Die Bördeliga im Rückspiegel der Serie 2011/12
Die dritte Serie in der Fußball-Bördeliga ist Geschichte. Nach dem TSV Hadmersleben und Blau-Weiß Neuenhofe holte sich dieses Mal der SV Hötensleben die Meisterschaft und kehrt damit nach dem Abstieg 2002/03 aus der damaligen Staffel 3 der Landesklasse auf Landesebene zurück. Der neue Titelträger, vor einem Jahr Sechster, war stets unter den drei besten Teams zu finden und ließ sich nach der Übernahme der Tabellenführung in der neunten Runde im Frühjahr nur kurzzeitig vom TSV Niederndodeleben verdrängen. Die Vorentscheidung fiel quasi beim 4:2 im direkten Duell am 24. Spieltag. Wenn durch das 2:4 des Bördekreis-Meisters in Samswegen der Vorsprung am Ende auch nur einen Zähler betrug, war der Gewinn des Titels völlig verdient. Zum ärgsten Verfolger avancierten die Dodeleber, die als Vorjahres-Fünfter in der Rückrunde 37 Punkte holten und insgesamt auch das beste Team auf fremden Plätzen waren. Mit 13 Zählern hinter dem TSV landete der SSV Samswegen auf Rang drei und unterstrich nach dem Vizemeistertitel vor zwölf Monaten seine Qualitäten. Mit Grün-Weiß Süplingen als Vierter mit zwölf Punkten weniger als die Samsweger beginnt praktisch schon das Mittelfeld, die Mannschaft vom inzwischen verabschiedeten Trainer Daniel Fest – vor einem Jahr Achter – erzielte gemeinsam mit dem SV Groß Santersleben mit 40 die meisten Auswärtstore. „Santos“ rutschte gegenüber dem Vorjahr eine Position ab, wobei die Mannschaft in der Rückrunde deutlich an Abwehrstabilität gewann und auch im Angriff zulegte. Keine Probleme mit dem sonst so schwierigen zweiten Jahr in der Bördeliga hatte der Osterweddinger SV, der sich vom zwölften auf den sechsten Rang verbesserte.Was nach der Herbstserie noch nicht abzusehen war, schaffte der Vorjahresdritte TSV Völpke II. Im Winter mit 14 Punkten noch in den Abstiegskampf verwickelt, startete die Verbandsliga-Reserve mit 28 Punkten auf Platz sieben durch. Den angestrebten Mittelfeldplatz belegte das als U 23 des Haldensleber SC deklarierte Team mit dem achten Platz. Dennoch war für den Landesklasse-Absteiger einiges mehr möglich, denn den 29 Zählern aus der ersten Halbserie folgten lediglich noch zwölf. Punktgleich dahinter kam mit der SG Empor Klein Wanzleben der andere Absteiger als Neunter ein. Der schwache Start in der Rückrunde wirkte sich für den Oscherslebener SC II bis zum letzten Spieltag aus, als die Abstiegssorgen erst gebannt wurden. Die Weichenstellung erfolgte mit dem 3:1-Sieg in Oebisfelde. Mit drei Punkten weniger als vor zwölf Monaten verteidigte die Verbandsliga-Reserve schließlich Platz zehn. Die Dahlenwarsleber erwischten einen schwachen Start und fanden nur mühsam aus dem Keller. Der Vorjahresachte hatte im Schlussgang nichts zum Zulegen, verlor die letzten fünf Partien.Nur eine Entscheidung am Grünen Tisch des Kreissportgerichtes, welche aus dem 1:5 gegen Völpke II am 30. Spieltag eine 3:0-Wertung für die Grün-Weißen werden ließ, bewahrte den Pokalfinalisten als Elfter vor dem Absturz. Zwischen dem achten und zwölften Rang pendelte stets der TSV Bregenstedt. Für den Aufsteiger wurde es zum Serienende plötzlich noch kritisch, doch der 1:0-Sieg am vorletzten Spieltag in Haldensleben brachte den ersehnten Klassenerhalt. Weit verfehlt hat dagegen der Ummendorfer SV, vor zwölf Monaten Elfter, seine ehrgeizige Zielstellung Platz drei. Stattdessen reichten sieben Punkte aus den drei letzten Saisonspielen schließlich nicht, um den Abstieg in die 1. Kreisklasse als Viertletzter zu verhindern. Auslöser dafür waren die drei Teams, die aus der Landesklasse in die Bördeliga stürzten. Die drei Regelabsteiger standen hingegen schon länger fest. Die größte Enttäuschung lieferte dabei wohl der Vorjahres-Siebente 1. FC Oebisfelde. Schon zur Winterpause in arger Bedrängnis, erwies sich die kleine Erfolgsserie in der Rückrunde mit dem überraschenden 1:0-Sieg-Höhepunkt gegen die Hötensleber als Strohfeuer. Die Einstellung der Spieler stimmte in weiten Phasen einfach nicht. Der SV Hohendodeleben, vor einem Jahr als 13. mit 38 Zählern im sicheren Hafen, konnte die vielen Abgänge nicht kompensieren und brachte es bei immerhin 110 Gegentreffern nur auf 20 Zähler und damit Platz 15. Für den Harbker SV Turbine entwickelte sich die Bördeliga schnell zum Abenteuer, an dessen Ende für den Aufsteiger der letzte Platz stand. Ein versöhnlicher Abschied gelang den Turbinen aber mit dem 4:4 in Völpke und dem 3:1 gegen die U 23 des HSC.
Die Sommerpause für die Bördeliga-Mannschaften endet am 25. August mit dem ersten Spieltag der Serie 2012/13.

Namen und Zahlen
Spiele und Tore
In den 240 Partien gab es 111 Heimsiege, 50 Unentschieden und 79 Auswärtserfolge. Dabei wurden 1024 Tore (Vorjahr 986) erzielt, was einen Schnitt von 4,27 ergibt. Häufigste Resultate waren das 2:1 und das 2:0 (je 21mal) sowie das 3:0 (19mal). Das torreichste Remis lieferten sich Dahlenwarsleben und Hohendodeleben beim 5:5, während sich gleich neun Begegnungen als „Nullnummern“ erwiesen. Die höchsten Heimsiege feierte jeweils Niederndodeleben gegen „Santos“ (11:0), Oebisfelde (10:1) und Dahlenwarsleben (9:0). Von fremden Plätzen kehrten Süplingen (10:1 in Klein Wanzleben), die OSC-Reserve (7.0) in Harbke) und Groß Santersleben (7:0 in Bregenstedt) mit den klarsten Erfolgen zurück. Zu den vier torreichsten Paarungen mit jeweils elf Treffern gehört auch das Duell zwischen Bregenstedt und Hohendodeleben (9:2). Der Titelträger holte daheim mit 40 die meisten Punkte, auswärts sammelte der Vizemeister mit 32 die größte Punktezahl ein. Den besten Angriff stellten die Dodeleber mit 100 Treffern, während die Hötensleber Abwehr mit 27 die wenigsten Gegentore zuließ.

Aktive und Fans
Insgesamt liefen genau 500 Fußballer auf den Rasen. Nur drei Spieler bestritten alle Partien ihrer Mannschaft. Die Dauerbrenner waren Tobias Kittel vom SV Hötensleben, Steffen Dänicke von Empor Klein Wanzleben und Sascha Neumann vom TSV Niederndodeleben. Den größten Kader besaßen der OSC II (43 Spieler), Oebisfelde (40), die U 23 des HSC, die Völpker Reserve (je 37) Ummendorf (33), Osterweddingen (32), Dahlenwarsleben (31) und Bregenstedt (30). Mit dem wenigsten Personal kamen Hötensleben (20 Aktive), Hohendodeleben, Niederndodeleben (je 27), Harbke, Klein Wanzleben (je 28), Süplingen, Groß Santersleben und Samswegen m (je 29) aus.
Insgesamt passierten 16202 Zuschauer (im Vorjahr 16661) die Stadiontore. Die meisten Fans kamen zu den Spielen in Hötensleben (2067), Dahlenwarsleben (1420), Süplingen (1393), Bregenstedt (1225), Samswegen (1209), Hohendodeleben (991), Klein Wanzleben (969) und Groß Santersleben (933), die wenigsten Besucher registrierten die Verantwortlichen in Oschersleben (623), Völpke (669), Osterweddingen (706), Haldensleben (712), Niederndodeleben (733), Ummendorf (832), Harbke (851), Oebisfelde (863). Im Schnitt verfolgten somit 68 Fans (im Vorjahr (69) die Vergleiche. Rekordkulissen zogen die Heimpartien des Meisters gegen Dahlenwarsleben (305), Niederndodeleben (246), und Völpke (208) sowie die Paarungen Bregenstedt gegen Klein Wanzleben (180), Völpke II gegen Hötensleben (168) und HSC U 23 gegen Süplingen (152) an. Dagegen wollten nur wenige Fans die Auseinandersetzungen HSC U 23 gegen OSC II (16), HSC U 23 gegen Ummendorf (17), OSC II gegen OSV (21) und OSC II gegen HSC U 23 (22) sehen.

