Die Fußball-Bördeliga im Rückspiegel der 1. Halbserie 2011/12

Im Gegensatz zum vorjährigen Winterchaos konnten in der Serie 2011/12 nahezu alle vorgesehenen Begegnungen der ersten Halbserie absolviert werden. Lediglich das Duell zwischen dem TSV Völpke Ii und Grün-Weiß Dahlernwarsleben zum Abschluss der Herbstrunde fiel den widrigen Platzverhältnissen zum Opfer. Regelrecht als Überflieger erwies sich der SV Hötensleben, der sich ungeschlagen den inoffiziellen Herbstmeistertitel sicherte. Lediglich in Bregenstedt (2:2), Klein Wanzleben (0:0) und Dahlenwarsleben (1:1) reichte es für den Spitzenreiter nicht zum vollen Erfolg. Von Beginn unter den ersten Drei platziert übernahm die Mannschaft von Trainer Peter Strauß, vor einem Jahr zur Halbzeit Siebenter, am neunten Spieltag nach dem 3:1 im Spitzenspiel in Niederndodeleben die alleinige Führung. Die Dodeleber, vor Jahresfrist nur auf Rang zehn, bleiben als derzeit Zweiter ärgster Verfolger, wenngleich schon sechs Punkte zwischen beiden Teams liegen. Eine gute Rolle spielt erneut der SSV Samswegen, als Aufsteiger vor einem Jahr Zweiter belegte das Team von Trainer Heiko Lackert nun den dritten Rang. Die nach dem Abstieg aus der Landesklasse neu formierte U 23 des Haldensleber SC schob sich nach einigen Anpassungsproblemen bei den Gastspielen mit zuletzt fünf Dreiern in Serie noch auf den vierten Platz. Der fünfte Rang gehört wiederum dem SV Grün-Weiß Süplingen, der seine Abwehr mit nur 13 Gegentreffern (vor einem Jahr 25) deutlich stabilisieren konnte. Positiv entwickelte sich der Osterweddinger SV als Sechster, der sich nach Platz elf vor zwölf Monaten nunmehr stets im Mittelfeld behauptete. Die SG Empor Klein Wanzleben als zweiter Absteiger aus der Landesklasse bekam gleich zum Auftakt beim 2:3 in Groß Santersleben die Spielstärke der Bördeliga zu spüren, reihte sich vorerst als Siebenter im erwarteten Rahmen mit Saisonziel oberes Drittel ein. „Santos“ folgt punktgleich wie vor einem Jahr als Achter, kam nach dem guten Start aufgrund der enormen Verletzungssorgen aber lange nicht richtig aus der unteren Zone heraus, ehe es zum Ende die ersten beiden Auswärtserfolge in Osterweddingen und Hohendodeleben gab. Die OSC-Reserve – vor zwölf Monaten 14. – hatte in der starken Rückrunde und insgesamt 40 Punkten noch locker den Klassenerhalt geschafft. Als Neunter sind die Bodestädter jetzt auf einem guten Weg dahin. Als Neuling bereicherte der TSV Bregenstedt die Bördeliga mit seinem Offensivspiel, nur bei der einzigen Heimniederlage (0:2 gegen die U 23 des HSC in der 14. Runde) trafen die Grün-Weißen, auf Rang zehn stehend, nicht ins Netz. Für Grün-Weiß Dahlenwarsleben ging es als Elfter sechs Positionen nach unten, was sicherlich in den zahlreichen, langwierigen Verletzungen von Leistungsträgern lag. Erst im neunten Durchgang verbuchte die SG mit dem 3:2 gegen Oebisfelde den ersten von bisher vier Siegen, verlangte im letzten Heimspiel aber dem Tabellenführer aus Hötensleben mit dem 1:1 alles ab. Mit dem Ummendorfer SV als Zwölftem beginnt derzeit die Gefahrenzone, trotz einer desolaten Abwehr mit schon 52 Gegentoren verbesserte sich der USV zwar um einen Platz, das Saisonziel Rang drei rückte aber schon bald in weite Ferne. Richtiggehend abgestürzt ist der TSV Völpke II, als Herbstmeister des Vorjahres blieb nun Platz 13. Die Auswärtsstärke der Vorserie ging mit drei Punkten (4:0-Sieg in Harbke im letzten Spiel) völlig verloren. Ähnlich erging es dem 1. FC Oebisfelde, vor einem Jahr Vierter rutschte die erheblich verjüngte Mannschaft mit Platz 14 auf einen Abstiegsplatz. Im Vorjahr daheim eine Macht, gelangen nun ganze zwei Siege gegen Groß Santersleben und Völpke II auf dem Gehege, zudem wiegt der verletzungsbedingte Abschied von Torjäger Martin Heinze schwer. Der Harbker SV hat seine Zielstellung Klassenerhalt als Vorletzter noch im Blick. Die beiden Siege in Folge am achten und neunten Spieltag in Ummendorf (3:0) und gegen Groß Santersleben (4:1) brachen den Bann für die Turbinen. Vor einem Jahr noch Neunter peilt der SV Hohendodeleben dieses Mal nur den Klassenerhalt an. Als Schlusslicht hat die Mannschaft hierzu noch einen steinigen Weg vor sich, beste Saisonplatzierung war Rang elf nach der vierten Runde. Die Punktspiele werden am 25. Februar mit dem 16. Durchgang fortgesetzt.

Namen und Zahlen
Spiele und Tore
In den 119 bisherigen Begegnungen gab es 61 Heimsiege, 24 Unentschieden und 34 Auswärtserfolge. Dabei wurden 523 Tore erzielt, was einen Schnitt von 4,39 je Vergleich brachte. Häufigste Resultate waren das 2:0 (12mal) und das 2:1 (11mal). Gleich fünf Paarungen endeten torlos. Die höchsten Heimsiege feierten Niederndodeleben (9:0 gegen Dahlenwarsleben und 8:1 gegen Hohendodeleben) und Bregenstedt (9:2 gegen Hohendodeleben). Auswärts kehrten Süplingen nach einem 10:1 in Klein Wanzleben und die SG Empor nach einem 6:0 in Oebisfelde mit den deutlichsten Erfolgen zurück. Daheim blieben neben Hötensleben auch die U 23 des HSC und Samswegen ungeschlagen. Der Ummendorfer SV wartet noch auf den ersten Sieg auf fremden Rasen. Der Herbstmeister stellt sowohl den stärksten Angriff mit 50 Toren wie auch die stabilste Abwehr mit nur elf Gegentreffern. In drei Partien fielen jeweils elf Treffer, diese torreichsten Partien lieferten sich Bregenstedt und Hohendodeleben (9:2), Oebisfelde und „Santos“ (7:4) sowie Klein Wanzleben und Süplingen (1:10).

Aktive und Fans
Bisher liefen 421 Spieler auf den Rasen. Mit dem kleinsten Kader kamen Hötensleben (18), Harbke (22), Samswegen (22), Niederndodeleben (25), Dahlenwarsleben (25), Klein Wanzleben (25) und Bregenstedt (26) aus. Das meiste Personal benötigten die U 23 des HSC (34), die OSC-Reseve (30), Oebisfelde (29), Osterweddingen (28), Völpke II (28), Ummendorf (28), Groß Santersleben (27), Hohendodeleben (27) und Süplingen (27). In allen Begegnungen ihrer Mannschaft wirkten 15 Aktive mit. Die Dauerbrenner sind Daniel Urban, Chris Rzehaczek, Tobias Kittel (alle Hötensleben), Daniel Wuckelt (Dahlenwarsleben), Patrick Illner, Tim Richter (beide Harbke), Steffen Dänicke (Klein Wanzleben), Tino Jacobs, Michael Rätzel, Alexander Wendt, Markus Wosahlo (alle Süplingen), Sebastian Dolle (Oschersleben II), Mathias Loof (Osterweddingen), Sascha Neumann (Niederndodeleben) und Phillip Lehrmann (HSC U 23). Bislang strömten 8021 Fans durch die Stadiontore. Als Zuschauermagneten erwiesen sich Völpke – Hötensleben (168 Fans), HSC U 23 – Süplingen (152), Hötensleben – Samswegen (150), Bregenstedt – Hötensleben und Samswegen – Bregenstedt (je 140). Die wenigsten Besucher kamen zu den Paarungen OSC II – Osterweddingen (21), OSC II – HSC U 23 (22), OSC II – Oebisfelde, Niederndodeleben – OSC II und Völpke II – Hohendodeleben (je 24).

