platzierten Mannschaften besiegten und entweder als Sieger (8 mal) oder als Verlierer (5 mal) vom Platz gingen, liegen mit einem Punkt Rückstand auf Platz 2 in Lauerstellung. Eine äußerst positive Entwicklung, mit einem weiterhin nicht zu unterschätzenden Potential, hat die Reserve der Barleber genommen. Platz 4 mit einer der besten Auswärtsbilanzen der Staffel ist der Lohn. Äußerst überraschend sind sicherlich auch die Platzierungen der beiden Aufsteiger aus Velsdorf/Mannhausen (5.) und Angern (6.). Die Velsdorfer fallen insbesondere durch ihre Angriffsstärke auf. Mit 33 Treffern erwies sich die SG Velsdorf/Mannhausen hinter Ebendorf mit 42 Treffern als äußerst torhungrig und stellt mit Steven Troyke (13 Treffer) auch den momentanen Torschützenkönig der Klasse. Der Neuling aus Angern kann sich als effektivstes Team sehen. Er hat mit 17 Toren respektable 20 Punkte, bei noch einem ausstehenden Spiel gegen den Bebertaler SV, eingefahren und sicherlich bei der ungewollten Trainersuche nunmehr einen ausgezeichneten Trainer aus dem Nachbarkreis gewinnen können. Auch der 1. Platz der Angeraner in der Fair-Play-Wertung soll nicht unerwähnt bleiben und untermalt deren positive Entwicklung. Die Drackenstedter, die von der Staffel 2 in die Staffel 1 wechselten sind die ungekrönten Remis-Spezialisten (6 von 13 Spielen endeten Unentschieden) und belegen gegenwärtig Platz 7. Der einzige Auswärtssieg der Siegmund–Elf (1:0 bei Gutenswegen/Klein Ammensleben) am vorletzten Spieltag brachte ein wenig Luft zu den Abstiegsplätzen der Staffel. Der SV Etingen/Rätzlingen (8.) und der SSV Stern Elbeu (9.) spielten sicherlich unter ihren und den Erwartungen ihrer Anhänger. Die Elbeuer Sterne haben zumindest im DFB-Pokal-Viertelfinale überwintert und können hier noch weiter für Furore sorgen. Auf Platz 10 stehen die Bebertaler, die sich mit einem Sieg im Nachholspiel gegen den SV Angern noch Zähler gegen den Abstieg erkämpfen und sich in der Tabelle noch etwas verbessern könnten. Die SG Klinze/Ribbensdorf, die nach dem 1. Spieltag (7:3 zu Hause im torreichsten Saisonspiel gegen Ebendorf) noch Platz 1 belegte, findet sich nach 13 Spieltagen und lediglich 3 Siegen auf Platz 11 der Tabelle. Das zweite Jahr soll ein schweres Jahr sein, die Blau-Weißen aus Glindenberg können diese Fußballweisheit sicherlich bestätigen. Erst die Spieltage 12 (2:1 Sieg bei Etingen/Rätzlingen) und 13 (3:2 -Erfolg gegen Velsdorf/Mannhausen) führten die Elbestädter letztendlich zur Halbserie auf einen Nicht-Abstiegsplatz (Platz 12). Den wünschen sicherlich auch die Weferlinger (Platz 13) zu verlassen. Nach einer entteuchenden Hinserie war der MTV lediglich bis zum vierten Spieltag nicht auf einen Abstiegsplatz zu finden. Der 1.FC Oebisfelde, bekannt für seine außerordentlich gute Nachwuchsarbeit, begann mit einem 5:1-Kantersieg in Etingen und Platz 2 in der Tabelle. Da nur ein weiterer Sieg (5:0 gegen Glindenberg) und 3 Unentschieden folgten, belegen, nach dem Abstieg aus der höchsten Spielklasse des Bördekreises, die Oebisfelder erneut einen Abstiegsplatz (Platz 14), wenn auch eine Klasse tiefer.
Durch den vorgesehenen Probelauf des elektronischen Spielformulars in der 1. Börde-kreisklasse kommt zwischenzeitlich sicherlich etwas mehr Arbeit und Aufwand auf die Vereine und Schiedsrichter zu. Dennoch bin ich als Staffelleiter davon überzeugt, dass die Vereine schnell die Vorteile erkennen und positiv zu dieser Neuerung stehen.

Statistik
90 Spiele, 44 Heim- und 30 Auswärtssiege, 16 Remis, 382 Tore (4,24 im Schnitt je Partie); häufigste Resultate: 3:1 (11mal), 2:1, 1:0 (je 9mal); höchster Heimsieg: Barleben II – Oebisfelde 7:1; höchster Auswärtssieg: Oebisfelde – Weferlingen 1:8; beste Heimelf: Flechtingen (21 Punkte), beste Auswärtself: Gutenswegen/Klein Ammensleben und Batrleben II (je 12); Torschützenliste: Steven Troyke (Velsdorf/Mannhausen/13), Sören Datow (Ebendorf/9), David Herbst (Elbeu), Björn Hausbrandt (Ebendorf/je 8), Sebastian Grella (Gutenswegen/Klein Ammensleben), Mario Putz (Flechtingen/je 7); 136 Torschützen; 8 Eigentore; 332 eingesetzte Aktive: Flechtingen (18), Etingen (20), Bebertal, Velsdorf (je 21), Klinze, Weferlingen (je 22), Angern, Drackenstedt, Gutenswegen (je 23), Elbeu (24), Ebendorf (25), Glindenberg (29), Barleben II (30), Oebisfelde (31); 26 Fußballer mit allen Saisonspielen, die meisten mit je 4 für Flechtingen, Bebertal und Angern; Durchschnittsalter aller Teams: 27,1 Jahre; 3694 Zuschauer, die meisten in Etingen (370), in Flechtingen (353) und Weferlingen (331), die wenigsten in Glindenberg (161), Bebertal (170), Elbeu und Barleben (je 183), bestbesuchte Partien: Klinze – Weferlingen (115) und Etingen – Velsdorf (110), schwächste Resonanz: Barleben II – Glindenberg (13) und Barleben II – Klinze (15 Fans), Fairplay: 382 Verwarnungen, 17 Ampelkarten, 19 Platzverweise mit Rot, Gelb-Rot für Barleben II (4), Gutenswegen, Bebertal, Etingen, Oebisfelde (je 2), Klinze, Drackenstedt, Elbeu, Ebendorf, Glindenberg (je 1), Rot für Weferlingen, Glindenberg, Gutenswegen (je 3), Angern, Ebendorf, Flechtingen (je 2), Barleben II, Bebertal, Etingen, Velsdorf (je 1), 30 eingesetzte Schiedsrichter, die meisten Spielleitungen: Ralf Krause (HSC/8), Burkhardt Pastwa (Stern Elbeu), Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplimngen), Jens Braunschweig (SV Hohendodeleben), Michael Tornow (Eintracht Nordgermersleben), Rolf Kärsten (Eilslebener SV/alle je 6), 42 angesetzte Assistenten, die meisten Begegnungen: Erich Hellwig (Börde Rottmersleben/6), Günter Koch (SV Angern/5); Schiedsrichterkosten im Schnitt je Verein: 338 €.