Die Torjägerliste

Die Liste der erfolgreichsten Goalgetter führt Tobias Herrmann vom SV Groß Santersleben mit 44 Treffern an. Es folgen Tino Jacobs (Grün-Weiß Süplingen/37), Ricardo Winkler (SV Hötensleben/35) Tobias Klebe (Osterweddinger SV), Andreas Stahl (TSV Niederndodeleben/je 20), Björn Ohnesorge (Ummendorfer SV/19), Silvio Gottschalk(TSV Niederndodeleben/18, Markus Wosahlo (Grün-Weiß Süplingen), Normen Heger (Harbker SV Turbine/je 15), Kevin Kaufmann (Grün-Weiß Dahlenwarsleben), Thomas Gießmann (SV Groß Santersleben/je 14), Marcel Schulze (Empor Klein Wanzleben), Stephan Uebe, Tobias Domnick (beide TSV Niederndodeleben), Mathias Loof (Osterweddinger SV), Diego Rothe (1. FC Oebisfelde), Kevin Riedl (SV Hötensleben/alle 13), Tim Pfeiffer (TSV Bregenstedt), Michael Friedl (Ummendorfer SV) und Alexander Komorous (TSV Niederndodeleben/je 12).

Fairplay und Sportgericht
Staffelleiter Rüdiger Lübke aus Eilsleben zählte 1074 Verwarnungen (im Vorjahr 1043), 53 Ampelkarten (Vorjahr 62) und 46 Platzverweise (Vorjahr 34). Große Unterschiede gab es bei der Anzahl der Gelben Karten in den Vereinen. So erreichte Süplingen mit nur 41 den Tiefstwert. Hohendodeleben brachte es auf 93 Verwarnungen, kassierte zudem noch je sechs Gelb-Rote und Rote Kartons. Ohne Rote Karten kamen die Schiedsrichter hingegen bei Süplingen und Dahlenwarsleben aus. Gleich zwei Platzverweise nach der Roten Karte handelten sich bereits in der Hinrunde Steffen Wegener von der OSC-Reserve und Robert Böhm aus Bregenstedt ein.Der Oschersleber musste sich später außerdem wegen Schiedsrichterbeleidigung als Zuschauer verantworten und wurde für den Beginn der neuen Saison gesperrt. Mit Marcel Schulze (Klein Wanzleben), Thomas Gießmann und Morris Jagusch (beide Groß Santersleben) verpassen drei weitere Fußballer wegen Sperren den Start. Die Fairplay-Wertung gewann Süplingen vor Dahlenwarsleben, während Hohendodeleben hier Schlusslicht ist.
Das Sportgericht entschied gleich drei Vergleiche mit Beteiligung der Völpker Reserve. In der dritten Runde setzte der TSV II beim 3:1 gegen Osterweddingen einen Spieler unberechtigt ein (Wertung 0:3), im achten Durchgang traten die Völpker in Samswegen nicht an (Wertung 3:0 für den SSV) und beim 5:1-Erfolg zum Saisonfinale in Dahlenwarsleben wirkte wiederum ein Aktiver unberechtigt mit (Wertung 0:3). Damit vergaben die Völpker neun Punkte durch Urteile.

Schiedsrichter und Assistenten

Die Begegnungen wurden von 27 Unparteiischen geleitet. Die meisten Einsätze absolvierten Heiko Stapel (Wefensleben/18), Marten Schneider (Wellen/16), Benedict Ohrdorf (Hundisburg), Daniel Schlüter (Weferlingen), Gordon Gerhardi (Hadmersleben/je 15), Rene Knopp (Velsdorf) und Frank Geßner (Wanzleben/je 14). Bei den Assistenten waren Maik Damm (Haldensleben/25mal), Artur Wulfert (Haldensleben), Marcel Rabe (Harbke (je 22mal) und Uwe-Maximilian Hein (Oschersleben) am häufigsten unterwegs.

Die Kreisklasse der Frauen im Rückspiegel der Serie 2011/12

In der Serie 2011/12 in der Fußball-Kreisklasse der Frauen bestimmten wie in den letzten Jahren die SG Empor Klein Wanzleben und die FSG Wulferstedt/Ohrsleben das Geschehen um die Meisterschaft. Die direkten Duelle entschied Empor mit 2:1 und 1:0 für sich und sicherte sich so den Meistertitel.Seit der zweiten Runde standen die Spielerinnen aus dem Zuckerdorf an der Tabellenspitze. Der entthronte Titelverteidiger FSG Wulferstedt/Ohrsleben leistete sich neben den beiden Niederlagen gegen Empor nur noch ein Remis daheim gegen Hötensleben und wurde in seiner Abschiedssaison mit fünf Punkten Rückstand Zweiter. Zudem war im Pokal-Halbfinale Endstation. Dahinter verkürzten aber mit dem SSV Stern Elbeu (vor einem Jahr Achter) und der FSG Großalsleben/Groß Quenstedt zwei Teams den Abstand erheblich. Insbesondere die Sterne, mit den beiden Niederlagen gegen Klein Wanzleben (0:1 und in Hötensleben (1:2) in der 6. und 7. Runde zurückgeworfen, legten dank der Zugänge vom Magdeburger FFC in der Offensivkraft deutlich zu und konnten als Dritter ihr Punktekonto mehr als verdoppeln. Die FSG besiegte nach einer insgesamt guten Serie zum Abschluss immerhin als einziges Team den neuen Kreismeister mit 9:3 und landete wieder als Fünfter. Dazwischen schob sich doch überraschend um drei Ränge verbessert der SV Altenweddigen, dessen Trainer wieder auf mehr Spielerinnen zurückgreifen konnte. Der Vorjahresvierte SV Hötensleben verspielte mit dem zweimaligen Nichtantreten eine bessere Platzierung, die Verantwortlichen beim Tabellensechsten sollten sich überlegen, wie die Spielabsagen zustande kamen. Der Bebertaler SV verstärkte sich für die Rückrunde und fügte den sieben Punkten vom Herbst noch 14 hinzu, was am Ende einen guten siebenten Platz (im Vorjahr Sechster) bedeutet. Die achte Position hielt die FSG Haldensleber SC / SV Groß Santersleben. Die Mannschaft sorgte aber mit dem Einzug in das Pokalendspiel für eine Überraschung, gewann das Halbfinale in Wulferstedt mit 2:0. Trotz der erheblichen Besetzungsprobleme spielte sich der SV Neubau vom elften auf den neunten Rang, in der Rückrunde kamen drei Spielerinnen hinzu und so gelang zum Ende auch ein 1:0-Sieg in Hötensleben. Den zehnten Rang verteidigte die SG Traktor Dreileben. Neben drei Remis gelang nur ein Heimsieg gegen die SG Bösdorf 08. Für die Bösdorferinnen blieb als Elfter wie im Vorjahr nur der letzte Platz (damals Zwölfter). Der jungen Mannschaft fehlt noch die Cleverness, sie musste viele „leichte“ Gegentreffer hinnehmen. Mit einem 2:0-Sieg gegen Neubau sowie zwei Unentschieden gegen die FSG HSC/ „Santos“ und Dreileben holte sich die Truppe Erfolgserlebnisse und neuen Mut. Der Vorjahresdritte Grün-Weiß Dahlenwarsleben – zur Halbzeit mit 15 Punkten Sechster – zog die Mannschaft nach dem ersten Rückrunden-Spieltag aufgrund vieler verletzter Spielerinnen zurück. Im Pokalfinale in Ausleben setzte sich Empor Klein Wanzleben trotz vieler Möglichkeiten nur knapp mit 2:1 gegen die FSG HSC / Groß Santersleben durch, wobei der Außenseiter unter Beweis stellte, dass der Sieg im Halbfinale keine Eintagsfliege war.