Torjäger
Die Liste der Goalgetter führt Ricardo Winkler vom SV Hötensleben mit 17 Treffern an. Es folgen Tobias Herrmann (Groß Santersleben/16), Tino Jacobs (Süplingen/15), Tobias Klebe (Osterweddingen/13), Andreas Stahl (Niederndodeleben/13), Björn Ohnesorge (Ummendorf/11), Thomas Gießmann („Santos“/11), Silvio Gottschalk, Stephan Übe (beide Niederndodeleben/je 9), Marcel Schulze (Klein Wanzleben), Chris Kunau (Oebisfelde), Kevin Riedl (Hötensleben), Tim Pfeiffer (Bregenstedt/alle 8), Nico Jagodzinski (Samswegen), Sven Steiche (Bregenstedt), Markus Wosahlo (Grün-Weiß Süplingen), Kevin Kaufmann (Dahlenwarsleben) und Tobias Kittel (Hötensleben/alle 7).  

Sportgericht

Das Sportgericht entschied zwei Vergleiche mit Beteiligung der Völpker Reserve. In der dritten  Runde setzte der TSV II beim 3:1 gegen Osterweddingen einen Spieler unberechtigt ein  (Wertung 0:3) und im achten Durchgang traten die Völpker in Samswegen nicht an (Wertung 3:0 für den SSV).

Fairplay

Staffelleiter Rüdiger Lübke aus Eilsleben registrierte bislang 549 Verwarnungen, 30  Ampelkarten und 26 Platzverweise. Ohne Gelb-Rot blieben Dahlenwarsleben und Hötensleben, fünf Vereine verzeichnen noch keine Rote Karte. Die aktivsten Gelb-Sammler waren Christoph Jordan (Klein Wanzleben), Sören Ratteisen (Ostewrddingen) und Martin Schmidt  (Dahlenwarsleben) mit je sieben, weitere sieben Fußballer kassierten bereits sechs Verwarnungen. Bei der Farbe Gelb-Rot erwischte es Jens Ferl (Klein Wanzleben) und Marc Pfeiffer (Bregenstedt) bereits zweimal. Steffen Wegener (OSC II) und Robert Böhm (Bregenstedt) durften schon zweimal nach einer Roten Karte vorzeitig duschen gehen. Die Fairplay-Wertung führt Süplingen an, Schlusslicht ist hier Völpke II.

Schiedsrichter und Assistenten

Die Vergleiche wurden von 25 Schiedsrichtern geleitet. Die meisten Einsätze absolvierten Daniel Schlüter (Flechtinger SV) mit 9, Benedict Ohrdorf (Grün-Weiß Süplingen), Heiko Stapel (TSV Wefensleben), Marten Schneider (FSV Barleben) mit je 8, Rainer Wielinski (Kali Wolmirstedt), Jens Mörig (Flechtinger SV),  Gordon Gerhardi (TSV Hadmersleben), Rene Knopp (SG Velsdorf/Mannhausen) und Frank Geßner (Traktor Dreileben) mit je 7. Die häufigsten Begegnungen als Assistenten übernahmen Maik Damm (Wacker Meseberg) mit 12, Marcel Rabe (Harbker SV Turbine), Gerhard Wiersdorf (Eintracht Ebendorf) mit je 11, Artur Wulfert (HSC) mit 10 und Michael Tornow (Eintracht Nordgermersleben) mit 9.

Die 1. Kreisklasse, Staffel 1 im Rückspiegel der 1. Halbserie 2011/12

In der Staffel 1 der 1. Fußball-Kreisklasse nimmt mit dem Integrativen Sportverein 05 aus Althaldensleben ein Neuling Kurs auf den Staffelsieg. Trotz zweier Niederlagen in Glindenberg (0:5) und in Flechtingen (0:1) führt das Team zur Halbzeit der Serie 2011/12 die Tabelle an. Zudem holten sich die 05er auch den Hallenkreismeistertitel ihrer Spielklasse. Ärgster Verfolger sind mit drei Punkten weniger die Elbeuer Sterne, die an der Lindenallee mit einem torlosen Remis als einzige Gastmannschaft einen Zähler aus der Kreisstadt mitnahmen und sich um zwei Plätze gegenüber dem Vorjahr verbesserten. Positiv entwickelte sich der Flechtinger SV, ist statt Siebenter vor zwölf Monaten nun Dritter und schaut noch nach oben. Wie gewohnt mischt Eintracht Ebendorf vorn mit, verlor aber zwei Ränge gegenüber dem Vorjahr. Nach dem 2:5-Auftakt in Flechtingen führte der Weg des SV Etingen/Rätzlingen, vor einem Jahr Siebenter, bis zur siebenten Runde auf Platz eins, ehe man sich vorerst auf den fünften Rang festsetzte. Eine sehr gute Rolle spielt Blau-Weiß Elbe Glindenberg als Aufsteiger mit Platz sechs. Vier Positionen verlor der MTV Weferlingen, setzte sich vor den aus der Staffel 2 zurückgekehrten Bebertaler SV. Für den FSV Barleben II als Neunter ging es im Vergleich zur 1. Halbserie 2010/11zwei Plätze nach oben. Der SV Gutenswegen/Klein Ammensleben brachte den Elbeuern beim 4:2 am zweiten Spieltag die einzige Niederlage bei, rutschte dennoch gegenüber dem Stand von vor zwölf Monaten vier Ränge ab. Nicht zufrieden dürfte auch der SV Börde Rottmersleben mit Platz elf (vor einem Jahr Neunter) sein. Die SG Klinze/Ribbensdorf setzte ihre Talfahrt direkt aus der Landesliga kommend nahezu ungebremst weiter fort, rangiert als Zwölfter gerade noch über dem Abstiegsfeld. Richtig abgestürzt ist auch der Vorjahresfünfte, der TSV aus Schackensleben auf  Platz 13. Mit nur einem Sieg am fünften Spieltag beim 2:1 gegen Weferlingen blieb für den SV Kali Wolmirstedt II nach Platz zwölf vor einem Jahr jetzt nur abgeschlagen der 14. und letzte Rang.