Die 1. Fußball-Kreisklasse Staffel 2 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2012/13
In der Staffel 2 der 1. Fußball-Kreisklasse führt zur Winterpause der Serie 2012/13 mit dem SV Blau-Weiß Empor Wanzleben ein Aufsteiger die Tabelle an. Die Elf peilt so den Durchmarsch in die Kreisoberliga an. Empor blieb allein ungeschlagen, doch viermal reichte es nur zu Remis. Damit konnte ein Trio noch Kontakt halten, was für die Rückrunde Spannung verspricht. Erster Verfolger ist mit drei Zählern der VfB Oschersleben, der gegenüber dem Vorjahr zur Halbzeit einen Sprung vom neunten auf den zweiten Platz machte und nun von seiner guten Jugendarbeit profitiert. Der Eilslebener SV legte eine Startserie von acht Siegen hin, ehe das Spitzenspiel mit Wanzleben 2:4 verloren ging und danach nur noch ein Dreier gelang. Somit landete der ESV wie vor zwölf Monaten als Dritter. Nur eine Niederlage (1:2 am zweiten Spieltag in Hohendodeleben) leistete sich Eintracht Gröningen und schaffte nach Platz zwei vor zwölf Monaten als Vierter zum Halbserienende den Anschluss an die Spitze. Dahinter hatten mit dem SV Hohendodeleben und dem Ummendorfer SV die beiden Absteiger aus der Bördeliga zunächst einige Probleme, ehe der Weg nach oben auf die Ränge fünf und sechs führte. Den erwarteten Mittelfeldplatz (Siebenter, vor Jahresfrist Sechster) bestätigte der TSV Hornhausen. Der SV Altenweddingen II verteidigte den achten Platz vor dem dritten Absteiger, dem Harbker SV Turbine. Hier beginnt dann auch so langsam die gefährdete Zone. Erst recht nach unten schauen müssen Eintracht Groß Rodensleben als Zehnter (vor einem Jahr immerhin Vierter) und der SV Neuwegersleben als Elfter (im Vorjahr Zwölfter). Mit sieben Punkten weniger als vor Jahresfrist rutschte Germania Wulferstedt II zwei Ränge ab und damit erneut in den Abstiegskampf. Ähnlich erging es dem SV Rot-Weiß Wackersleben, der gleich mit neun Punkten weniger als vor zwölf Monaten den siebenten mit dem 13. Rang tauschte. Steil abwärts ging die Fahrt vom SV Seehausen II, denn mit acht statt 19 Zählern tauschte man den fünften Platz von vor Jahresfrist mit dem letzten Rang.

Namen und Zahlen

In den bisher absolvierten 91 Begegnungen gab es 45 Heimsiege, 20 Remis und 26 Auswärtserfolge.Die 381 Tore ergeben einen Schnitt von 4,19 je Spiel. Häufigste Resultate waren das 3:1 (zwölfmal) und das 2:1 (zehnmal). Die höchsten Heimsiege landeten Wanzleben (11:0 gegen Altenweddingen II im torreichsten Saisonspiel) und Ummendorf (10:0 gegen Seehausen II).Due klarsten Auswärtserfolge feierten Gröningen (5:0 in Seehausen), Eilsleben (5:1 in Seehausen) und der VfB Oschersleben (5:1 in Hohendodeleben). Daheim bestritt der VfB Oschersleben bereits neun Partien und holte mit 21 Punkten die meisten, während Wanzleben, Ummendorf und Gröningen hier noch nicht verloren. Auswärts blieb nur Wanzleben ungeschlagen, wobei aber Eilsleben mit 15 die meisten Zähler mitnahm. Seehausen II trat in Hornhausen nicht an, so dass die Partie aus der 13. Runde vom 8. Dezember mit 3:0 Toren und drei Punkten für den TSV Hornhausen gewertert werden musste. Die Liste der besten Schützen führt Oliver Feldheim von Empor Wanzleben mit 17 Treffern an. Ihm folgen Benjamin Rode, Maximilian Rode (beide VfB Oschersleben/je 16), Björn Ohnesorge (Ummendorf/12), Enrico Wilke (Eilsleben/10), Normen Heger (Harbke/9), Alexander Herbst (Hornhausen), David Jakobs (Gröningen/je 8) und Toni Dammering (Hohendodeleben/7) sowie sechs Spieler mit je sechs Erfolgen. Staffelleiter Rüdiger Siegmund aus Drackenstedt registrierte bislang 305 Verwarnungen (im Vorjahr 362), 19 Ampelkarten (21) und 4 Platzverweise (9). Die fleißigsten Sammler bei den Gelben Karten waren Tobias Kaschmirek vom VfB Oschersleben und Glen Pinkernelle von Empor Wanzleben mit je sechs. Bei den Gelb-Roten Kartons erwischte es Michael Anton (Hohendodeleben) und Chris Matthias (Wackersleben) bereits zweimal. Insgesamt verteilen sich die Ampelkarten auf Hohendodeleben (5), VfB Oschersleben, Wackersleben (je 3), Altenweddingen II, Gröningen, Eilsleben (je 2), Wanzleben und Wulferstedt II (je 1). Jeweils ein Platzverweis ereilte Neuwegersleben, Ummendorf, Altenweddingen II und Hohendodeleben. Erfreulich ist in dieser Staffel im Gegensatz zur Staffel 1 der 1. Kreisklasse der Rückgang bei allen drei Kategorien im Kartenbereich gegenüber der ersten Halbserie des Vorjahres. Die Fairplay-Wertung führt Groß Rodensleben vor Gröningen und Harbke an. Die meisten Schiedsrichtereinsätze absolvierten Peter Zastrow (VfB Oschersleben), Peter Fliegel (Blau-Gelb Ausleben) mit je 8, Frank Werner mit 7 und Rainer Leischner (beide TSV Völpke) mit 6 Spielleitungen. Als Assistenten fungierten Harald Groß (Eilslebener SV) mit 8, Axel Bräunig (TSV Hadmersleben) mit 7 und Peter Eberhard (Germania Wulferstedt) mit 6 Partien am häufigsten. Die Gesamtkosten für die Schiedsrichter betrugen 4827,87 €, damit fielen im Schnitt je Begegnung 53,05 € Kosten an. 4201 Zuschauer besuchten die 90 ausgetragenen Vergleiche, damit waren im Schnitt jeweils 46 Fans dabei. Die meisten Besucher je Begegnung passierten die Stadiontore in Eilsleben (84), Wanzleben (68), Hohendodeleben (63), Harbke (46), Neuwergersleben (45) Hornhausen (43) und Ummendorf (42). Die wenigsten Anhänger kamen zu den Ansetzungen in Seehausen (23), Altenweddingen (30), Wackersleben (36), Gröningen (37), Wulferstedt (39), Oschersleben und Groß Rodensleben (je 41). Als Zuschauermagnet erwies sich Wanzleben, deren Heim- und Auswärtspartien verfolgten im Schnitt 72 Fans.