Namen und Zahlen
In den 110 Spielen gab es 54 Heimsiege, neun Unentschieden und 47 Auswärtserfolge. Die erzielten 532 Tore ergeben 4,84 im Schnitt je Partie. Die höchsten Heimsiege feierten Altenweddingen (20:1) und Neubau (11:0) jeweils gegen Bösdorf. Beim Tabellenletzten nahmen Wulferstedt/Ohrsleben (16:0) und Elbeu (15:1) die klarsten Auswärtserfolge mit. Häufigste Resultate waren das 2:0 (zwölfmal), das 1:0 und das 2:1 in je elf Treffen. Nur beim Vergleich Bösdorf gegen Dreileben fielen keine Tore. Daheim blieb nur Empor ungeschlagen, bei 42:5 Toren gab es zehn Siege. Auswärts kassierte das Spitzenduo jeweils eine Niederlage. Wulferstedt/Ohrsleben stellte bei einem Torkonto von 95:11 sowohl den stärksten Angriff als auch die sicherste Abwehr. Gleich am ersten Spieltag kam es durch einen Regelverstoß des Schiedsrichters zu einer Neuansetzung des Spiels Neubau gegen Bösdorf, auch beim Spiel Bebertal gegen Elbeu musste das Sportgericht tätig werden, da die Gastgeberinnen eine unberechtigte Spielerin einsetzten (Entscheidung: Punkte für Elbeu, Geldstrafe für Bebertal und die Spielerin eine Begegnung Sperre). Zudem trat Hötensleben bei Großalsleben/Groß Quenstedt und in Elbeu nicht an, während Neubau nicht nach Altenweddingen reiste (somit jeweils 3:0-Wertungen für die Gegner und Geldstrafen für die Verursacher). Die Schützenliste führt Tina Osterburg (Stern Elbeu) mit 32 Toren vor Stefanie Jondral (Empor Klein Wanzleben) mit 30 und Jessica Klingebeil (Wulferstedt/Ohrsleben) mit 29 Toren an. Staffelleiter Michael Bode aus Seehausen zählte 44 Verwarnungen und eine Ampelkarte. Die Gelben Karten verteilen sich auf Klein Wanzleben (9), Bebertal (6), Neubau, Hötensleben (je 5), Großalsleben /Groß Quenstedt, Altenweddingen (je 4) , Elbeu, Bösdorf (je 3), HSC/Groß Santersleben, Dreileben (je 2) und Wulferstedt/Ohrsleben (1). Die einzige Ampelkarte kassierte Neubau. In der Fairplay-Wertung liegen somit Wulferstedt/Ohrsleben, der HSC/„Santos“, und Dreileben vorn. Schlusslicht in dieser Tabelle ist Klein Wanzleben. Die meisten Einsätze als Schiedsrichter absolvierten Benedict Ohrdorf aus Hundisburg mit 12, Klaus Stock aus Magdeburg, Gordon Gerhardi aus Hadmersleben und Thomas Preuß aus Eilsleben mit je elf Spielleitungen. Einmal trat der angesetzte Unparteiische zu einem Punktspielen nicht an.
In der kommenden Serie nehmen 13 Frauenteams die Punktspiele auf. Neben der wieder gemeldeten SG Grün-Weiß Dahlenwarsleben starten der SV Sturm 07 Großalsleben und Germania Groß Quenstedt nunmehr getrennt,hinzu kommen der TSV Völpke als Neuling und Landesliga-Absteiger Grün-Weiß Potzehne aus dem Altmarkkreis Salzwedel hinzu. Nicht mehr aktiv dabei ist die FSG Wulferstedt/Ohrsleben. Der SV Hötensleben wechselt zu Grün-Weiß Süplingen in die neue Sachsen-Anhalt-Liga, Staffel Nord.

Die 1. Kreisklasse, Staffel 1 Spieljahr 2011/12
Die „Ollner“ aus Haldensleben marschieren auch durch die 1. Fußball-Bördekreisklasse. Mit nur drei Niederlagen sämtlich auswärts in Glindenberg (0:5), in Flechtingen (0:1) und in Weferlingen (0:1), sowie drei Punkteteilungen, wobei alle Unentschieden zu Hause gegen Elbeu, Glindenberg und Flechtingen jeweils 0:0 endeten, setzte sich nach 26. Spieltagen, das am Ende ausgeglichenste Team durch. 9 Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten aus Ebendorf und die Auffassung des obersten Sportrichters des Landes, dass die vom Kreisfachverband Börde zum Anfang der Spielserie herausgegebene Aufstiegsregularien nicht den Satzungen und Ordnungen des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt entsprachen, versperrten den Ebendorfern den Weg in die höchste Spielklasse des Bördekreises. Auf Platz 3 kamen die Randwolmirstedter aus Elbeu ein. Zur Halbserie noch mit nur 3 Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter aussichtsreich auf Platz 2, konnten die Elbeuer Sterne in der 2.Halbserie lediglich 20 Zähler sammeln. Der Vierte Rang ging dieses Mal nach Flechtingen. Gegenüber den letzten beiden Spieljahren in dem die Flechtinger jeweils den 5.Platz belegten sicherlich eine positive Entwicklung mit dem Anspruch auf mehr in der Spielserie 2012/2013. Immerhin haben die Flechtinger 4 Punkte gegen den Staffelsieger aus Haldensleben eingefahren und auch keinen Gegentreffer gegen den Staffelsieger hinnehmen müssen. Im Vorjahr noch Achter kam der SV Etingen/Rätzlingen auf dem 5. Platz ein. In der Spielserie noch in der Staffel 2 auf Platz 10 eingekommen, erreichten die Bebertaler in der Staffel 1 im Spieljahr 2011/2012 durch eine starke 2. Halbserie einen beachtlichen 6. Platz. Der MTV Weferlingen sicherlich mit höheren Ansprüchen als Vorjahres Vierter in die Saison herein gegangen, konnte erst in der 2. Halbserie zumindest phasenweise seine Stärken abrufen, Platz 7. Nach einer enttäuschenden 1. Halbserie kamen die Kicker vom Gauseberg am Ende noch auf Rang 8. Der Neuling aus Glindenberg kam auf einen respektablen einstelligen Tabellenplatz (9.) ein. Nach dem sensationell anmutenden 5:0 Kantersieg gegen den ISV Haldensleben am 6. Spieltag, konnten die Blau-Weißen auch bei den „Ollnern“ in Haldensleben ein 0:0 erkämpfen. Die lediglich zwei siegreich gestalteten Spiele in der Rückrunde (3:2 in Flechtingen, 5:0 gegen Rottmersleben (H) verhinderten eine noch bessere Platzierung, als Platz 9. Den freien Fall konnte die SG Klinze/Ribbensdorf als Bördeligaabsteiger verhindern. Inwiefern der 10. Tabellenplatz den Ansprüchen der Fangemeinde und Ribbensdorfer Fußballtradition nahe kommt, steht sicherlich auf einem anderen Blatt. Im Vorjahr noch Platz 7 schrammte die Reserve der Barleber knapp an den Abstiegsplätzen vorbei. Mit einem 9-0 Kantersieg gegen Kali II mit großen Hoffnungen gestartet, trug sicherlich auch die Inkonstante der Verantwortlichkeit zu einem enttäuschenden 11. Tabellenplatz bei. Durch das bessere Torverhältnis noch das Relegationsspiel gegen den SV Neuwegersleben mit Platz 12 erreicht, musste der Traditionsklub des SV Börde Rottmersleben nach Platz 6 (Spieljahr 2009/2010) und Platz 10 (2010/2011) in dieser Spielserie, nach einem verloren Elfmeterduell die bittere Weg in die 2. Bördekreisklasse nehmen. Die Rottmersleber werden begleitet vom TSV Schackensleben, die sich gegenüber der 1. Halbserie zwar um 5 Punkte steigern konnten, den Abstieg verhindern konnten sie dennoch nicht. Nach Platz 11 im Vorjahr nunmehr Platz 13. Im Vorjahr dem Abstieg durch einen Kraftakt zum Ende der Spielserie entgangen, stand die Reserve des SV Kali Wolmirstedt frühzeitig als Absteiger fest. Enttäuschend sicherlich auch, dass die Kali-Kicker zu drei Pflichtspielen nicht antraten und darüber hinaus im Pflichtspiel in Bebertal (6.Spieltag) einen unberechtigten Spieler einsetzten. Fair-Play sieht anders aus.
 