Zahlen und Namen
In den 91 bisherigen Partien gab es 55 Heim- und 25 Auswärtssiege sowie elf  Unentschieden. 403 Tore entsprechen 4,43 je Spiel im Schnitt. In vier Vergleichen fielen je zehn Treffer. Häufigste Resultate waren das 2:1 (14mal), das 3:1 und das 1:0 (je achtmal). Ohne Tore blieb nur das Spiel des ISV gegen Elbeu in der fünften Runde. Die höchsten Heimsiege feierten Rottmersleben (10.0) und Barleben II (9:0) jeweils gegen Kali II. Auswärts setzten sich Klinze/Ribbensdorf (8:1) und Etingen/Rätzlingen (6:0) jeweils in Wolmirstedt am klarsten durch. Daheim gewann der SV Etingen/Rätzlingen alle Spiele, ungeschlagen blieben hier auch der ISV, die Sterne und Flechtingen. Auf fremden Plätzen holte Elbeu mit 14 die meisten Punkte, Kali II und Barleben II blieben sieglos. Die Schützenliste führt Mario Kogeler vom SV Börde mit 16 Treffern an. Es folgen Martin Buthz (Gutenswegen/Klein Ammensleben/12), Nico Meyenkoth (ISV/11), Maik Pertsch (Glindenberg/10), Mathias Wellmann (Etingen/Rätzligen/10), Thomas Bethge (Gutenswegen/Klein Ammensleben/8), Thomas Bruschies (Etingen/Rätzlingen), Steven Ehrhoff (Weferlingen), Sebastian Temme (Flechtingen) und Andre Zufelde (Elbeu/alle 7) sowie neun Spieler mit je sechs Erfolgen. 137 Akteure bejubelten ihre Treffer. Acht Bälle landeten allerdings im eigenen Netz. Die meisten Torjäger hatten die Gauseberger mit 13, für die Kalireserve trafen nur drei Schützen. Insgesamt bestritten 330 Fußballer Spiele in der Staffel, ihr Durchschnittsalter lag bei 27,5 Jahren. Jüngstes Team ist Kali (23,5), mit der meisten Routine (30,5 Jahre) läuft Ebendorf auf den Platz. Den kleinsten Kader stellten Rottmersleben, Flechtingen (je 20) und Weferlingen (21), das meiste Personal boten Barleben II (33), Kali II (29) und Glindenberg (28) auf. In allen Saisonspielen ihrer Mannschaft waren 23 Spieler dabei, die meisten mit je drei für Börde und die Eintracht. Die Vereins-Kassierer meldeten 4664 Besucher, wobei bei zwei Spielen (TSV Schackensleben – Flechtinger SV und FSV Barleben II – Bebertaler SV) keine Zuschauer auf dem Spielformularen vermerkt waren und das Spiel Glindenberg gegen Kali II von Kali abgesagt wurde. Somit sahen durchschnittlich 53 Fans die 88 mit Statistik unterlegtenSpiele. Die meisten Fans kamen mit 859 (123 je Spiel) an die Lindenallee, in Flechtingen (460) und in Rottmersleben (399). Dagegen wollten nur 138 Anhänger (23 je Partie) die Barleber Reserve und 179 die Wolmirstedter Reserve bei ihren Heimspielen sehen. Als Zuschauermagneten erwiesen sich die Begegnungen Flechtingen – ISV mit 167 Besuchern und ISV -  Etingen/Rätzlingen mit 136 Anhängern. Minikulissen gab es bei Kali II gegen Klinze /Ribbensdorf, Kali II – Flechtingen und Barleben II – Gutenswegen/Klein Ammensleben mit jeweils zehn „Fans“. Staffelleiter Rainer Wielinski aus Wolmirstedt registrierte 314 Verwarnungen, 16 Ampelkarten und neun Platzverweise. Erfolgreichste „Gelb-Sünder“ waren Gordon Welz (Weferlingen), Martin Buthz (Gutenswegen/Klein Ammensleben) und Bastian Lehfeld (Barleben II) mit je sechs. Bei den Gelb-Roten Kartons erwischte es Mathias Sieweck (Barleben II) schon zweimal. Ganz ohne Gelb-Rot und Rot kamen Flechtingen und Kali II aus, wobei die Wolmirstedter insgesamt auch nur eine Verwarnung hinnehmen brauchten. Allerdings setzten die Ohrestädter beim 1:3  in Bebertal einen Akteur unberechtigt ein und traten in Glindenberg nicht an. Somit musste das Sportgericht hier Spielwertungen zugunsten der Gegner vornehmen. In der Fairplay-Wertung führt Ebendorf, Schlusslicht ist der ISV. Die Partien wurden von 22 Unparteiischen geleitet. Die meisten Einsätze als Schiedsrichter absolvierten Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen/9), Ulrich Förster (HSV Colbitz/7), Burkhardt Pastwa (Stern Elbeu), Sebastian Mund (Börde Rottmersleben) und Rolf Szibzick (Eintracht Groß Rodensleben/alle 6). An den Seitelinien waren 32 Assistenten unterwegs. Hier verbuchten Günter Koch (SV Angern), Aaron Gangloff (1. FC Oebisfelde/je 8), Janik Hönig (Grün-Weiß Süplingen) und Thomas Mädlow (Grün-Weiß Dahlenwarsleben/beide 6) die häufigsten Ansetzungen.  

Die 1. Kreisklasse, Staffel 2 im Rückspiegel der Winterpause 2011/12
In der Staffel 2 der 1. Fußball-Kreisklasse führt die als Staffelfavorit gehandelte Reserve des SV Irxleben die Tabelle zur Winterpause der Serie 2011/12 souverän an. Durch den Umbruch in der Ersten mit vielen höherklassigen Akteuren spielend gewannen die aus der Staffel 1 gewechselten Irxleber zwölf der 13 Partien, verfügen mit 50:10 auch über das klar beste Torverhältnis. Auf Rang zwei mit schon acht Zählern Rückstand folgt der Absteiger aus Gröningen, nur die Eintracht hat wohl noch eine kleine Chance im Rennen um den Staffelsieg. Wie in den letzten Jahren (vor zwölf Monaten Fünfter) ist der Eilslebener SV als Dritter wieder vorn dabei, wenngleich das Ziel „ganz oben“ längst aus den Augen geriet. Vor einem Jahr Zwölfter verlor Eintracht Groß Rodensleben die ersten sechs Partien, bevor mit anschließend sieben Siegen in Serie der Sprung auf Rang vier gelang. Als Neuling schaffte der SV Seehausen II einen sehr guten fünften Rang, nahm zudem dem SV Irxleben II mit einem 1:1- Remis als einziges Team Punkte ab. Nach vielen Abgängen belegte der TSV Hornhausen, vor einem Jahr noch Herbstmeister nun den sechsten Platz. Dahinter folgt Rot-Weiß Wackersleben, nach einem starken Beginn ließ die Mannschaft, vor zwölf Monaten Achter, später nach. Zwei Ränge verlor der SV Altenweddingen II, ist nun Achter. Im erwarteten Mittelfeldbereich findet sich  der VfB Oschersleben, verbesserte sich von der elften auf die neunte Position. Germania Wulferstedt II tauschte bei wiederum 16 Punkten den siebenten mit dem zehnten Platz. Der SV Allertal aus Wormsdorf als zweiter Absteiger schob sich mit zwei Siegen zum Abschluss noch auf Rang elf vor. Der SV Neuwegersleben baute nach einem guten Start zum Ende hin etwas ab, so blieb nach Rang drei vor zwölf Monaten jetzt nur Platz zwölf. Mit Verletzungspech musste die SG Drackenstedt kämpfen, der Neunte von vor einem Jahr holte zum Halbserienende aus den letzten vier Spielen noch acht Punkte für die 13. Position. Der SC Germania Kroppenstedt, vor einem Jahr noch Zehnter, wird es mit bisher nur vier Zählern schwer haben, den Klassenerhalt zu schaffen. Den einzigen Sieg feierte der SC am siebenten Spieltag mit 3:2 gegen den TSV Hornhausen.

Namen und Zahlen

In den bisher absolvierten 91 Begegnungen gab es 44 Heimsiege, 15 Unentschieden und 32 Auswärtserfolge. Die erzielten 354 Tore ergeben einen Schnitt von 3,89 je Vergleich. Häufigste Resultate waren das 3:1 (14mal), das 1:0 und das 3:2 (je elfmal). Die höchsten Heimsiege feierte der Spitzenreiter mit 9:0 gegen Hornhausen und mit 8:0 gegen Wackersleben. Auswärts setzten sich Eilsleben in Kroppenstedt und Wackersleben in Wormsdorf jeweils mit 7:2 am klarsten durch. Die Irxleber Reserve gewann alle Spiele im Wildpark, auch Neuwegersleben blieb daheim ungeschlagen. Auswärts holte der SVI II mit 19 die meisten Punkte, es folgt Gröningen mit 16. Neuwegersleben und Kroppenstedt warten dagegen noch auf den ersten Sieg als Gäste. Die Liste der erfolgreichsten Schützen wird mit Sandy Hilliger (18 Treffer) und Stefan Schmidt (13) von zwei Irxlebern angeführt. Dahinter liegen Florian Trabandt (Wackersleben/12), Sascha Gruber (Gröningen/10), Philipp Stasch (Hornhausen/9), Sven Bühring (Seehausen II), Björn Köhler (Wulferstedt II), Guido Marzinak (Gröningen), Kevin Römmling (Kroppenstedt/alle 8), Dirk Brennecke (Eilsleben) und Kai Schmiede (Wormsdorf/je 7) sowie fünf Spieler mit je fünf Erfolgen. Staffelleiter Rüdiger Siegmund aus Drackenstedt registrierte 362 Verwarnungen, 21 Ampelkarten und neun Platzverweise. Fleißigster Sammler von Gelben Karten war Andre Schmiede vom SV Allertal mit sieben, acht Aktive sahen bereits fünfmal „Gelb“, weitere 14 Spieler stehen mit vier Kartons dieser Farbe in der Statistik. Chris Matthias (Wackersleben) erwischte es bereits zweimal mit Gelb-Rot. Bei den Ampelkarten traf es Eilsleben, Wackersleben und Groß Rodensleben schon je dreimal, während Wulferstedt II und der VfB Oschersleben ohne auskamen. Bei den Roten Karten waren Neuwegersleben, Wormsdorf, der VfB Oschersleben (je 2) sowie Kroppenstedt, Drackenstedt und Altenweddingen II (je 1) beteiligt. Die Fairplay-Wertung führt Wulferstedt II mit lediglich 22 Verwarnungen vor Irxleben II und Gröningen an, Schlusslicht ist hier Wormsdorf. Die meisten Schiedsrichter-Einsätze absolvierten Peter Zastrow mit 11, Heiko Winter (beide VfB Oschersleben) mit 9, Peter Fliegel mit 9, Bernd Meyer (beide Blau-Gelb Ausleben) mit 7, Rainer Leischner (SV Hötensleben) mit 7, Rolf Szibzick (Eintracht Groß Rodensleben) und Ingo Klette (Traktor 06 Hohenwarsleben) mit je 6. Als Assistenten fungierten Axel Bräunig (TSV Hadmersleben) mit 11, Peter Eberhardt (SV Neubau) mit 9, Bernt Schmirler (Blau-Weiß Beckendorf) mit 9 und Harald Groß (Eilslebeber SV) mit 7 am meisten. Insgesamt zählten die Vereine 3547 Zuschauer, womit jede Partie durchschnittlich von 38 Fans gesehen wurde. Die meisten Anhänger passierten die Stadiontore in Eilsleben (648), Wormsdorf (573), Irxleben (572), Gröningen (538), Drackenstedt (528), Wulferstedt (522) und Groß Rodensleben (505). Die wenigsten Zuschauer begrüßten Kroppenstedt (367), Wackersleben (439), Altenweddingen (463), Neuwegersleben (477), Seehausen (478), Hornhausen (483) und Oschersleben (501).  