Die Fußball-Kreisklasse der Frauen im Rückspiegel der 1. Halbserie 2012/13
In der Kreisklasse der Fußballerinnen diktierten in der ersten Halbserie der Saison 2012/13 die SG Empor Klein Wanzleben und der SSV Stern Elbeu weitgehend die Szenerie. Nach dem Abschied der FSG Wulferstedt/Ohrsleben nach der vergangenen Saison bekam es Titelverteidiger Klein Wanzleben, der auch zur Vorjahres-Pause die Tabelle anführte, somit mit einem neuen Konkurrenten im Meisterschaftskampf zu tun. Wegen einer Reihe von ausgefallenen Partien, die größtenteils vor dem Rückrundenstart am 24. Februar neu angesetzt wurden, ist die Tabellensituation derzeit allerdings recht unübersichtlich. Die Sterne – vor zwölf Monaten Dritter – entschieden das direkte Duell mit 1:0, wobei Empor einen Strafstoß verschoss, blieben so in allen acht Partien verlustpunktfrei. Der SV Altenweddingen, Grün-Weiß Dahlenwarsleben und der Bebertaler SV auf den Plätzen drei bis fünf könnten vielleicht noch in das Meisterschaftsrennen eingreifen. Der SVA verlor nur gegen Spitzenteams, verbesserte sich vom fünften auf den dritten Rang.Die SG Grün-Weiß startete nach dem personell bedingten Rückzug im Vorjahr (bei Halbzeit Sechster) wieder neu und hat 14 Aktive im Kader. Durch eine gute Trainingsarbeit setzte sich der Bebertaler SV nach Rang zehn vor zwölf Monaten in der Spitzengruppe fest. Eine gute Rolle spielt der TSV Germania Groß Quenstedt als Sechster, bei Erfolgen in den beiden Nachholspielen mischt die Gastmannschaft aus dem Harzkreis oben mit. Deutlich verbessert hat sich die SG Traktor Dreileben, die nach drei Punkten und Rang zehn vor Jahresfrist jetzt schon fünf Siege eingefahren hat und Siebenter ist. Grün-Weiß Potzehne, aus der Landesliga in den Landkreis Börde gewechselt, hatte einige Anpassungsrobleme mit dem Kleinfeld, schließlich konnte der Gast aus dem Altmarkkreis Salzwedel aber den Anschluss zur oberen Region herstellen. Mit zwei Nachholspielen im Rücken belegt die FSG Haldensleber SC / SV Groß Santersleben, die mehrfach in Unterzahl antrat, vorerst Platz neun und verlor eine Position. Auf den zehnten Rang verbesserte sich Vorjahres-Schlusslicht SG Bösdorf 08 dank des einzigen Sieges beim 3:0 gegen Neubau. Während die Zahl der Gegentorevon 94 auf 38 deutlich reduziert werden konnte, fehlt es vorn weiter an der Cleverness beim Verwerten der Torgelegenheiten. Nur beim 1:3 in Potzehne erzielte die SG noch einen Treffer. Mit dem TSV Völpke konnte der Kreisfachverband einen Neuling dazugewinnen, welcher sich bei der FSG HSC/„Santos“ (0:0) und dem SV Neubau (1:1) die ersten beiden Punkte erkämpfte und somit Vorletzter ist. Der SV Neubau knöpfte neben diesem 1:1 auch Grün-Weiß Potzehne ein 3:3 ab und belegt mit ebenfalls zwei Punkten nach Rang sieben vor Jahresfrist den zwölften Platz. Dennoch versucht das Team, fair mitzuspielen. Da der SV Sturm 07 Großalsleben seine Mannschaft vor der Serie, aber erst nach Fertigstellung des Spielplanes zurückzog, bleiben zwei Vertreter je Runde frei.