Zahlen und Namen

Von den 182 Begegnungen kamen 179 zur Austragung. Von den 765 (Vorjahr 792) in der Tabelle sich zeigenden Toren, weisen 8 Tore keine Torschützen aus, da diese Ergebnisse am grünen Tisch entschieden worden. Die Begegnung Bebertaler SV vs. Kali Wolmirstedt II endete am 6. Spieltag 3:1 für den Gastgeber. Das Sportgericht wertete das Spiel später mit 3:0 Toren und 3:0 Punkten für die Bebertaler. Die Torschützen des Spiels, auch der Wolmirstedter, wurden gemäß einer Entscheidung des Spielausschusses nicht aus der Torschützenwertung herausgenommen. In den 96 Heimsiegen, 28 Remis und 58 Auswärtssiegen konnten somit 757 Tore bejubelt werden, was einen Torschnitt von 4,23 je Spiel ausmacht. Von den ausgetragenen Begegnungen fielen in 6 Spielen keine Treffer. Das häufigste Resultate waren das 2:1 (27mal), das 3:1 (18mal) und das 1:0 (13mal). Die höchsten Heimsiege feierten Rottmersleben (10:0) und Barleben II (9:0) jeweils gegen Kali II. Auswärts setzten sich Klinze/Ribbensdorf (8:1) und Etingen/Rätzlingen (6:0) jeweils in Wolmirstedt am klarsten durch. Nur der ISV Haldensleben blieb Daheim ungeschlagen. Die Reserve des SV Kali Wolmirstedt war die einzige Elf, die auf fremden Platz keinen Sieg erreichen konnte. Der Spieler Jens Meyenkoth (ISV Haldensleben) brachte das Kunststück fertig nach dem Gewinn der Torschützenliste in der 2. Bördekreisklasse Staffel 2 auch Torschützenkönig in der 1.Bördekreisklasse Staffel 1 zu werden, dieses Mal mit 25 Treffern. Mario Kogeler vom SV Börde wurde mit 22 Treffern Zweiter. Es folgen die Klein Ammensleber Martin Buthz (20 Tore) und Thomas Bethge (16 Treffer). In der Torschützenliste folgen weiter Mathias Wellmann (Etingen/Rätzlingen/15), Steven Errhoff (MTV Weferlingen/14), Ralf Opilo (Etingen/Rätzligen/14), Maik Pertsch (B/W Elbe Glindenberg/13), Reiner Jacobs (ISV/13), Sebastian Klapp (Klinze/Ribbensdorf/12), Steffen Hoppe (B/W Elbe Glindenberg/12). Elf Treffer wurden auf den Spielformularen als Eigentore vermerkt. Lediglich 8 Spieler absolvierten alle möglichen Punktspiele ihres Vereins. Insgesamt kamen 393 Fußballer zum Einsatz. Mit den wenigsten Spielern kamen die SG Klinze/Ribbensdorf (22) und der Flechtinger SV (23) aus. Das meiste Personal benötigte Bebertal (38). Auch die 36 eingesetzten Spieler vom SV Kali Wolmirstedt II wollten das dreimalige Nichtantreten des Vereins nicht verhindern. Mit 1.636 Zuschauern im Schnitt 126 Zuschauer je Heimspiel verlässt der Klassenprimus aus Haldensleben sicherlich auch zum Leidwesen sämtlicher Vereinskassierer die Staffel. Die Vereins-Kassierer konnten 9.161 zahlende Zuschauer in 174 Begegnungen melden. Zu 5 Spielen lagen dem Staffelleiter keine Meldung der Besucherzahl vor. Die Begegnungen zwischen Flechtingen und Haldensleben waren mit 168 Zuschauern (Spieltag) und 186 Zuschauern (Spieltag), neben der Paarung ISV Haldensleben vs. Eintracht Ebendorf 170 Zuschauer (Spieltag) die Zuschauermagneten. Zu allen Heimspielen des SV Kali Wolmirstedt II wurden insgesamt 267 zahlende Zuschauer gezählt, wobei sich zu den Spielen Kali II vs. TSV Schackensleben (Spieltag) 3 Zuschauer und Kali II vs. Börde Rottmersleben 4 Zuschauer (Spieltag) einfanden. Der Staffelleiter registrierte 704 Verwarnungen (im Spieljahr 2010/2011 waren es 568 Gelbe Karten), 43 Ampelkarten (im Spieljahr 2010/2011 waren es 22 Gelb/Rote Karten) und 14 Platzverweise (im Spieljahr 2010/2011 waren es 12 Rote Karten). Die „fleißigsten“ Gelb-Sammler waren Gordon Welz (Weferlingen) mit 11 Gelben Karten, sowie mit jeweils 9 Gelben Karten Martin Buthz, Jan Dürrmann, Matthias Behrens (alle Gutenswegen/Klein Ammensleben) sowie Axel Asmus (TSV Schackensleben) und Marcel Schmäschke (SSV Stern Elbeu). Den Gelb-Roten Karton erhielt Mathias Sieweck (Barleben II) innerhalb einer Saison drei Mal dazu 8 mal Gelb. Auch der Spieler Mathias Sosoth (ISV Haldensleben) als Kapitän seiner Mannschaft erhielt drei mal die Ampelkarte gezeigt, dazu sah er 7 mal die Gelbe Karte. Lediglich die Spieler von vier Vereinen (Flechtingen, Elbeu, Wolmirstedt, Ebendorf) erhielten keine Rote Karte. Selbst der Fair-Play-Sieger die SV Börde Rottmersleben erhielt 2 Platzverweise, 2 Gelb-Rote-Karten und 38 Gelbe Karten. Die wenigsten Gelben Karten hatte die Wolmirstedter Reserve mit 12 Gelben Karten. Der SV Gutenswegen/Klein Ammensleben bildet mit 73 Gelben Karten, 4 Gelb-Rot und einer Roten Karte das Ende der Fair-Play-Wertung. Die Partien wurden von 32 Unparteiischen geleitet. Die meisten Einsätze als Schiedsrichter absolvierten Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen/17), Ulrich Förster (HSV Colbitz/15), Rolf Szibzick (Eintracht Groß Rodensleben/15, Henning Gericke (SV Etingen/Rätzlingen/11), Christian Klinzmann (Velsdorf/Mannhausen/11) und Ricky Kuhs (Concordia Rogätz/10 Einsätze). An den Seitelinien waren 53 Assistenten tätig. Hier verbuchten Günter Koch (SV Angern/16 Einsätze), Aaron Gangloff (1. FC Oebisfelde) und Thomas Mädlow (G/W Dahlenwarsleben) mit jeweils 11 Einsätzen die häufigsten Ansetzungen. Zu drei Pflichtspielen reisten die angesetzten Schiedsrichter nicht an.

Die 1. Kreisklasse, Staffel 2 im Rückspiegel der Serie 2011/12

In der 1. Fußball-Kreisklasse, Staffel 2 zog der von der Staffel 1 gewechselte SV Irxleben II von Beginn an seine Kreise und holte sich souverän den Staffelsieg. Die Reserve – im Sog der ersten Mannschaft – startete mit einem 9:0-Erfolg gegen den TSV Hornhausen als Tabellenführer und gab diesen Platz an der Sonne nicht mehr ab. Mit 13 Zählern weniger folgte mit dem SV Eintracht Gröningen ein Absteiger aus der Bördeliga auf Rang zwei. Die Gröninger entführten als einziges Team beim 3:3 in der 15. Runde einen Punkt aus dem Irxleber Wildpark. Dahinter verbesserte sich der Eilslebener SV gegenüber dem Vorjahr um einen auf den dritten Platz. Eintracht Groß Rodensleben holte wie vor Jahresfrist 35 Zähler, kletterte dennoch vom neunten auf den vierten Rang. Vor zwölf Monaten als Zweiter lange noch die Rückkehr in die Bördeliga vor Augen rutschte der TSV Hornhausen nunmehr auf die fünfte Position ab. Der VfB Oschersleben schob sich zwei Ränge nach oben, dahinter verlor Germania Wulferstedt II als Siebenter einen Platz. Nach dem Höhenflug in der vergangenen Rückrunde mit dem dritten Rang am Ende kehrte bei der SG Drackenstedt mit der neunten Position der Alltag zurück. Nur der SG gelang es, den Staffelsieger am 19. Spieltag mit 1:0 zu schlagen. Als Aufsteiger hielt sich der SV Seehausen II überwiegend in der oberen Tabellenhälfte auf, wenngleich in der Rückrunde die letzten neun Spiele nicht mehr gewonnen wurden, belegte schließlich noch den neunten Rang. Zehn Punkte weniger gegenüber dem Vorjahr als Siebenter holte der SV Rot-Weiß Wackersleben und musste mit Platz zehn Vorlieb nehmen, das 1:1 gegen den Staffelsieger brachte am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt. Dieses Ziel gelang auch dem SV Altenweddingen II, der sich gegenüber von vor zwölf Monaten eine Position verbesserte. Doch erst das 3:3 in Eilsleben am letzten Tag sorgte für das Durchatmen im Kampf gegen den möglichen Abstieg. Nach dem Zwischenhoch als Fünfter des Vorjahres geriet der SV Neuwegersleben dieses Mal wieder in den Abstiegssog. Als Zwölfter bei Punktgleichheit mit Altenweddingen II, aber zwei Toren in der Differenz weniger, musste die Mannschaft in die Saison-Verlängerung. Im dramatischen Relegationsspiel gegen den Zwölften der Staffel 1, Börde Rottmersleben setzte sich die Elf in Drackenstedt nach dem 1:1 nach Verlängerung erst im Strafstoßschießen durch. Regelrecht Pech hatte der SV Allertal Wormsdorf als 13. Der Absteiger aus der Bördeliga war im letzten Durchgang spielfrei und musste so tatenlos zusehen, wie Neuwegersleben und die Altenweddinger Reserve aufgrund der besseren Tordifferenz der drei punktgleichen Tabellenletzten noch vorbei zogen. Damit wurden die Allertaler gleich in die 2. Kreisklasse durchgereicht. Als zweiter Absteiger stand bereits der SC Germania Kroppenstedt (vor zwölf Monaten Elfter) fest, der nach nur vier Punkten zur Halbserie seine Mannschaft vom Punktspielbetrieb zurückzog.