Die Kreisklasse der Frauen im Rückspiegel der Winterpause 2011/12
In der ersten Halbserie der Serie 2011/12  in der Fußball-Kreisklasse der Frauen bestimmten wie in den letzten Jahren Empor Kein Wanzleben und die FSG Wulferstedt/Ohrsleben das Geschehen um die Meisterschaft. Das direkte Punktspiel in Ohrsleben gewann die SG Empor mit 2:1. Eine Vorentscheidung ist aber noch nicht gefallen, zumal Klein Wanzleben verletzungsbedingt auf Janine Lüdde verzichten muss. Die FSG Wulferstedt/Ohrsleben als Titelverteidiger spielt letztmalig mit und möchte sich erfolgreich verabschieden. Stern Elbeu, der SV Hötensleben und der SV Altenweddingen könnten nach der guten Hinrunde vielleicht noch in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen, sollten aber die Plätze drei bis fünf unter sich ausspielen. Die Sterne, vor einem Jahr zur Halbzeit Neunter, verloren daheim gegen die Spitzenteams nur knapp, hier sieht man die Zugänge vom Magdeburger FFC. Platz vier verteidigten die Hötensleber, nur gegen die beiden Führenden gingen sie als Verlierer vom Rasen. Zwei Plätze nach oben kletterten die Altenweddinger, holten auswärts mehr Zähler als zu Hause. Grün-Weiß Dahlenwarsleben hat personelle Sorgen und rutschte einen Rang ab, konnte aber mit voller Besetzung Klein Wanzleben ein 2:2-Unentschieden abtrotzen und machte daher die Meisterschaft wieder spannend. Nicht so gut lief es bei der FSG Großalsleben / Groß Quenstedt, vor einem Jahr immerhin Dritter bleibt derzeit nur Rang sieben, was vor allem auf die mangelnde Offensivkraft (statt 49 nur noch 23 Treffer) zurückzuführen ist. Einen guten achten Platz belegte die FSG Haldensleber SC/SV Groß Santersleben, die einige Zugänge verzeichnete, vor zwölf Monaten war die Mannschaft Sechster. Trotz Besetzungsschwierigkeiten schob sich der SV Neubau vom elften auf den neunten Platz, legte im Angriff von drei auf 19 Treffer deutlich zu. Zwei Positionen abwärts ging es für den Bebertaler SV, dem auch sechs Punkte gegenüber dem Vorjahr fehlen. Etwas enttäuschend ist das Abschneiden von Traktor Dreileben als Elfter, da in der Mannschaft mehr Potential steckt, die vor einem Jahr Zehnter war. Nur beim 6:1 gegen die SG Bösdorf 08 gelang ein Sieg. Damit blieb für die Bösdorferinnen wie vor zwölf Monaten der letzte Rang. Die noch im Aufbau befindliche Mannschaft hatte mit personellen Problemen zu kämpfen und hofft in der Rückrunde auf den einen oder anderen Zähler. Gegen Dahlenwarsleben konnte sie beim 0:0 ein Erfolgserlebnis verbuchen, einige Partien wurden unglücklich verloren.

Namen und Zahlen
In den bisherigen 65 Spielen gab es 31 Heimsiege, sechs Unentschieden und 28 Auswärtserfolge. Die erzielten 317 Tore ergeben 4,88 im Schnitt je Partie. Die höchsten Heimsiege feierten Altenweddingen (20:1) und Neubau (11:0) jeweils gegen Bösdorf. Beim Tabellenletzten nahmen Wulferstedt/Ohrsleben (16:0) und Elbeu (15:1) die klarsten Auswärtserfolge mit. Häufigste Resultate waren das 2:1 und das 2:0 in je sieben Treffen. Nur einmal fielen keine Tore. Daheim blieb Empor ungeschlagen, bei 29:1 Toren gab es sechs Siege. Auswärts blieb das Spitzenduo unbesiegt. Gleich am ersten Spieltag kam es durch einen Regelverstoß des Schiedsrichters zu einer Neuansetzung des Spiels Neubau gegen Bösdorf, auch beim Spiel Bebertal gegen Elbeu musste das Sportgericht tätig werden, da die Gastgeberinnen eine unberechtigte Spielerin einsetzten (Entscheidung: Punkte für Elbeu, Geldstrafe für Bebertal und die Spielerin eine Begegnung Sperre). Die Schützenliste führen Stefanie Jondral (Klein Wanzleben), Jessica  Klingebeil (Wulferstedt/Ohrsleben) und Diana  Rakow (Hötensleben) mit jeweils 14 Toren an. Andrea Dietrich (Altenweddingen) traf 13mal und Tina Osterburg (Elbeu) erzielte 12 Treffer. Staffelleiter Michael Bode aus Seehausen zählte bislang 23 Verwarnungen und eine Ampelkarte. Die Gelben Karten verteilen sich auf Klein Wanzleben (5), Neubau, Bebertal (je 4), Hötensleben, Elbeu (je 3), Großalsleben /Groß Quenstedt (2), Altenweddingen und Bösdorf (je 1). Die einzige Ampelkarte kassierte Neubau. In der Fairplay-Wertung liegen  Wulferstedt/Ohrsleben, der HSC/„Santos“, Dahlenwarsleben und Dreileben noch ohne Karten vorn. Alle Schiedsrichter traten zu den Pokal- und Punktspielen an. Das Nachholspiel zwischen Großalsleben/Goß Quenstedt und Neubau soll am 19. Februar ausgetragen werden, die Rückrunde startet am 4. März. Im Pokalhalbfinale am 18. März muss  Elbeu in Klein Wanzleben antreten, Wulferstedt/Ohrsleben empfängt den HSC/SV Groß Santersleben.

Die 2. Kreisklasse, Staffel 1 im Rückspiegel der Winterpause 2011/12
In der 2. Fußball-Kreisklasse, Staffel 1, die gegenüber dem Vorjahr mit 14 statt zwölf Mannschaften und einigen neuen Gesichtern startete, lieferten sich in der 1. Halbserie der Saison 2011/12 vier Teams ein spannendes Rennen um den Staffelsieg. Der SV Angern, vor zwölf Monaten zur Halbzeit Dritter, führt punktgleich mit dem starken Neuling SSV Heinrichsberg (je 33) die Tabelle an. Einen Zähler weniger als das Duo eroberte Blau-Weiß 90 Jersleben und kletterte vom siebenten auf den dritten Rang, während der SV Heide aus Burgstall seinen vierten Platz vom Vorjahr mit dieses Mal 31 Zählern verteidigte. Zum ersten Verfolger des Quartetts entwickelte sich mit dem TSV Niederndodeleben II ein weiterer Neuling. Zwei Positionen nach oben ging es für den Heide SV Colbitz als Sechster. Mit der SG Klein Rodensleben findet sich der nächste Aufsteiger auf der siebenten Position wieder. Mit den nächsten drei punktgleichen Teams beginnt schon fast die Abstiegsgefahr. Hier liegen der SV Groß Santersleben II, vor zwölf Monaten auf Rang sechs, der SV Hohendodeleben II (vor einem Jahr Elfter) und Traktor 06 Hohenwarsleben (vor zwölf Monaten Neunter). Die Reserve der Elbeuer Sterne rutschte vom zehnten auf den elften Rang. Mit dem 2:1 in Hermsdorf am letzten Spieltag rettete sich der vierte Neuling Börde Rottmersleben II zur Pause auf den zwölften Platz. Schon wieder auf Kurs eine Etage tiefer befindet sich Eintracht Loitsche/Zielitz, der Absteiger aus der 1. Kreisklasse wahrte als 13. seine Chancen mit den zwei Heimseigen kurz vor der Winterpause. Einen großen Kraftakt braucht hingegen Blau-Weiß Hermsdorf 09 für den Klassenerhalt, denn – vor einem Jahr noch Fünfter und am Saisonende nur durch den Rückzug von Fortuna Groß Ammensleben vor dem Abstieg bewahrt – setzten die Hermsdorfer ihre Talfahrt vom Frühjahr fort. Seit dem 3:1 gegen Klein Rodensleben folgten neun Niederlagen am Stück.