Namen und Zahlen

In den vor der Winterpause absolvierten 56 Spielen gab 33 Heimsiege, drei Remis und 20 Auswärtserfolge. Die erzielten 250 Tore ergeben einen Schnitt von 4,46 je Partie. Den höchsten Heimsieg feierte Potzehne mit 8:0 gegen Bebertal. Der höchste Auswärtserfolg gelang Elbeu mit 14:0 in Dreileben und war das einzige zweistellige Ergebnis. Häufigste Resultate waren das 2:0 und das 3:0 in jeweils sechs Vergleichen, während nur eine Partie keine Tore brachte. Daheim blieben Elbeu, Klein Wanzleben und Bebertal ohne Punktverlust, auswärts verlor nur Elbeu nicht (drei Siege). Die Schützenliste führt Tina Osterburg von Stern Elbeu mit 19 Toren an, es folgen Eileen Bollmann (Dahlenwarsleben/14), Sophie Wessner (Bebertal/10), Linda Kannegießer (Groß Quenstedt/9), Steffi Perbandt (Altenweddingen/8) und Katharina Schaffhäuser (Groß Quenstedt/8). Staffelleiter Michael Bode aus Seehausen zählte 21 Gelbe Karten, weder Ampelkarten noch Platzverweise zeigen die wohltuende Fairness auf dem Kleinfeld. Die Verwarnungen verteilen sich auf Groß Quenstedt (5), Dreileben, Klein Wanzleben (je 3), Völpke, Dahlenwarsleben, Bebertal (je 2), HSC/Groß Santersleben, Potzehne, Altenweddingen und Neubau. Ohne Karten blieben Elbeu und Bösdorf, beide führen somit auch die Fairplay-Wertung an. Die meisten Spielleitungen als Schiedsrichter absolvierten Heiko Borchers (SV Hötensleben) mit 7, Heiko Schulze (SV Irxleben), Benjamin Lanzki (OSC) und Gordon Gerhardi (TSV Hadmersleben) mit je 5 Einsätzen. Für das Pokal-Halbfinale qualifizierten sich Bebertal, Klein Wanzleben und Elbeu, dazu kommt der Sieger der Partie am 17. Februar SV Altenweddingen gegen HSC/Groß Santersleben. Die Auslosung der beiden Paarungen im Halbfinale für den 24. März erfolgt bei der Endrunde der Hallen-Kreismeisterschaft am 3. Februar in Eilsleben.

Die 2. Fußball-Kreisklasse Staffel 1 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2012/13

In der Staffel 1 der 2. Fußball-Kreisklasse Kreisklasse dominierte in der ersten Halbserie der Serie 2012/13 der Heide SV aus Colbitz recht deutlich. Nach Rang sechs vor Jahresfrist zur Winterpause legte der HSV nun eine Serie von zwölf Siegen hin und erreichte die Maximalpunktzahl. Erster Verfolger ist mit dem SSV Samswegen II ein Neuling, der nathlos an die starke Rückrunde anknüpfte und neben dem 0:1 in der Heide nur beim 3:3 gegen Burgstall Zähler abgab. Als punktgleicher Dritter meldete sich Eintracht Loitsche/Zielitz, vor einem Jahr noch Vorletzter, in der Spitze zurück. Seine Ambitionen dort unterstrich wieder der SSV Heinrichsberg, denn nach der zweiten Position vor zwölf Monaten ist der SSV nun Vierter. Einen großen Sprung vollzog der SV Blau-Weiß Hermsdorf,der sich vom letzten Platz im Vorjahr zur Pause nun auf Rang fünf verbesserte. Der Absteiger aus der 1. Kreisklasse, SV Börde Rottmersleben, startete mit vier Niederlagen in der neuen Umgebung, ehe doch noch Rang sechs mit 21 Punkten heraussprang. Vom vierten auf den siebenten Platz rutschte der SV Heide Burgstall ab, wobei die Punkteausbeute aufgrund der geringeren Offensivstärke von 31 auf 17 nahezu halbiert wurde. Noch deutlicher war die Talfahrt für den SV Blau-Weiß 90 Jersleben, der die dritten mit der achten Position tauschte. Ähnlich erging es auch dem TSV Niederndodeleben II als Neunter mit einem Verlust von vier Rängen. Nahezu konstant spielte der SSV Stern Elbeu II, verbesserte sich vom elften auf den zehnten Platz. Dahinter finden sich die beiden anderen Absteiger aus der 1. Kreisklasse wieder. Sowohl Kall Wolmirstedt II als Elfter wie auch der TSV Schackensleben mit Platz zwölf. dürften mit ihrem Abschneiden kaum zufrieden sein, zumal sie erneut in den Abstiegssog geraten sind. Eine Steigerung braucht der SSV Groß Santersleben II als Vorletzter, um nach Rang acht vor zwölf Monaten dem Abstieg zu entgehen. Für dieses Ziel benötigt die SG Klein Rodensleben schon fast ein kleines Wunder, denn der Siebente von vor einem Jahr (16 Zähler) konnte in dieser Serie noch keinen Punktgewinn verbuchen.

Namen und Zahlen

In den bis zur Winterpause absolvierten 83 Spielen gab es bei sechs Remis 43 Heim- und 34 Auswärtssiege mit 382 Toren (4,60 im Schnitt je Partie).Häufigste Resultate waren das 2:1 (elfmal) und das 3:1 (neunmal). Den höchsten Heimsieg verbuchte Niederndodeleben II, den höchsten Auswärtserfolg feierte Jersleben (jeweils mit 13:0 gegen Klein Rodensleben). Daheim blieben Colbitz und Samswegen II ohne Niederlage, auswärts nur der HSV. Den besten Angriff bot Jersleben mit 42 Treffern auf, die stärkste Deckung besaßen Colbitz und Samswegen II mit jeweils nur acht Gegentoren. Die erfolgreichsten Torschützen waren Dennis Hartmann (Jersleben/21), Mario Kogeler (Rottmersleben/15), Timo Lange (Hermsdorf/10) und Lieven Möhring (Heinrichsberg/9). Insgesamt wurden 321 Spieler eingesetzt. Den klerinsten Kader stellten Loitsche/Zielitz (16), Burgstall, Klein Rodensleben, Rottmersleben (je 19), Jersleben, Hermsdorf (je 20) Heinrichsberg und Colbitz (je 22). Das meiste Personal boten Elbeu II (32), Groß Santersleben II (29), Kali II (28), Niederndodeleben II (26), Samswegen II (25) und Schackensleben (24) auf. In allen Begegnungen ihrer Mannschaft waren 27 Aktive dabei. Sie spielten für Loitsche/Zielitz (5), Burgstall, Hermsdorf (je 4), Colbitz, Samswegen II, Rottmersleben (je 3), Kali II (2), Heinrichsberg, Jersleben und Niederndodeleben (je 1). Die Partien verfolgten 3700 Zuschauer, im Schnitt 45 je Begegnung. Die meisten Anhänger begrüßten Heinrichsberg (508), Klein Rodensleben (413) und Colbitz (312), die wenigsten Fans kamen in Wolmirstedt (135), Niederndodeleben (177) und Groß Santersleben (179). Staffelleiter Friedhelm Genz aus Colbitz registrierte 244 Verwarnungen, 15 Ampelkarten und vier Platzverweise mit Rot. Bei den Gelb-Roten Karten traf es Elbeu II schon dreimal. Platzverweise handelten sich Hermsdorf, Niederndodeleben II, Groß Santersleben II und Jersleben ein. Ohne Gelb-Rot und Rot blieben Kali II, Samswegen II und Colbitz. Die Fairplay-Wertung führen Kali II, Colbitz und Rottmersleben an, Letzter ist hier Niederndodeleben II. Das Sportgericht wertete drei Partien jeweils mit 3:0 für die Gastgeber, es waren Samswegen II gegen Hermsdorf (Spielbbruch durch Gast), Loitsche/Zielitz gegen Klein Rodensleben (Nichtantreten der Gäste) und Colbitz – Niederndodeleben II (unberechtigter Einsatz eines Gästespielers). In der Staffel kamen 24 Schiedsrichter und vier Assistenten zum Einsatz. Die meisten Spielleitungen hatten Felix Lewanscheck (Stern Elbeu/10), Bernd-Dieter Krüper (Eintracht Groß Rodensleben/9), Burkhardt Pastwa (Stern Elbeu) und Konrad Titze (Fortuna Groß Ammensleben/je 8). Die Schiedsrichterkosten je Verein lagen im Schnitt bei 164,20 €. Die ausgefallenen Partien wurden für den 27. Januar und 3. Februar neu angesetzt.