Namen und Zahlen

Von den 182 angesetzten Spielen wurden 169 abgewickelt. Dabei gab es 82 Heimsiege, 35 Unentschieden und 52 Auswärtserfolge. 608 Treffer ergaben einen Schnitt von 3,60 je Partie. Die klarsten Heimsiege verbuchte Irxleben II gegen Hornhausen, Wormsdorf (jeweils 9:0) und Wackersleben (8:0). Auswärts feierten Eilsleben in Kroppenstedt und Wackersleben in Wormsdorf mit jeweils 7:2 die höchsten Erfolge. Die häufigsten Resultate waren das 1:0 (21mal) und das 3:1 (19mal). Das torreichste Match lieferten sich Wormsdorf und Neuwegersleben beim 6:5 in der 21. Runde. Die Liste der besten Schützen führt Sandy Hilliger vom SV Irxleben II mit 25 Treffern an. Es folgen Sascha Gruber (Gröningen/19), Stefan Schmidt (Irxleben II/17), Kai Schmiede (Wormsdorf/16), Phillipp Stasch (Hornhausen/13), Florian Trabandt (Wackersleben/12), Florian Hiersemann (Eilsleben) und Guido Marziniak (Gröningen/je 11). Der SV Seehausen II trat in Irxleben nicht an, so dass dieses Match des 24. Durchganges vom Sportgericht mit 3:0 Toren und drei Punkten für den Staffelsieger gewertet wurde. Zu den 168 ausgetragenen Begegnungen kamen insgesamt 6818 Zuschauer. Die meisten Fans sahen die Heim- und Auswärtsspiele von Eilsleben (1337), Wormsdorf (1175), Irxleben II (1134), Gröningen (1059), Groß Rodensleben (1053) und Drackenstedt (1014). Die wenigsten Besucher interessierten sich für die Vergleiche mit Kroppenstedt (387/allerdings nur 13 absolvierte Partien), Seehausen II (846), Wackersleben (877), Wulferstedt II (922), Altenweddingen II (925), Hornhausen (950), Neuwegersleben (973) und dem VfB Oschersleben (1003). Im Schnitt verfolgten somit 40 Fans die Partien. Staffelleiter Rüdiger Siegmund aus Drackenstedt registrierte 590 Verwarnungen (Vorjahr 653), 39 Ampelkarten (Vorjahr 37) und 16 Platzverweise (Vorjahr 19). Bei den Gelben Karten erhielt Irxleben II mit 33 die wenigsten während es Wackersleben und der VfB jeweils auf die Höchstmarke von 51 brachten. Die Rot-Weißen waren mit sieben auch bei den Gelb-Roten Karten Spitze. Bei den Roten Karten erwischte es die Allertaler dreimal. Mit Hornhausen, Irxleben II und Wackersleben blieben drei Teams ohne Rote Karten. Die fleißigsten Sammler bei den Gelben Kartons waren Tobias Kaschmirek (VfB Oschersleben) mit 10, Andre Schmiede (Wormsdorf), Andy Thielecke (Drackenstedt) und Steve Bosse (Wackersleben) mit je 9. Chris Matthias (Wackersleben) kassierte gleich dreimal Gelb-Rot. Die Fairplay-Wertung gewann der SV Irxleben II vor Germania Wulferstedt II und Eintracht Gröningen. Schlusslicht ist hier der VfB Oschersleben. Die meisten Einsätze als Schiedsrichter absolvierten Peter Zastrow (VfB Oschersleben/17), Bernd Meyer (Blau-Gelb Ausleben/13), Rainer Leischner (SV Hötensleben/12), Peter Fliegel (Blau-Gelb Ausleben) und Rolf Szibzick (Eintracht Groß Rodensleben/je 11). Als Assistenten wirkten Bernt Schmirler (Blau-Weiß Beckendorf/15), Axel Bräunig (TSV Hadmersleben), Harald Groß (Eilslebener SV/je 14) und Peter Eberhardt (SV Neubau) am häufigsten mit. Die Schiedrichterkosten der Vereine beliefen sich im Durchschnitt auf 51,04 € je Spiel.

Die 2. Kreisklasse, Staffel 1 im Rückspiegel der Serie 2011/12

In der 2. Fußball-Kreisklasse, Staffel 1, die gegenüber dem Vorjahr mit 14 statt zwölf Mannschaften und einigen neuen Gesichtern startete, lieferten sich in der Serie 2011/12 vier Teams ein spannendes Rennen um den Staffelsieg. Am Ende setzte sich mit dem SV Angern der Vorjahreszweite mit drei Punkten Vorsprung durch. Der SV Heide Burgstall unterstrich nach Platz vier vor zwölf Monaten nunmehr als Zweiter seine Ambitionen in der Spitzengruppe. Mit dem SSV Heinrichsberg als Dritter mischte ein Neuling kräftig vorn mit. Blau-Weiß Jersleben verbesserte sich als Vierter um eine Position. Gleiches gilt für den Heide-SV, wobei mit den Colbitzern das Mittelfeld beginnt. Eine gute Rolle als Neuling spielte der TSV Niederndodeleben II mit dem sechsten Platz. Mit einer verstärkten Offensivkraft kletterte der SSV Stern Elbeu II von der neunten auf die siebente Position. Keine Veränderung gab es für den SV Hohendodeleben II. Auf Anhieb Neunter wurde mit der SG Klein Rodensleben ein weiterer Aufsteiger. Die Eintracht aus Loitsche/Zielitz fand sich nach zweimaligem Abstieg nunmehr als Zehnter wieder. Lange musste der SSV Groß Santersleben, vor einem Jahr Siebenter, den Blick nach unten richten, ehe mit Platz elf der Klassenerhalt perfekt war. Der SV Blau-Weiß 09 rettete sich buchstäblich erst in der letzten Runde, als mit einem 7:0 in Rottmersleben Platz zwölf (vor zwölf Monaten Elfter) für die Hermsdorfer feststand. Punktgleich mit den 09ern wurde die SG Traktor Hohenwarsleben 13. und muss die 2. Kreisklasse verlassen. Gleiches gilt für den vierten Neuling dieser Staffel, denn für den SV Börde Rottmersleben II reichten 16 Zähler nur zum 14. und letzten Rang.

Statistik:

182 Spiele, 92 Heimsiege, 20 Remis, 70 Auswärtssiege, 935 Tore (5,14 im Schnitt je Spiel), Häufigste Resultate: 2:1, 3:0 (je 16mal), Höchste Heimsiege: Angern – Loitsche/Zielitz 15:2, Angern – Niederndodeleben II, Burgstall – Klein Rodensleben je 9:1, Höchste Auswärtssiege Elbeu II – Angern 0:9, Niederndodeleben II – Burgstall 1:9, torreichste Begegnungen: Elbeu II – Hohendodeleben II 9:6 und Hohendodeleben II – Elbeu II 4:8, bestes Heimteam: Angern (36 Punkte), bestes Auswärtsteam Heinrichsberg (36). Torjäger: Stefan Motilewski (Angern/38), Dennis Hartmann (Jersleben/33), Ronny Poller (Burgstall/24), Thomas Löschinger (Hermsdorf/21), Lieven Möhring (Heinrichsberg/20). 

Nichtantreten von sieben Mannschaften: Groß Santersleben II in Burgstall, Hohenwarsleben in Hohendodeleben II, Hermsdorf in Heinrichsberg, Rottmersleben II in Colbitz, Niederndodeleben II in Elbeu II, Klein Rodensleben in Niederndodeleben II, Hohendodeleben II in Heinrichsberg.

Spielereinsätze insgesamt 405 Aktive: Angern 20, Burgstall 21, Heinrichsberg 25, Jersleben 21, Colbitz 25, Niederndodeleben II 36, Elbeu II 43, Hohendodeleben II 41, Klein Rodensleben 23, Loitsche/Zielitz 23, Groß Santersleben II 32, Hermsdorf 32, Hohenwarsleben 26, Rottmersleben II 37. In allen Partien dabei: Angern, Colbitz (je 2 Fußballer), Burgstall, Heinrichsberg (je 1). Zuschauer: insgesamt 8642 (49 je Spiel): Angern 1083, Burgstall 756, Heinrichsberg 1213, Jersleben 619, Colbitz 531, Niederndodeleben II 374, Elbeu Ii 455, Hohendodeleben 558, Klein Rodensleben 931, Loitsche/Zielitz 513, Groß Santersleben II 348, Hermsdof 460, Hohenwarsleben 422, Rottmersleben 379. Fairness: 500 Verwarnungen, 28 Ampelkarten, 18 Platzverweise. Die meisten Gelben Karten: Jersleben (49). Die meisten Gelb-Roten Karten: Klein Rodensleben (5), Heinrichsberg, Hohendodeleben II und Hermsdorf (je 4). Die meisten Roten Karten: Hohendodeleben II, Heinrichsberg (je 3). Ohne Gelb-Rot und Rot: Colbitz. Sieger der Fairplay-Wertung: Angern vor Colbitz und Burgstall. Eingesetzte Schiedsrichter: 40, die meisten Einsätze: Ralf Krause (HSC/15), Ricky Kuhs (Concordia Rogätz), Ingo Klette (Traktor Hohenwarsleben/je 14) und Bernd Dieter Krüper (SG Klein Rodensleben/13). Eingesetzte Schiedsrichter-Assistenten: 16.