Namen und Zahlen

In den bisherigen 91 Begegnungen gab es 48 Heimsiege, acht Remis und 35 Auswärtserfolge. Die 486 Treffer brachten einen Schnitt von 5,34 je Match. Häufigste Resultate waren das 2:1 (neunmal) und das 3:1 (sechsmal), während noch kein Vergleich torlos blieb. Die höchsten Heimsiege feierten Angern mit 15:2 gegen Loitsche/Zielitz und Burgstall mit 9:1 gegen Klein Rodensleben. Auswärts schossen Jersleben beim 7:0 in Rottmersleben und Heinrichsberg mit dem 7:1 bei Loitsche/Zielitz die klarsten Erfolge heraus. Daheim blieb nur Angern ungeschlagen, gewann alle sieben Partien. Auf fremden Plätzen verloren Jersleben und Burgstall noch nicht. Dreimal fiel die Spielwertung am grünen Tisch, denn Groß Santersleben II (in Burgstall), Hohenwarsleben (in Hohendodeleben) und Hermsdorf (beim SSV Heinrichsberg) traten nicht an. Den besten Angriff besaß der Spitzenreiter mit 64 Treffern, während die Jersleber mit nur neun Gegentoren die sicherste Abwehr hatten. Die erfolgreichsten Schützen waren Stefan Motilewski (Angern) mit 27 Toren, Dennis Hartmann (Jersleben) mit 20, Ronny Poller (Burgstall) mit 14 und Lieven Möhring (Heinrichsberg) mit 13 Erfolgen. Insgesamt wurden 333 Aktive eingesetzt. Den kleinsten Kader stellten Angern, Jersleben, Burgstall und Hohenwarsleben mit je 19, die meisten Fußballer boten Elbeu II mit 34, Niederndodeleben II mit 32, „Santos“ II mit 31 und Hohendodeleben mit 29 auf. In allen Begegnungen ihrer Mannschaft waren 21 Akteure dabei, sie spielten für Angern (5), Heinrichsberg, Jersleben (je 4), Colbitz (3), Burgstall, Klein Rodensleben (je 2) und Loitsche/Zielitz (1). Staffelleiter Friedhelm Genz aus Colbitz zählte 261 Verwarnungen, 20 Ampelkarten und elf Platzverweise. Ohne Gelb-Rot und Rot blieben Colbitz und Angern. Bei den Ampelkarten traf es Klein Rodensleben schon viermal und Hermsdorf dreimal. Zwei  Platzverweise kassierten bereits Rottmersleben II, Heinrichsberg und Hermsdorf, je einmal Rot sahen Spieler von Loitsche/Zielitz, Jersleben, Elbeu II, Niederndodeleben II und Hohenwarsleben. Die Fairplay-Wertung führen Angern, Colbitz und Burgstall an, Schlusslicht ist Hermsdorf. Insgesamt kamen 28 Schiedsrichter und fünf Assistenten zum Einsatz. Die meisten Partien pfiffen Ricky Kuhs (Concordia Rogätz) mit 9, Ralf Krause (HSC) mit 8 und Ingo Klette (Traktor 06 Hohenwarsleben) mit 7 Spielleitungen.  

Die 2. Kreisklasse, Staffel 2 in der Winterpause 2011/12

In der Staffel 2 der 2. Fußball-Kreisklasse zeichnet sich zur Winterpause der Serie 2011/12 ein spannender Vierkampf um den Staffelsieg ab. Vor den beiden ausstehenden Nachholspielen scheint die SG Velsdorf/Mannhausen mit vier Punkten Vorsprung auf dem besten Weg zum Aufstieg. Nur eine Niederlage beim 0:4 daheim gegen Nordgermersleben in der zweiten Runde musste die SG, vor einem Jahr zur Halbzeit lediglich Fünfter,  hinnehmen. Gleich drei Neulinge verfolgen den Spitzenreiter und könnten noch in den Titelkampf eingreifen. Dazu müsste aber die Oebisfelder Reserve ihr Nachholspiel in Velsdorf gewinnen. Dazwischen liegen Chemie Walbeck und Blau-Weiß Neuenhofe II als Zweiter und Dritter auf der Lauer. Die Eintracht aus Nordgermersleben, vor einem Jahr noch punktgleich Zweiter hinter dem späteren Staffelsieger ISV Haldensleben 05, kann mit Rang fünf dieses Mal wohl nicht mehr ins Titelrennen eingreifen. Drei Ränge verbesserte sich binnen zwölf Monaten der VfB Blau-Weiß Erxleben. Für die SG Bülstringen, vor einem Jahr Dritter, reicht es derzeit nur zur siebenten Position, wenngleich die Bülstringer mit dem 1:1 dem Spitzenreiter ein Remis abrangen. Zwei Plätze nach oben ging es jeweils für die Hakenstedter und die Behnsdorfer Eintracht. Dagegen konnte Blau-Gelb Uthmöden/Satuelle nicht ganz an die gute Vorjahresplatzierung als Vierter anknüpfen, wobei die Elf noch das Spiel in Bülstringen nachholen muss. Nicht zufrieden dürften auch die Alleringersleber sein, denn nach Platz sechs vor zwölf Monaten reichte es jetzt nur zur elften Position. Fünf Ränge tiefer findet sich auch Grün-Weiß Eimersleben als Zwölfter wieder. Nach dem lockeren achten Rang vor einem Jahr sieht es für den Beendorfer SV dieses Mal weitaus schlechter aus, denn mit bisher nur einem Punkt dürfte der Abstieg wohl kaum noch verhindert werden. Als Absteiger fest steht die zweite Mannschaft der SG Klinze/Ribbensdorf, die sich bereits während der Hinrunde vom Punktspielbetrieb zurückgezogen hatte.

Namen und Zahlen
In den bis zum Dezember 2011 ausgetragenen 76 Begegnungen gab es 23 Heimsiege, 15 Unentschieden und immerhin 38 Auswärtserfolge. 423 Treffer brachten einen Schnitt von 5, 57 je Vergleich. Häufigste Resultate waren das 3:0 und das 2:1 in je sechs Fällen. Torlos endete noch kein Spiel. Die höchsten Heimsiege gelangen Neuenhofe II (14:0 gegen Beendorf) und Velsdorf/Mannhausen (12:3 gegen Erxleben). Die klarsten Auswärtssiege brachten Uthmöden/Satuelle (12:3 in Beendorf), Hakenstedt (9:2 in Nordgermersleben) und Neuenhofe II (7:0 in Erxleben) mit. Vor eigenem Publikum blieb kein Team ungeschlagen, die Beendorfer verloren sämtliche Heimspiele. Auswärts sind Velsdorf/Mannhausen und Nordgermersleben noch unbezwungen, während die Beendorfer beim 4:4 in Erxleben hier ihren einzigen Punkt holten. Die Schützenliste führt Patrick Kurtz (Walbeck) mit 18 Toren an. In Lauerstellung liegen
Marcel Müller (Bülstringen) mit 14, Christian Saewe (Uthmöden/Satuelle) mit 12, Julian Haensch (Neuenhofe II) und Thomas Fischer (Velsdorf Mannhausen) mit je 11 Erfolgen.
Die meisten Aktiven setzten Neuenhofe II (30), Oebisfelde II (26) und Bülstringen (25) ein.
Die wenigsten Spieler schickten Hakenstedt (17), Uthmöden/Satuelle, Eimersleben (je 19),  Alleringersleben, Erxleben und Behnsdorf (je 20)auf den Rasen. Insgesamt zählten die Vereine 2930 Besucher. Die meisten Fans wurden in Walbeck (278), Utmöden (264) und Eimersleben (260) begrüßt. Dagegen kamen in Beendorf (140) die wenigsten Besucher. Das Sportgericht musste entscheiden, weil Beendorf gegen Oebisfelde II und in Bülstringen sowie Uthmöden/Satuelle in Oebisfelde nicht antraten. Außerdem setzte Neuenhofe II zu Hause beim 3:0 gegen Velsdorf/Mannhausen einen Akteur unberechtigt ein (Wertung 0:3). Staffelleiter Heiko Lackert aus Magdeburg zählte 262 Verwarnungen, 18 Ampelkarten und zwölf Platzverweise.  Spitzenreiter bei den Karten ist Maik Gebhardt vom Beendorfer SV, der in fünf Spielen 1x Gelb und 3x Gelb/Rot sammelte. Bei den Gelben Karten liegen Andy Zwar (Erxleben) und Guido Arend (Eimersleben) mit je 7xGelb ganz vorn. Hauptabnehmer der Gelb-Roten Karten waren Bülstringen und Beendorf (je 5), außerdem traf es hier Behnsdorf, Erxleben (je 2), Alleringersleben, Oebisfelde II, Velsdorf/Mannhausen und Uthmöden/Satuelle (je einmal). Bei den Roten Karten waren Oebisfelde II, Erxleben (je 2), Nordgermersleben, Alleringersleben, Neuenhofe II, Walbeck, Hakenstedt, Velsdorf/Mannhausen, Uthmöden/Satuelle und Bülstringen (je 1) betroffen. Lediglich Eimersleben blieb bislang ohne Rot und Gelb-Rot. In der Fairplay-Wertung liegt Alleringersleben vor Nordgermersleben und Walbeck, Schlusslicht ist Bülstringen. 27 Schiedsrichter leiteten die Begegnungen. Die meisten Einsätze absolvierten Holger Gehe (SG Klinze/Ribbensdorf) mit 9, Christian Klinzmann (SG Velsdorf/Mannhausen), Maik Kaiser (SG Klinze/Ribbensdorf) je7, Reinhard Jakob (Alleringersleben) mit 6, Gerald Heuer (TSV Wefensleben) und Detlef Fricke (Grün-Weiß Süplingen) mit je 5.