Die 2. Fußball-Kreisklasse Staffel 2 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2012/13
In der Staffel 2 der 2. Kreisklasse zeichnet sich zur Winterpause der Serie 2012/13 ein spannender Vierkampf um den Staffelsieg und möglichen Aufstieg in die 1. Kreisklasse ab. Die beste Ausgangslage verschaffte sich Blau-Weiß Neuenhofe II, vor zwölf Monaten Dritter bauten die Neuenhofer die am sechsten Spieltag übernommene Tabellenführung mittlerweile auf vier Punkte aus. Einen großen Sprung vollzog Grün-Weiß Eimersleben, denn vom zwölften Rang vor einem Jahr stürmte die SG dank ihrer enorm verbesserten Defensivarbeit nun in die Spitze und belegt Platz zwei. Dritter im Bunde ist die SG Bülstringen, die nach Rang sieben vor Jahresfrist wieder oben mitmischt. Chemie Walbeck als Vierter (vor einem Jahr Zweiter) verschenkte einige Zähler durch bereits fünf Remis. Blau-Weiß Erxleben verbesserte sich als Fünfter um eine Position und tauschte mit der SG Eintracht Nordgermersleben den Platz. Dahinter klafft eine große Lücke von sechs Zählern bis zur Hakenstedter Eintracht als Siebenter (vor Jahresfrist Achter). Hier beginnt faktisch schon die Abstiegsregion, denn bis zum Schlusslicht sind es nur fünf Punkte. Einen Rang machte auch die Eintracht aus Behnsdorf gut. Der aus der Staffel 1 gewechselte SV Hohendodeleben II ist vorerst Neunter. Dahinter liegt mit der SG Bösdorf 08 ein Aufsteiger, der sich in der Rückrunde für den Klassenverbleib noch steigern muss. Wieder Elfter ist Blau-Gelb Alleringersleben. Der aus der Staffel 3 gewechselte Ummendorfer SV II steht an zwölfter Stelle. Mitaufsteiger Grün-Weiß Süplingen II gewann lediglich gegen Chemie Walbeck (am zweiten Spieltag mit 7:4) und überwintert auf dem 13. und damit letzten Platz. Der 1. FC Oebisfelde II zog sich kurz vor dem Saisonstart vom Punktspielbetrieb zurück und gilt somit als erster Absteiger.

Namen und Zahlen
In den bislang abgehakten 69 Spielen gab es bei 19 Unentschieden 39 Heim- und 16 Auswärtssiege. Es fielen 334 Tore (4,48 im Schnitt je Vergleich). Häufigste Resultate waren das 2:2 und das 3:1 in jeweils sieben Fällen. Die höchsten Heimerfolge gelangen jeweils Bülstringen mit 9:2 gegen Hohendodeleben II und 8:1 gegen Ummendorf II. Auswärts holten Neuenhofe II (7:2 in Hakenstedt) und Hohendodeleben II (6:1 in Ummendorf) die klarsten Siege. Zu Hause ist das Spitzenquartett noch ungeschlagen, Auswärts nur die beiden führenden Mannschaften. Den besten Angriff boten die Bülstringer mit 44 Treffern auf, während Eimersleben mit nur elf die wenigsten Gegentore zuließ. In der Schützenliste liegen Patrick Kurtz von Chemie Walbeck und Christoph Wendt von der SG Bülstringen mit je 14 Toren vorn. Es folgen Guido Arend (Einmersleben/11), Martin Hoberg (Hakenstedt), Toni Wunderlich (Nordgermersleben), Patrick Zimmermann (Erxleben/je 10) und Stephan Pasche (Neuenhofe II/9). Insgesamt liefen 315 Aktive auf den Rasen. Die wenigsten Spieler schickten Eimersleben, Hakenstedt (je 18), Walbeck (20), Bösdorf, Erxleben und Behnsdorf (je 21), auf das Feld. Die meisten Fußballer setzten Neuenhofe II (35), Ummendorf II, Hohendodeleben II (je 31), Süplingen II (26), Nordgermersleben (25), Alleringersleben und Bülstringen (je 24) ein. Staffelleiter Heiko Lackert aus Magdeburg registrierte bislang 240 Verwarnungen, 19 Ampelkarten und 9 Platzverweise. Die meisten Gelben Karten sammelten mit je fünf Marc Striewski (Bösdorf), Andy Zwar, Sebastian Meyer und Thomas Pinkernelle (alle Erxleben). Die Gelb-Roten Kartons verteilen sich auf Alleringersleben, Neuenhofe II, Erxleben, Bösdorf (je 3), Hohendodeleben II (2), Hakenstedt, Bülstringen, Eimersleben, Behnsdorf und Ummendorf II (je 1). Bei den Roten Karten traf es Hohendodeleben II, Ummendorf II, Erxleben, Alleringersleben (je 2) und Nordgermersleben (1). Ohne Ampelkarten und Platzverweise blieben nur Süplingen II und Walbeck, sie führen somit auch die Fairplay-Wertung an. Schlusslicht ist hier derzeit Erxleben. Die meisten Fans kamen zu den Partien in Bülstringen (481), Eimersleben (340) und Behnsdorf (190). Die wenigsten Besucher begrüßten Alleringersleben (176), Ummendorf II (183) und Behnsdorf (190). Rekordkulissen strömten nach Bülstringen zu den Partien gegen Eimersleben (90), Alleringersleben und Süplingen II (je 80) sowie zum Spitzenspiel zwischen Neuenhofe II und Bülstringen (82). Das geringste Interesse hatten die Vergleiche Neuenhofe II gegen Walbeck, Süplingen II gegen Nordgermersleben und Bösdorf gegen Alleringersleben (alle je 15). Das Sportgericht wertetete die Partien Nordgermersleben - Eimersleben mit 0:3 (unberechtigter Eintracht-Spieler, Endstand war 4:4), Süplingen II - Walbeck mit 0:3 (Grün-Weiß II nicht angetreten) und Süplingen II – Nordgermersleben mit 0:3 (unberechtigter Grün-Weiß-Akteur, Endstand war 3:2). Das beim Stand von 5:0 abgebrochene Match Hohendodeleben II – Süplingen II musste laut Urteil neu angesetzt werden und soll am 17. Februar stattfinden. In der Staffel kamen 25 Unparteiische zum Einsatz. Die meisten Leitungen übernahmen Holger Gehe (8), Maik Kaiser (beide SG Klinze/Ribbensdorf/7), Henning Gericke (SV Etingen/Rätzlingen), Rainer Jakob (Blau-Gelb Alleringersleben), Christian Klinzmann (SG Velsdorf/Mannhausen), Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen) und Gerald Heuer (TSV Wefensleben/alle 4).