Die 2. Kreisklasse, Staffel 2 im Rückspiegel der Serie 2011/12

In der Staffel 2 der 2. Fußball-Kreisklasse beherrschte in der Serie 2011/12 die SG Velsdorf/Mannhausen das Geschehen und holte sich souverän den Staffelsieg und Aufstieg. Nach dem 0:4 gegen Nordgermersleben im ersten Heimspiel startete die SG – vor einem Jahr Dritter – durch und gab die am sechsten Spieltag übernommene Führung nicht wieder ab. Mit Blau-Weiß Neuenhofe II auf Rang zwei erwies sich ein spielstarker Neuling als ärgster Verfolger. Einen gehörigen Sprung vollzog Blau-Weiß Erxleben, denn von der elften ging es binnen eines Jahres auf die dritte Position. Mit Chemie Walbeck trumpfte ein weiterer Aufsteiger als Vierter auf. Ihre langjährige Zugehörigkeit zur Spitze unterstrich die SG Bülstringen, wenn auch statt des zweiten dieses Mal nur der fünfte Rang zu Buche stand. Auch die Eintracht aus Nordgermersleben rutschte zwei Plätze ab. Mit vier Punkten mehr verteidigte Eintracht Hakenstedt die siebente Position des Vorjahres. Locker in das Mittelfeld schaffte es der dritte Neuling, der 1. FC Oebisfelde II. Hier hielt sich auch wieder Blau-Gelb Uthmöden/Satuelle auf, wenngleich dieses Mal statt des sechsten der neunte Platz erreicht wurde. Ähnlich war die Entwicklung der SG Blau-Gelb Alleringersleben, die vom achten auf den zehnten Platz fiel. Wieder 25 Punkte holte Eintracht Behnsdorf und verlor damit eine Position. Abwärts verlief auch die Formkurve der SG Eimersleben, denn mit immerhin elf Zählern weniger landeten die Grün-Weißen drei Plätze tiefer als Zwölfter. Nicht mehr zu retten war der Beendorfer SV, als Dreizehnter erlebte der Vorjahresfünfte mit damals 36 Punkten personell bedingt einen tiefen Absturz. Nur ein einziger Punkt beim 4:4 im siebenten Durchgang in Erxleben konnte geholt werden. Mit der Reserve der SG Klinze/Ribbensdorf, die sich bereits in der Hinrunde vom Spielbetrieb verabschiedet hatte, stand auch der andere Absteiger lange fest.

Namen und Zahlen:
156 Spiele, 59 Heimsiege, 32 Remis, 65 Auswärtserfolge, 847 Tore (5,43 je Spiel), Häufigste Resultate: 15mal 2:2 und 12mal 2:1, höchste Heimsiege: Neuenhofe II (14:0), Oebisfelde II (12:1) und Velsdorf/Mannhausen (11:0) jeweils gegen Beendorf, höchste Auswärtserfolge: Bülstringen (14:0) und Uthmöden/Satuelle (12:3) jeweils gegen Beendorf. Bestes Heimteam: Velsdorf/Mannhausen mit 33 Punkten, bestes Auswärtsteam Nordgermersleben mit 25 Zählern, stärkster Angriff: Velsdorf/Mannhausen mit 97 Toren, beste Abwehr: Neuenhofe II mit 34 Gegentreffern, 325 eingesetzte Aktive: 10 Spieler in allen Spielen ihres Vereins, meiste eingesetzte Spieler: Neuenhofe II (36), Oebisfelde II (33), Nordgermersleben (27), Alleringersleben und VelsdorfMannhausen (je 26), wenigste eingesetzte Spieler: Hakenstedt, Uthmöden/Satuelle (je 19), Eimersleben (21), Behnsdorf und Bülstringen (je 22), Torschützen: Patrick Kurtz (Walbeck/30), Marcel Müller (Bülstringen/28), Christian Saewe Uthmöden/Satuelle/24), Thomas Fischer (Velsdorf/Mannhausen18), Patrick Zimmermann (Erxleben/18), Meiste Zuschauer: Bülstringen (683), Velsdorf/Mannhausen (635), Alleringersleben (597), wenigste Zuschauer: Beendorfer SV (304), Neuenhofe II (411), Nordgermersleben (458), insgesamt: 6584 Zuschauer. Fairplay: 538 Verwarnungen, 32 Ampelkarten, 15 Platzverweise, meiste Gelbe Karten: Andy Zwar (Erxleben/13), Ronny Falke (Bülstringen), Tobias Piltz (Uthmöden/Satuelle/je 8), meiste Gelb-Rote Karten: Beendorf (6) und Bülstringen (5), meiste Rote Karten: vier Mannschaften mit je 2, Ohne Gelb-Rot und Rot: Eimersleben, Fairplay-Sieger: Nordgermersleben vor Walbeck, Letzter: Uthmöden/Satuelle, Angesetzte Schiedsrichter: 36, meiste Einsätze: Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen/12), Christian Klinzmann (SG Velsdorf/Mannhausen/12), Holger Gehe SG Klinze/Ribbensdorf/11), Reinhard Jakob (Blau-Gelb Alleringersleben/11), Maik Kaiser (SG Klinze/Ribbensdorf/11) und Mario Hoffmann (Fortuna Hamersleben/9).

Die 2. Kreisklasse, Staffel 3 im Rückspiegel der 2011/12
In der Staffel 3 der 2. Fußball-Kreisklasse dominierte in der Serie 2011/12 eindeutig der SV Blau-Weiß Empor aus Wanzleben. Mit dem 6:0-Auftakt in Wefensleben übernahm der Vorjahresdritte sofort die Spitzenposition und eilte von Sieg zu Sieg. 22 der 24 Partien wurden gewonnen. Mit 13 Punkten Rückstand erwies sich Eintracht Gröningen II als überraschend starker Aufsteiger. Beim Tabellenzweiten musste Empor in der 24. Runde mit 2:4 auch die einzige Niederlage einstecken. Den dritten Rang sicherte sich – mit immerhin zwölf Punkten Rückstand zum Zweiten – der Absteiger Blau-Gelb Ausleben. Der Domersleber SV als Vierter legte einen Rang zu. Seine Ambitionen im Vorderfeld stellte der TSV Hadmersleben II unter Beweis, rutschte aber vom zweiten auf den fünften Platz. Nach ihrem Abstieg aus der 1. Kreisklasse kam die SG Empor Klein Wanzleben II im sicheren Mittelfeld ein. Fortuna Hamersleben bewegte sich wie vor einem Jahr auf der siebenten Position. Mit acht Zählern mehr schob sich der SV Altenweddingen III vom zehnten auf den achten Rang vor. Die Reserve des Ummendorfer SV nahm wieder den neunten Rang ein, holte sich beim 1:1 immerhin ein Remis gegen den Spitzenreiter. Auch der Osterweddinger SV II rangierte sich als Neuling problemlos im Mittelfeld ein. Nach unten zeigt die Kurve beim TSV Wefensleben, denn statt des sechsten vor zwölf Monaten belegte die Elf nun den elften Rang. Auch für den SV Sturm 07 Großalsleben wurde die Luft dünner, nach der achten vor Jahresfrist reichte es jetzt nur zur zwölften Position. Noch tiefer fiel der SV Neubau, denn der Vorjahres-Vierte musste sich zwölf Monate später als 13. und damit Letzter aus der 2. Kreisklasse verabschieden. Rot-Weiß Barneberg, vor zwölf Monaten Elfter, nahm die Punktspiele in dieser Serie in der 2. Kreisklasse nicht wieder auf, bildete stattdessen eine Spielgemeinschaft mit dem SV Hötensleben II in der 3. Kreisklasse.

Namen und Zahlen
156 Spiele, 84 Heimsiege, 27 Remis, 45 Auswärtserfolge, 703 Tore (4,51 je Spiel), häufigste Resultate: 2:1 und 1:0 (je 17mal), höchste Heimsiege: Wanzleben – Wefensleben 14:0 und Domersleben – Großalsleben 9:0, höchste Gästeerfolge: Großalsleben – Wanzleben 0:9 und Neubau – Hadmersleben II 0:7, beste Heimelf: Wanzleben mit 36 Punkten, beste Auswärtsmannschaft: Wanzleben mit 31 Zählern, bestes Torkonto: Wanzleben mit 103:12, erfolgreichster Schütze: Benjamin Schröder von Empor Wanzleben mit 35 Toren, Fairness: 436 Verwarnungen, 24 Ampelkarten, 17 Platzverweise, ohne Gelb-Rot: Gröningen II und Ausleben, ohne Rot: Klein Wanzleben II, Wanzleben und Domersleben, meiste Ampelkarten: Osterweddingen  mit 5, meiste Rote Karten: Großalsleben mit 4, Fairplay-Sieger: Klein Wanzleben II vor Wanzleben und Domersleben, Letzter: Neubau.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 1 im Rückspiegel der Serie 2011/12