Die 2. Kreisklasse, Staffel 3 in der Winterpause 2011/12

In der 2. Fußball-Kreisklasse, Staffel 3 führt zur Winterpause in der Serie 2011/12 der SV Blau-Weiß Empor Wanzleben die Tabelle an. Empor – vor einem Jahr zur Halbzeit Dritter – gewann alle zwölf Partien und eilt mit Riesenschritten dem Staffelsieg und Aufstieg entgegen. Mit schon zehn Punkten Rückstand folgt der SV Blau-Gelb Ausleben, der Absteiger aus der 1. Kreisklasse auf Rang zwei. Wie vor Jahresfrist – damals Vierter – mischt der Domersleber SV auf dem dritten Platz wieder vorn mit. Positiv entwickelte sich  der TSV Hadmersleben II, er verbesserte sich um zwei Positionen und holte sich zudem den Hallen-Kreismeister-Titel. Stärkster Aufsteiger in dieser Staffel ist Eintracht Gröningen II als Fünfter. Dahinter kletterten Fortuna Hamersleben eine Position und der Ummendorfer SV II zwei Plätze höher. Rang acht gehört mit dem Osterweddinger SV II einem Rückkehrer. Der SV Altenweddingen III stärkte die Offensivkraft (statt 12 Tore vor einem Jahr jetzt 27) und schob sich zwei Ränge nach vorn. Zwei Positionen abgeben musste dafür der TSV Wefensleben. Bis auf den elften Platz wurde die SG Empor Klein Wanzleben II nach  dem Abstieg aus der 1. Kreisklasse durchgereicht. Regelrecht abgestürzt ist der SV Neubau, der vor Jahresfrist zur Pause Spitzenreiter war. Jetzt liegt die Elf zwei Punkte vor der Abstiegszone auf Platz zwölf. Ähnlich erging es dem SV Sturm 07 Großalsleben, denn statt Fünfter ist man nun 13. und damit Letzter. Rot-Weiß Barneberg, vor zwölf Monaten Zwölfter nahm die Punktspiele in dieser Serie in der 2. Kreisklasse nicht wieder auf, bildete stattdessen eine Spielgemeinschaft mit dem SV Hötensleben II in der 3. Kreisklasse.

Namen und Zahlen

In den 78 Begegnungen gab es 45 Heimsiege, 13 Unentschieden und 20 Gästeerfolge. Die 309 Tore ergeben einen Schnitt von 3,96 je Spiel. Häufigste Resultate waren das 1:0 (13mal) und das 2:1 (12mal). Das torreichste Match endete zwischen Altenweddingen III und Großalsleben mit 8:3. Die höchsten Heimsiege feierten Ausleben mit 8:1 gegen Altenweddingen III und Gröningen II mit 7:1 gegen Osterweddingen II. Auswärts waren Wanzleben mit 6:0 in Wefensleben und Domersleben mit 7:2 in Großalsleben am erfolgreichsten. Den besten Angriff besaß Ausleben mit 39 erzielten Treffern, während die Wanzleber Abwehr mit nur zwei die wenigsten Gegentore zuließ. Auswärts stand beim Spitzenreiter hinten immer die Null. Ein Sportgerichtsurteil zugunsten der Gastgeber musste gefällt werden, da Neubau am dritten Spieltag in Hadmersleben beim TSV II nicht angetreten war. Die Liste der erfolgreichsten Schützen führt Benjamin Schröder (Wanzleben) mit 19 Toren an. Ihm folgen Tobias Fischbeck (Ausleben) mit 11, Denny Herzberg (Hamersleben), Patrick Voigt (Ausleben) mit  je 8,  Glen Pinkernelle (Wanzleben) mit 7, Stephan Jacobs (Domersleben), Martin Jentzsch (Wanzleben) und Robert Weile (Wefensleben) alle mit 6 Treffern. Staffelleiter Steffen Wozny aus Alleringersleben registrierte bislang 249 Verwarnungen, neun  Ampelkarten und zwölf Platzverweise. Die Fairplay-Wertung führen Neubau und Domersleben an, diese beiden Teams blieben ohne Gelb-Rot und Rot. Schlusslicht ist Altenweddingen III. Schon vier Ampelkarten kassierte Osterweddingen II, außerdem traf es Großalsleben (2), Klein Wanzleben II, Wanzleben und Hamersleben (je 1). Die Platzverweise handelten sich Ummendorf II, Altenweddingen III, Großalsleben (je 2), Hamersleben, Gröningen II, Ausleben, Hadmersleben II, Wefensleben und Osterweddingen II ein. Die fleißigsten Sammler der bunten Kartons waren Christian Klaus (Osterweddingen II) mit 6xGelb + 1xGelb-Rot, Ivo Lotz (Großalsleben) mit 1xGelb + 2xRot, Andreas Fahrig (Hamersleben) 4xGelb  + 1xGelb-Rot, Sebastian Thomas (Gröningen II) mit 2x Gelb + 1xRot, Nicky Braun (Klein Wanzleben II), Eric Bährenroth (Ausleben), Christian Hartung (Altenweddingen III), Marcel Mosch (Wefensleben) und Alexander Ratajczak (Hadmersleben II) alle mit  4xGelb. Die 77 sportlich ausgetragenen Partien besuchten 2971 Zuschauer was einen Durchschnitt von 38,6 macht. Die meisten Fans hatten Wanzleben mit 426 (Durchschnitt 60,9) und die wenigsten Großalsleben mit 115 (Durchschnitt 23). Die Partien wurden von 24 Unparteiischen geleitet. Die meisten Schiedsrichtereinsätze übernahmen Jörg Bergling (Kroppenstedt), Heiko Winter (Groß Germersleben) mit je 8, Rolf Kärstens (Schleibnitz),  Benjamin Lanzki (Oschersleben), Frank Werner (Völpke) mit je 6, Peter Fliegel (Ausleben) und Bernd Meyer (Neuwegersleben) mit je 5 Spielleitungen.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 1 in der Winterpause 2011/12