Die 2. Fußball-Kreisklasse Staffel 3 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2012/13
In der Staffel 3 der 2. Fußball-Kreisklasse bestimmte mit dem SV Blau-Weiß Empor Wanzleben II ein Neuling die Szenerie in der ersten Halbserie der Saison 2012/13. Der Überflieger gewann zehn der elf Partien, kassierte mit elf die wenigsten Gegentore und holte einen Fünf-Punkte-Vorsprung vor einem Verfolgungstrio heraus. Es wird angeführt vom SV Allertal Wormsdorf, der Absteiger aus der 1. Kreisklasse erwies sich mit 45 Erfolgen am treffsichersten. Die Eintracht-Reserve aus Gröningen verbesserte sich gegenüber der Vorjahres-Halbzeit vom fünften auf den dritrten Rang. Einen deutlichen Sprung vom elften auf den vierten Platz vollzog die SG Empor Klein Wanzleben II, die ihr Punktekonto mehr als verdoppelte. Eine sehr gute Rolle spielt die SG Traktor Dreileben als Fünfter, der Mitaufsteiger brachte dem Tabellenführer mit dem 3:1 in Wanzleben die einzige Niederlage bei. Während der TSV Hadmersleben II zwei Positionen verlor, kletterte der SV Altenweddingen III um zwei Ränge nach oben. Der Domersleber SV verabschiedete sich aus der Spitzengruppe (Dritter) und ist nun Achter. Nach Rang acht vor Jahresfrist findet sich der Osterweddinger SV II nun als Neunter wieder. Den zehnten Platz hielt der TSV Wefensleben fest. Mit vier Zählern mehr kletterte der SV Sturm 07 Großalsleben vom 13. und damals letzten auf den elften Rang. Deutlich abgestürzt ist der SV Blau-Gelb Ausleben, vor zwölf Monaten Zweiter, ist die Elf nun Zwölfter. Auch Fortuna Hamersleben verbuchte einen klaren Abwärtstrend, denn statt des sechsten Platzes mit 17 Zählern reichten jetzt fünf Punkte nur zum vorletzten Abstiegs-)Rang. Für den dritten Aufsteiger, SV Rot-Weiß Wackersleben II, erwies sich die Spielklasse bisher als zu stark, lediglich ein 2:2-Remis im letzten Halbserienspiel gegen Osterweddingen II verbuchte der Tabellenletzte.

Namen und Zahlen
In den bis zur Winterpause absolvierten 82 Partien gab es bei zehn Unentschieden 42 Heim- uind 3 Auswärtsssiege. Es fielen 455 Tore (5,55 im Schnitt je Spiel). Häufigste Resultate waren das 3:1 (siebenmal), das 2:2 und das 3:2 (je sechsmal). Die klarsten Heimsiege feierten Gröningen II gegen Wackersleben II und Hadmersleben II gegen Wefensleben (jeweils 10:1). Auswärts schoss Wormsdorf beim 12:1 in Wackersleben den klarsten Erfolg heraus. Daheim blieb nur Klein Wanzleben II ungeschlagen und gewann alle sechs Vergleiche. Nur Wormsdorf und Wanzleben II wurden auf fremden Plätzen nicht besiegt, blieben hier ohne Verlustpunkt. Staffelleiter Steffen Wozny aus Alleringersleben zählte 233 Verwarnungen, 13 Ampelkarten und elf Platzverweise. Die Gelb-Roten Karten verteilen sich auf Großalsleben (3), Osterweddingen II, Hadmersleben II, Wanzleben II (je 2), Gröningen II, Dreileben und Ausleben und Wefensleben (je 1). Bei den Roten Karten waren Wormsdorf, Wefensleben, Hadmersleben II, Großalsleben, Osterweddingen II (je 2), und Domersleben betroffen. Ohne Gelb-Rot und Rot blieben Altenweddingen III, Klein Wanzleben II, Hamersleben und Wackersleben II. Die Fairplay-Wertung führen Wackersleben II und Hamersleben an, Letzter ist Großalsleben.