In der Staffel 1 der 3. Fußball-Kreisklasse lieferten sich zwei Mannschaften lange ein spannendes Rennen um den Staffelsieg und Aufstieg. Schließlich setzte sich mit dem SSV Samswegen II der Dritte des Vorjahres im Endspurt durch und verwies den Vorjahresvierten und aus der Staffel 2 gekommenen Herbstmeister Rot-Weiß Ackendorf mit acht Punkten Vorsprung noch deutlich auf die zweite Position. Die Samsweger gewannen alle zehn Rückrunden-Begegnungen und legten so den Grundstein für den Aufstieg. Mit gebührendem Abstand von elf Zählern zu den Ackendorfern eroberte der SV Mahlwinkel nach Rang sechs vor zwölf Monaten nun den dritten Platz. Die Concordia-Reserve aus Rogätz verbesserte sich als Vierter um eine Position. Vor zwölf Monaten Neunter meldete Wacker Meseberg zur Saisonhalbzeit noch Aufstiegsambitionen an, ehe nach der enttäuschenden Rückrunde mit nur noch zehn Punkten Platz fünf zementiert wurde. Je eine Position verbessern konnten sich der FSV Barleben III und Eintracht Ebendorf II. Zwei Plätze aufwärts ging es für den Achten, die Reserve des SV Gutenswegen/Klein Ammensleben. Neu dabei war der SV Angern II, der als Neunter immerhin 20 Zähler einfuhr. Vom vierten auf den zehnten Platz rutschte Grün-Weiß Dahlenwarsleben II ab. Ganz unten angekommen ist Eintracht Hundisburg, nach zweimaligem Abstieg blieb für die Eintracht mit drei Pünktchen in der abgelaufenen Serie der elfte und damit letzte Platz. Nur gegen Angern (1:1 und 2:2) sowie gegen Meseberg (1:1) verlor die Elf nicht, die zudem mit dem 1:0 gegen die SG Bösdorf 08 in die dritte Pokalrunde einzog.

Namen und Zahlen

110 Spiele, 49 Heimsiege, 20 Unentschieden, 41 Auswärtserfolge, 475 Tore (4,32 im Schnitt je Match), häufigste Resultate: je zwölfmal 3:2 und 2:1, höchste Heimsiege. Mahlwinkel gegen Dahlenwarseben II und Gutenswegen/Klein Ammensleben II gegen Hundisburg je 8:1, klarster Auswärtserfolg: Samswegen II in Angern 6:0, torreichstes Spiel: Gutenswegen/Klein Ammensleben II – Barleben III 7:6, beste Heimelf: Samswegen II mit 30 Punkten, beste Auswärtself: Samswegen II mit 23 Zählern, Fairplay: 178 Verwarnungen, sieben Ampelkarten, fünf Platzverweise, 5 Teams blieben ohne Gelb-Rot und Rot, Ampelkarten sahen Rogätz II (2), Ebendorf II, Ackendorf, Gutenswegen/Klein Ammensleben II, Samswegen II und Mahlwinkel (je 1), Platzverweise kassierten Mahlwinkel (3), Gutenswegen/Klein Ammensleben II und Samswegen II (je 1), Fairplay-Sieger: Dahlenwarsleben II (lediglich vier Gelbe Karten), letzter wurde hier Mahlwinkel.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 2 im Rückspiegel der Serie 2011/12

In der Staffel 2 der 3. Fußball-Kreisklasse, die nach der Staffelreduzierung zu Beginn der Serie 2011/12 einige neue Gesichter bekam, lieferten sich mit der SG Bösdorf 08, Grün-Weiß Süplingen II und dem Flechtinger SV II drei Teams einen spannenden Kampf um den Aufstieg. Praktisch erst mit dem 9:2 im letzten Heimspiel gegen den Bebertaler SV II stand der Staffelsieg der Bösdorfer fest. Sie hatten im März die beiden Duelle mit dem härtesten Konkurrenten aus Süplingen binnen einer Woche gewonnen (2:1 und 3:1) und damit neben den beiden Remis gegen die Flechtinger Reserve (1:1 und 0:0) die Grundlage für den ersten Tabellenplatz gelegt. Das bessere Torkonto gegenüber dem Flechtinger SV II brachte den Grün-Weißen als Tabellenzweiter schließlich die Rückkehr in die zweite Kreisklasse. Das breite Mittelfeld führte mit gehörigem Abstand (21 Punkte weniger als der Dritte) die SG Velsdorf/Mannhausen II an, die dem Staffelsieger als einziges Team beim 3:2 eine Niederlage beibrachte. Die fünfte Position verteidigte der Bebertaler SV II. Die Spielgemeinschaft Hödingen/Weferlingen kam auf den sechsten Platz vor dem Hörsinger SV und dem TSV Bregenstedt II ein. Auf der neunten Position landete der VfB aus Born. Die beiden letzten Ränge gehörten der SG Klinze/Ribbensdorf III und dem TSV Viktoria Bartensleben.

Namen und Zahlen

110 Spiele, 59 Heimsiege, 16 Remis, 35 Auswärtserfolge, 557 Tore (5,06 je Partie), häufigste Resultate: neunmal 3:2 und achtmal 3:0, höchste Heimsiege: Süplingen II - Bartensleben 11:1 und Flechtingen II – Bartensleben 8:1, höchste Auswärtserfolge: Born – Süplingen II 1:9 und Klinze/Ribbensdorf III – Hörsingen 1:9, beste Heimteams: Bösdorf und Flechtingen II jeweils mit 28 Punkten, bestes Auswärtsteam: Bösdorf mit 23 Zählern, erfolgreichster Schütze: Michael Glase vom VfB Born mit 25 Toren, eingesetzte Spieler 310, Fairplay: 243 Verwarnungen, 12 Ampelkarten und 10 Platzverweise, Fairplay-Sieger: SG Bösdorf 08 vor dem VfB Born und der SG Klinze/Ribbensdorf III.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 3 im Rückspiegel der Serie 2011/12

In der Staffel 3 der 3. Fußball-Kreisklasse deutete in der Serie 2011/12 an der Spitze zunächst vieles auf ein Duell zweier Absteiger aus der 2. Kreisklasse hin. Am Ende setzte sich die SG Traktor Dreileben noch klar durch, verwies den Kontrahenten Teutonia Siegersleben mit sechs Punkten Vorsprung gar auf den dritten Platz. Die Traktoristen gewannen beide Spiele gegen Siegersleben (1:0 und 4:0) und lagen nur nach der zweiten Runde nicht an der Tabellenspitze. Zwischen die beiden Favoriten schob sich der aus der Staffel 2 gewechselte ISV Haldensleben 05 II. Nur die Althaldensleber holten beim 3:3 einen Punkt beim Spitzenreiter, der in der 20. Runde in Groß Rodensleben beim 1:4 seine einzige Niederlage einstecken musste..Weitere neu eingeordnete Mannschaften folgten mit dem Eilslebener SV II und Eintracht Groß Rodensleben II auf den Rängen vier und fünf. Als Sechster hielt die neue Spielgemeinschaft Bornstedt/Drackenstedt noch Anschluss. Dahinter finden sich Eintracht Nordgermersleben II und der SV Allertal Wormsdorf II im unteren Mittelfeld wieder. Mit den anderen Teams konnten der TSV Schackensleben II und der Domersleber SV II nicht mithalten, die mit sieben bzw. vier Punkten das Tabellenende bilden.

Namen und Zahlen

90 Spiele, 42 Heimsiege, 7 Unentschieden, 41 Auswärtssiege, 456 Tore (5,07 je Spiel), häufigste Resultate: je zehnmal 3:0 und 3:1, höchste Heimerfolge: Dreileben – Wormsdorf 18:0 und Siegersleben – Domersleben II 14:1, höchster Auswärtserfolg: Wormsdorf II – Dreileben 0:7, bestes Heim- und Auswärtsteam: Dreileben (25/24 Punkte), bestes Torkonto: Dreileben mit 91:14 Treffern, Torjäger: Marcel Brentrop (Siegersleben/25), Michael Behns (Dreileben/16), Kevin-Jon Warnke (Siegersleben/16), Maximilian Schwaiger (Dreileben/14) und Stephan Fink (Dreileben/13). 290 eingesetzte Spieler: ISV HDL II (39), Bornstedt/Drackenstedt (37), Nordgermersleben II (33), Groß Rodensleben II (30), Eilsleben II (29), Wormsdorf II (29), Schackensleben II (27), Domersleben II (25), Siegersleben (21) und Dreileben (20). 2518 Zuschauer: die meisten in Dreileben (395), die wenigsten in Domersleben (98). Nichtantreten: Schackensleben II (in Groß Rodensleben und Eilsleben) sowie Domersleben II (gegen Schackensleben II), 33 eingesetzte Schiedsrichter: die meisten Spielleitungen hatten Andre Kallmeyer (SG Hötensleben II/Barneberg/8), Daniel Gilz (Flechtinger SV/6), Werner Pekopk (Eintracht Hundisburg/6), Lutz Kölbl (SV Groß Santersleben/5), Michael Knochenmuß (HSC/5), Michael Beltz (TSV Bregenstedt/5) und Hans-Werner Kraul (SG Hödingen/Weferlingen II/5), zwei Partien fanden mit Assistenten, zu zwei Begegnungen reiste der angesetzte Unparteiische nicht an, Fairness: 192 Verwarnungen, 17 Ampelkarten, 7 Platzverweise, die meisten Gelben Karten: Steffen Haake (Bornstedt/Drackenstedt) mit 8, die meisten Gelb-Roten Karten: Haldensleben II, Wormsdorf II und Groß Rodensleben II mit je 4, meiste Rote Karten: Schackensleben II (2), Fairplay-Pokal-Sieger: Nordgermersleben II, Wormsdorf II und Dreileben (jeweils 24 Punkte), Letzter: Schackensleben II.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 4 im Rückspiegel der Serie 2011/12