In der Staffel 1 der 3. Kreisklasse bahnt sich zur Winterpause der Serie 2011/12 ein spannender Kampf um den Staffelsieg und Aufstieg an, denn die ersten Fünf trennen nur vier Zähler. Mit der SG Rot-Weiß Ackendorf und dem SSV Samswegen führt ein Duo die Tabelle punktgleich an. Die Ackendorfer fanden sich – aus der Staffel 2 kommend – in der neuen Umgebung auf Anhieb zurecht, während die SSV-Reserve vor einem Jahr zur Halbzeit Spitzenreiter war und dann noch abgefangen wurde. Gute Chancen rechnet sich auch die SG Wacker Meseberg, die sich vom achten auf den dritten Platz vorschob, aus. Nach oben zeigt auch die Kurve beim SV Mahlwinkel, der den sechsten mit dem vierten Rang tauschte. Anschluss hält punktgleich noch Concordia Rogätz II, wiederum auf der fünften Position. Mit zehn Zählern mehr als vor einem Jahr kletterte der SV Gutenswegen/Klein Ammensleben II vom zehnten auf den sechsten Platz. Der siebente Rang gehört erneut dem FSV Barleben III, dahinter verbesserte sich Eintracht Ebendorf II um eine Position. Neu dabei ist der SV Angern II, vorerst auf dem neunten Rang. Regelrecht abgestürzt ist, sicher auch personell bedingt, die SG Grün-Weiß Dahlenwarsleben II, denn statt Zweiter vor zwölf Monaten sind die Grün-Weißen nun Zehnter. Den absoluten Tiefpunkt erreichte Eintracht Hundisburg, nach dem zweimaligen Abstieg in Folge findet sich das Team erneut auf dem letzten Tabellenplatz wieder, verbuchte lediglich beim 1:1 in Angern zum Halbserienabschluss einen Punkt.

Namen und Zahlen

In den bisherigen 54 Spielen gab es bei acht Unentschieden 24 Heim- und 22 Auswärtssiege, wobei 217 Tore (im Schnitt 4,02 je Partie) fielen. Häufigste Resultate waren das 2:1 und das 3:1 in jeweils sieben Fällen, nur zwei Spiele blieben torlos. Die höchsten Heimsiege feierten Mahlwinkel mit 8:2 und Ackendorf mit 6:0 jeweils gegen Dahlenwarsleben II. Den höchsten Auswärtserfolg holte sich Samswegen II beim 6:0 in Angern. Ackendorf stellte mit 32 Treffern den besten Angriff, während die Samsweger Reserve mit neun die wenigsten Gegentore zuließ. Daheim gewannen der SSV II alle Partien, auch Ackendorf blieb hier ungeschlagen. Auf fremden Plätzen wurde allein Wacker noch nicht bezwungen, kassierte lediglich in Rogätz ein Gegentor. Die erfolgreichsten Schützen sind Andre Scholz mit 12 Toren und Nico Wagner mit 10 Treffern. Staffelleiter Kevin Genz aus Colbitz zählte bislang 114 Verwarnungen. Die vier Gelb-Roten Karten gingen an Ebendorf II, Rogätz II, Ackendorf und Gutenswegen/Klein Ammensleben II, während Mahlwinkel, Samswegen II und die Reserve der Gauseberger je einen Roten Karton hinnehmen mussten. Die Fairplay-Wertung führt Dahlenwarsleben II mit lediglich einer einzigen Verwarnung an, Schlusslicht ist Gutenswegen/Klein Ammensleben II. Das Sportgericht musste das Spiel Barleben III gegen Meseberg (Endstand war 3:1) mit 3:0 Toren für die SG Wacker werten, weil die Gastgeber einen Spieler unberechtigt einsetzten.
Auf Grund des Nichteintreffens des vom Staffelleiter gestellten Antrages beim Sportgericht für das Nichtantreten der SG Eintracht Ebendorf II bei Eintracht Hundisburg wurde dieses Spiel aus der achten Runde neu angesetzt und soll nun am 9. April um 14 Uhr ausgetragen werden.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 2 in der Winterpause 2011/12

In der 3. Kreisklasse, Staffel 2 dürfte nach der ersten Halbserie der Serie 2011/12 ein Dreikampf das Rennen um den Staffelsieg und Aufstieg bestimmen. Nach den bis Dezember ausgetragenen Partien führt Grün-Weiß Süplingen II die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung an. Der Absteiger verlor nur beim Zweiten, dem Flechtinger SV II mit 1:3. Dritter im Bunde ist die SG Bösdorf 08, mit einem weiteren Zähler Rückstand. Die Bösdorfer – allein noch ungeschlagen - haben allerdings zwei Vergleiche weniger als Flechtingen II absolviert, müssen noch die Begegnungen daheim gegen Süplingen II (am 18. März) und in Velsdorf (am 26. Februar) nachholen. Auf dem vierten Rang folgt die neue Spielgemeinschaft Hödingen/Weferlingen II. Nach der neuen Zusammensetzung der einzelnen Staffeln finden sich hier mit dem stark verbesserten VfB Born, dem Bebertaler SV II und dem TSV Bregenstedt II alte Bekannte auf den folgenden Plätzen wieder. Hinter dem Hörsinger SV und der Reserve der SG Velsdorf/Mannhausen blieben für Viktoria Bartensleben und die SG Klinze/Ribbensdorf III wie auch vor einem Jahr nur die beiden letzten Positionen über.

Namen und Zahlen
In den bis zur Winterpause ausgetragenen 53 Partien gab es 25 Heimsiege, neun Unentschieden und 19 Auswärtserfolge. Dabei fielen 263 Tore, was 4,96 je Spiel im Schnitt entspricht. Häufigstes Resultat war mit viermal das 1:1, eine Nullnummer lieferten die Teams noch nicht ab. Die höchsten Heimsiege landeten Süplingen II (11:1 gegen Bartensleben) und Flechtingen II (7:1 gegen Hödingen/Weferlingen II). Auswärts nahmen Hörsingen (9:1) und Bregenstedt II (7:1) jeweils bei der SG Klinze/Ribbensdorf III die klarsten Erfolge mit. Süplingen II stellt mit 37 Toren den besten Angriff, während die Bösdorfer mit der stabilsten Deckungsreihe erst zwei Gegentreffer zuließen. Süplingen II und Bösdorf gewannen alle Heimspiele, hier sind auch Born und Flechtingen II noch ungeschlagen. Auf fremden Plätzen blieben nur die Bösdorfer ohne Niederlage. Die besten Torschützen aus jeder Mannschaft sind Michael Glase (Born/14), Stefan Stahl, Lukas Folkens (Flechtingen II/je 7), Oliver Preuß (Süplingen II/ 9), Lars Weiß (Bartensleben/8), Dirk Kagelmann (Hödingen/Weferlingen II/7), Danny Kaschlaw (Bebertal II/4), Robin Mende (Bregenstedt II/5), Steven Päper, Marcel Papst (Bösdorf/je 4), Manuel Steffens (Hörsingen/5), Sebastian Klapp, Benjamin Patschke (KlinzeIII/je 3) und Steven Troyke (Velsdorf/Mannhausen II/2). Staffelleiter Matthias Preckel aus Eimersleben zählte 142 Verwarnungen, acht Ampelkarten und sieben Platzverweise. Bei den Gelben Karten brachte es Stefan Stahl (Flechtingen II) bereits auf fünf und fehlt zum Rückrundenstart. „Spitzenreiter“ bei den Gelb-Roten Karten ist der Hörsinger SV mit vier, außerdem erwischte es Hödingen/Weferlingen II doppelt, sowie Bebertal II und Flechtingen II je einmal. Die Roten Kartons kassierten Hörsingen (2), Klinze/Ribbensdorf III, Hödingen/Weferlingen II, Velsdorf/Mannhausen II, Bebertal II und Flechtingen II (je eine). Die Fairplay-Wertung führt Bösdorf vor Born und Süplingen II an, Letzter ist hier Hörsingen. Die meisten Einsätze als Schiedsrichter absolvierten Rene Ludwig (SV Etingen/Rätzlingen) mit 6, Hans-Werner Kraul (MTV Weferlingen) mit 5, Artur Wulfert (HSC) und Gerd Kolbe (Blau-Weiß Neuenhofe) mit je vier Spielleitungen. Zwei Spiele mussten ausfallen, da kein Schiedsrichter anreiste.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 3 in der Winterpause 2011/12

In der 3. Fußball-Kreisklasse, Staffel 3 sollte sich der packende Zweikampf zwischen Teutonia Siegersleben und der SG Traktor Dreileben nach der Winterpause der Serie 2011/12 fortsetzen. Die beiden Absteiger aus der 2. Kreisklasse sind noch ungeschlagen. Während die Traktoristen alle bisherigen acht Spiele gewannen, stolperte die Teutonia lediglich beim 2:2 daheim gegen die SG Bornstedt/Drackenstedt II. Das am 25. September abgebrochene direkte Duell der Titelkandidaten aus der Hinrunde soll am 26. Februar erneut angepfiffen werden, am 11. März könnte im Rückspiel in Siegersleben schon eine Vorentscheidung fallen. Auf dem dritten Rang liegt die Reserve des ISV Haldensleben 05, gefolgt vom gegenüber dem Vorjahr um vier Positionen verbesserten Eilslebener SV II. Durch die Reduzierung fanden sich weitere Mannschaften aus ehemals anderen Staffeln zusammen. So schob sich Eintracht Groß Rodensleben II gegenüber dem Vorjahr mit acht Zählern mehr auf Platz fünf. Sechster ist die neue Spielgemeinschaft Bornstedt/Drackenstedt II vor dem SV Allertal Wormsdorf II. Im Tabellenkeller kämpfen der TSV Schackensleben II, der Domersleber SV II und die neu gestartete Reserve von Eintracht Nordgermersleben um die Punkte.