Die 3. Fußball-Kreisklasse Staffel 1 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2012/13

In der Staffel 1 der 3. Fußball-Kreisklsasse zog in der ersten Halbserie der Saison 2012/13 der SV Gutenswegen/Klein Ammensleben II einsam seine Kreise an der Spitze. Vor Jahresfrist bei Halbzeit Sechster führt die Reserve vom Gauseberg nun die Tabelle mit neun Siegen verlustpunktfrei an. Erste Verfolger sind mit fünf Zählern weniger der Vorjahres-Absteiger aus der 2. Kreisklasse, Traktor 06 Hohenwarsleben, und der letztjährige Herbstmeister, die SG Rot-Weiß Ackendorf. Dahinter verbesserten sich Concordia Rogätz II um einen Platz und Eintracht Ebendorf II um drei Positionen. Die aus der Staffel 3 gewechselte SG Bornstedt/Drackenstedt findet sich vorerst als Sechster wieder. Auf Rang sieben in das Mittelfeld rutschte die SG Wacker Meseberg, die vor zwölf Monaten als Dritter noch Aufstiegshoffnungebn hegte. Wieder Tritt gefasst hat Eintracht Hundisburg nach der katastrophalen vergangenen Serie und dem letzten Platz, jetzt reichten elf Zähler für Rang acht. Aus der Spitzengruppe (Vierter) fiel auch der SV Mahlwinkel heraus, nun steht nur die neunte Position zu Buche. Einen Platz gab der SV Angern II als Zehnter ab. Erstmals mischte die SG Traktor Wellen mit, mit vier erkämpften Unentschieden reichte es immerhin zum elften Rang. Vor zwölf Monaten noch Zehnter ziert die SG Grün-Weiß Dahlenwarsleben II mit nur einem vollen Erfolg durch das 1:0 gegen Mahlwinkel derzeit das Tabellenende. Aufgrund von neun Nachholspielen, die für den 17. und 24. Februar angesetzt sind, bietet die Tabelle derzeit ein schiefes Bild.

Namen und Zahlen
In den bis zur Winterpause ausgetragenen 57 Vergleichen gab es bei sieben Remis 27 Heim- und 23 Auswärtserfolge mit 286 Toren, somit fielen im Schnitt je Partie 5,02 Treffer. Häufigste Resultate waren das 3:0, 2:1 und 3:1 in jeweils fünf Fällen. Den höchsten Heimsieg verbuchte Hohenwarsleben beim 11:2 gegen Wellen, auswärts fuhr ebenfalls Hohenwarsleben mit dem 8:1 bei der SG Bornstedt/Drackenstedt den klarsten Dreier ein. Während vor den eigenen Fans nur der Spitzenreiter ungeschlagen blieb, gelang dieses auswärts auch den Ackendorfern. Mit Steffen Bremse (14) und Benjamin Kohnert (13) führen zwei Ackendorfer die Torschützenliste an. Es folgen Stefan Löbert (Gutenswegen/Klein Ammensleben II/11), Steffen Bohne (Bornstedt/Drackenstedt/9) und Steven Hoheisel (Hohenwarsleben/8 Treffer). Bislang kamen 280 Aktive zum Einsatz. Die wenigsten Spieler boten Mahlwinkel (17), Ackendorf (19), Wellen, Hohenwasleben (je 20), Angern II und Hundisburg (je 22) auf. Das meiste Personal schickten Dahlenwarsleben II (32), Ebendorf II, Gutenswegen/Klein Ammensleben II (je Rogätz II (26), 28), Meseberg und Bornstedt/Drackenstedt (je 23) auf das Feld. In allen Partien ihrer Elf waren 35 Akteure dabei, die meisten für Mahlwinkel (8) und Ackendorf (5). Die Spiele sahen 1830 Zuschauer. Die meisten Besucher begrüßten Mahlwinkel (251), Angern II (207) und Meseberg (185). Die wenigsten Fans kamen in Rogätz (92), Ebendorf (101) und Ackendorf (115). Das Sportgericht musste die Partie Ebendorf II gegen Mahlwinkel (Endstand war am 28. Oktober 3:2) mit 3:0 Toren für die Eintracht-Reserve werten, da die Gäste einen Fußballer unberechtigt einsetzten. Staffelleiter Kevin Genz aus Colbitz zählte 171 Verwarnungen, 14 Ampelkarten und lediglich zwei Platzverweise. Die Gelb-Roten Kartons betrafen Mahlwinkel (5), Wellen (3), Bornstedt/Drackenstedt (2), Hundisburg, Hohenewarsleben, Ebendorf II und Ackendorf (je 1). Bei den Roten Karten erwischte es Wellen und Angern II. Bereits sechs Verwarnungen sammelte allein Dirk Pohlmann (Bornstedt/Drackenstedt). Nach Gelb-Rot durfte Eric Brambora (Wellen) schon zweimal früher duschen gehen. Die Fairplay-Wertung führt Dahlenwarsleben II (nur fünfmal Gelb) vor Rogätz II (7) und Gutenswegen/Klein Ammensleben II (9) an. Schlusslicht ist hier Mahlwinkel. In den Begegnungen kamen 23 Schiedsrichter zum Einsatz. Die meisten Vergleiche leiteten Artur Wulfert (HSC), Jürgen Pilz (Grün-Weiß Dahlenwarsleben), Günter Koch (SV Angern) und Matthias Roth (ISV Haldensleben 05) mit je fünf Paarungen, zudem assistierte Artur Wulfert einmal. Die Schiedsrichterkosten belaufen sich auf durchschnittlich 119,14 Euro je Verein.

Die 3. Fußball-Kreisklasse Staffel 2 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2012/13
In der Staffel 2 der 2. Fußball-Kreisklasse bahnt sich zur Winterpause der Serie 2012/13 ein interessanter Dreikampf um den Staffelsieg und den Aufstieg in die 2. Kreisklasse an. Aufgrund der ausstehenden Nachholspiele und des damit verbundenen schiefen Tabellenbildes führt der TSV Bregenstedt II die Tabelle an, hat sein Punktekonto gegenüber der ersten Halbserie des Vorjahres (damals Sechster) auf 24 verdoppelt. Die Verfolger können aber noch aufschließen, insbesondere die aus der Staffel 3 gewechselte Reserve des ISV Haldensleben 05 als derzeitiger Zweiter dürfte zu beachten sein. Gute Aufstiegschancen rechnet sich auch der Dritte, Flechtinger SV II, vor zwölf Monaten Zweiter, aus. Auf dem vierten Platz etablierte sich der Absteiger Beendorfer SV und beweist, dass die Abwärtstendenz der vergangenen Jahre gestoppt werden konnte. Als Fünfter folgt die neue Spielgemeinschaft SG Klinze/Ribbensddorf II/Hörsingen. Dahinter verlor der VfB aus Born eine Position. Drei Plätze nach unten rutschte die Spielgemeinschaft Hödingen/Weferlingen II als Siebenter. Die SG Velsdorf/Mannhausen II entwickelte mehtr Angriffskraft (erzielte 28 statt 13 Treffer) und verbesserte sich um einen Platz. Für den Bebertaler SV II ging es drei Positionen abwärts. Als Zehnter landete die aus der Staffel 3 gewechselte Eintracht-Reserve aus Nordgermersleben. Nur Niederlagen verbuchte Viktoria Bartensleben und wurde nach dem zehnten Rang vor einem Jahr nun Letzter.