In der Staffel 4 der 3. Fußball-Kreisklasse setzte sich in der Serie 2011/12 mit dem SV Blau-Weiß Empor Wanzleben II ein Neuling im Endspurt durch und schaffte im Sog der ersten Mannschaft ebenfalls den Aufstieg. Die nicht aufstiegsberechtigte Spielgemeinschaft Hötensleben II/Barneberg wurde am Ende einen Punkt zurück Zweiter. Mit dem dritten Tabellenrang schaffte der SV Rot-Weiß Wackersleben II schließlich nachträglich noch den Sprung auf einen freien Platz in der 2. Kreisklasse. Lange mischte der im Vorjahr in der Aufstiegsrunde der Staffelzweiten gescheiterte SV Blau-Weiß Beckendorf ganz vorn mit, ehe ihn die beiden Abschluss-Niederlagen gegen Wanzleben II (1:4) und in Wackersleben (2:3) um die Früchte der Arbeit brachten. Platz fünf holten sich die Krottorfer Turbinen. Mit dem VfB Oschersleben II landete ein Absteiger aus der 2. Kreisklasse auf der sechsten Position. Die Reserve des Harbker SV Turbine und der SV Schermcke folgten. Aufgrund der drei Hinrundensiege reichte es für Germania Kropenstedt II schließlich zum neunten Platz, während Blau-Gelb Ausleben II als Zehnter und Letzter ins Ziel kam.

Torschützenliste

1.Nico Lehnert SV Beckendorf 16
2.Manuel Schnirpa Tur.Krottorf 12

3.Sven Bedau BW Wanzleben II 11

4.Florian Trabandt Wackersleben II 9

Dennis Niemann Hötensl.II/Barneb. 9

Sören Bormann Hötensl.II/Barneb. 9

Marco Tangermann Hötensl.II/Barneb. 9

8.Sebastian Werner Wackersleben II 8

Jan Orlamünde Hötensl.II/Barneb. 8

Paul Benzmann Harbker SV II 8

Chris Matthias Wackersleben II 8

Stephan Bader SV Beckendorf 8

Normen Heger Harbker SV II 8

Enrico Denecke SV Beckendorf 8

Weitere 4 Spieler mit 7 Treffer, 5 Spieler mit 6 Treffern, 5 Spieler mit 5 Treffern, 5 Spieler mit 4 Treffern, 10 Spieler mit 3 Treffern, 26 Spieler mit 2 Treffern sowie 49 Spieler mit 1 Treffer.

4 Eigentore wurden in dieser Saison erzielt durch Daniel Ziemann und Andreas Bärenroth jeweils von Wackersleben II sowie durch Ronny Reichenbach und Steven Behrendt jeweils vom SV Schermcke.

Spieler mit den meisten Toren in einem Spiel: Normen Heger, Harbker SV, mit 4Toren bei nur 2 Spieleinsätzen der 2. Herren in den Heimspielen beim 9:1 gegen Beckendorf und 9:0 gegen Schermcke. Sebastian Werner von Wackersleben II konnte in der Auswärtspartie beim 4:6 in Harbke sowie Manuel Schnirpa von Krottorf in der Heimpartie beim 4:0 gegen den VfB Oschersleben 4 Tore erzielen.

 

Fairnesstabelle

Spiele gelb gelb-rot rot Punkt

01.SV Schermcke 18 9 - - 9

02.VfB Oschersleben II 18 9 - 1 14

03.BG Ausleben II 18 12 1 - 15

04.Harbker SV Turbine 1892 II 18 15 - 1 20

Wackersleben II 18 20 - - 20

06.Turbine Krottorf 18 23 1 1 31

07.BW Wanzleben II 18 28 - 1 33

Hötensl.II/Barneberg 18 30 1 - 33

09.Germ.Kroppenstedt II 18 19 2 2 35

10.SV Blau-Weiß Beckendorf 18 24 1 3 42

 

189x Gelbe Karten

6x Gelb/Rote Karten
9x Rote Karten

 

  • gesamt 90 Spiele

  • davon 82 ausgetragen

  • 11 ausgetragene Spiele als Pflichtfreundschaftsspiele mit 3:0 Wertung (2x Ausleben II, 9x Kroppenstedt II, komplette Rückrunde)

  • 8x Wertung Sportgericht

  • 6x Nichtantreten Gast: VfB OC II-Harbke II, Kropp.II-Ausleben II, VfB OC II-Kropp.II, Schermcke-Ausleben II, Krottorf-Harbke II, BW WZL II- Ausleben II,

  • Germania Kroppenstedt II spielte die Rückrunde Pflichtfreundschaftsspiele, die jeweils mit 3:0 Tore und 3 Punkte für den Gegner gewertet wurden. Da vom genannten Verein die 2.Herrenmannschaft nach der Hinrunde zurückgezogen wurde, um dann doch wieder am Spielbetrieb teilzunehmen, da die 1. Herrenmannschaft aus einer höheren Spielklasse zurückgezogen wurde.

  • BG Ausleben II wurde zwei Spieltage vor Saisonende aus dem Spielbetrieb genommen, da sie zum dritten mal nicht antraten. Die restlichen zwei Spiele wurden jeweils 3:0 für den Gegner gewertet.

  • 43 Heimsiege, davon 5x 3:0 Wertung

  • 4 Remis

  • 43 Auswärtssiege, davon 5x 0:3 Wertung

  • Spieltag mit meisten Toren: 6.Runde mit 25 Toren

  • Spieltag mit wenigsten Toren: 8 Runde mit 13 Toren

  • 423 geschossene Tore mit einem Schnitt von 4,7 Toren pro Spiel

  • höchste Heimsiege: 18.Runde Harbke II-Schermcke 9:0, 16.Runde Harbke II-Beckendorf 9:1, 3.Runde Beckendorf-Kroppenstedt II 8:1

  • höchste Auswärtssiege: 9.Runde Ausleben II-BW Wanzleben II 0:7, Beckendorf-Hötensl./Barneberg 0:6

  • meist geschossene Tore BW Wanzleben II 61

  • wenigst geschossene Tore Ausleben II mit 10

  • wenigst bekommende Gegentore Hötensl./Barneberg und Tur.Krottorf mit 24

  • meist bekommende Gegentore Ausleben II mit 65

  • beste Heimmannschaft Wanzleben II mit 7 Siegen und 1 Remis

  • beste Auswärtsmannschaft SV Beckendorf mit 7 Siegen

  • alle 18 Spiele absolvierten Martin Kruschel, Steffen Arnold von Hötensleben II/Barneberg sowie Sebastian Herrmann, Ingo Labrenz und Sebastian Richter von Beckendorf

  • Christian Tuchen von Krottorf bekam die meisten gelben Karten (7)

  • 14 Spieler handelten sich jeweils einen Platzverweise ein, Rot oder Gelb/Rot, Philipp Neubauer von Beckendorf sogar 1x Rot und 1x G/R

  • die meisten Platzverweise sammelten Beckendorf und Kroppenstedt II mit jeweils 4

  • mit 57 Jahren war Klaus Präger vom VfB OC II der älteste Spieler

  • mit 17 Jahren war Daniel Born von Kroppenstedt II der jüngste Spieler

  • die meisten Spieler in der laufenden Saison wurden von Wanzleben II mit 39 und Harbke II mit 36 eingesetzt

  • die wenigsten Spieler setzte Schermcke mit 18 ein

  • Gesammtzuschauerzahl aller Spiele: 2014, durchschnitt pro Spiel von 24,6

  • bestbesuchteste Spiel Wanzleben II-Hötensl.II/Barneberg mit 95

  • 5 Spiele fanden kein Interesse bei den Zuschauern, sie waren mit 0 besucht

  • die meisten Zuschauer kamen im gesamten Saisonverlauf nach Höt./Barneberg mit 350

  • die wenigsten kamen nach Schermcke mit 108

  • VfB Oschersleben hat den ältesten Kader mit einem Durchschnitt von 34,9 Jahren

  • Harbke II hat den jüngsten Kader mit 25,5 Jahren

  • am 6.Spieltag hatte der VfB Oschersleben II im Heimspiel gegen BW Wanzleben II einen Altersdurchschnitt von 40,4 Jahren

 

Statistik Schiedsrichter

 

  • die 82 Spiele wurden von 26 Schiedsrichtern geleitet

  • 1x ist der Schiedsrichter nicht zum Spiel angetreten

  • die meisten Spiele leitete Andre Kallmeyer (RW Barneberg) mit 10, Pierre von Pressentin (Gr.Rodensleben) mit 9, Carsten Hensel (Rodensleben) mit 9, Christoph Bergling(Kroppenstedt) mit 8 sowie Lutz Kölbl(Santos) mit 8

 

Die bereinigte Tabelle ist bei Fussball.de einzusehen