Namen und Zahlen
In den bis zum Dezember absolvierten 44 Begegnungen gab es 18 Heimsiege, fünf Unentschieden und immerhin 21 Auswärtserfolge, wobei 205 Treffer einen Durchschnitt von 4,66 je Vergleich brachten. Häufigstes Resultat war das 3:0 in sechs Fällen. Die höchsten Heimsiege landeten Domersleben II mit 8:2 gegen Nordgermersleben II, Eilsleben II gegen Domersleben II und der ISV II gegen Wormsdorf II (jeweils 7:1). Auf fremden Plätzen setzte sich Dreileben beim 7:0 in Wormsdorf am klarsten durch. Spitzenreiter Dreileben hat sowohl die beste Abwehr mit nur drei Gegentoren als auch den stärksten Angriff mit 36 Treffern. Die treffsichersten Schützen waren Michael Behns, Maximilian Schwaiger (beide Dreileben), Marcel Brentrop (Siegersleben) mit je 9 Toren, Kevin-Jon Warnke (Siegersleben) mit 8 und Levin Kiel (Wormsdorf II) mit 7. Bislang wirkten 248 Spieler mit. In allen Partien ihrer Mannschaft dabei waren 25 Aktive, die meisten „Dauerbrenner“ liefen für Domersleben II (6), Dreileben (4), Bornstedt/Drackenstedt II, Eilsleben II und Siegersleben (je 3) auf. Zu den Begegnungen wurden 1247 Zuschauer gezählt. Die meisten Fans begrüßten Dreileben (201), Schackensleben II (165) und der ISV II (153) zu ihren Heimspielen, während die wenigsten Besucher den Weg zu den Sportplätzen in Wormsdorff (77), Nordgermersleben und Domersleben (je 78) fanden. Staffelleiter Egon Genz registrierte 111 Verwarnungen, neun Ampelkarten und fünf Platzverweise. Die meisten Gelben Kartons sammelte David Kniebel (Siegersleben) mit fünf. Die Gelb-Roten Karten verteilen sich auf Wormsdorf II (3), Groß Rodensleben (3), den ISV II (2) und Eilsleben II (1). Rote Karten kassierten Nordgermersleben II, Dreileben, Eilsleben II, Siegersleben und Schackensleben II. Die Fairplay-Wertung führt Domersleben II vor Bornstedt/Drackenstedt II und Wormsdorf II an, Letzter ist hier Schackensleben II. Die Allertaler erhielten mit nur vier Verwarnungen die wenigsten. Das Sportgericht musste verhandeln, wobei zweimal der TSV Schackensleben II betroffen war. Die Elf trat in Groß Rodensleben nicht an (3:0-Wertung für die Gastgeber) und setzte beim 2:2 in Dreileben einen Spieler unberechtigt ein (Wertung 3:0 für Traktor). Die Vergleiche wurden von 22 Unparteiischen geleitet. Die meisten Einsätze übernahmen Daniel Gilz (Flechtinger SV) mit 5, Lutz Kölbl (SV Groß Santersleben), Michael Knochenmuß (Haldensleber SC) und Gerhard Wiersdorf (Eintracht Ebendorf) mit je 4 Partien. Eine Paarung musste neu angesetzt werden, weil kein Schiedsrichter antrat.

Die 3. Kreisklasse, Staffel 4 in der Winterpause 2011/12

In der Staffel 4 der 3. Kreisklasse geht es zur Winterpause der Serie 2011/12 an der Tabellenspitze recht eng zu, denn die ersten fünf Teams werden nur durch drei Punkte getrennt. Die besten Aussichten haben derzeit der SV Blau-Weiß Beckendorf und der SV Rot-Weiß Wackersleben II mit je 18 Zählern. Die Beckendorfer, vor einem Jahr zur Halbzeit Dritter der damaligen Staffel 5 und dann in der Aufstiegsrunde der fünf Tabellenzweiten in Oebisfelde hängen geblieben, starten nun einen neuen Anlauf. Die Rot-Weißen mischten auch vor zwölf Monaten als damaliger Dritter vorn mit. Gut im Rennen sind der Neuling Blau-Weiß Empor Wanzleben II und die verbesserten Krottorfer Turbinen, die sich beim 2:2 in Krottorf im einzigen Remis-Vergleich der Serie die Punkte teilten. Die starke Wanzleber Reserve könnte im Sog der eigenen Ersten, die in der 2. Kreisklasse, Staffel 3 klar auf Aufstiegskurs segelt, selbst noch den Staffelsieg schaffen. Hinter der neu gebildeten Spielgemeinschaft Hötenslebebn II/Barneberg findet sich mit dem VfB Oschersleben II ein Absteiger auf dem sechsten Platz wieder. Es folgen der Schermcker SV und der Harbker SV Turbine II mit jeweils sechs Zählern. Am Tabellenende liegt noch ohne Punkt die Reserve von Blau-Gelb Ausleben. Der SC Germania Kroppenstedt hatte seine zweite Mannschaft nach der ersten Halbserie wegen personeller Probleme vom Punktspielbetrieb abgemeldet.

Namen und Zahlen

In den bisherigen 36 Begegnungen gab es 16 Heimsiege, ein Remis und 19 Auswärtserfolge. Dabei fielen 163 Tore (4,53 im Schnitt je Partie). Häufigstes Resultat war das 3:0 in fünf Vergleichen. Die höchsten Heimsiege feierten Schermcke gegen Harbke II und Hötensleben II/Barneberg gegen Schermcke, jeweils mit 6:1. Den klarsten Auswärtserfolg nahm Wanzleben II mit dem 7:0 aus Ausleben mit. Zu Hause gewann Wackersleben II alle Begegnungen, blieb hier allein ungeschlagen. Auf fremden Plätzen siegten Beckendorf und Krottorf in allen ihren Partien. Die Wackersleber haben derzeit mit 28 Treffern den effektivsten Angriff, die wenigsten Gegentore ließen Krottorf und Hötensleben II/Barneberg mit je elf zu. Die besten Schützen sind Manuel Schnirpa (Krottorf mit 8 Toren, Nico Lehnert (Beckendorf) mit 7, Stephan Bader Wanzleben II, Steven Reiche (Schermcke) und Florian Trabandt Wackersleben II) mit je 6 Erfolgen. Als Zuschauermagnet erwies sich das Duell am fünften Spieltag zwischen Wanzleben II und Hötensleben II/Barneberg mit 95 Besuchern. Der VfB Oschersleben II stellt mit 36,1 Jahren die älteste Mannschaft und Harbke II hat mit 24,8 Jahren im Durchschnitt das jüngste Team. Die meisten Spieler setzten Harbke II, Wanzleben II mit je 28 und Ausleben II mit 27 Aktiven ein, das kleinste Aufgebot hat bisher Schermcke mit 17 aufgelaufenen Fußballern. Staffelleiter Daniel Schlüter aus Weferlingen zählte 80 Verwarnungen. Neben der einzigen Gelb-Roten Karte kassierte Beckendorf noch zweimal Rot. Einen Platzverweis handelte sich auch Wanzleben II ein. Die Fairplay-Wertung führt Schermcke mit lediglich drei Gelben Karten vor Ausleben II und Oschersleben II mit je fünf an. Schlusslicht ist hier Beckendorf. Die meisten Schiedsrichtereinsätze absolvierten Christoph Bergling (Germania Kroppenstedt) mit 7 Leitungen, Carsten Hensel (TSV Hadmersleben) mit 6, Pierre von Pressentin (Eintracht Groß Rodensleben und Andre Kallmeyer (Rot-Weiß Barneberg) mit je 4.