Namen und Zahlen

In den bis zum Dezember absolvierten 50 Partien gab es 26 Heimsiege, zwei Remis und 22 Auswärtserfolge. Dabei fielen 285 Tore (5,70 je Partie im Schnitt). Häufigste Resultate waren das 2:1 und das 3:2 in je fünf Vergleichen. Klinze/Ribbensdorf II/Hörsingen feierte den höchsten Heimsieg beim 10:0 gegen Nordgermersleben II, während die Beendorfer in Nordgmersleben beim 7:0 den klarten Auswärtserfolg mitnahmen. Daheim blieben nur Flechtingen II und der ISV II ungeschlagen, gewannen beide doch ihre drei Heimspiele. Auf fremden Plätzen holte die Elf von der Lindenalee mit zwölf die meisten Punkte. Der Tabellenführer aus Bregenstedt besitzt sowohl den besten Angriff als auch die sicherste Deckung (Torkonto 41:10).

Die 3. Fußball-Kreisklasse Staffel 3 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2012/13

In der Staffel 3 der 3. Fußball-Kreisklasse zog der SV Hötensleben II bis zur Winterpause der Saison 2012/13 recht einsam seine Kreise an der Tabellenspitze und peilt den Aufstieg in die 2. Kreisklasse an. Vor einem Jahr zur Halbzeit, damals als SG Hötensleben II/Barneberg in der Staffel 4 Fünfter, leistete sich der Staffelfavorit nur zum Auftakt eine 1:4-Heimpleite gegen Kroppenstedt. Deutlich verbessert avancierte die Reserve des VfB Oschersleben nach Rang sechs vor zwölf Monaten, auch in der Staffel 4, jetzt zum ersten Verfolger. Seinen Platz in der Spitzengruppe bestätigte Teutonia Siegersleben, denn nach Platz zwei vor einem Jahr ist die Teutonia nun Dritter. Ähnlich zeigen sich die Krottorfer Turbinen, die ihren vierten Rang (aus der Staffel 4) verteidigten. Auf der fünften Position findet sich der SC Germania Kroppenstedt wieder, der nach dem Rückzug aus der 1. Kreisklasse einen Neuanfang unternahm. Somit hält sich ein Quartett bereit, um den möglichen zweiten Aufstiegsplatz am Saisonende zu ergattern. Dahinter reiht sich der Harbker SV Turbine II als Sechster ein, konnte gegenüber dem Vorjahr (Staffel 4) fünf Punkte und zwei Plätze zulegen. Dagegen musste die Reserve des Eilslebener SV den Rutsch vom vierten auf den siebenten Platz hinnehmen. Eine Position verlor auch der SV Schermcke, spielte zuvor auch in der Staffel 4. Die Zweite von Eintracht Groß Rodensleben verzeichnete statt 13 Punkten vor Jahresfrist als Fünfter jetzt erst einen Zähler, was nur zu Rang neun reicht. Für den Domersleber SV II blieb nach Platz neun vor zwölf Monaten dieses Mal nur der zehnte und letzte Rang, zumal es noch keinen Punktgewinn gab. Der SV Blau-Gelb Ausleben war mit seiner zweiten Mannschaft nach dreimaligem Nichtanteten nach Saisonbeginn vom weiteren Spielbetrieb ausgeschlossen worden.

Namen und Zahlen

In den bis zurm Dezember absolvierten 41 Spielen gab es bei sechs Remis 20 Heim- und 15 Auswärtserfolge mit 177 Toren (4,32 je Partie im Schnitt). Häufigste Resultate waren das 3:0 (6mal), das 1:0, 3:2 und 2:1 (je 5mal). Den höchsten Heimsieg landete der VfB Oschersleben II mit 6:1 gegen Krottorf. Schermcke nahm beim 7:1 in Domersleben den klarsten Auswärtserfolg mit. Das torreichste Match lieferten sich Eilsleben Ii und der VfB Oschersleben II beim 5:5. Krottorf und Siegersleben blieben daheim ungeschlagen, auswärts gelang dieses Oschersleben II und Hötensleben II. Den besten Angriff stellen die Bodestädter mit 28 Treffern, die beste Abwehr besitzt Hötensleben Ii mit nur sieben Gegentoren. Die Schützenliste führt Benjamin Rode vom VfB II mit 13 Toren an. Es folgen Marcel Tangermann (Hötensleben II/12), Maximilian Rohde (VfB II/6), Chris Bohnstedt (Harbke II), Ralf Born (Kroppenstedt), David Kniebel (Siegersleben), Christian Köchy (Kroppenstedt), Frank Stobbe (Schermcke) und Christian Tuchen (Krottorf/alle je 5). Staffelleiter Martin Pasemann zählte 117 Verwarnungen, neun Ampelkarten und zwei Platzverweise. Bereits vier Gelbe Karten sammelten drei Aktive. Die Gelb-Roten Karten gingen an Krottorf, Harbke II (je 2), Siegersleben, Oschersleben II, Domersleben II, Kroppenstedt und Hötensleben II (je 1). Rote Karten kassierten Kroppenstedt und Krottorf. Spitzenreiter der Fairplay-Wertung ist Siegersleben vor Domersleben Ii und Oschersleben II, während Krottorf hier den letzten Platz belegt. Das Sportgericht wertete die Partie Groß Rodensleben II gegen Siegersleben aus der zweiten Runde (Endstand war 3:0) mit 3:0 Toren und drei Punkten für die Siegersleber, weil die Eintracht-Reserve einen Spieler unberechtigt einsetzte. Im Schnitt verfolgten 27 Fans die Partien, wobei lediglich nach 30 Begegnungen die Zuschauerzahl im Spielformular vermerkt wurde. Die meisten Einsätze als Schiedsrichter absolvierten Peter Eberhardt (Germania Wulferstedt), Torsten Noack (Blau-Weiß Empor Wanzleben/je 6), Axel Bräunig (TSV Hadmersleben) und Andre Kallmeyer (Harbker SV Turbine/je 5).